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	<title>Otto Katz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Theologen und Pfarrer selben Namens siehe [[Otto Katz (Theologe)]] (1904–1976).}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Katz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Mai]] [[1895]] in [[Jistebnice|Jistebnitz]], [[Bezirk Tabor]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[3. Dezember]] [[1952]] in [[Prag]]) war ein [[Tschechoslowakei|tschechoslowakischer]] Autor deutscher Muttersprache und [[Agent (Nachrichtendienst)|Agent]] im Dienste der [[Stalinismus|stalinistischen]] [[Sowjetunion]]. Zu seinen zahlreichen Decknamen gehörten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Breda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Franz Spielhagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;André Simone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Slánský-Prozess|Schauprozess gegen Rudolf Slánský]] wurde er zum Tod verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Andre Simone - Otto Katz .jpg|mini|Aufenthaltserlaubnis für Otto Katz in Großbritannien, ausgestellt 1946.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Otto Katz war Sohn des Betreibers einer Lederfabrik und später eines Lebensmittelhandels, seine Mutter starb, als er fünf Jahre alt war. Die Familie war deutschsprachig, er wurde [[Tschechische Sprache|tschechisch]] eingeschult. Mit der Neuvermählung des Vaters ging ein Umzug von Jistebnitz nach [[Prag]] einher. Um 1900 war die [[Judentum in Prag|jüdische Bevölkerung in Prag]] in einer eigentümlichen Zwischenstellung zwischen den bürgerlich orientierten, [[Habsburgermonarchie|Habsburger]]-freundlichen Deutschen und den Tschechen, die mehrheitlich eine Loslösung von [[Österreich-Ungarn]] anstrebten. In der Industriestadt [[Pilsen]], in der er 1913 seinen Schulabschluss machte, wurde er durch Informationsmaterial vom [[Internationaler Sozialistenkongress (1907)|Internationalen Sozialistenkongress 1907]] in [[Stuttgart]] bereits zum Anhänger des [[Sozialismus]]. Anschließend begann er in [[Wien]] ein Studium an der [[Wirtschaftsuniversität Wien|k.&amp;amp;nbsp;k.&amp;amp;nbsp;Exportakademie]], wurde aber nach nicht bestandenen Prüfungen [[Exmatrikulation|exmatrikuliert]]. So wurde er zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] eingezogen und nach vier Monaten verwundet, in der [[Rekonvaleszenz]] entschloss er sich zum [[Fahnenflucht|Desertieren]], wurde aufgegriffen und sieben Monate inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von seinen beiden Brüdern fiel 1915 der nächstältere, Robert Katz. Otto Katz überlebte den Krieg, indem er erneut desertierte und sich bei seinem Vater in Pilsen versteckte. Beim &amp;#039;&amp;#039;[[Vogel Communications Group|Vogel Verlag]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Pößneck]]/[[Thüringen]] wurde Katz im Januar 1919 Leiter der Versandabteilung, bald aber entlassen, nachdem er einen [[Streik]] organisiert hatte. Wieder in Prag arbeitete er bei dem Metallwaren-Hersteller &amp;#039;&amp;#039;Meva&amp;#039;&amp;#039;. In der damaligen Kulturszene wollte Katz, ermutigt durch [[Rudolf Fuchs (Dichter)|Rudolf Fuchs]], Schriftsteller werden, veröffentlichte mit dem Geld seines Vaters einen Band eher schwacher Gedichte und erntete die Schmeichelei eines literarischen Zirkels, der ansonsten sich an Katz’ nicht enden wollender [[Bohème]]-Party erfreute. Er verkehrte im [[Prager Kreis]] mit den Schriftstellern [[Max Brod]], [[Franz Kafka]] und [[Franz Werfel]]. [[Egon Erwin Kisch]] entwickelte sich zu seinem Freund und lebenslangen Mitstreiter. Otto Katz spannte die kurz vor der Heirat stehende Schauspielerin Sonya Bogsová ihrem Verlobten aus und war mit ihr bis 1928 verheiratet, aus der Ehe ging die Tochter Petra hervor. Im Herbst 1921 zog er nach [[Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Miles: &amp;#039;&amp;#039;The Nine Lives of Otto Katz.&amp;#039;&amp;#039; London u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, S. 26–58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufliche Etablierung in Berlin ===&lt;br /&gt;
