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	<title>Otto Langmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2007-0327-506, Otto Langmann.jpg|miniatur|Otto Langmann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Langmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Dezember]] [[1898]] in [[Malchin]]; † [[10. Januar]] [[1956]]) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher, Funktionär der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] und später deutscher [[Gesandter]] in [[Uruguay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der Schulausbildung wurde er im November 1916 Soldat beim Ersatzbataillon des [[Großherzoglich Mecklenburgisches Grenadier-Regiment Nr. 89|Grenadierregiments 89]] in [[Neu-Strelitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Diese und andere biographische Angaben aus einem Lebenslauf Otto Langmanns im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes in Berlin, Signatur: AA008566.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Frühjahr 1917 kam Langmann an die Front und blieb bis Februar 1918 beim Infanterie-Regiment 266. Im Juni 1918, jetzt als [[Leutnant]] der [[Reserve (Militärwesen)|Reserve]], wurde er nach Flandern beordert und beendete die Kampfhandlungen als Kompagnieführer der 3. Jägerkompanie des Reserve-Jäger-Bataillons 22. Er wurde am 8. Januar 1919 aus dem Heeresdienst entlassen. Er begann kurze Zeit später sein Theologie-Studium in Leipzig, meldete sich aber „aufgrund der spartakischen Unruhen“ erneut beim Heer und blieb für einige Monate bei der II. Landesschützenbrigade. Nach Langmanns eigener Aussage beteiligte er sich als „Zeitfreiwilliger“ am [[Kapp-Putsch]] im März 1920. Langmann setzte sein Studium der Theologie in Leipzig, Berlin und Rostock fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu den Eintrag der [http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200015650 Immatrikulation von Otto Langmann] im [[Rostocker Matrikelportal]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1923 heiratete er Ilse Siefert. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor. Er wurde Pastor an der [[Dorfkirche Groß Upahl]] in Mecklenburg und ging 1928 als Auslandsgeistlicher nach [[Kolumbien]] und [[Ecuador]]. Im Jahr 1930 reiste er nach [[Guatemala]], um dort die junge evangelische Epiphanias-Gemeinde als Pfarrer zu unterstützen. In Guatemala fiel Langmann aber vor allem durch seine politische Aktivität auf. Zum 1. April 1931 trat er in Guatemala in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 839.902)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/24871101&amp;lt;/ref&amp;gt; und gründete im Sommer 1931 mit Heinrich Gundelach die erste Landesgruppe der Partei im Ausland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;drottningholm&amp;quot;&amp;gt;In: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutschen in Guatemala 1930-194.&amp;#039;&amp;#039; 30. November 2009, {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.drottningholm.de/?p=52 |text=Ein Pfarrer für Guatemala |archivebot=2019-05-05 17:22:30 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 kam er in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] zurück. Er übernahm eine Pfarrstelle am Waisenhaus in [[Hamburg]] und wurde stellvertretender Gauobmann der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] in Hamburg. Anfang 1934 wurde Otto Langmann nach Berlin als Oberkirchenrat und Referent für die Fragen der theologischen Vor- und Weiterbildung in die Kirchenkanzlei der [[Deutsche Evangelische Kirche|Deutschen Evangelischen Kirche]] berufen. Zugleich war er &amp;#039;&amp;#039;stellvertretender Reichsleiter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Reichsschulungsleiter&amp;#039;&amp;#039; der Glaubensbewegung Deutsche Christen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon&amp;#039;&amp;#039; (Lit.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wechselte Langmann in den Auswärtigen Dienst, wurde 1936 Vortragender [[Legationsrat]]  und 1937 deutscher Gesandter in [[Uruguay]]. Sowohl [[Martin Bormann]] als auch [[Joachim von Ribbentrop]] meldeten keine Bedenken gegen die Ernennung Langmanns, wie aus den Akten des Auswärtigen Amtes hervorgeht. Langmanns Karriere im nationalsozialistischen Deutschland bekam mit der Ernennung zum Gesandten in Uruguay ihren Höhepunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gesandter in Uruguay war Langmann in die Kriegsaktivitäten der deutschen Flotte und das Schicksal des Panzerschiffs Graf Spee direkt involviert. Am 14. Dezember 1939 lief um 1:30 Uhr die &amp;#039;&amp;#039;[[Admiral Graf Spee]]&amp;#039;&amp;#039; in den Hafen von [[Montevideo]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;einestages.spiegel&amp;quot;&amp;gt;einestages.spiegel, [https://www.spiegel.de/fotostrecke/seekrieg-fotostrecke-108471.html Kapitän Hans Langsdorff (M.) im Gespräch mit dem deutschen Gesandten aus Montevideo, Otto Langmann (l.), der eine Sprengung der &amp;quot;Spee&amp;quot; empfohlen hatte.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der militärischen Lage empfahl Langmann in einem Telegramm vom 16. Dezember 1939 an das Auswärtige Amt die Sprengung der Graf Spee. 1940 fand ein Untersuchungsausschuss des uruguayischen Kongresses belastendes Material gegen die [[NSDAP/AO]] und es wurde die Auflösung der NSDAP/AO sowie strafrechtliche Verfahren gegen die Führer der NSDAP/AO, wie den Presseattaché Julius Dalldorf beabsichtigt. Otto Langmann verkündete die Selbstauflösung der NSDAP/AO und der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] in Uruguay. Die Regierung verhaftete zwölf Deutsche, deren Spuren direkt zu Langmann führten. Drei Segelflugzeuge, ein Fallschirm und eine Funkanlage wurden als Eigentum der deutschen Botschaft in der Nähe von Montevideo ausgemacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;t19400624&amp;quot;&amp;gt;[https://content.time.com/time/magazine/article/0,9171,764072-2,00.html#ixzz0e6i9mSUT &amp;#039;&amp;#039;South America: Awake at Last.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Time]].&amp;#039;&amp;#039; 24. Juni 1940.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1940 drohte Otto Langmann der uruguayischen Regierung von [[Alfredo Baldomir]] mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen, falls Führer der NSDAP/AO deportiert würden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nyt19400620&amp;quot;&amp;gt;[http://select.