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	<title>Otto Lais - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T20:48:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Lais&amp;diff=786500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2026-04-21T08:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Lais&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Oktober]] [[1897]] in Wilferdingen, nahe [[Karlsruhe]]; † [[5. März]] [[1988]] in [[Wegberg]]-Merbeck)&amp;lt;ref&amp;gt;Lebensdaten von Otto Lais, Feltas-Archiv abgerufen am 18. Juli 2021 [https://feltas.de/bio/lais-otto.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kunst|Künstler]]. Als Radierer der [[Neue Sachlichkeit (Kunst)|Neuen Sachlichkeit]]&amp;lt;ref&amp;gt;Künstlerische Einordnung, Universität Heidelberg abgerufen am 26. Juli 2021 [https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/13725/]&amp;lt;/ref&amp;gt; schuf er ab den 1920er Jahren ein bedeutendes sozialkritisches, graphisches Werk, das dem symbolischen Realismus zugeordnet wird. In verstörenden [[Akt (Kunst)|Aktzeichnungen]] verwies er auf die Armut der Arbeiterklasse in den Jahren der [[Weimarer Republik]] und zentral auf die Unterdrückung der Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Otto Lais wurde 1897 unweit von [[Karlsruhe]] als Sohn eines [[Lehrer]]s geboren. Nachdem er die [[Primareife]] am [[Gymnasium]] in [[Durlach]] erlangt hatte und als Soldat am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilgenommen hatte, wurde auch er Lehrer. Das Staatliche Schulamt hatte früh seine künstlerische [[Begabung]] erkannt und stellte ihn zum [[Studium]] an der damaligen Karlsruher Badischen Landeskunstschule frei. Während seines Studiums widmete er sich immer mehr der Graphischen Kunst, der sogenannten [[Radierung]]. Er fertigte Selbstbildnisse, [[Porträt]]s und [[Akt (Kunst)|Akte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mit Lais befreundete [[Professor|Prof.]] [[Wilhelm Schnarrenberger]], besonders aber der Radierer [[Professor|Prof.]] Walter Conz, die Schüler Rudolf Schlichter, Willi Müller-Hufschmid und Karl Hubbuch mögen, wiewohl lückenhaft, den Umkreis andeuten. Seine immer weiter wachsende Sozial-Kritik wandte sich, der [[Konvention]] folgend, den [[Armut|Armen]] und Unterdrückten zu. Dies sollte der Schlüssel zum Verständnis seines Werkes sein. Er wurde ähnlich zeitkritisch wie Schlichter, nur dass Lais’ Werk mehr als seine persönliche [[Konfession]] dargestellt. Schlichter hingegen wurde mehr zeitgebundener. Der Nationalsozialismus setzte seiner Arbeit ein Ende. [[1933]] wurde ihm die Lehrerlaubnis als Kunsterzieher entzogen und kurz darauf folgte ein Ausstellungsverbot; der größte Teil seiner Arbeiten wurde vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Lais starb am [[5. März]] [[1988]] in [[Wegberg]]-Merbeck.&amp;lt;ref&amp;gt; Das Künstlerlexikon &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= [[Rainer Zimmermann (Kunsthistoriker)|Rainer Zimmermann]]|Titel= Expressiver Realismus: Malerei der verschollenen Generation|Auflage= |Verlag= Hirmer|Ort=Berlin |Datum= 1994 |ISBN=3-7774-6420-1|Seiten= 406}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Lais wurde lange als [[Moralistik|Moralist]] und [[Erotik]]er missverstanden. Im Mittelpunkt seiner Radierungen stand nicht &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;die Lockungen der Frau&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. Sein Werk wurde zur sozialkritischen Anklage. Lais’ Radierungen zeigen ihn oft selbst, [[Stadt|die Stadt]], [[Straße|die Straße]], [[Armut|die Armen]] und [[Frau|die Frau]]. Arbeiten wie &amp;quot;Hexensabbat&amp;quot;, &amp;quot;Die erhängte Sinnlichkeit&amp;quot; oder &amp;quot;Die Kloake&amp;quot;, in der fünf nackte, bis auf die Knochen abgemagerte [[Prostituierte]] vor vier zusehenden Herren im Frack und Zylinder im Dreck der Straße liegen, verweisen eindringlich und verstörend auf eine als pervers empfundene Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://whoswho.de/bio/otto-lais.html / Biografie des Künstlers Otto Lais]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118568809|LCCN=n/82/101759|VIAF=52481620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lais, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Expressionismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschollene Generation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lais, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Wilferdingen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wegberg]]-Merbeck&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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