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	<title>Otto Kersten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Kersten&amp;diff=2635561&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-14T09:38:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Kersten 1869.JPG|mini|Otto Kersten (1869)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Kersten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Dezember]] [[1839]] in [[Altenburg]]; † [[22. November]] [[1900]] ebenda) war ein deutscher [[Afrikaforscher]], [[Chemiker]] und [[Geograph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Ausbildung ==&lt;br /&gt;
Otto Kersten wurde im [[Thüringen|thüringischen]] Altenburg geboren, das seinerzeit noch zum [[Herzogtum]] [[Sachsen-Altenburg]] gehörte. Der Sohn des [[Küster|Stadtkirchners]] besuchte das dortige [[Gymnasium]] und studierte in [[Leipzig]] [[Naturwissenschaft]]en, insbesondere Chemie. 1861 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er in Leipzig mit seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Natur des Leuchtens der Flamme&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Kersten: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Natur des Leuchtens der Flamme&amp;#039;&amp;#039;. Journal für Praktische Chemie, Leipzig, Bd. 84, 1861, S. 290–317.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war kurzzeitig Assistent an der landwirtschaftlichen Hochschule von [[Chemnitz]] in [[Sachsen]]. Im Winter 1861/62 begab er sich nach [[Berlin]], um hier mit den Vorstudien über geografisch-physikalischen Beobachtungen zu beginnen, da er sich in nicht allzu ferner Zukunft einer wissenschaftlichen [[Forschungsreise]] anzuschließen beabsichtigte. Auf Vermittlung des Berliner Afrikaforschers Dr. [[Heinrich Barth]] sollte Kersten den bereits seit 1860 in [[Ostafrika]] tätigen [[Baron]] [[Karl Klaus von der Decken]] auf der Insel [[Sansibar]] treffen und bei seinen [[Exkursion]]en unterstützen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Petermanns Geographische Mitteilungen|Mittheilungen]] aus [[Justus Perthes]]’ geographischer Anstalt über wichtige neue Erforschungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie von [[August Petermann|A. Petermann]], 1863 Band 9 [http://books.google.de/books?id=NEMwAAAAYAAJ&amp;amp;dq=Expedition%20%20Kilimanjaro%20thornton%20Baron%20von%20der%20Decken&amp;amp;pg=PA99#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false S. 99–102 Baron von der Decken&amp;#039;s und Otto Kersten&amp;#039;s Reise nach dem Kilimanjaro 1862]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsreisen in Afrika ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilimandscharo O. Kersten Reisen in Ost-Afrika.jpg|mini|[[Kilimandscharo]], Holzschnitt von Ernst Heyn, nach einer Zeichnung von v. d. Decken, 1869]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Galago O. Kersten Reisen in Ost-Afrika.jpg|mini|[[Galagos]], Holzschnitt, Zeichnung von Theodor Franz Zimmermann, 1869]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. April 1862 in [[Glückstadt]] an der [[Elbe]] ausgelaufen, erreichte Kersten nach einer 87-tägigen Seereise am 5. Juli Sansibar. Von Baron von der Decken herzlich empfangen, plante dieser bereits seine baldige Rückkehr zum [[Kilimandscharo]], dessen Besteigung er im Jahr zuvor schon einmal angegangen war, aber in einer Höhe von etwa 2.300 m aufgeben musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Petermanns Geographische Mitteilungen|Mittheilungen]] aus [[Justus Perthes]]’ geographischer Anstalt über wichtige neue Erforschungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie von [[August Petermann|A. Petermann]], 1866 S. 66–77, [http://books.google.de/books?id=xskPAAAAQAAJ&amp;amp;dq=karl%20klaus%20von%20der%20decken&amp;amp;pg=PA66#v=onepage&amp;amp;q=karl%20klaus%20von%20der%20decken&amp;amp;f=false