<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Loewi</id>
	<title>Otto Loewi - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Loewi"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Loewi&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T20:11:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Loewi&amp;diff=124446&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Achim Raschka am 27. Januar 2026 um 15:36 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Loewi&amp;diff=124446&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-27T15:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Loewi nobel.jpg|mini|hochkant|Otto Loewi (1936)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Loewi.jpg|mini|hochkant|Otto Loewi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Loewi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juni]] [[1873]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[25. Dezember]] [[1961]] in [[New York City|New York]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[österreich]]isch-[[Vereinigte Staaten|amerikanischer]] [[Pharmakologie|Pharmakologe]]. Für ihre Entdeckungen bei der chemischen Übertragung der Nervenimpulse erhielten er und [[Henry Hallett Dale|Henry H. Dale]] 1936 den [[Nobelpreis für Physiologie oder Medizin|Nobelpreis für Medizin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenslauf ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Studium ===&lt;br /&gt;
Otto Loewi wurde am 3. Juni 1873 in [[Frankfurt am Main]] als Sohn des jüdischen Weinhändlers Jacob Loewi und dessen Frau Anna Willstätter geboren. Hier besuchte Loewi das [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|städtische Gymnasium]] von 1882 bis 1891 und begann dann sein [[Medizin]]studium an den Universitäten in [[München]] und [[Straßburg]]. In Straßburg wurde er im Wintersemester 1891 Mitglied der [[Alte Straßburger Burschenschaft Germania|Burschenschaft Germania]]. Als Student besuchte Loewi allerdings eher selten Vorlesungen in Medizin, sondern begab sich häufig in die Kurse der [[Philosophie|philosophischen]] Fakultät. Eine Ausnahme bildeten die [[Anatomie|anatomischen]] Kurse bei [[Gustav Schwalbe]] sowie der Sommer 1893, in dem er sich intensiv auf sein [[Physikum]] vorbereitete. Sein Examen bestritt er 1894, ohne dass sich bis dahin sein Verhältnis zur Medizin grundlegend geändert hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 wurde Otto Loewi an der [[Universität Straßburg]] über die Arbeiten von und unter [[Oswald Schmiedeberg]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]], der als einer der Väter der modernen [[Pharmakologie]] gilt. Dabei führte er zu diesem Zeitpunkt bereits Experimente an isolierten [[Froschlurche|Froschherzen]] durch. Daneben waren es unter anderem der [[Innere Medizin|Internist]] [[Bernhard Naunyn]] sowie [[Oskar Minkowski]] und [[Adolph Magnus-Levy]] (1865–1955), welche für seine medizinische Ausbildung zuständig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Promotion beschäftigte sich Otto Loewi in Frankfurt mit [[Anorganische Chemie|anorganischer]] und [[Analytik|analytischer]] Chemie. Danach arbeitete er einige Monate am Institut für [[Biochemie]] bei [[Franz Hofmeister]] in Straßburg. Von 1897 bis 1898 war Loewi Assistent von [[Carl von Noorden (Mediziner)|Carl von Noorden]] am Städtischen Krankenhaus in Frankfurt. Besonders aufgrund seiner Arbeit mit Patienten mit weit fortgeschrittener [[Tuberkulose]] oder [[Lungenentzündung]], die sehr häufig ohne Heilungschancen starben, entschied Loewi sich gegen eine Karriere als praktischer Arzt. Stattdessen schlug er den Weg der medizinischen Grundlagenforschung ein, vor allem der klinischen Pharmakologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von Marburg nach Graz ===&lt;br /&gt;
1898 wurde Otto Loewi Assistent von Professor [[Hans Horst Meyer]] am Pharmakologischen Institut der [[Philipps-Universität Marburg|Universität Marburg]] und [[Habilitation|habilitierte]] sich hier im Jahr 1900. 1904 ging er mit Meyer nach [[Wien]]. 1905 wurde Otto Loewi Assistenzprofessor von Meyer am pharmakologischen Institut in Wien. Er nahm die österreichische Staatsbürgerschaft an, wobei er die deutsche jedoch ebenfalls behielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 lernte er Guida Goldschmiedt, die Tochter des Ordinarius für Chemie Doktor [[Guido Goldschmiedt]], kennen und heiratete sie 1908. Mit ihr hatte er vier Kinder (Hans, Victor, Guido und Anna). 