Katz wurde Kommunist und schloss sich 1922 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] an. Seinen Lebensunterhalt bestritt er als Kunstkritiker und begegnete, offenbar in [[Max Reinhardt]]s [[Deutsches Theater Berlin|Deutschem Theater]], [[Marlene Dietrich]], mit der er eine Verbindung unterhalten haben will.&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Dugrand u. Frédéric Laurent: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg. Artiste en révolution (1889–1940)&amp;#039;&amp;#039;, Librairie Arthème Fayard, Paris 2008, S. 347&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Verlagsleiter der linksliberalen politischen Wochenschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tage-Buch]]&amp;#039;&amp;#039; wurde er 1927 Verwaltungsdirektor des von [[Erwin Piscator]] geleiteten [[Theater am Nollendorfplatz|Theaters am Nollendorfplatz]]. Piscator besaß nach Ansicht von [[Franz Jung]], der beruflich „mit der Clique Katz-[[Leo Lania|Lania]] zu tun“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jung&amp;quot;&amp;gt;Franz Jung: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg nach unten. Aufzeichnungen aus einer großen Zeit&amp;#039;&amp;#039;, (Neuwied 1961), Neudruck in [[Uwe Nettelbeck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Republik&amp;#039;&amp;#039;, Salzhausen 1979, S. 326 u. 324&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte, „weder die Geduld noch die Fähigkeit, Schauspieler zu entwickeln“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jung&amp;quot; /&amp;gt; Stattdessen wurden die routinierten Darsteller der Berliner Bühnen zu hohen Honoraren ausgeliehen. Als das Theater finanziell am Ende war und im September 1929 schloss, verhalf Piscator Otto Katz zu einer Stelle bei dem kommunistischen Verleger [[Willi Münzenberg]], bei dem er dank seines organisatorischen Geschicks bald als dessen rechte Hand in Berlin galt. Er pflegte Beziehungen zu Intellektuellen bis weit ins bürgerliche Lager, die zwar mit der [[Sowjetunion]] sympathisierten, aber niemals in einem Parteiverlag publiziert hätten. Er verhalf als Geschäftsführer&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;Die Universum-Bücherei 1926–1939. Geschichte und Bibliographie einer proletarischen Buchgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Elvira Tasbach, Berlin 1996, S. 22 u. 173&amp;lt;/ref&amp;gt; der&amp;#039;&amp;#039; [[Universum-Bücherei für alle]]&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Buchgemeinschaft]] für Arbeiter, zu Beliebtheit und war mit &amp;#039;&amp;#039;Neun Männer im Eis&amp;#039;&amp;#039; auch als Autor sehr erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandlung zum Komintern-Agenten ===&lt;br /&gt;
Während seiner Tätigkeit in Piscators Theater wurde er wegen einer nicht beglichenen Steuerschuld von 16.000 Mark verdächtigt,&amp;lt;ref&amp;gt;H.-A. Walter: &amp;#039;&amp;#039;Ein Opfer seiner selbst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Plateau&amp;#039;&amp;#039;, August 1996, Nr. 36, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Gefängnishaft drohte. Ende 1930 besorgte ihm Münzenberg einen Einsatz als Geschäftsführer der deutschen Abteilung in dessen Moskauer Filmproduktion [[Meschrabpom]].&amp;lt;ref&amp;gt;Babette Gross: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg. Eine politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1967, S. 319–320&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kontakt mit dem sowjetischen Spionagedienst wandelte sich Otto Katz von einem Menschen mit bürgerlichen Gewohnheiten in einen treuen Funktionär Moskaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Margarete Buber-Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Potsdam nach Moskau. Stationen eines Irrweges&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1957, S. 204 (2. Auflage: 1958).