Untergang der v. der Decken’schen Expedition, September 1865 – Mit einer Übersicht der Reisen des Baron v.der Decken an der Ostküste von Afrika, 1860 bis 1865]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Kersten und dem Baron gehörten dessen &amp;#039;&amp;#039;italienischer&amp;#039;&amp;#039; Diener und Weggefährte Koralli, oder Corolly genannt (eigentlich hieß er [[Korrath]] und stammte aus der [[Steiermark]]) sowie ein Jäger namens [[Androik]] zu den europäischen Expeditionsteilnehmer. Des Weiteren bestand die Karawane aus einem einheimischen Führer, acht Dienern und 100 Lastenträgern, dazu fünf Eseln und drei Hunden. Nach den nötigen Vorbereitungen in [[Mombasa]] wandte sich der Zug am 20. August zuerst südlich nach dem Küstenort [[Vanga (Kenia)|Wanga]]. Androik musste krankheitsbedingt bereits von hier aus nach Sansibar zurückkehren. Der weitere Reiseverlauf führte die Expedition westlich zum [[Jipe-See]] und dem Hochland bei [[Arusha-Nationalpark|Arusha]], um schließlich am 27. November von [[Moshi (Stadt)|Moshi]] aus eine zweite Besteigung des Kilimandscharos zu wagen. Die Erschöpfung sämtlicher Träger durch die dünne Höhenluft und zusätzlich einsetzende Schneefälle zwangen den Baron und seine Begleiter in einer Höhe von 4.250 m zur erneuten Aufgabe und zur Rückkehr zur Küste, wo sie am 31. Dezember 1862 Sansibar erreichten. Als Hauptresultat der beiden Expeditionen zum Kilimandscharo kann die Bestätigung der Angaben seines Entdeckers, des deutschen [[Missionar]]s [[Johannes Rebmann (Missionar)|Johannes Rebmann]] aus dem Jahre 1848, angesehen werden, der seinerzeit von einem schneebedeckten Gipfel eines [[äquator]]nahen Vulkans berichtete. Darüber hinaus konnte die Höhe des Berges mit geschätzten 20.000 [[Fuß (Einheit)|Fuß]] (6.096 m) annähernd exakt bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Erde|Zeitschrift für allgemeine Erdkunde]], Berlin, Reimer, N.F. 12, 1862, [http://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PID=GDZPPN003109259 S. 73–81 Brief des Herrn Baron v. d. Decken an Herrn Dr. H. Barth über seine Reise nach dem Kilimandjaro und dessen wahren Charakter.] Nov. 1861.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1863 begleitete Kersten den Baron auf seiner Seereise zu den [[Seychellen]] und der Insel [[Réunion]], auf welcher ihr Begleiter Koralli verstarb. Die geplante Reise nach [[Madagaskar]] musste auf Grund der Ermordung des Königs [[Radama II.]] sowie der sich anschließenden Unruhen verworfen werden. Stattdessen erkundete Kersten alleine die Inselgruppe der [[Komoren]] und die vor Madagaskar liegende Insel [[Nosy Be]]. Im Herbst 1863 erkundete er zusammen mit dem französischen Naturforscher [[Alfred Grandidier]] die ostafrikanische Küste von Wanga bis zur Mündung des [[Ruvu (Indischer Ozean)|Kinganiflusses]] bei [[Bagamoyo|Bagamoio]]. Erfreute sich Kersten bei allen unternommenen Reisen noch bester Gesundheit, so litt er schließlich doch im Jahre 1864 an einer nicht genauer überlieferten Erkrankung und musste im Februar 1865 nach [[Deutschland]] zurückkehren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Petermanns Geographische Mitteilungen|Mittheilungen]] aus [[Justus Perthes]]’ geographischer Anstalt über wichtige neue Erforschungen auf dem Gesammtgebiete der Geographie von [[August Petermann|A. Petermann]], 1866 S. 66–77, [http://books.google.de/books?id=xskPAAAAQAAJ&amp;amp;dq=karl%20klaus%20von%20der%20decken&amp;amp;pg=PA66#v=onepage&amp;amp;q=karl%20klaus%20von%20der%20decken&amp;amp;f=false Untergang der v. der Decken’schen Expedition, September 1865 – Mit einer Übersicht der Reisen des Baron v.der Decken an der Ostküste von Afrika, 1860 bis 1865]&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit blieb ihm das bittere Schicksal des Barons von der Decken und einiger seiner Begleiter erspart, die 1865 bei der Erkundung des [[Juba (Fluss)|Juba]] in [[Somalia|Südsomalia]] ermordet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückkehr nach Deutschland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nosy Be O. Kersten Reisen in Ost-Afrika.jpg|mini|Karte der Insel [[Nosy Be]] von Bruno Hassenstein, 1871]]&lt;br /&gt;