1909 erhielt Loewi seinen eigenen Lehrstuhl für Pharmakologie an der [[Universität Graz|Karl-Franzens-Universität Graz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in Marburg konzentrierte sich die Arbeit von Otto Loewi auf das große Feld der [[Stoffwechsel]]forschung. Seine Ergebnisse über die Wirkung des [[Phlorizin]]s, welches die [[Glucosurie|Glukosurie]] auslöst, sowie weitere über den [[Nukleinsäuren|Nukleinsäuremetabolismus]] beim Menschen trugen ihm bereits 1900 seine erste Stelle als [[Privatdozent]] ein. 1901 wies Loewi nach, dass der tierische Organismus nicht in der Lage ist, aus [[Fette]]n Kohlenhydrate zu synthetisieren, 1902 publizierte er seine Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Über Eiweisssynthese im Tierkörper&amp;#039;&amp;#039;, in der er zeigt, dass Tiere in der Lage sind, ihre [[Protein]]e auf der Basis von [[Aminosäuren]] selbst herzustellen. Für die damalige Zeit war dieses Gebiet und Wissen Neuland, und es stellte somit einen wichtigen Beitrag zur Ernährungslehre dar. Ebenfalls 1902 folgte der erste Teil einer Publikationsserie über Experimente zur [[Physiologie]] und Pharmakologie der [[Niere]]nfunktion. Im gleichen Jahr 1902 verbrachte Loewi einige Monate im Labor von [[Ernest Starling]] in London und arbeitete gemeinsam mit [[William Bayliss]]. Hier traf Otto Loewi das erste Mal auf [[Henry Hallett Dale|Henry H. Dale]], mit welchem er sich 34 Jahre später den Nobelpreis für Medizin teilen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Marburg konzentrierte er sich wieder auf seine Untersuchungen zur Nierenfunktion, vor allem auf die Funktionsweise von [[Diuretikum|Diuretika]]. 1905, nach seiner Einstellung in Wien, griff er die Fragestellungen des [[Kohlenhydrate|Kohlenhydratstoffwechsels]] erneut auf. In diesem Kontext konnte Loewi nachweisen, dass eine Bevorzugung von [[Fructose]] gegenüber [[Glucose]] nicht nur bei Hunden auftritt, denen die [[Bauchspeicheldrüse]] entfernt wurde, sondern auch bei solchen Versuchstieren, bei denen [[Glykogen]] durch andere Umstände fehlt, etwa durch eine [[Phosphor]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;ver&amp;lt;/nowiki&amp;gt;[[gift]]ung. Damit konnte er die von [[Oskar Minkowski]] publizierte Hypothese widerlegen. Außerdem konnte er beweisen, dass das [[Herz]], anders als die [[Leber]], keine Fruktose speichern kann. Auch die Tatsache, dass ausgehungerte Kaninchen (die daher keine Glykogenreserven mehr besitzen) bei der regelmäßigen [[Injektion]] von [[Adrenalin]] wieder einen normalen Glykogenspiegel erreichen, obwohl sie weiterhin hungern, wies er nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben diesen Forschungsarbeiten bezüglich des Kohlenhydratstoffwechsels arbeitete Otto Loewi gemeinsam mit [[Alfred Fröhlich (Mediziner)|Alfred Fröhlich]] an der Erforschung des [[Vegetatives Nervensystem|vegetativen Nervensystems]]. Seine bekannteste Veröffentlichung auf diesem Gebiet, &amp;#039;&amp;#039;Über eine Steigerung der Adrenalinfreisetzung durch Kokain&amp;#039;&amp;#039;, erschien 1910 mit dem Ergebnis, dass bereits kleine [[Dosis|Dosen]] von [[Kokain]] die Reizbarkeit der [[Sympathikus|sympathisch]] innervierten Organe potenzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Professor in [[Graz]] hatte Otto Loewi endlich Gelegenheit, seine Qualitäten als Redner und Lehrer unter Beweis zu stellen und zu kultivieren. Zugleich setzte er seine Studien zum Kohlenhydratstoffwechsel fort und konzentrierte sich dabei vor allem auf die Umstände der [[Hyperglykämie]], welche durch Adrenalin ausgelöst wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Aufklärung der Synapsenfunktion und der Nobelpreis ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1921 entdeckte Otto Loewi am Froschpräprat die chemische Weiterleitung von [[Aktionspotential|Nervenimpulsen]] auf das Zielorgan. Er schaffte es, die [[Nervus vagus|Vagusnerven]] von Froschherzen in einer Kochsalzlösung zu stimulieren, in der bereits andere vorher bewusst angeregte Herzen lagen. So konnte Loewi nachweisen, dass für die Übertragung eines Nervenimpulses auf das Herz ein chemischer Stoff verantwortlich sein musste, den er als „Vagusstoff“ bezeichnete und der später von Henry Dale als [[Acetylcholin]] identifiziert werden konnte. Er hatte auf diese Weise den ersten [[Neurotransmitter]] gefunden und etablierte damit ein Forschungsfeld, welches in den Folgejahren durch ihn und seine Kollegen massiv vorangebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Entdeckung der Neurotransmitter war diese Stelle der Nervenleitung zum ausführenden Organ vollkommen unbekannt. Man ging zwar davon aus, dass es einen Impuls der Nerven an das Organ geben musste, wie dies aber vonstattenging, war Gegenstand eines Forscherstreites. Während eine Vielzahl von Forschern eine elektrische Weiterleitung für die richtige Lösung hielt, gab es einige Wissenschaftler wie Otto Loewi, die an eine chemische Übertragung glaubten. Diese konnte Loewi aufgrund seiner Experimente nun beweisen. Er ermöglichte dadurch auch ein neues Verständnis für [[Physiologie|physiologische]] Vorgänge wie z. B. verschiedene [[Lähmung]]en. So konnte für den Stoff [[Atropin|Hyoscyamin]] geklärt werden, dass er nicht die Nerven lähmt, sondern an den [[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptor]]en in den signalempfangenen [[Synapse]]n wirkt. Durch weitere Versuche konnten auch der Abbau des Acetylcholins durch ein [[Enzym]], die [[Acetylcholinesterase]], sowie die hemmende Wirkung des Abbaus durch [[Alkaloide]] entdeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loewi Nobel 20040420.jpg|miniatur|Nobeldiplom von Otto Loewi]]&lt;br /&gt;
Für diese Forschungen und Ergebnisse erhielten Loewi und Dale 1936 den Nobelpreis für Medizin, da sie eine völlig neue Betrachtung der Neuromedizin eingeleitet hatten. Seiner eigenen Aussage zufolge erschien ihm das eigentlich sehr simple Experiment mit dem Froschherzen im Traum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Zeit nach dem Nobelpreis ===&lt;br /&gt;
Am 12. März 1938 erfolgte der [[Anschluss Österreichs]] an das [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistische Deutschland]] und der an der [[Universität Wien]] lehrende Anatom und [[Sturmabteilung|SA-Funktionär]] [[Eduard Pernkopf]] gehörte zu den Personen, die mit der [[Gleichschaltung]] und „Säuberung“ der Universität beauftragt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;650plus&amp;quot;&amp;gt;[https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/eduard-pernkopf-prof-dr &amp;#039;&amp;#039;Eduard Pernkopf, Prof. Dr.&amp;#039;&amp;#039;] auf der Geschichts-Webseite der Universität Wien vom 14. November 2017, abgerufen am 19. August 2019 &amp;lt;!-- Archivlinks wayback=20180131121613 / https://archive.today/20190819095354/https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/eduard-pernkopf-prof-dr --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mittlerweile 65-jährige Otto Loewi wurde als Jude für einige Monate inhaftiert und danach gedrängt, das Land zu verlassen. Vorher musste er jedoch die schwedische Bank in [[Stockholm]] anweisen, das Preisgeld für den Nobelpreis an eine Bank zu überweisen, die von den Nationalsozialisten kontrolliert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Forced by the Nazi authorities to leave Austria, I departed from Graz on September 28, 1938, for London. Before leaving, in the presence of [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] men, I had to order the Swedish bank in Stockholm to transfer the Nobel prize money, deposited with the bank in 1936, to a prescribed Nazi-controlled bank.|Otto Loewi&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Loewi: &amp;#039;&amp;#039;An autobiographical sketch&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Perspectives in Biology and Medicine&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4 (1960), S. 3–25. Verfügbar unter: https://muse.jhu.edu/article/404651/pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Loewi ging als Gastprofessor an die [[Université libre de Bruxelles|Université Libre in Brüssel]] und an das Nuffield Institute in [[Oxford]], bevor er 1940 das Angebot der [[New York University]] annahm und dort eine Stelle als Professor für Pharmakologie antrat. Er arbeitete hier gemeinsam mit George Wallace. 1946 erhielt Otto Loewi die amerikanische Staatsbürgerschaft. Er starb am 25. Dezember 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Sommer 1958 kam er für wenige Tage als Ehrengast beim 4. Internationalen Kongress für Biochemie in Wien wieder nach Österreich zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Chorherr]] und [[Pia Maria Plechl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Österreicher&amp;#039;&amp;#039;. [[Ueberreuter]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein für Otto Loewi 2019 (Graz).jpg|mini|Stolperstein für Otto Loewi, Johann-Fux-Gasse 35, Graz, verlegt am 20.