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	<title>Otto Krille - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Leerzeichen zwischen PDF und Größe</title>
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		<updated>2025-10-20T13:10:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Leerzeichen zwischen PDF und Größe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Moritz Krille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. August]] [[1878]] in [[Bad Gottleuba-Berggießhübel|Börnersdorf bei Gottleuba]]; † [[31. Januar]] [[1954]] in [[Zürich]]) war ein deutscher sozialdemokratischer Schriftsteller. Krille veröffentlichte auch unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eugen Tubandt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Moritz Krille wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, sein Vater, der Maurer Friedrich August Krille, starb im Jahr 1878 noch vor seiner Geburt, seine Mutter, Wilhelmine Hornauer, war Land- und Fabrikarbeiterin. Mit dreizehn Jahren wurde er auf die [[Militärschule|Soldaten-Knabenerziehungsanstalt]] in [[Kleinstruppen]] geschickt, danach auf die [[Unteroffiziersschule]], „[[Marienberg]]er Anstalt“, wo er im Jahr 1893 wegen Ungeeignetheit entlassen wurde. Krille war bis 1900 Fabrikarbeiter in [[Dresden]] und schloss sich der Sozialdemokratie an. Seine Wehrpflicht leistete er zin den Jahren 1900 bis 1902 ab. Danach besuchte er in [[Berlin]] für ein Jahr die [[Humboldt-Akademie]]. Sein zweiter Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Aus engen Gassen&amp;#039;&amp;#039; erhielt eine Einleitung von [[Clara Zetkin]] und wurde 1904 von [[Johannes Sassenbach]] herausgegeben. Im Jahr 1912 erschienen im ersten Heft der kurzlebigen &amp;#039;&amp;#039;Kritischen Tribüne&amp;#039;&amp;#039; mehrere seiner Gedichte, denen der Verantwortliche Redakteur [[Georg Hecht (Literaturkritiker)|Georg Hecht]] eine kritische Würdigung anschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tri&amp;quot;&amp;gt;Ankündigung der 1. Nummer der Kritischen Tribüne (Inhaltsangabe) in: &amp;#039;&amp;#039;Der Volksfreund: Tageszeitung für das werktätige Volk Mittelbadens&amp;#039;&amp;#039;, 6. Mai 1912, Seite 3&lt;br /&gt;
[https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/OTEGHN2LP2I6K3SLSX4EYW2JWJYHUCCY?tx_dlf%22&amp;amp;issuepage=3&amp;amp;query=%22Georg+Hecht%22&amp;amp;sort=sort.publication_date+asc&amp;amp;fromDay=13&amp;amp;fromMonth=6&amp;amp;fromYear=1908&amp;amp;toDay=4&amp;amp;toMonth=8&amp;amp;toYear=1916&amp;amp;page=2 Deutsches Zeitungsportal]&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Verlag Egon Fleischel veröffentlichte er im Jahr 1914 sein autobiographisches Werk „Unter dem Joch“. Krille engagierte sich auch in der [[Freie sozialistische Jugend|Jugendarbeit der SPD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1914 arbeitete er als Redakteur und Schriftleiter bei sozialdemokratischen Presseorganen. In der 1910 von [[Theodor Lessing]] ausgelösten [[Samuel Lublinski|Lublinski-Affäre]] nahm Krille für Lessing Stellung, um beiläufig zu erwähnen, dass (s)ein Gedichtband von den Zeitungen nur [[Rezension|rezensiert]] würde, wenn vorher eine [[Anzeige (Medien)|Annonce]] für das Buch aufgegeben worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachspiele&amp;#039;&amp;#039;. Artikel von Otto Krille in der „Leipziger Volkszeitung“ vom 8. April 1910. Abgedruckt bei: &amp;#039;&amp;#039;Samuel zieht die Bilanz und Tomi melkt die Moralkuh oder Zweier Könige Sturz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete auch bei der [[Schwäbische Tagwacht|Schwäbischen Tagwacht]] in [[Stuttgart]] und trat am 30. September 1911 mit [[Friedrich Westmeyer]] aus deren Redaktion aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=6671&amp;amp;klassi=&amp;amp;anzeigeKlassi=001 &amp;#039;&amp;#039;Innerparteiliche Auseinandersetzungen der Stuttgarter SPD&amp;#039;&amp;#039;], beim [[Landesarchiv Baden-Württemberg]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er Soldat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg lebte er als freier Schriftsteller in [[München]], wo er auch eine Funktion im [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] hatte. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] 1933 musste er in die [[Schweiz]] fliehen. Im Jahr 1937 wurde er in Deutschland [[Ausbürgerung|ausgebürgert]]. Krille lebte von den 50 [[Schweizer Franken|SFr.]], die er 1939 monatlich vom schweizerischen Arbeiter-Hilfswerk bekam, und musste die Schweizer Behörden anbetteln, um eine Zahnbehandlung zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.stadt-zuerich.ch/strauhof/heimatlos/pressemappe_exil/zitate.pdf |titel=Heimat Los Schweiz |titelerg=Zitate zur Situation des literarischen Exils in der Schweiz |hrsg=Stadt Zürich |werk=www.stadt-zuerich.ch |datum=2003 |abruf=2024-07-23 |sprache= |format=PDF; 126&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140605055234/http://www.stadt-zuerich.ch/strauhof/heimatlos/pressemappe_exil/zitate.pdf |archiv-datum=2014-06-05 |offline=ja |kommentar=Deutschsprachige Literatur im Schweizer Exil 1933–1950, 20. März bis 25. Mai 2003. Ausstellung im Strauhof Zürich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Krille war zwar 1937 in den [[Autorinnen und Autoren