Anhaltende gesundheitliche Probleme ließen Kersten seine ursprünglichen Pläne, sofort wieder nach Ostafrika zurückzukehren, vorerst aufgeben. Nachdem er in Berlin von der Ermordung seiner Reisegefährten erfahren hatte, erhielt er von der Fürstin [[Fürstentum Pleß|Adelheid von Pless]], der Mutter des Barons von der Decken, den Auftrag, den Nachlass ihres Sohnes wissenschaftlich zu bearbeiten und herauszugeben. Das als Reisebeschreibungen verfasste Werk mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Baron Carl Claus von der Decken’s Reisen in Ost-Afrika in den Jahren 1859 bis 1865&amp;#039;&amp;#039; erschien zwischen 1869 und 1879 in sechs Bänden. Kersten selbst verfasste die ersten beiden Bände, welche als erzählender Teil betitelt sind, sowie die erste Abteilung des dritten Bandes, der mit zwei weiteren Abteilungen und dem Band vier den wissenschaftlichen Teil ausmacht. Für die Bearbeitung des umfangreichen Materials bedurfte es der Mithilfe zahlreicher Wissenschaftler wie [[Otto Finsch]], [[Gustav Hartlaub]], [[Wilhelm Peters (Naturforscher)|Wilhelm Peters]] und [[Alfred Brehm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kerstens Exkursionen in Ostafrika sowie die Auswertung ihrer Ergebnisse haben seinen Lebensweg entscheidend beeinflusst und ließen ihn für die Expansion deutscher Kolonien in diesem Gebiet eintreten, wozu er sich einer Art Kolonial-Stammtisch anschloss, aus dem die deutsche [[Kolonie|Kolonialbewegung]] hervorging. „Damals, d. h. vor dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]], bestand in Berlin auch eine Vereinigung von zwei, später drei Personen, welche in gleicher Weise, nur im Stillen die bedeutsamen Fragen der [[Kolonisation|Colonisation]] und des Auswanderungswesens zu studiren bestrebt waren. An einem oder zwei Sonntagen im Monat kamen sie zusammen, besprachen sich über Angelegenheiten, für welche ihr Herz schlug und von denen sie so viel für die Grösse [sic!] und Wohlfahrt Deutschlands erwarteten. Dr. [[Ernst Friedel]], damals Assessor hier und von jeher für gemeinnützige Dinge unermüdlich thätig, war der Eine, der schon vor Jahren verschiedene Franz Maurer, einer der Redacteure der [[Vossische Zeitung|Vossischen Zeitung]] und bekannt durch tüchtige geographische Arbeit, der Zweite, und ihnen gesellte sich damals als Dritter der Verfasser[, Otto Kersten,] dieser Zeilen zu.“&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Kersten: &amp;#039;&amp;#039;Vorgeschichte des Vereines&amp;#039;&amp;#039;. In: Central-Verein für Handelsgeographie und Förderung Deutscher Interessen im Auslande (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geographische Nachrichten für Welthandel und Volkswirtschaft. Organ für Auswanderungs- und Colonisationswesen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1, 1879, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst Friedel und Franz Theodor Maurer (1831–1872) waren Wortführer „einer Gruppe von Geographen …, die schon Ende der 1860er Jahre, ebenfalls ohne großen Widerhall, für Pläne zur Auswanderungslenkung und Kolonialexpansion geworben hatten.