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	<title>Otto Krebs - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Krebs&amp;diff=1429775&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fraustef: /* Weblinks */  Link korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-26T16:06:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt;  Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Krebs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1873]] in [[Wiesbaden]]; † [[26. März]] [[1941]] in [[Heidelberg]]) war ein deutscher Fabrikant und [[Kunstsammler]]. Seine Sammlung [[Impressionismus|impressionistischer]] Gemälde mit Werken [[Paul Cézanne|Cézannes]], [[Vincent van Gogh|van Goghs]] und [[Paul Gauguin|Gauguins]] wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von den sowjetischen Truppen nach [[Sankt Petersburg|Leningrad]] geschafft. Heute befindet sich die Sammlung mit Ausnahme weniger Werke, die verloren gingen, im Besitz der dortigen [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Eremitage]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aus_der_Eremitage_a&amp;quot;&amp;gt;Albert Kostenewitsch: &amp;#039;&amp;#039;Aus der Eremitage. Verschollene Meisterwerke deutscher Privatsammlungen.&amp;#039;&amp;#039; Ministerium für Kultur der russischen Föderation. Kindler, München 1995, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und beruflicher Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Krebs wurde am 25. März 1873 in Wiesbaden als Sohn des Oberlehrers und späteren Physikprofessors Dr. Georg Krebs und dessen Frau Charlotte Luise geboren. Er absolvierte zunächst technische Studien am Polytechnikum in Berlin und später ein Studium der Philosophie in Zürich, das er 1897 mit einer Dissertation abschloss. Nach seinem Studium wurde Krebs zunächst Kaufmännischer Direktor der Hamburger Firma [[Imtech|Rudolf Otto Meyer]] und ab 1906 Geschäftsführer der neu gegründeten Strebelwerke in Mannheim, die unter seiner Führung zum wohl bedeutendsten Hersteller von Heiz- und Dampfkesseln der damaligen Zeit aufstiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die_Moderne_und_ihre_Sammler_a&amp;quot;&amp;gt;Andrea Pophanken, Felix Billeter: &amp;#039;&amp;#039;Die Moderne und ihre Sammler.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, Berlin 2001, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unternehmerische Erfolg geht auf eine Erfindung des Ingenieurs [[Joseph Strebel]] zurück, der 1893 ein Patent für einen „Glieder-Heizkessel“ (Gegenstromgliederkessel-D.R.P. Nr. 76582) erhalten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=76582| Code=C| Titel=Gliederkessel mit O-förmigen Elementen und Heizkanälen| A-Datum=1893-12-23| V-Datum=1894-08-08| Anmelder=Firma Rud. Otto Meyer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine solche Konstruktion bot zwei Vorteile: Zum einen konnte der Kessel aus einzelnen Gliedern je nach gewünschter Heizleistung zusammengesetzt werden, was den Fertigungsaufwand beträchtlich reduzierte. Zum anderen war es nun leichter, Heizkessel in die dafür vorgesehenen Kellerräume zu schaffen. Das Unternehmen selbst, das unter diesem Namen noch heute existiert, gibt an, Strebel habe am 23. Dezember 1893 ein Patent für einen „Gliederkessel mit O-förmigen Elementen und Heizkanälen“ erhalten, das die Heiztechnik revolutioniert habe. Das von Strebel entwickelte Dreizugprinzip garantiere in Verbindung mit dem feuerbeständigen Spezialgusseisen GG-20 beste Wirkungsgrade bei niedrigsten Emissionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Krebs gelang es, den Absatz bei den Strebelwerken beträchtlich zu erhöhen. Das Geld, das er verdiente, machte es ihm möglich, seine Kunstsammlung aufzubauen. Um 1930 zog Krebs’ Lebensgefährtin, die Pianistin [[Frieda Kwast-Hodapp]] auf das Gut Holzdorf, das bereits zuvor etwa von [[Adolf Busch]] und seinem Streichquartett als Rückzugsort genutzt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krebs erkrankte später an der [[Krebs (Medizin)|gleichnamigen Krankheit]], an der er 1941 starb. Einen großen Teil seines Vermögens vermachte er der „Stiftung für Krebs- und [[Scharlach]]forschung“, die noch heute als ein Teil der medizinischen Fakultät der Universität in Heidelberg tätig ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aus_der_Eremitage_a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landgut Holzdorf – ehemalige Heimstatt der Sammlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Landgut holzdorf villa.jpg|mini|Herrenhaus des Landguts Holzdorf, Sommer 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Holzdorf bei Weimar|Holzdorf]] ist ein Ortsteil im Süden von [[Weimar]] (Thüringen). Krebs soll es bei seinen Reisen zwischen Mannheim – dem Sitz der Strebelwerke – und Fabrikationsstätten des Unternehmens in [[Böhmen]] und [[Schlesien]] kennengelernt haben. Er verliebte sich in diesen Flecken, erkannte das Potenzial auch in wirtschaftlicher Hinsicht und kaufte 1917 das seit dem 13. Jahrhundert bestehende [[Landgut Holzdorf]]. Krebs ließ das Herrenhaus des Guts umfassend umbauen, um einen würdigen Rahmen für seine Kunstsammlung zu schaffen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Wände der Repräsentationsräume kamen nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten ab 1935 statt der französischen Gemälde belgische [[Bildwirkerei|Gobelins]] und goldverzierte Ledertapeten. Für seine Kunstschätze ließ Krebs 1926 Tresore in das Herrenhaus und das Verwalterhaus einbauen. Seine Sammlung überstand zwar den Zweiten Weltkrieg unversehrt, wurde jedoch nach dem Sieg der Alliierten 1949 von den sowjetischen Besatzungstruppen abtransportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Broschüre: &amp;#039;&amp;#039;Landgut Holzdorf - Bildung, Erholung, Betreuung.