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	<title>Otto Kilian - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Kilian&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. November]] [[1879]] in [[Atzendorf (Staßfurt)|Atzendorf]]; † Frühjahr [[1945]] im [[KZ Bergen-Belsen]]) war ein kommunistischer Politiker, Journalist und Schriftsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gelernte Schriftsetzer trat 1902 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei und wurde 1906 hauptamtlicher Funktionär. Ab 1907 arbeitete er als Redakteur für die sozialdemokratische Tageszeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Bergische Arbeiterstimme]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Solingen]]), &amp;#039;&amp;#039;Kasseler Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Volksblatt&amp;#039;&amp;#039; ([[Halle (Saale)|Halle]]). Der Gegner des Krieges und der [[Burgfriede]]nspolitik der SPD wurde 1915 an die Front eingezogen und war bis 1918 Soldat. 1917 trat er der neu gegründeten [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 kehrte Kilian nach der [[Novemberrevolution]] nach Halle zurück, wo der begabte Redner zum Vorsitzenden des [[Arbeiter- und Soldatenrat|Arbeiterrates]] gewählt wurde, weiterhin leitete er das &amp;#039;&amp;#039;Volksblatt&amp;#039;&amp;#039;, welches mit einem großen Teil der örtlichen SPD zur USPD übergegangen war und wurde in die [[Preußische Landesversammlung|preußische verfassunggebende Versammlung]] gewählt. Nach der Niederschlagung der Revolution durch die [[Freikorps]] wurde Kilian im März 1919 verhaftet und wenig später zu drei Jahren Haft verurteilt, aber bald amnestiert. 1920 gehörte er zum linken USPD-Flügel, welcher sich Ende des Jahres mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zusammenschloss. Seine Hafterfahrungen hatte er gleichzeitig in einem Gedichtband mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der singende Kerker&amp;#039;&amp;#039; literarisch bearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 gehörte Kilian zu den Kritikern der [[Märzkämpfe in Mitteldeutschland|Märzaktion]], blieb aber anders als beispielsweise die beiden Parteivorsitzenden [[Paul Levi]] und [[Ernst Däumig]] in der Partei und wurde im gleichen Jahr für die KPD in den [[Preußischer Landtag|preußischen Landtag]] gewählt. Innerhalb der Partei zählte Kilian zum „linken“ Flügel um [[Arkadi Maslow]] und [[Ruth Fischer]], nach deren Wahl zum Parteivorsitz betraute die Parteiführung Kilian mit dem Posten eines [[Agitprop]]-Sekretärs für den Bezirk Halle-Merseburg. Nach der Absetzung Fischers und Maslows nach einer Intervention [[Josef Stalin|Stalins]] zählte er, der 1924 erneut in den preußischen Landtag gewählt worden war, zur Opposition gegen die neue Führung um [[Ernst Thälmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als führender Kopf der innerparteilichen Opposition im Raum Halle wurde Kilian im Sommer 1927 aus der Partei ausgeschlossen, wurde aber nach einer „[[Selbstkritik]]“ im November zunächst wieder aufgenommen. Im Januar 1928 verließ Kilian endgültig die KPD und war wenig später Mitbegründer des [[Leninbund]]es, den er im Bezirk Halle-Merseburg leitete. Bei der Spaltung des Leninbundes 1930 blieb Kilian zunächst auf der Seite der Mehrheit um [[Hugo Urbahns]] und in der Organisation, 1932 schloss sich der inzwischen nach Frankfurt gezogene Kilian der [[Trotzkismus|trotzkistischen]] Abspaltung [[Linke Opposition der KPD]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 nach der Machtübernahme der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde Kilian verhaftet und die ganze NS-Zeit in verschiedenen [[Konzentrationslager]]n inhaftiert, kurz vor der Befreiung 1945 starb er im [[KZ Bergen-Belsen]] an [[Typhus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Arbeiter- und Soldatenrat, Otto Killian, Halle, Harz.jpg|mini|Gedenktafel für die Gründung des Arbeiter- und Soldatenrats in Halle]]&lt;br /&gt;
Am vom Studentenwerk Halle betriebenen Studentenwohnheim Harz in Halle (Saale) befindet sich außen eine Gedenktafel, die auf die in diesem Gebäude stattgefundene Wahl des Arbeiter- und Soldatenrats in der Stadt Halle nach dem Ende des Ersten Weltkriegs hinweist. Mit Hinblick auf dieses lokalgeschichtliche Ereignis im Rahmen der Novemberrevolution wird Kilian als gewählter Vorsitzender namentlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lutherviertel in Halle (Saale) ist eine Straße nach Otto Kilian benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das seltsame Erlebnis. Dichtungen aus der Gefängnishaft. Erster Teil: Der singende Kerker&amp;#039;&amp;#039;. Halle/Saale 1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Enthüllungen zu den Märzkämpfen. Enthülltes und Verschwiegenes&amp;#039;&amp;#039;. Halle/Saale 1922.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Weiße Schrecken in Mitteldeutschland. Die Wahrheit über die Märzkämpfe&amp;#039;&amp;#039;. Halle/Saale 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum die Kirschbäume in Mansfeld im Herbst blutrote Blätter haben. Bilder aus der Gesch. des Mansfelder Landes, in Verehrung seines tapferen roten Proletariats erzählt&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/otto-kilian?ID=4569 &amp;#039;&amp;#039;Kilian, Otto&amp;#039;&amp;#039;.] In: {{BibISBN|978-3-320-02130-6}} bundesstiftung-aufarbeitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13295866X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13295866X|VIAF=23315220}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kilian, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leninbund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kilian, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Politiker, Journalist und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Atzendorf (Staßfurt)|Atzendorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Bergen-Belsen]]&lt;br /&gt;
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