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	<title>Otto Lasch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Lasch&amp;diff=266557&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-04-06T14:17:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Auszeichnungen: &lt;/span&gt; das ist keine &amp;quot;ehrung&amp;quot;...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Lasch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1893]] in [[Pszczyna|Pleß]], [[Oberschlesien]]; † [[28. April]] [[1971]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000005254|Otto Lasch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Bad Godesberg]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des [[Oberforstmeister]]s des [[Fürstentum Pleß|Fürsten Pless]] trat nach dem Abitur 1914 als [[Offizieranwärter]] in das [[Jäger-Bataillon „Fürst Bismarck“ (Pommersches) Nr. 2]] in [[Chełmno|Kulm]] ein, mit dem er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/J%C3%A4g.B_2 Jäger-Bataillon 2 (GenWiki)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Ende des Krieges wurde er als Fliegerbeobachter eingesetzt und nach 1918 im [[Grenzschutz Ost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1920 diente Lasch zunächst in der [[Sicherheitspolizei (Weimarer Republik)|Sicherheitspolizei]], bis er 1935 in die [[Wehrmacht]] übernommen wurde. Nachdem er ein [[Bataillon]] und das Infanterieregiment 43 befehligt hatte, war er 1942/43 Kommandeur der [[217. Infanterie-Division (Wehrmacht)|217. Infanterie-Division]]. Nach der Überführung der 217. Infanterie-Division in die [[349. Infanterie-Division (Wehrmacht)|349. Infanterie-Division]], übernahm Lasch diese bis September 1944. Anschließend befehligte er kurz bis November 1944 als [[Kommandierender General]] das [[LXIV. Armeekorps (Wehrmacht)|LXIV. Armeekorps]], das der [[19. Armee (Wehrmacht)|19. Armee]] unterstand und unter anderem im [[Elsass]] eingesetzt wurde. Anschließend wurde er Befehlshaber im [[Wehrkreis I (Königsberg)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Einschließung [[Königsberg (Preußen)|Königsbergs]] durch die [[Rote Armee]] wurde Lasch Ende Januar 1945 zum Kommandanten der zur [[Fester Platz (Wehrmacht)|Festung]] erklärten Stadt ernannt. Mit drei angeschlagenen Divisionen sollte er sie gegen 36 Divisionen des Gegners verteidigen. Am 31. Januar 1945 kesselte die Rote Armee Königsberg endgültig ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasch drängte [[Erich Koch]], den [[Gauleiter]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Reichsverteidigungskommissar]] und Chef des [[Volkssturm]]s im [[Gau Ostpreußen]], der zugleich [[Reichsstatthalter]] und [[Oberpräsident]] der Provinz [[Ostpreußen]] war, mehrmals dazu, das in Schutt und Asche liegende Königsberg den sowjetischen Truppen zu übergeben. Koch lehnte dies stets mit der Begründung ab, dass Lasch Soldat sei und als solcher zu kämpfen habe (&amp;#039;&amp;#039;„Man kapituliert doch nicht so ohne weiteres! Kapitulation ist eine Frage der Ehre!“&amp;#039;&amp;#039;). Am 6. April 1945 begann die [[Schlacht um Königsberg]]. Lasch kapitulierte am Abend des 9. April, als sowjetische Soldaten vor seinem Befehlsbunker, dem sogenannten [[Lasch-Bunker]] am Paradeplatz auftauchten. Dafür wurde er von Hitler in Abwesenheit degradiert und wegen Feigheit vor dem Feind zum Tode verurteilt. Auslöser dieses Verfahrens soll ein Telegramm Kochs gewesen sein, mit dem Wortlaut: &amp;#039;&amp;#039;„Der Befehlshaber von Königsberg, Lasch, hat einen Augenblick meiner Abwesenheit aus der Festung benutzt, um feige zu kapitulieren. Ich kämpfe im Samland und auf der Nehrung weiter.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meindl466&amp;quot;&amp;gt;Ralf Meindl: &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußens Gauleiter, Erich Koch - eine politische Biografie&amp;#039;&amp;#039;. fibre Verlag, Osnabrück 2007, ISBN 978-3-938400-19-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laschs Frau und die beiden Töchter wurden in Dänemark bzw. in Berlin verhaftet und in [[Sippenhaftung#Nationalsozialismus|Sippenhaft]] genommen; nach Kriegsende kamen sie wieder frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lasch selbst geriet in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]] und kam in zahlreiche [[Gulag]]-Lager. 1948 wurde er zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt und nach [[Workuta]] verbracht. Ende Oktober 1955 kehrte er mit dem sogenannten [[Heimkehrer#Die Heimkehr der Zehntausend|Amnestiertentransport]] in die [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] zurück. In seinem Buch über den Untergang Königsbergs stützte er sich auf die Unterlagen von [[Kurt Dieckert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Lasch-Bunker]] in [[Kaliningrad]] kann als Außenstelle des Kaliningrader Museums für Geschichte und Kunst besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;So fiel Königsberg. Kampf und Untergang von Ostpreußens Hauptstadt.&amp;#039;&amp;#039; [[Gräfe und Unzer]] Verlag. München 1958. Neuauflagen 1959 und 1994. Motorbuch Verlag. ISBN 3-87943-435-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zuckerbrot und Peitsche.&amp;#039;&amp;#039; Ilmgau Verlag. Pfaffenhofen/Ilm 1965. (Bericht über die Kriegsgefangenschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 495.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz  am 17. Juli 1941&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 10. September 1944  (578. Verleihung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Knabe-Luz.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Bissendorf 2004, ISBN 3-7648-2902-8. S. 395–396.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123718627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123718627|LCCN=no99007033|VIAF=267643952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lasch, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Infanterie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des LXIV. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber des Wehrkreises I (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1893]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lasch, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie (Wehrmacht)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1893&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pszczyna|Pleß]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. April 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Godesberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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