&amp;amp;nbsp;September 2019]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nobelpreis für Medizin (1936, mit [[Henry Hallett Dale|Henry H. Dale]])&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]] der [[New York University]]&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der [[Yale University]],&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der [[Universität Graz]],&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* Preisträger des [[Lieben-Preis]]es&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cameron Prize&amp;#039;&amp;#039; der [[University of Edinburgh]] (1944)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Physiological Society]] in [[London]]&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Harvey Society&amp;#039;&amp;#039; in New York&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;Società Italiana di Biologia Sperimentale&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied der Ärztevereinigung in Wien&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Biologischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft zur Förderung der Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; in Marburg&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] (seit 1932)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied &amp;#039;&amp;#039;(Honorary Fellow)&amp;#039;&amp;#039; der [[Royal Society of Edinburgh]] (1939)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rse.org.uk/wp-content/uploads/2016/11/all_fellows.pdf |titel=Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002 |hrsg=Royal Society of Edinburgh |zugriff=2020-01-02 |format=PDF-Datei }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (seit 1954)&lt;br /&gt;
* Auswärtiges Mitglied der [[Royal Society]] (1954)&amp;lt;ref&amp;gt;{{RoyalSocietyUKArchiv|Code=NA7515|AuthorizedFormsOfName=Loewi, Otto (1873 - 1961) }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schmiedeberg-Plakette]] (1957), Deutsche Pharmakologische Gesellschaft&lt;br /&gt;
* [[Österreichisches Ehrenzeichen und Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]] (1959)&lt;br /&gt;
* Ehrenring der Stadt Graz (1959)&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[American Academy of Arts and Sciences]] (1959)&lt;br /&gt;
* In [[Graz]], Bezirk St. Peter, trägt die &amp;#039;&amp;#039;Otto-Loewi-Gasse&amp;#039;&amp;#039; seinen Namen.&lt;br /&gt;
* In [[Wels (Stadt)|Wels]] ist die &amp;#039;&amp;#039;Otto-Loewi-Straße&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Eiweisssynthese im Tierkörper&amp;#039;&amp;#039;. Arch. Exp. Pathologie und Pharmacologie 48 (1902), S. 303–330&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über humorale Übertragbarkeit der Herznervenwirkung.&amp;#039;&amp;#039; [[Pflügers Archiv – European Journal of Physiology|Pflüger’s Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere]]. Bd. 189 (1921), S. 239–242&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über humorale Übertragbarkeit der Herznervenwirkung. II. Mitteilung.&amp;#039;&amp;#039; Pflügers Archiv für die gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere. 193 (1922), S. 201–213&lt;br /&gt;
* mit E. Navratil: &amp;#039;&amp;#039;Über humorale Übertragbarkeit der Herznervenwirkung. VI. Mitteilung.&amp;#039;&amp;#039; Pflügers Archiv für die Gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere, Bd. 36 (1924), S. 123–134&lt;br /&gt;
* Otto Loewi und E. Navratil: &amp;#039;&amp;#039;Über humorale Übertragbarkeit der Herznervenwirkung. VII. Mitteilung.&amp;#039;&amp;#039; Pflügers Archiv für die Gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere 206 (1924), S. 135–140&lt;br /&gt;
* mit E. Navratil: &amp;#039;&amp;#039;Über humorale Übertragbarkeit der Herznervenwirkung. X. Mitteilung: Über das Schicksal des Vagusstoffs.&amp;#039;&amp;#039; Pflügers Archiv für die Gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere 214 (1926), S. 678–688&lt;br /&gt;