“&amp;lt;ref name=Bade180&amp;gt;[[Klaus Jürgen Bade|Klaus Bade]]: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Fabri und der Imperialismus in der Bismarckzeit. Evolution – Depression – Expansion&amp;#039;&amp;#039;. Atlantis-Verlag, Freiburg im Breisgau 1975, zugleich: Dissertation, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, 1975, Neuauflage: Osnabrück, [https://www.imis.uni-osnabrueck.de/fileadmin/4_Publikationen/PDFs/BadeFabri.pdf Internetausgabe] (PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB), 2005, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kersten, später Gründer des 1879 bis 1881 bestehenden [[Centralverein für Handelsgeographie und Förderung deutscher Interessen im Auslande|Central-Vereins für Handelsgeographie und Förderung deutscher Interessen im Auslande]], war 1867 dazu gestoßen. „Friedel hat übrigens das Verdienst [so Maurer 1867], … zuerst mit einem bestimmten, ausführlichen Hinweise zur Gründung einer Colonie [auf [[Taiwan (Insel)|Taiwan]] nämlich] in die Oeffentlichkeit getreten zu sein.“&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Theodor Maurer, &amp;#039;&amp;#039;Die [[Nikobaren]]. Colonial-Geschichte und Beschreibung nebst motivirtem Vorschlage zur Colonisation dieser Inseln durch Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Heymann, Berlin 1867, S. X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Jahr nach [[Schlacht bei Königgrätz|Königgrätz]] versuchte diese Gruppe vergeblich, mit einem gemeinsamen Vorstoß das Interesse von Öffentlichkeit und Regierung auf koloniale Fragen hinzulenken. Jeder von ihnen warb in einer Broschüre für ein besonderes Kolonialprojekt:“&amp;lt;ref name=Bade180/&amp;gt; Sie veröffentlichten jeder ein Buch zu einem Überseegebiet, das ihnen für eine Kolonialisierung frei und geeignet schien. Friedel schlug in seinem Buch deutsche Kolonien in [[Ostasien]] und im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Friedel: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung preußisch-deutscher Colonien im Indischen und Großen Ocean mit besonderer Rücksicht auf das östliche Asien, eine Studie im Gebiete der Handels- und Wirthschafts-Politik&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Eichhoff, 1867.&amp;lt;/ref&amp;gt; Maurer brachte die [[Nikobaren]] als Kolonie ins Gespräch,&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Theodor Maurer, &amp;#039;&amp;#039;Die Nikobaren. Colonial-Geschichte und Beschreibung nebst motivirtem&amp;lt;!--sic! --&amp;gt;Vorschlage zur Colonisation dieser Inseln durch Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Heymann, 1867.&amp;lt;/ref&amp;gt; während Kersten schließlich für Ostafrika warb.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Kersten, &amp;#039;&amp;#039;Ueber Colonisation in Ostafrika mit Hervorhebung ihrer Wichtigkeit für Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Wien: Arnold Hilberg, 1867.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vorhaben, weitere Forschungsreisen in Ostafrika zu tätigen bzw. sich sogar dort niederzulassen, scheiterten, da er die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel nicht aufbringen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Haim Goren: &amp;#039;&amp;#039;Zieht hin und erforscht das Land. Die deutsche Palästinaforschung im 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Wallstein Verlag, Göttingen, 2003, S. 214–215. ISBN 3-89244-673-3 (Schriftenreihe des Instituts für Deutsche Geschichte der Universität Tel-Aviv23)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsches Konsulat in Jerusalem ==&lt;br /&gt;
Der [[Generalkonsulat|Generalkonsul]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] in [[Jerusalem]], Baron [[Georg von Alten (Diplomat)|Georg von Alten]], erhoffte sich als neuen Leiter seiner Kanzlei &amp;#039;&amp;#039;einen in geographischen Fragen erfahrenen Mann&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Suche wurde der Kartograph Prof. [[Heinrich Kiepert]] in Berlin beauftragt, der mit Otto Kersten den geeigneten Kandidaten fand. 1870 traf Kersten in Jerusalem ein, wo er bis 1874 als Kanzleileiter tätig war und nach der Rückberufung des Baron von Alten war er sogar