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1931 heiratete er dort die sieben Jahre jüngere, aus [[Wilhelmshaven]] stammende Ilse Klagemann, die dem elterlichen, bürgerlichen Milieu nach dem [[Kieler Matrosenaufstand]] den Rücken gekehrt und ihren Weg in die KPD genommen hatte. Katz lernte [[Russische Sprache|Russisch]] und schrieb Artikel für Münzenbergs Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;Berlin am Morgen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Welt am Abend&amp;#039;&amp;#039;. Die Stelle bei Meschrabpom brachte ihn zusammen mit alten Bekannten wie Piscator –&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Der Aufstand der Fischer]]&amp;#039;&amp;#039; war dessen erstes Filmprojekt&amp;amp;nbsp;– und neuen wie [[Joris Ivens]], der drei Jahre später für die [[Kommunistische Internationale|Komintern]] über den [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] arbeitete. Die meiste Zeit kam aber dem Besuch der [[Internationale Lenin-Schule|Internationalen Lenin-Schule]] zu, die zur Vermittlung von Spionagetechniken eine Niederlassung in [[Kunzewo (Moskau)|Kunzewo]] hatte. Katz wurde vorbereitet auf die Arbeit als „Illegaler“, der am Einsatzort nicht mit der lokalen [[Kommunistische Partei|KP]] zusammenkommt und nicht den Schutzschirm der [[Diplomatische Immunität|Immunität eines Botschaftsangehörigen]] in Anspruch nehmen kann. Ursprünglich hatten die Sowjets Münzenberg davon abgeraten, den „bürgerlichen“ Otto Katz bei sich aufzunehmen, auch ließen sie sich Zeit, bis sie ihm eine wichtige Tätigkeit bei der Neuaufstellung der Komintern in Paris anvertrauten.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonathan Miles: &amp;#039;&amp;#039;The Nine Lives of Otto Katz.&amp;#039;&amp;#039; London u.&amp;amp;nbsp;a. 2010, S. 92–103&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch&amp;#039;&amp;#039; – Redakteur in Paris ===&lt;br /&gt;
Von Münzenberg 1933 nach Frankreich beordert, erstellte er mit einem halben Dutzend Mitarbeitern in Paris das Aufsehen erregende &amp;#039;&amp;#039;[[Braunbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, das am 1. August in Paris im Verlag [[Editions du Carrefour]], der von Willi Münzenberg geleitet wurde, vor Beginn des Londoner Gegenprozesses –&amp;amp;nbsp;auch von Katz organisiert&amp;amp;nbsp;– zum geplanten deutschen [[Reichstagsbrandprozess]] in Deutschland erschien und [[Zeit des Nationalsozialismus|die Nationalsozialisten]] der Urheberschaft am [[Reichstagsbrand]] zieh. Das Buch war anonym verfasst, nur der englische [[Dudley Aman, 1. Baron Marley|Lord Marley]] hatte als Vorsitzender des „Weltkomitee für die Opfer des deutschen Faschismus“ ein Vorwort dazu geschrieben. Der Sekretär dieser Einrichtung war Katz. Ein zweiter Band des Braunbuches erschien 1934 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Dimitroff contra Göring: Braunbuch II.&amp;#039;&amp;#039; Der Verfasser war ebenfalls Otto Katz.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Röder, [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 352 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bg321&amp;quot;&amp;gt;Babette Gross: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg. Eine Politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1967, S. 321&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spanischen Bürgerkrieg war Katz im Auftrag der Volksfrontregierung Leiter der spanischen Nachrichtenagentur „[[Agence Espagne]]“ und führte nun das Pseudonym André Simone.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DtKommunistenBioHandb |NAME=Katz, Otto (Simone, André) |bundesstiftung=otto-simone-katz |bundesstiftungID=4553}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Material, das der [[Innenministerium der UdSSR|NKWD]] in [[Francisco Franco|Francos]] Machtbereich gesammelt hatte, beruhte sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Hitler in Spanien&amp;#039;&amp;#039;, erschienen im Pariser Verlag Denoël.