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	<title>Otto Karl Bachmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:04:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>2001:4DD7:A8F4:0:4D5A:8590:A4BF:3975: /* Literatur */ bessere Kategorie</title>
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		<updated>2024-09-17T18:13:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; bessere Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Karl Bachmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Februar]] [[1877]] in [[Stadt Prettin|Hintersee-Prettin]]; † [[18. Januar]] [[1954]] in [[Potsdam]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] [[Politiker]], [[Gewerkschaft]]er und erster [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-[[Bürgermeister]] einer Stadtgemeinde in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der aus einer Metzgerfamilie stammende Bachmann absolvierte eine Maurerlehre und war nach einigen Jahren der Wanderschaft zunächst in [[Chemnitz]] ansässig. Früh [[Gewerkschaft]]smitglied, schloss er sich 1897 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an und wurde 1908 hauptamtlicher Funktionär des freigewerkschaftlichen &amp;#039;&amp;#039;Bauarbeiterverbandes&amp;#039;&amp;#039; (BAV) in [[Wrocław|Breslau]], von 1911 bis 1916 zweiter Sekretär des gewerkschaftlichen Ortskartells in Chemnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum linken SPD-Flügel gehörend, lehnte Bachmann die [[Burgfriedenspolitik]] der Parteimehrheit während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] ab und schloss sich 1918 dem [[Spartakusbund]] und 1919 der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] an. Während der [[Novemberrevolution]] war er Mitglied des [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es in Chemnitz und wurde 1919 Vorsitzender des Ortsvereins des BAV in der KPD-Hochburg Chemnitz, wobei er eng mit [[Heinrich Brandler]] zusammenarbeitete. 1921 wurde der Chemnitzer BAV gemeinsam mit anderen von der KPD dominierten Ortsvereinen seitens der sozialdemokratisch dominierten Gewerkschaftszentrale aus dem Verband ausgeschlossen, unter der Führung Bachmanns gründete sich der &amp;#039;&amp;#039;Rote Bauarbeiterverband&amp;#039;&amp;#039;, ab 1923 &amp;#039;&amp;#039;Verband der ausgeschlossenen Bauarbeiter Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, der Gewerkschaft stand Bachmann bis 1923 als Zentralsekretär und bis zu dessen Wiederanschluss an den BAV als Vorsitzender vor. Bachmann vertrat 1921 auch seinen Verband auf dem Gründungskongress der [[Rote Gewerkschafts-Internationale|Roten Gewerkschafts-Internationale]] in [[Moskau]] und war ab 1922 in der Gewerkschaftsabteilung des KPD-[[Zentralkomitee]]s tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1927 wurde Bachmann bei den Kommunalwahlen im [[Vogtland|vogtländischen]] [[Oelsnitz (Vogtland)|Oelsnitz]] zum Bürgermeister gewählt. Damit war Bachmann das erste KPD-Mitglied, welches Bürgermeister einer deutschen Stadt wurde. Im März 1929 wurde er aus der KPD ausgeschlossen, da er die ultralinke Linie der Führung um [[Ernst Thälmann]] ablehnte und sich mit dem vorher ausgeschlossenen Heinrich Brandler solidarisiert hatte. Er schloss sich, gemeinsam mit dem Gros der örtlichen KPD der [[Kommunistische Partei-Opposition|KPO]] um Brandler und [[August Thalheimer]] an und blieb bis 1933 Bürgermeister von Oelsnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde Bachmann am 8. März 1933 verhaftet, da er eigenhändig die Hakenkreuzfahne vom Rathaus entfernt hatte und bis Februar 1934 im [[Zuchthaus Zwickau|KZ Schloss Osterstein/Zwickau]] gefangen gehalten. Nach seiner Freilassung zog Bachmann nach Berlin, wo er wieder als Maurer arbeitete und in einer [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] um den ebenfalls aus der KPO stammenden [[Jakob Schloer]] aktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Befreiung 1945 war Bachmann kurzzeitig Bürgermeister von [[Eggersdorf]] &amp;lt;!-- welches? --&amp;gt; und trat wieder der KPD bei. 1946 wurde er nach  der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und stand ab Herbst 1945 der &amp;#039;&amp;#039;IG Bau und Holz&amp;#039;&amp;#039; im [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]] im Land [[Brandenburg]] vor. Er legte seine Funktion 1949 alters- und krankheitsbedingt nieder und entging somit den SED-internen [[Politische Säuberung|Säuberungen]] gegen ehemalige KPO-Mitglieder zu Beginn der fünfziger Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6 ([https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/otto-karl-bachmann Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bachmann, Otto Karl}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Novemberrevolution]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGI-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Oelsnitz/Vogtl.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maurer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bachmann, Otto Karl&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kommunistischer Politiker und Gewerkschafter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Februar 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stadt Prettin|Hintersee-Prettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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