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	<title>Otto Krasa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T14:50:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Krasa&amp;diff=1682907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 16. März 2024 um 10:12 Uhr</title>
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		<updated>2024-03-16T10:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Erich Rudolf Krasa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1890]] in [[Żmigród|Radungen]]; † [[1. Juni]] [[1972]] in [[Siegen]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Prähistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Krasa wurde in Radungen im Regierungsbezirk [[Breslau]] geboren. Seine Vorfahren kamen als Glaubensverfolgte aus [[Böhmen]] und siedelten sich in [[Schlesien]] an.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1911 begann er seine Tätigkeit als Lehrer an der Volksschule in [[Gosenbach]]. Noch vor dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]s wurde er dort am 1. April 1918 als Hauptlehrer übernommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde Krasa mit der Mitgliedsnummer 63.693 in die [[NSDAP]] aufgenommen. 1929 und 1930 beschloss die Preußische Staatsregierung die Unvereinbarkeit der verbeamteten Tätigkeit im öffentlichen Dienst mit der Mitgliedschaft in NSDAP und [[KPD]]. Ob das oder etwas anderes Krasas Austritt aus seiner Partei begründete, ist unbekannt. Jedenfalls trat er ihr zum 1. Mai 1933 erneut bei (Mitgliedsnummer 3.131.601).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/22831470&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und leitete als [[Obertruppführer (SA)|Obertruppführer]] den Sturm Gosenbach (1937). Er übernahm verschiedene Funktionen in Verbänden/Gliederungen der NSDAP. Nach dem Ende des Regimes wurde er im [[Entnazifizierungsverfahren]] zunächst als „untragbar“ eingestuft. Er sei, erklärte der Entnazifizierungsausschuss, „sehr aktiv in der Interessenvertretung der Partei“ gewesen. Die Hauptlehrerzulage wurde ihm gestrichen und die Beförderung zurückgenommen. Das reduzierte Gehalt wurde für zwei Jahre zusätzlich gekürzt. Vor Ort wurden Stimmen laut, „ihn wieder in den Beruf und in seine Volkstumsarbeit … hineinzubringen“. Schrittweise verbesserte sich die ursprüngliche Beurteilung bis hin zu „unbelastet“/Kategorie V (1949).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#krasa |wayback=20220406075752 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-12-24 18:15:37 InternetArchiveBot }} Regionales Personenlexikon, Artikel Otto Krasa.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem seit den 1930er Jahren erforschte Otto Krasa die frühe [[Eisenverhüttung]] in seiner Umgebung.&amp;lt;ref&amp;gt;Manuel Zeiler, Otto Krasa. Ein Heimatforscher in der Pionierphase der prähistorischen Archäologie, in: Siegener Beiträge. Jahrbuch für regionale Geschichte 17 (2012), S. 247–270, hier: S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt; In kleinen Bachläufen, Tälern oder Quellmulden fand er Verhüttungsplätze und Schlackenhalden. Er untersuchte u.&amp;amp;nbsp;a. einen [[La-Tène-Zeit|latènezeitlichen]] Hüttenplatz bei [[Oberschelden]], wobei er dort allerdings nur eine Schlackenhalde sowie eine mittelalterliche Nachnutzung entdeckte. Erst in unserer Zeit wurde der entsprechende Verhüttungsofen aufgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jahrzehntelanger Suche fand Krasa vor allem im südlichen und südwestlichen [[Siegerland]] über 140 Verhüttungsplätze, deren Nutzung bis in die vorgeschichtliche Zeit zurückreichte. Die bis zu 2 m hohen und etwa halb so breiten Öfen waren in der Form einer Kuppel aus Lehm mit flachen Steinen erbaut und waren in künstlich angelegten Mulden in der Nähe von Wasser angelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seine Initiative wurde am 13. Oktober 1958 der &amp;#039;&amp;#039;Heimatverein Gosenbach&amp;#039;&amp;#039; gegründet, dessen erster Vorsitzender er wurde.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1964 verfasste er die &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Gosenbach&amp;#039;&amp;#039;, in der er u.&amp;amp;nbsp;a. die Eisenverhüttung in der Region beschrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 wurde Otto Krasa zum Ehrenbürger der &amp;#039;&amp;#039;Stadt [[Eiserfeld]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt. Zu seinen Ehren wurde nach ihm eine Straße in Gosenbach benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krasa war Ehrenmitglied des Siegerländer Heimatvereins und Träger des [[Bundesverdienstkreuz]]es am Bande.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lothar Irle|Irle, Lothar]], Siegerländer Persönlichkeiten- und Geschlechter-Lexikon, Siegen 1974, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Forschungen zur vor- und frühgeschichtlichen Eisenindustrie im Siegerland&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Westfälische Forschungen]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, 1955, S. 194–197.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entdeckung eines zweitausendjährigen Hüttenplatzes für Kupfer, Blei und Silber im Siegerland&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 13, 1960, S. 195–197.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Gosenbacher Bergbau&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Unser Heimatland&amp;#039;&amp;#039;, 1961, S. 2–6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Gosenbach&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Weyandt, Hilchenbach, 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Latène-Schmieden im Siegerland&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 17, 1964, S. 200–205.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;2000 Jahre Siegerländer Eisen&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Eiserfelder Heimatblatt&amp;#039;&amp;#039;, Band 15 (1967), H. 10, S. 11–13.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Vor- und Frühgeschichte Gosenbachs&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Siegerländer Heimatblatt&amp;#039;&amp;#039;, Band 37 (1988), H. 2, S. 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Friedrich Opfermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Siegerland und Wittgenstein im Nationalsozialismus. Personen, Daten, Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Siegen 2001, S. 236.&lt;br /&gt;
* [[Hans Rudi Vitt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die landeskundlichen Veröffentlichungen von Otto Krasa&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Siegerland&amp;#039;&amp;#039;, Band 47, 1970, S. 65–67&lt;br /&gt;
* [[Manuel Zeiler]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Krasa, ein Heimatforscher in der Pionierphase der prähistorischen Archäologie&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Siegener Beiträge&amp;#039;&amp;#039;, Band 17 (2012), S. 247–270 ([http://www.siwiarchiv.de/wp-content/uploads/2015/06/Siegener_Beitrage_17_2012_Zeiler.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://akteureundtaeterimnsinsiegenundwittgenstein.blogsport.de/a-bis-z/gesamtverzeichnis/#krasa Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein, Artikel Otto Krasa]&lt;br /&gt;
* [http://www.bbf.dipf.de/hans/VLK/VLK-0013/vlk-0013-0051.jpg Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034309439|VIAF=300050014}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krasa, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Siegerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krasa, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krasa, Otto Erich Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Prähistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Żmigród|Radungen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Siegen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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