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bg321&amp;quot; /&amp;gt; [[Victor Gollancz]]’ [[Vereinigtes Königreich|britischer]] [[Left Book Club]] wählte Katz’ &amp;#039;&amp;#039;The Nazi Conspiracy in Spain&amp;#039;&amp;#039; im Januar 1937 für den Start einer Sonderserie, die besonders dringende Themen anschnitt.&amp;lt;ref&amp;gt;John Lewis: &amp;#039;&amp;#039;The Left Book Club. An Historical Record&amp;#039;&amp;#039;. Victor Gollancz, London 1970, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den von Franco inhaftierten und mit dem Tode bedrohten [[Arthur Koestler]] organisierte Katz zur Befreiung eine internationale Kampagne, die –&amp;amp;nbsp;nach Koestlers eigener Einschätzung&amp;amp;nbsp;– in keinem Verhältnis zu dessen Bedeutung für die Partei stand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Koestler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheimschrift. Bericht eines Lebens. 1932–1940&amp;#039;&amp;#039;. München u.&amp;amp;nbsp;a. 1955, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Hollywood]] gründete er die [[Hollywood Anti-Nazi League for the Defense of American Democracy|Anti-Nazi League]] mit zahlreichen Berühmtheiten der Filmwelt als Aushängeschild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mexikanisches Exil ===&lt;br /&gt;
Als Münzenberg anlässlich der [[Moskauer Prozesse]] begann, an der Weisheit des sowjetischen Machthabers [[Josef Stalin|Josef Stalins]] zu zweifeln, wurden die deutschen Kommunisten in Paris aufgefordert, sich von ihm abzuwenden. André Simone kam nun häufiger in Kontakt mit tschechischen Kommunisten, als er für [[Hubert Ripka]] im Pariser Büro der geflüchteten tschechischen Regierung arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bg321&amp;quot; /&amp;gt; Nach Kriegsbeginn wurde er am 30. Dezember 1939 wenige Stunden interniert und danach zusammen mit seiner zweiten Frau Ilse Katz ausgewiesen. Er reiste in die USA, wo er in New York ein Jahr verbrachte&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Dugrand, Frédéric Laurent: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg. Artiste en révolution (1889–1940)&amp;#039;&amp;#039;. Paris 2008, S. 566. Eine Legende ist das von ihm selbst publizierte Abreisedatum 16. Juni 1940. (ebd.)&amp;lt;/ref&amp;gt; und sich um Mexiko-Visa für in Frankreich Eingeschlossene bemühte, im Zusammenwirken mit dem schon vor Ort befindlichen [[Bodo Uhse]], ein schwieriges Unterfangen allerdings nach dem Attentat auf [[Leo Trotzki|Trotzki]].&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Pohle: &amp;#039;&amp;#039;Das mexikanische Exil. Ein Beitrag zur Geschichte der politisch-kulturellen Emigration aus Deutschland (1937–1946)&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1986, S. 23, 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ablauf seines Visums erhielt er eine neue Mission als „[[Politoffizier|Politruk]]“ in Mexiko.&amp;lt;ref&amp;gt;Alain Dugrand u. Frédéric Laurent: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg. Artiste en révolution (1889–1940)&amp;#039;&amp;#039;. Paris 2008, S. 568&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurden während des Krieges die Telegramme und der Schriftverkehr der kommunistischen Emigranten einschließlich Katz vom [[Federal Bureau of Investigation|Special Intelligence Service]] [[J. Edgar Hoover]]s aufgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Anson Rabinbach: &amp;#039;&amp;#039;Otto Katz. Man on Ice&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Raphael Gross]] und [[Yfaat Weiss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Geschichte als Allgemeine Geschichte. Festschrift für [[Dan Diner]] zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2006, S. 329&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Emigrantenverlag &amp;#039;&amp;#039;[[El libro libre]]&amp;#039;&amp;#039; führte er den Kampf gegen Hitler-Deutschland und für die Sowjetunion