der Schweiz|Schweizerischen Schriftstellerverband (SSV)]] aufgenommen worden, erhielt aber im Jahr 1940 von der Schweizer [[Fremdenpolizei]] wegen angeblicher Hilfsdienste für ausländische kommunistische Funktionäre und Beeinflussung der Jugend im kommunistischen Sinne einen [[Ausweisung]]sbefehl und wurde 1940 bis 1941 in der Schweiz [[Internierung|interniert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jong-Rak Shin: &amp;#039;&amp;#039;Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933-1945&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation Kassel 2007, S. 75ff, bei [https://d-nb.info/986624268/34 DNB]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blieb nach Kriegsende im Schweizer Exil. Sein im Jahr 1948 adoptierter Sohn Hans Krille (1923–1991, er nannte sich [[Jean Krillé]]) besuchte in der Schweiz die [[Zürcher Hochschule der Künste|Kunstgewerbeschule Zürich]] bei [[Max Gubler]] und [[Johannes Itten]] und studierte in [[Universität Bern|Bern]] Kunstgeschichte. Er arbeitete als Architekt und malte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.galerien-adelhoch.com/Alte_Seite/krille_jean.html Jean Krillé], bei Galerien Adelhoch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonnensehnsucht, Eine Dichtung aus dem Arbeiterleben.&amp;#039;&amp;#039; o. J. (1903)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus engen Gassen. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Johannes Sassenbach, Berlin 1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anna Barenthin. Drama.&amp;#039;&amp;#039; J. Sassenbach, Berlin 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das stille Buch. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; Fleischel, Berlin 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Flut. Drama.&amp;#039;&amp;#039; 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unter dem Joch. Die Geschichte einer Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Fleischel, Berlin 1914 (wieder aufgelegt: Akademie-Verlag, 1975)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter-Jugend und Bildung. Vortrag.&amp;#039;&amp;#039; O. Wöhrle, Konstanz 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die rote Palette. Gedanken und Skizzen.&amp;#039;&amp;#039; O. Wöhrle, Konstanz 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufschrei und Einklang. Ausgewählte Gedichte für die Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Arbeiterjugend-Verlag, Berlin 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Weihe. Festspiel.&amp;#039;&amp;#039; E. Altenberger, [[Stary Zdrój|Waldenburg-Altwasser]] in Schlesien 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die bunte Stunde. Märchen.&amp;#039;&amp;#039; 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlösung. Ein Prologspiel.&amp;#039;&amp;#039; E. Altenberger, Waldenburg-Altwasser in Schlesien 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühlingssturm. Ein Sprechchor.&amp;#039;&amp;#039; E. Altenberger, Waldenburg-Altwasser in Schlesien 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wanderer im Zwielicht.&amp;#039;&amp;#039; Oprecht, Zürich 1936. In Deutschland 1938 in die „[[Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums]]“ aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums, Stand vom 31. Dezember 1938. Seite 77. Leipzig, 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klänge.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Zürich 1943. Mit einem Titelbild und zwanzig Federzeichnungen von [[Hans Hofmann (Maler)|Hans Hofmann]] illegal im Selbstverlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krille, Otto&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon sozialistischer deutscher Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1964, S. 300–302 &amp;lt;small&amp;gt;mit Bibliografie S. 301 f.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|47|48|Krille, Otto|[[Wolfgang Emmerich]]|118724452}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krille, Otto&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur 1980, S. 397&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118724452}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118724452}}&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/fulltext/sozmit/1947-095.htm Otto Krille], Kurzbiografie in: &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Mitteilungen&amp;#039;&amp;#039;, Januar 1947 &lt;br /&gt;
* Jong-Rak Shin: &amp;#039;&amp;#039;Selbstverlag im literarischen Leben des Exils in den Jahren 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Kassel 2007 [https://d-nb.info/986624268/34]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118724452|VIAF=42632959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krille, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeiterliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exilliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krille, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krillé, Otto; Krille, Otto Moritz (vollständiger Name); Tubandt, Eugen (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. August 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Gottleuba-Berggießhübel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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