für zweieinhalb Jahre kommissarischer Leiter des [[Liste deutscher Konsuln in Jerusalem, Jaffa, Haifa und Eilat#Konsuln und Generalkonsuln des Deutschen Reichs|Deutschen Konsulats in Jerusalem]]. Neben seiner diplomatischen Arbeit hatte Kersten großes Interesse an der geographischen und naturwissenschaftlichen Erforschung [[Palästina (Region)|Palästinas]]. Vor allem im letzten Jahr seines Aufenthaltes in Jerusalem bereiste er das Land und führte eine der ersten Sammelexpeditionen durch das [[Jordan]]tal und rund um das [[Totes Meer|Tote Meer]] durch. Ausgenommen von einigen [[Säugetiere]]n, [[Insekten]] und [[Vogelbalg|Vogelbälge]] bestand die Sammelausbeute in der Hauptsache aus einem recht umfangreichen [[Herbarium]], das Kersten in einem eigens hierfür gegründeten Palästina-Museum unterzubringen gedachte. Das Vorhaben scheiterte schließlich, weil sich keine geeigneten Räumlichkeiten für die empfindlichen Pflanzenexponate finden ließen. Als Kersten 1874 nach Deutschland zurückkehrte, übergab er seine Sammlung dem im Vorjahr gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Verein&amp;#039;&amp;#039; in Jerusalem. Teile der Sammlung sind bis heute erhalten. Ein Großteil befindet sich im [[Gustaf-Dalman-Institut Greifswald|Gustaf-Dalman-Institut]] in Greifswald, ein weiterer Teil der Pflanzensammlung kam in den Besitz des Herbariums der [[Hebräische Universität von Jerusalem|Hebräischen Universität von Jerusalem]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 2. Rückkehr nach Deutschland ==&lt;br /&gt;
Nach Berlin zurückgekehrt, fasste Kersten den Entschluss, an der dortigen Universität in physikalischer Geographie zu [[Habilitation|habilitieren]]. Doch ein weiteres Mal konnte er sein Vorhaben nicht in die Tat umsetzen. 1876 heiratete er [[Emma Caroline (Lina) Goldschmidt]] (1855–?) in Berlin, Tochter des Chemikers [[Theodor Goldschmidt]], des Gründers der [[Evonik Goldschmidt|Chemischen Fabrik Theodor Goldschmidt]]. Noch im Jahr der Verlobung 1875 starb Goldschmidt und Kersten übernahm treuhänderisch die Leitung der Fabrik seines Schwiegervaters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|6|609|609|Goldschmidt, Johann Wilhelm|Walter Däbritz, Barbara Gerstein|116756373}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Prokurist leitete er die Firma für die noch minderjährigen Söhne [[Karl Goldschmidt|Karl]] und [[Hans Goldschmidt (Chemiker)|Hans Goldschmidt]], die erst nach Beendigung ihres Studiums 1882 bzw. 1888 mit in die Geschäftsleitung einstiegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Curter: Erfinder des Thermit-Schweißverfahrens. Der Chemiker Hans Goldschmidt (1861–1923). In: &amp;#039;&amp;#039;Berlinische Monatsschrift&amp;#039;&amp;#039;, Heft 8, 1998, S. 47–49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng verbunden blieb Kersten auch weiterhin mit seinem früheren Wirkungskreis in der [[Levante]]. 1877 trat er in den neu gegründeten Verein zur Erforschung Palästinas ein, dem [[Deutscher Palästinaverein|Deutschen Palästinaverein]]. Kersten übernahm von Berlin aus die Geschäfte des Vereins, reiste aber auch für Vorträge nach Jerusalem. Seine umfangreichste Arbeit für den Verein war die Einrichtung von [[Wetterstation|meteorologischen Stationen]], deren Messinstrumente er selbst aussuchte und mit deren Umgang er die Beobachter in Palästina persönlich unterwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren beteiligte sich Kersten in den Jahren 1882 bis 1883 an einer Forschungsreise nach [[Marokko]] und [[Algerien]]. Er bereitete so bekannte Forscher wie [[Friedrich Wilhelm Alexander von Mechow]], [[Max Buchner (Mediziner)|Max Buchner]] und die Brüder [[Clemens Denhardt|Clemens]] und [[Gustav Denhardt]] sowie den&lt;br /&gt;