weiter und konnte dort gleichzeitig seine Beratertätigkeit beim moskauhörigen Gewerkschaftsführer [[Vicente Lombardo Toledano|Toledano]] tarnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Babette Gross: &amp;#039;&amp;#039;Willi Münzenberg. Eine Politische Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1967, S. 322&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde bald als Initiator eines stalinistischen Feldzuges gegen nicht linientreue Intellektuelle („[[Fünfte Kolonne]]“) wahrgenommen, was ihm die engagierte Gegnerschaft von [[Gustav Regler]] eintrug, der wegen Katz offen mit der KPD brach. Im Gegensatz zu Regler und Münzenberg akzeptierte Katz den [[Hitler-Stalin-Pakt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Regler: &amp;#039;&amp;#039;Sohn aus Niemandsland. Tagebücher 1940–1943&amp;#039;&amp;#039;. In: Günter Scholdt, Hermann Gätje (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gustav Regler&amp;#039;&amp;#039;. Stroemfeld Verlag, Basel u.&amp;amp;nbsp;a. 1994, S. 637 f. (Werke, Band 6).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regler schilderte, wie Katz (alias Simone) im Juli 1941 in der großen Arena von [[Mexiko-Stadt]] das Podium bestieg, „die ‚flammenden Grüße seiner kämpfenden Kameraden‘ überbrachte und versprach, ‚nach seiner Rückkehr in den Untergrund Frankreichs von dieser denkwürdigen Veranstaltung zu berichten&amp;amp;nbsp;…‘ Aber er blieb in Mexiko, wo er mit der bekannten Filmschauspielerin [[Dolores del Río]] ein Hilfskomitee für die Opfer des Faschismus gründete.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Margarete Buber-Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Potsdam nach Moskau. Stationen eines Irrweges&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1957, S. 205. 2. Auflage: 1958. M. B.-N. schreibt irrtümlich 14. Juli 1940 statt 14. Juli 1941.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Análisis&amp;#039;&amp;#039; porträtierte Regler im Januar 1942 Katz als skrupellosen Agenten,&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Pohle: &amp;#039;&amp;#039;Das mexikanische Exil.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1986, S. 470–475&amp;lt;/ref&amp;gt; woraufhin der Konflikt unter den politisch Exilierten in Mexiko eskalierte, bis am 7. Februar 1942 das liberale US-Blatt &amp;#039;&amp;#039;[[The Nation (Vereinigte Staaten)|The Nation]]&amp;#039;&amp;#039; eingriff und bei Katz kluge Zurückhaltung anmahnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Pohle: &amp;#039;&amp;#039;Das mexikanische Exil.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1986, S. 156&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den KP-internen Fraktionierungen schloss sich André Simone der Gruppe um [[Paul Merker]] an,&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Pohle: &amp;#039;&amp;#039;Das mexikanische Exil.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1986, S. 74. In Mexiko gehörten sie zu den sechs führenden Persönlichkeiten der deutschsprachigen kommunistischen Exilgruppe. [[Bruno Frei]] behauptete, Otto Katz sei Merkers „eigentlicher Ratgeber“ gewesen, (ebd.: S. 416)&amp;lt;/ref&amp;gt; der wiederum mit [[Noel Field]] in humanitären Fragen zusammenarbeitete. Dass Merker 1944 empfänglich war für die Idee des [[Zionismus]], war nicht ein „vordergründig-taktisches bündnispolitisches Kalkül“, wie Fritz Pohle vermutet,&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Pohle: &amp;#039;&amp;#039;Das mexikanische Exil.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1986, S. 320&amp;lt;/ref&amp;gt; sondern Ergebnis von Druck vor allem seitens André Simone, der als Mitbegründer und erster Sekretär der „[[Bewegung Freies Deutschland]] in Mexiko“ mit der Organisation „Logia Spinoza No. 1176 de [[B’nai B’rith|Bené Berith]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Pohle: &amp;#039;&amp;#039;Das mexikanische Exil.