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	<title>Otto Kresse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:04:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Datenralfi: /* Ehrungen */ + 1</title>
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		<updated>2025-03-26T17:05:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen: &lt;/span&gt; + 1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Kresse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. Januar]] [[1886]] in [[Schönebeck (Elbe)|Felgeleben]];&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Wickert (2000) erst am 6. Januar 1889 in [[Salzelmen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; † [[12. März]] [[1933]] ebenda) war ein deutscher [[Kommunalpolitiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Gewerkschafter]]. Nach dem [[Staßfurt]]er Bürgermeister [[Hermann Kasten (Politiker, 1885)|Hermann Kasten]] war Kresse das zweite Mordopfer, das die [[Schönebeck (Elbe)|Schönebecker]] SPD nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] zu beklagen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kresse erlernte in der Nationalen Radiator Gesellschaft m.b.H. ([[NARAG]]) in Schönebeck den Beruf des [[Schlosserei|Schlossers]]. Ab 1904 war er [[gewerkschaft]]lich organisiert und trat 1906 der SPD bei. Er zählte zu den Mitbegründern des Arbeiter-Turn-Vereins in Felgeleben. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte er zu den Mitbegründern der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] im [[Landkreis Calbe a./S.]] 1918/19 war er Mitglied des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es in Schönebeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde Kresse in Felgeleben zum Gemeinderat und zum Vorsitzenden des Arbeiter-Turn-Vereins gewählt. Er war auch [[Betriebsratsvorsitzender]] bei der NARAG, wurde dort jedoch entlassen, nachdem er an der Spitze eines [[Streik]]s gestanden hatte. 1920 wurde er in das Dreierkomitee gewählt, das in Schönebeck die örtliche Leitung des Kampfes gegen die [[Kapp-Putsch]]isten innehatte. Später wurde er hauptamtlicher [[Kassierer]] des [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verbandes]] in Schönebeck. 1920&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Wickert (2000) erst 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt; ging er von der USPD zurück zur SPD. Er gehörte zu den Mitbegründern der Spielplatz-Genossenschaft Weitstoß GmbH und der Bau- und Spargenossenschaft Heimstätte in Felgeleben und war deren erster Vorsitzender. Nach der Eingemeindung Felgelebens 1923 wurde er in Schönebeck Stadtverordneter und Stadtrat für Wohnungswesen. Durch sein konsequentes Auftreten gegen den Faschismus war Kresse den Nationalsozialisten besonders verhasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Reichstagsbrand]] in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933 hatten die Nationalsozialisten in Schönebeck das Metallarbeiterbüro gestürmt und nach Kresse gefahndet. Kresse gelang es, sich der geplanten Verhaftung zu entziehen. Als er nach Abschluss der Kommunalwahl am 12. März 1933 an der Auszählung der Stimmen teilnehmen wollte, lauerten ihm [[Sturmabteilung|SA]]-Männer am Eingang zum Felgeleber Wahllokal auf, drängten ihn in einen Nebenraum und ermordeten ihn. Das gesamte Magazin einer [[Mauser (Waffenhersteller)|Mauser 7,65 mm]] wurde auf ihn leergefeuert.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Kuntze: &amp;#039;&amp;#039;Unter aufgehobenen Rechten&amp;#039;&amp;#039;. Helmuth-Block-Verlag, Magdeburg 1992, {{Falsche ISBN|3-91017-377-7}}, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Nach 1945 wurde die Siedlung in Felgeleben, deren Bau er als Stadtrat für Straßen- und Wohnungsbau initiiert hatte, nach ihm benannt, ebenso eine [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] und eine Straße in Schönebeck.&lt;br /&gt;
* An der ehemaligen Gesamtschule „August Bebel“ in der Schulstraße und am ehemaligen Kulturhaus (heute ein Hotel) in Felgeleben erinnern Gedenktafeln an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Blumenthal: &amp;#039;&amp;#039;Im Geiste Lenins. Aus dem Leben von Kämpfern der Arbeiterbewegung des Kreises Schönebeck&amp;#039;&amp;#039;. Kommission zur Erforschung der Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung beim Sekretariat der Kreisleitung der SED Schönebeck (Elbe) 1970, S. 24.&lt;br /&gt;
* Anna Dora Miethe: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten. Arbeiterbewegung. Antifaschistischer Widerstand. Aufbau des Sozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Urania-Verlag, Leipzig/Jena/Berlin 1974, S. 254f.&lt;br /&gt;
* [[Christl Wickert]], Vorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Marburg, Schüren 2000, ISBN 3-89472-173-1, S. 187.&lt;br /&gt;
* Ulrike Puvogel, Martin Stankowski: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation II: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2000, S. 585f.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]]: &amp;#039;&amp;#039;„Wir sind geblieben, was wir immer waren, Sozialdemokraten.“ Das Widerstandsverhalten der SPD im Parteibezirk Magdeburg-Anhalt gegen den Nationalsozialismus 1930–1945&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2001, ISBN 3-89812-108-9, S. 74 und 80.&lt;br /&gt;
* [[Martin Wiehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Bördepersönlichkeiten. Biografisches Lexikon der Magdeburger Börde&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kulturgeschichte der Magdeburger Börde und ihrer Randgebiete.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Dr. ziethen verlag, Oschersleben 2001, ISBN 3-935358-20-2, S. 89f.&lt;br /&gt;
* Hans-Joachim Geffert: &amp;#039;&amp;#039;Kresse, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1 ([{{MBL|ID=0542|Linktext=nein}} Artikel online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schoenebeck.de/11/presse/03_03/presse5.htm Schönebecker gedachten Vermächtnis Otto Kresses].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kresse, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DMV-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schönebeck (Elbe))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kresse, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. Januar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönebeck (Elbe)|Felgeleben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schönebeck (Elbe)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Datenralfi</name></author>
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