* mit E. Navratil: &amp;#039;&amp;#039;Über humorale Übertragbarkeit der Herznervenwirkung. XI. Mitteilung: Über den Mechanismus der Vaguswirkung von Physostigmin und Ergotamin.&amp;#039;&amp;#039; Pflügers Archiv für die Gesamte Physiologie des Menschen und der Tiere 214 (1926), S. 689–696&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Ferrier Lecture: On problems connected with the principle of humoral transmission of nervous impulses.&amp;#039;&amp;#039; Proceedings of the Royal Society 118 B (1935), S. 299–316&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;From the workshop of discoveries.&amp;#039;&amp;#039; University of Kansas Press, 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Introduction.&amp;#039;&amp;#039; [[Pharmacological Reviews]] 6 (1954), S. 3–6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A scientist’s tribute to art: Essays in honour of Hans Tietze.&amp;#039;&amp;#039; Gazette of Beaux Arts 1958, S. 389–392&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An autobiographical sketch.&amp;#039;&amp;#039; Perspectives in Biology and Medicine 4 (1960), S. 3–25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|15|108|109|Loewi, Otto|[[Michael Engel (Wissenschaftshistoriker)|Michael Engel]]|118728881}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Kupfer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Nobelpreisträger&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 2001, ISBN 3-491-72451-1.&lt;br /&gt;
* Fred Lembeck, Wolfgang Giere: &amp;#039;&amp;#039;Otto Loewi. Ein Lebensbild in Dokumenten&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1968.&lt;br /&gt;
* [[Harald Seewann]]: &amp;#039;&amp;#039;Korporatives im Leben des Nobelpreisträgers Otto Loewi&amp;#039;&amp;#039;. [[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Einst und Jetzt]], Band 49 (2004), S. 251–263.&lt;br /&gt;
* Ursula Mindler: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Universitätspolitik zur Zeit des „Anschlusses“. Das Fallbeispiel Otto Loewi.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Historischer Verein für Steiermark]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Blätter für Heimatkunde (Steiermark)|Blätter für Heimatkunde]].&amp;#039;&amp;#039; 77. Jahrgang, Graz 2003, S. 89–106 ([https://www.historischerverein-stmk.at/wp-content/uploads/B_Jg77_Ursula-MINDLER-Nationalsozialistische-Universit%C3%A4tspolitik-zur-Zeit-des-%E2%80%9EAnschlusses%E2%80%9C.pdf historischerverein-stmk.at]).&lt;br /&gt;
* Doris Schwarzmann-Schafhauser: &amp;#039;&amp;#039;Loewi, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 861 f.&lt;br /&gt;
* Seine Nichte [[Frieda H. Sichel]] erwähnt Loewi mehrmals in ihrer Familienautobiographie: &amp;#039;&amp;#039;Die Herausforderung der Vergangenheit. Jüdische Selbsthilfe in Kassel und Johannesburg&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Archiv der deutschen Frauenbewegung und Wolfgang Matthäus, bearbeitet und kommentiert von Wolfgang Matthäus und Cornelia Wenzel. Berlin 2017, ISBN 978-3-95565-228-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118728881}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dgvs-gegen-das-vergessen.de/biografie/otto-loewi/ Biografie von Otto Loewi], Gegen das Vergessen, [[Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten]] (DGVS)&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118728881|titel=Loewi, Otto|datum=2019-12-22}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|3109|Loewi, Otto}}&lt;br /&gt;
* {{Nobel-med|1936|Otto Loewi}} und [https://nobelprize.org/nobel_prizes/medicine/laureates/1936/loewi-speech.html Bankettrede] (deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/018AA0DE-058-0191F-00000484-0189A3E5/ &amp;#039;&amp;#039;Nobelpreisträger Otto Loewi&amp;#039;&amp;#039;] (Film), Österreichisches Bundesinstitut für den Wissenschaftlichen Film (ÖWF) im Archiv der Österreichischen Mediathek&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|1889}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in Medizin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|29. August 2005|8895595}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118728881|LCCN=nr/2005/12469|VIAF=807371}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loewi, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (New York University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Österreich ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Auswärtiges Mitglied der Royal Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Schmiedeberg-Plakette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Yale University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lieben-Preisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loewi, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichisch-amerikanischer Pharmakologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juni 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Achim Raschka</name></author>
	</entry>
</feed>