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1986, S. 317&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammenarbeitete. Offenbar war er auch anonymer Chefredakteur der Ende 1944 erstmals erschienenen spanischsprachigen Monatszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Tribuna Israelita&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Pohle: &amp;#039;&amp;#039;Das mexikanische Exil.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1986, S. 328&amp;lt;/ref&amp;gt; In Europa hatte Katz’ Vater den Schrecken des [[Zerschlagung der Tschechoslowakei|Einmarsches deutscher Truppen in Böhmen]] nicht überlebt, und der älteste Bruder Leopold war ein Opfer des [[Holocaust]]s geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karrierehöhepunkt und Opfer eines Schauprozesses in Prag ===&lt;br /&gt;
Anfang 1946 kehrte er in die Tschechoslowakei zurück und wurde dort zunächst außenpolitischer Redakteur des täglich erscheinenden, kommunistischen [[Zentralorgan]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Rudé právo|Rudé Právo]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Anson Rabinbach: &amp;#039;&amp;#039;Von Hollywood an den Galgen. Die Verfolgung und Ermordung des Otto Katz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Ideengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft II/1 Frühjahr 2008, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Februarumsturz]] 1948 wurde er Chef der Presseabteilung des Außenministeriums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;koestler_s18&amp;quot;&amp;gt;[[Arthur Koestler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheimschrift. Bericht eines Lebens. 1932–1940&amp;#039;&amp;#039;. München u.&amp;amp;nbsp;a. 1955, S. 431.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Jude, Münzenberg-Mitarbeiter, West-Emigrant und Bekannter von [[Noel Field]] wurde er ein Opfer des in Nachahmung von Stalins Vorgehen in der Sowjetunion gegen &amp;#039;&amp;#039;[[Wurzellose Kosmopoliten]]&amp;#039;&amp;#039; durchgeführten [[Schauprozess]]es, bei dem eine vorgebliche &amp;#039;&amp;#039;[[Trotzkismus|trotzkistisch]]-[[Titoismus|titoistisch]]-[[Zionismus|zionistische]] Verschwörung&amp;#039;&amp;#039; in der Tschechoslowakei aufgedeckt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Katz wurde zusammen mit 13 Genossen, davon elf jüdischer Abstammung, im [[Slánský-Prozess]] vor dem neu errichteten [[Staatsgericht (Tschechoslowakei)|Staatsgericht]] im November 1952 angeklagt. Sein „kurzer Prozeß“ fand am Nachmittag des 22. November 1952 statt. Katz war vorher gefoltert worden und gestand alle ihm zur Last gelegten Verbrechen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kießling: &amp;#039;&amp;#039;Partner im Narrenparadies. Der Freundeskreis um Paul Merker und Noel Field.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1994, ISBN 3-320-01857-4, S. 240–250, hier S. 249: „Im Juni 1952 verhaftet, stand André Simone ein halbes Jahr später vor dem Staatsgericht. Mit dem Gesicht eines Greises, die Backen eingefallen, das Kinn aufwärts gekrümmt –&amp;amp;nbsp;die Zahnprothese hatte die Verhörpraxis nicht überstanden&amp;amp;nbsp;– gestand er alles, was man von ihm verlangte.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Die stalinistischen Geständnisfabrikanten hatten aus ihm einen „jüdisch nationalen Bourgeois und Spion“ und ein Mitglied der trotzkistischen, titoistischen, zionistischen Verschwörung gemacht. Das war vom Geheimdienst frei erfunden worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Albert Walter (Literaturwissenschaftler)|Hans-Albert Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Opfer seiner selbst. Otto Katz: Lebensspuren eines außergewöhnlichen Durchschnittsfunktionärs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Plateau. Die Zeitschrift im Radius-Verlag&amp;#039;&amp;#039;, August 1996, Nr. 36, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Katz wurde am 3. Dezember 1952 durch den Strang hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asche der [[Hinrichtung|Hingerichteten]] wurde auf den Feldern bei Prag verteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Autor Jitka Mládková, Sendung des deutschsprachigen Programm des tschechischen Rundfunks am 2. Dezember 2012 unter dem Titel: [https://deutsch.radio.cz/1948-die-maschinerie-der-tschechoslowakischen-justiz-setzt-sich-unter-der-regie-8549189 14.09.22, 10B30 &amp;#039;&amp;#039;1948 – Die Maschinerie der tschechoslowakischen Justiz setzt sich unter der Regie Moskaus in Bewegung.