[[Gouverneur]] von [[Deutsch-Ostafrika]] [[Hermann von Wissmann]] auf ihre Afrikareisen vor und übte sie in der Kunst des wissenschaftlichen Beobachtens ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Kolonial-Lexikon]], [[Heinrich Schnee]] (Hrsg.), Band II, 1920, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin engagierte sich Kersten für die Förderung deutscher Interessen in Afrika. Dabei unterstützte er die Anfänge der [[Kolonialismus|Kolonialpolitik]] des Deutschen Reiches und stand in enger Verbindung mit [[Friedrich Fabri]] und [[Wilhelm Hübbe-Schleiden]], die maßgeblich an der Entstehung der [[Deutsche Kolonien und Schutzgebiete|deutschen Kolonialbewegung]] beteiligt waren. 1886 gründete Kersten die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Pondoland-Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; zur Förderung der [[Deutsche Kolonialbestrebungen in Südostafrika#Pondoland|Kolonialbestrebungen in Südostafrika]] und wurde ihr Gesellschafter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Conrad Weidmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Männer in Afrika – Lexicon der hervorragendsten deutschen Afrika-Forscher, Missionare etc.&amp;#039;&amp;#039; Bernhard Nöhring, Lübeck 1894, S.&amp;amp;nbsp;67. ([https://archive.org/details/deutschemnnerin00weidgoog Online bei archive.org])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1896 zog es Kersten wieder in seine Heimat nach Altenburg zurück, wo er sich 1898 auf einem Obstgut ein Haus errichtete. Zu seinen letzten Aufgaben zählte das Auswerten der meteorologischen Tabellen, welche ihm die Beobachter aus Palästina immer noch einsandten. Mitte November 1900 erkrankte er an einer [[Influenza|Grippe]], zu der noch Zeichen eines Herzleidens diagnostiziert wurden. Nach einer anfänglich geglaubten Genesung starb Otto Kersten dennoch am 22. November 1900 an einem [[Herzinfarkt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Guthe: &amp;#039;&amp;#039;Otto Kersten&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins, Immanuel Benzinger (Hrsg.), Leipzig, Band 24, 1901, S. 172–177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dedikationsnamen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieppeleon kerstenii.jpg|mini|Kersten-Stummelschwanzchamäleon &amp;#039;&amp;#039;Rieppeleon kerstenii&amp;#039;&amp;#039; ([[Wilhelm Peters (Naturforscher)|Peters]], 1868)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Chamaeleo Kerstenii.jpg|mini|Zeichnung von &amp;#039;&amp;#039;Rieppeleon kerstenii&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1869, J.D.L. Franz Wagner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Vielzahl von Namenswidmungen für Otto Kersten stehen hier jene aus dem Kreis der Bearbeiter seines ostafrikanischen Sammelmaterials im Vordergrund. Exemplarisch genannt sei hier das von Kersten in Ostafrika gesammelte [[Stummelschwanzchamäleons|Stummelschwanzchamäleon]] &amp;#039;&amp;#039;Rieppeleon kerstenii&amp;#039;&amp;#039; ([[Wilhelm Peters (Naturforscher)|Peters]], 1868).&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Peters: &amp;#039;&amp;#039;Über eine neue Nagergattung, Chiropodomys penicullatus, sowie über einige neue oder weniger bekannte Amphibien und Fische&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsbericht der königlich-preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;, 1868: 448–461&amp;lt;/ref&amp;gt;, das der deutsche [[Zoologe]] Wilhelm Peters, Direktor des [[Museum für Naturkunde (Berlin)|Zoologischen Museums der Universität von Berlin]], ihm zu Ehren beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zoologie ===&lt;br /&gt;
* Kersten-[[Webervögel|Waldweber]] &amp;#039;&amp;#039;Ploceus bicolor kersteni&amp;#039;&amp;#039; ([[Otto Finsch|Finsch]] &amp;amp; [[Gustav Hartlaub|Hartlaub]], 1870)&lt;br /&gt;
* [[Barben|Rotgefleckte Barbe]] &amp;#039;&amp;#039;Barbus kerstenii&amp;#039;&amp;#039; Peters, 1868&lt;br /&gt;