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F30E16FC395A11728DDDA90A94DE405B8088F1D3 &amp;#039;&amp;#039;Minister Ready to Ask for His Passports if Any Local Nazi Leaders Are Deported&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New York Times]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Juni 1940, Germany has now begun to exert tremendous political and economic pressure on the Uruguayan Government to halt what Berlin calls an unfriendly anti-German campaign here. The Reich has threatened to break off diplomatic relations if any Nazi leaders are deported.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1940 protestierte Langmann dagegen, dass der britische Hilfskreuzer HMS &amp;#039;&amp;#039;[[Carnarvon Castle]]&amp;#039;&amp;#039;, nachdem er vom Hilfskreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Thor (Schiff, 1938)|Thor]]&amp;#039;&amp;#039; angegriffen worden war, im Hafen vom Montevideo mit Stahlplatten, welche für die Graf Spee vorgesehen waren, repariert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://select.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F30715FE3458127A93C2A81789D95F448485F9 &amp;#039;&amp;#039;Nazis Protest Aid to Raider’s Victim. Object in Uruguay to Giving Carnarvon Castle 72 Hours to Mend Battle Scars.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The New York Times.&amp;#039;&amp;#039; 10. Dezember 1940, The German Government, through its Minister in Montevideo, Otto Langmann, made a formal diplomatic protest this afternoon against...&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://select.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F70C15F7355A167A93CBA91789D95F448485F9 &amp;#039;&amp;#039;Search For Raider.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The New York Times.&amp;#039;&amp;#039; 9. Dezember 1940, The British auxiliary cruiser Carnarvon Castle, hit twenty-two times in a battle with a German sea raider, was being repaired tonight with steel plates reportedly taken from the scuttled German pocket battleship Admiral Graf Spee.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Januar 1942 brach die Regierung von Uruguay die diplomatischen Beziehungen zu den Regierungen der [[Achsenmächte]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://select.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F20913F63C5D167B93C0AB178AD85F468485F9 &amp;#039;&amp;#039;Actual Rupture Is Left to Congress of Each Signatory.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;The New York Times.&amp;#039;&amp;#039; 22. Januar 1942, Unanimous agreement by the twenty-one American republics on a resolution for severance of relations with the Axis powers was reached late today at a three-hour consultation in the office of Foreign Minister Oswaldo Aranha of Brazil, who is chairman of the Inter-American Conference.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://pqasb.pqarchiver.com/chicagotribune/access/473028942.html?dids=473028942:473028942&amp;amp;FMT=CITE&amp;amp;FMTS=CITE:AI&amp;amp;date=Jan+25%2C+1942&amp;amp;author=&amp;amp;pub=Chicago+Tribune&amp;amp;desc=URUGUAY%2C+PERU+BREAK+RELATIONS+WITH+THE+AXIS&amp;amp;pqatl=google |wayback=20121020185621 |text=&amp;#039;&amp;#039;Uruguay, Peru Break Relations with Axis.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-04-07 19:27:01 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;[[Chicago Tribune]].&amp;#039;&amp;#039; 25. Januar 1942, Uruguay and Peru severed diplomatic relations tonight with Germany, Italy, and Japan. putting into swift effect terms of a compromise anti-axis agreement ...&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner diplomatischen Tätigkeit in Südamerika war Langmann im Auswärtigen Amt in Berlin tätig. Ihm wurde es gestattet, die Uniform eines ausgeschiedenen Gauamtsleiters zu tragen, wie er selbst berichtete. Seit 1943 stellte Langmann Anträge, wieder an der Front kämpfen zu dürfen, was man ihm aber stets verweigert. In den Kämpfen um Berlin 1945 gehörte Langmann dem [[Volkssturm]] an und er geriet in sowjetische Gefangenschaft. Otto Langmann dürfte als überzeugter [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]] und Gesandter in Uruguay den Russen bekannt gewesen sein. Er verbrachte zehn Jahre in Sibirien in einem Gefangenenlager. [[Walter Birnbaum (Theologe)|Walter Birnbaum]], ein Freund Langmanns, erzählt in einem Buch, wie er den Soldaten in der Gefangenschaft viel geistlichen Trost spenden konnte und er unter den Gefangenen äußerst beliebt war. Otto Langmann starb kurz nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft an Krebs.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Birnbaum: &amp;#039;&amp;#039;Zeuge meiner Zeit. Aussagen zu 1912 bis 1972.&amp;#039;&amp;#039; Musterschmidt, Göttingen 1973, ISBN 3-7881-1675-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Christenheit in der Zeitenwende&amp;#039;&amp;#039;. Agentur des Rauen Hauses, Hamburg 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Langmann, Otto&amp;#039;&amp;#039;, in: Hannelore Braun, Gertraud Grünzinger: &amp;#039;&amp;#039;Personenlexikon zum deutschen Protestantismus 1919–1949.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht; Göttingen 2006, ISBN 978-3-525-55761-7, S. 153&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12669091X}}&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/68 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= &lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Eckard Briest]]&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der deutschen Botschafter in Uruguay|Deutscher Botschafter in Montevideo]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1937–1942&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12669091X|VIAF=13309207}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Langmann, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Botschafter in Uruguay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uruguay im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Langmann, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Langmann, Otto Ludwig Johann Friedrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Dezember 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Malchin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Januar 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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