&amp;#039;&amp;#039;] deutsch.radio.cz&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zusammenhang mit dem [[Prager Frühling]] 1968 wurde er rehabilitiert und von Präsident [[Ludvík Svoboda]] am 30. April 1968 [[postum]] mit dem [[Orden der Republik (Tschechoslowakei)|Orden der Republik]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jaroslav Hojdar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Katz – André Simone očima své manželky Ilsy&amp;#039;&amp;#039;. Grada Publishing, Prag 2017, ISBN 978-80-271-0172-6, S. 247.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vorleben als Otto Katz wurde in der ČSSR bis zur [[Samtene Revolution|Samtenen Revolution]] 1989 verschwiegen. Die neugedruckten Braunbücher wurden in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] [[Alexander Abusch]] zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* Otto Katz: &amp;#039;&amp;#039;Neun Männer im Eis. Dokumente einer Polartragödie&amp;#039;&amp;#039;. In dem Willi Münzenberg gehörenden [[Neuer Deutscher Verlag|Neuen Deutschen Verlag]], Berlin 1929. Neuausgabe Aufbau, Berlin-Ost 1950 (Über den gescheiterten Versuch von Oberst [[Umberto Nobile]], mit dem Luftschiff „Italia“ den Nordpol zu bezwingen, und die Rettung eines Teils der Expedition durch einen sowjetischen Eisbrecher).&lt;br /&gt;
* [[Ivan Olbracht]]: &amp;#039;&amp;#039;Anna, das Mädchen vom Lande&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Vorwort von [[Franz Carl Weiskopf]]. Aus dem Tschechischen von Otto Katz. In der zu Münzenbergs [[Internationale Arbeiterhilfe|IAH]] gehörenden [[Universum Bücherei für alle|Universum Bücherei für Alle]], Berlin 1929.&lt;br /&gt;
* Otto Katz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Volksbuch 1930.&amp;#039;&amp;#039; Universum-Bücherei für alle, Berlin 1930 (mit Beiträgen von [[Egon Erwin Kisch]], [[Willi Münzenberg]], [[Max Hodann]], [[Bertolt Brecht]], [[Kurt Kersten (Autor)|Kurt Kersten]], [[Kurt Tucholsky]], [[Upton Sinclair]] u. v.&amp;amp;nbsp;a. Mit zahlreichen Abbildungen von [[George Grosz]], [[Heinrich Zille]], [[Honoré Daumier]], [[Käthe Kollwitz]] u.&amp;amp;nbsp;a.)&lt;br /&gt;
* Bereshnij, Mesheritscher, Sasslawski, Otto Katz u.&amp;amp;nbsp;a. (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;15 Eiserne Schritte. Ein Buch der Tatsachen aus der Sowjetunion.&amp;#039;&amp;#039; Universum-Bücherei für alle, Berlin 1932.&lt;br /&gt;
* Redaktion: &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch über [[Reichstagsbrand]] und Hitlerterror.&amp;#039;&amp;#039; [[Editions du Carrefour]], Paris 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Braunbuch II – [[Georgi Dimitroff|Dimitroff]] contra [[Hermann Göring|Göring]]. Enthüllungen über die wahren Brandstifter&amp;#039;&amp;#039;. Éditions du Carrefour, Paris 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um ein Buch. Wie im Dritten Reich gegen das Braunbuch gekämpft und gelogen wurde.&amp;#039;&amp;#039; Broschüre, Éditions du Carrefour, Paris 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weißbuch über den 30. Juni 1934.&amp;#039;&amp;#039; Édition du Carrefour, Paris 1934.&lt;br /&gt;
* Franz Spielhagen (Pseudonym): &amp;#039;&amp;#039;Spione und Verschwörer in Spanien. Nach offiziellen nationalsozialistischen Dokumenten.&amp;#039;&amp;#039; Éditions du Carrefour, Paris 1936.&lt;br /&gt;
* André Simone: &amp;#039;&amp;#039;J’accuse! The Men Who Betrayed France.&amp;#039;&amp;#039; The Dial Press, New York 1940.&lt;br /&gt;
** Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Der Untergang der dritten Republik.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Aufbau 1948.&lt;br /&gt;
** Tschechische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;J’Accuse! O těch, kdo zradili Francii&amp;#039;&amp;#039;. Nakladatelství politické literatury, Praha 1965&lt;br /&gt;
* André Simone: &amp;#039;&amp;#039;Men of Europe. (From the confidential notes of an International Correspondent).&amp;#039;&amp;#039; Modern Age, New York 1941.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwarzbuch über den Naziterror.&amp;#039;&amp;#039; [[El libro libre]], Mexiko 1943. (Mitautor)&lt;br /&gt;
* André Simone: &amp;#039;&amp;#039;La Batalla de Rusia.&amp;#039;&amp;#039; El libro libre, Mexiko 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jan Gerber]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Prozess in Prag. Das Volk gegen Rudolf Slánský und Genossen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2016, ISBN 978-3-525-37047-6.&lt;br /&gt;
* [[Anson Rabinbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Hollywood an den Galgen. Die Verfolgung und Ermordung des Otto Katz&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung aus dem Englischen Michael Adrian. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Ideengeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft II/1 Frühjahr 2008, S. 24–36; [http://www.z-i-g.de/pdf/ZIG_1_2008_rabinbach.pdf z-i-g.de] (PDF).&lt;br /&gt;
* [[Hans-Albert Walter (Literaturwissenschaftler)|Hans-Albert Walter]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Opfer seiner selbst. Otto Katz: Lebensspuren eines außergewöhnlichen Durchschnittsfunktionärs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Plateau. Die Zeitschrift im Radius-Verlag&amp;#039;&amp;#039;, August 1996, Nr. 36, S. 4–24&lt;br /&gt;
* Stephen Koch: &amp;#039;&amp;#039;Double Lives. Spies and Writers in the Secret Soviet War of Ideas Against the West&amp;#039;&amp;#039;. The Free Press, New York u.&amp;amp;nbsp;a. 1994, S. 75–95 und 321 f.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kießling]]: &amp;#039;&amp;#039;Er hoffte vergeblich auf Vergeltung von Treue: André Simone&amp;#039;&amp;#039;. In dsb.: &amp;#039;&amp;#039;Partner im Narrenparadies. Der Freundeskreis um [[Paul Merker]] und [[Noel Field]].&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1994, ISBN 3-320-01857-4, S. 240–250 (mit Foto von 1950).&lt;br /&gt;
* [[Jonathan Miles (Schriftsteller, 1952)|Jonathan Miles]]: &amp;#039;&amp;#039;The Nine Lives of Otto Katz. The Remarkable True Story of a Communist Super-Spy&amp;#039;&amp;#039;. Bantam Press, London u.&amp;amp;nbsp;a. 2010&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=25655648 |Titel=Die Götter dürsten |Jahr=1953 |Nr=4 |Kommentar=Zeitdokument über Slansky-Prozess}}&lt;br /&gt;
* {{DtKommunistenBioHandb |NAME=Katz, Otto (Simone, André) |bundesstiftung=otto-simone-katz |bundesstiftungID=4553}}&lt;br /&gt;
* [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 352 f.&lt;br /&gt;
* [[Claud Cockburn]]: &amp;#039;&amp;#039;Cockburn sums up: an autobiography&amp;#039;&amp;#039;. Quartet Books, London 1981, S. 137–145; [https://www.counterpunch.org/2006/08/01/scenes-from-the-spanish-civil-war/ counterpunch.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|1=André Simone|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12441785X|NAME=Otto Katz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12441785X|LCCN=no00047754|VIAF=62480790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Katz, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Katz, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Simone, André&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschechoslowakischer Autor und Agent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jistebnice|Jistebnitz]], [[Okres Tábor]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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