* [[Bombardierkäfer]] &amp;#039;&amp;#039;Pheropsophus kersteni&amp;#039;&amp;#039; [[Carl Eduard Adolph Gerstäcker|Gerstäcker]], 1866&lt;br /&gt;
* [[Ölkäfer]] &amp;#039;&amp;#039;Mylabris (Hycleus?) kersteni&amp;#039;&amp;#039; Gerstäcker, 1871&lt;br /&gt;
* [[Brackwespen|Brackwespe]] &amp;#039;&amp;#039;Bathyaulax kersteni&amp;#039;&amp;#039; (Gerstäcker, 1871)&lt;br /&gt;
* Kersten-[[Bläulinge|Bläuling]] &amp;#039;&amp;#039;Anthene kersteni&amp;#039;&amp;#039; (Gerstäcker, 1871)&lt;br /&gt;
* [[Schlanklibellen|Schlanklibelle]] &amp;#039;&amp;#039;Pseudagrion kersteni&amp;#039;&amp;#039; Gerstäcker, 1869&lt;br /&gt;
* [[Kreuzspinnen|Kreuzspinne]] &amp;#039;&amp;#039;Araneus kersteni&amp;#039;&amp;#039; (Gerstäcker, 1873)&lt;br /&gt;
* Kersten-[[Daudebardien|Halbnacktschnecke]] &amp;#039;&amp;#039;Parmarion kersteni&amp;#039;&amp;#039; [[Eduard von Martens|von Martens]], 1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Botanik ===&lt;br /&gt;
* [[Haarstrang (Gattung)|Afrikanischer Berg-Haarstrang]] &amp;#039;&amp;#039;Peucedanum kerstenii&amp;#039;&amp;#039; [[Adolf Engler|Engler]], 1894 (&amp;#039;&amp;#039;Afrosciadium kerstenii&amp;#039;&amp;#039; (Engler) P.J.D. Winter, 2008)&lt;br /&gt;
* [[Zyperngras]] &amp;#039;&amp;#039;Cyperus kerstenii&amp;#039;&amp;#039; [[Boekeler]], 1870&lt;br /&gt;
* [[Schizaeales|Kletterfarn]] &amp;#039;&amp;#039;Lygodium kerstenii&amp;#039;&amp;#039; [[Friedrich Adalbert Maximilian Kuhn|Kuhn]], 1867&lt;br /&gt;
* [[Orchidee]] &amp;#039;&amp;#039;Disperis kerstenii&amp;#039;&amp;#039; [[Heinrich Gustav Reichenbach|Reichenbach]], 1881&lt;br /&gt;
* [[Wegeriche|Wegerich]] &amp;#039;&amp;#039;Plantago kerstenii&amp;#039;&amp;#039; [[Paul Friedrich August Ascherson|Ascherson]], 1868&lt;br /&gt;
* [[Glockenblumengewächs]] &amp;#039;&amp;#039;Tupa kerstenii&amp;#039;&amp;#039; [[Wilhelm Vatke (Botaniker)|Vatke]], 1874&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kersten Gletscher ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kilimanjaro Glaciers.jpg|mini|Satelliten-Foto des Kilimanjaro mit eingetragener Lage der Haupteisfelder (Juni 2004)]]&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wurde eines der größeren Eisfelder (Rebmann-, Decken-, Kersten-, Heim- und Bailetto Gletscher) am Südhang des Mount Kilimandscharo benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* 1861: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Natur des Leuchtens der Flamme&amp;#039;&amp;#039;. Journal für Praktische Chemie, Leipzig, Bd. 84, 1861, S. 290–317.&lt;br /&gt;
* 1867: &amp;#039;&amp;#039;Ueber Colonisation in Ostafrika mit Hervorhebung ihrer Wichtigkeit für Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Otto Kersten (Verf.), Wien: Arnold Hilberg, 1867.&lt;br /&gt;
* 1869: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Ost-Afrika in den Jahren 1859 bis 1865&amp;#039;&amp;#039;, Carl Claus von der Decken bearbeitet von Otto Kersten, [http://books.google.de/books?id=TjYbAAAAYAAJ&amp;amp;dq=carl%20claus%20von%20der%20decken&amp;amp;pg=PP6#v=onepage&amp;amp;q=carl%20claus%20von%20der%20decken&amp;amp;f=false Band 1, Erzählender Teil 1869 online] auch: Nachdruck 1978 mit einem Vorwort von [[Dietmar Henze]], 335 S.&lt;br /&gt;
* 1871: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Ost-Afrika in den Jahren 1859 bis 1865&amp;#039;&amp;#039;, Carl Claus von der Decken, bearbeitet von Otto Kersten, Band 2, Erzählender Teil 1871, auch: Nachdruck 1978 mit einem Vorwort von Dietmar Henze, 454 S.&lt;br /&gt;