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.landgut-holzdorf.de Förderverein Landgut Holzdorf] e.V. Ohne Jahresangabe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung Otto Krebs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Krebs begann nach dem Kauf des Landguts, eine Vielzahl von Kunstgegenständen zu sammeln – von antiken Möbeln bis zu modernen Gemälden. Bemerkenswerterweise erwarb er nur wenige Exponate aus dem Zeitalter der [[Romantik]], obwohl er sich für diesen Bereich begeisterte. Der Schwerpunkt seiner Sammlung liegt auf der Zeit des späten 19. und des frühen 20. Jahrhunderts. Krebs, so schreibt es Albert Kostenewitsch, „lag mit seinen Neigungen ähnlich wie der amerikanische Sammler [[Albert C. Barnes]], aber er bewies oft besseres Urteilsvermögen und kaufte nicht in so großen Mengen“. Daher seien ausnahmslos all seine Cezannes von hervorragender Qualität. Fünf Gemälde zeigten dessen Schaffen in seiner ganzen Spannweite – [[Stillleben]], Porträt, figürliche Komposition und [[Landschaftsmalerei|Landschaft]] – und sie alle könnten bedenkenlos als Meisterwerke bezeichnet werden. Dasselbe, so Kostenewitsch, könne über die Werke van Goghs und Gauguins gesagt werden. All diese Erwerbungen unterschieden sich massiv voneinander, weil es das Bestreben von Otto Krebs gewesen sei, gleichzeitig nach einer repräsentativen Auswahl aus dem Gesamtwerk des Malers, wie nach Hervorheben seiner besonderen Qualitäten zu streben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aus_der_Eremitage_a&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
image:&amp;#039;The Grand Quay at Havre&amp;#039; by Claude Monet, 1874, Hermitage.JPG|[[Claude Monet|Monet]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Le Grand Quai au Havre]]&amp;#039;&amp;#039; (1874), Ermitage&lt;br /&gt;
image:Gogh, Vincent van - Landscape with House and Ploughman.jpg|[[Vincent van Gogh|Van Gogh]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Paysage avec une maison et un laboureur]]&amp;#039;&amp;#039; (1889), Ermitage&lt;br /&gt;
image:Whitehousenight.jpg|Van Gogh: &amp;#039;&amp;#039;[[Das weiße Haus bei Nacht|La Maison blanche, la nuit]]&amp;#039;&amp;#039; (1890), Ermitage&lt;br /&gt;
image:Van Gogh - Auf dem Weg zum Feld (nach Millet).jpeg|Van Gogh: &amp;#039;&amp;#039;Le Matin, le départ au travail&amp;#039;&amp;#039; (1890), Ermitage&lt;br /&gt;
image:Paul Cézanne, Still Life With Apples, c. 1890.jpg|[[Paul Cézanne|Cézanne]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature morte aux pommes]]&amp;#039;&amp;#039; (vers 1890), Ermitage&lt;br /&gt;
image:Paul Cézanne - Baigneuses (St.Petersburg, Hermitage).jpg|Cézanne: &amp;#039;&amp;#039;[[Les Baigneurs]]&amp;#039;&amp;#039; (1890 ou 1891), Ermitage:&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wissenschaftsbegriff bei Hermann Lotze.&amp;#039;&amp;#039; Inaugural-Dissertation Philosoph. Fak. der [[Universität Zürich]], 1897, Altenburg, 112 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Collection Otto Krebs|Sammlung Otto Krebs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Immersiver Audioguide: [https://legende-holzdorf.de/audioguide/ Legende Holzdorf] (6 umfangreiche Audiotouren zu Geschichte und Gegenwart des Landgutes Holzdorf mit Interviews, historischen Fotos und Karten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Boettcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Krebs, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lebenswege in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Fünfte Sammlung. Vopelius, Jena 2015, S. 160–165.&lt;br /&gt;
* Ulrike Oberländer: &amp;#039;&amp;#039;Der Kunstsammler Dr. Otto Krebs, seine Lebensgefährtin Frieda Kwast-Hodapp und das Rittergut Holzdorf.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Phil. Fak. Jena, 2015, 820 S. [https://d-nb.info/1177928612/34 Digitalisat] (DNB), [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:27-dbt-20160519-1223564 Digitalisat] (Digitale Bibliothek Thüringen)&lt;br /&gt;
* Ulrike Oberländer, Bernhard Post, Daniel Rimbach: Legende Holzdorf. Zeitreise. Weimar: Diakonie Landgut Holzdorf 2021 (80 S.) mit Geländeplan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133536386|VIAF=62740074}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krebs, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstraub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krebs, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fabrikant und Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT= [[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fraustef</name></author>
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