* 1869: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Ost-Afrika in den Jahren 1859 bis 1865&amp;#039;&amp;#039;, Carl Claus von der Decken, bearbeitet von [[Wilhelm Peters (Naturforscher)|W.C.H.Peters]], [[Jean Cabanis|J.Cabanis]], [[Franz Martin Hilgendorf|F.Hilgendorf]], ... [http://books.google.de/books?id=d74NAAAAQAAJ&amp;amp;dq=carl%20claus%20von%20der%20decken&amp;amp;pg=PR2#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Band 3, Wissenschaftlicher Teil, Erste Abteilung Säugetiere, Vögel, Amphibien, Fische, ... 1869 online1][http://books.google.de/books?id=TTRCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PR3#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false online2] 169 S.&lt;br /&gt;
* 1873: [http://www.archive.org/stream/baroncarlclausv03deck#page/n7/mode/2up &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Ost-Afrika in den Jahren 1859 bis 1865&amp;#039;&amp;#039;], Carl Claus von der Decken, bearbeitet von [[Carl Eduard Adolph Gerstäcker|Adolph Gerstaecker]], Band 3, Wissenschaftlicher Teil, Zweite Abteilung Gliederthiere (Insekten, Arachniden, Myriopoden und Isopoden) 1873  544 S.&lt;br /&gt;
* 1879: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Ost-Afrika in den Jahren 1859 bis 1865&amp;#039;&amp;#039;, Carl Claus von der Decken, bearbeitet von [[Alexander Sadebeck]], Band 3, Wissenschaftlicher Teil, Dritte Abteilung Geologie; Botanik; Meteorologie; astronomische, geodätische und Höhenmessungen; magnetische Beobachtungen; Geschichtstabellen; Literaturübersicht 1879 424 S.&lt;br /&gt;
* 1870: &amp;#039;&amp;#039;Reisen in Ost-Afrika in den Jahren 1859 bis 1865&amp;#039;&amp;#039;, Carl Claus von der Decken, bearbeitet von [[Otto Finsch|O.Finsch]] und [[Gustav Friedrich Hartlaub|G.Hartlaub]] [http://www.archive.org/stream/dievogelostafrik00fins#page/n11/mode/2up Band 4, Wissenschaftlicher Teil, Die Vögel Ost-Afrikas, 1870 online] 900 S. [http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Special%3ASearch&amp;amp;search=decken+reisen 15 Zeichnungen der Vögel aus diesem Band in WIKIMEDIA COMMONS]&lt;br /&gt;
* 1873: Karl Eduard Adolph Gerstäcker, C. Cooke, Otto Kersten &amp;amp; Karl Klaus von der Decken: [http://www.archive.org/details/diegliedertheirf00gers &amp;#039;&amp;#039;Die Gliederthier-Fauna des Sansibar-Gebietes. Nach dem von Dr. O. Kersten während der von der Decken’schen Ost-Afrikanischen Expedition im Jahre 1862 und von C. Cooke auf der Insel Sansibar im Jahre 1964 gesammelten Material&amp;#039;&amp;#039;.] C. F. Winter’sche Verlagshandlung, Leipzig &amp;amp; Heidelberg, 1873, 542 S., 18 Farbtafeln.&lt;br /&gt;
* 1879: „Vorgeschichte des Vereines“, Otto Kersten (Verf.), in: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Nachrichten für Welthandel und Volkswirtschaft. Organ für Auswanderungs- und Colonisationswesen&amp;#039;&amp;#039;, Central-Verein für Handelsgeographie und Förderung Deutscher Interessen im Auslande (Hrsg.), Band 1, 1879.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Andree]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Otto Kersten.&amp;#039;&amp;#039; In: Richard Andree (Hrsg.): „Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde“, Band 78, Braunschweig 1900, S. 386–387&lt;br /&gt;
* [[Hermann Guthe (Theologe)|Hermann Guthe]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Kersten.&amp;#039;&amp;#039; In: Immanuel Benzinger (Hrsg.): „Zeitschrift des Deutschen Palaestina-Vereins“, Band 24, Leipzig 1900, S. 172–177&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116143002|LCCN=n84803853|VIAF=24693649}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kersten, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikaforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kersten, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Afrikaforscher, Chemiker und Geograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Dezember 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. November 1900&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Altenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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