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	<title>Otto Junghann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T12:07:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Junghann&amp;diff=1464481&amp;oldid=prev</id>
		<title>88.76.139.240: +Wikilinks / bibliografische Angaben / Weder der Rheingaukreis noch der Regierungsbezirk Wiesbaden gehörten in dieser Zeit zu Hessen.</title>
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		<updated>2025-05-27T19:17:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikilinks / bibliografische Angaben / Weder der Rheingaukreis noch der Regierungsbezirk Wiesbaden gehörten in dieser Zeit zu Hessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Junghann (1873–1964).jpg|mini|Otto Junghann, 1928]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Junghann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1873]]  in [[Chorzów|Königshütte]], [[Oberschlesien]]; † [[25. Oktober]] [[1964]])&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Hinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ruperto-Carola, Mitteilungen der Vereinigung der Freunde der Studentenschaft&amp;#039;&amp;#039;, 17. Jahrgang (Band 38), Dezember 1965, S.&amp;amp;nbsp;357.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Verwaltungsjurist]]. Er leitete [[Internationale Nichtregierungsorganisation]]en und trat für die Rechte von Minderheiten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tara Zahra]]: &amp;#039;&amp;#039;What Would it Mean to „Transnationalize“ German History? Thoughts From the Borderlands.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Junghann wurde am 29.&amp;amp;nbsp;September 1873 als Sohn des Generaldirektors der [[Vereinigte Königs- und Laurahütte|Vereinigte Königs- und Laurahütte AG]] und Mitglieds des [[Preußisches Abgeordnetenhaus|Preußischen Abgeordnetenhauses]] in [[Chorzów|Königshütte]] in der [[Provinz Schlesien]] geboren. Am 9.&amp;amp;nbsp;August 1904 heiratete er Margarete Haniel in [[Mülheim an der Ruhr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junghann studierte ab 1893 am [[Lehrstuhl für deutsches Recht der Universität Lausanne]] [[Rechtswissenschaft]] und schloss sich der [[Société d’Étudiants Germania Lausanne]] an. Er wechselte an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]], wo er 1894 im [[Corps Guestphalia Heidelberg]] [[Reception (Corps)|recipiert]] wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 64/885&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beendete das Studium an der &lt;br /&gt;
[[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]]. Nach dem 1. juristischen [[Staatsexamen]] im Jahr 1896 war er [[Referendar]] am [[Kammergericht]]. Er verfasste seine [[Dissertation]] und wurde 1898 zum [[Dr. iur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Junghann: [https://www.worldcat.org/title/bilden-das-mandatum-tua-gratia-und-die-empfehlung-einen-verpflichtungsgrund/oclc/1015026523&amp;amp;referer=brief%20results &amp;#039;&amp;#039;Bilden das mandatum tua gratia und die Empfehlung einen Verpflichtungsgrund?&amp;#039;&amp;#039;] Dissertation, 1898.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach leistete er den Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] im [[41. Division (Deutsches Kaiserreich)|1.&amp;amp;nbsp;Pommerschen Ulanenregiment Nr.&amp;amp;nbsp;4]] in [[Toruń|Thorn]] in der damaligen [[Provinz Westpreußen]] ab. Dort wurde er später [[Leutnant]], [[Oberleutnant]] und [[Rittmeister]] [[Reserve (Militärwesen)|d. R.]] wurde. 1904 schloss er das Referendariat mit dem 2. Staatsexamen ab und heiratete Margarete Haniel in Mülheim an der Ruhr. Ab 1906 war er [[Regierungsassessor]] bei der [[Regierungsbezirk Wiesbaden|Bezirksregierung Wiesbaden]] und beim Landrat des [[Rheingaukreis]]es in [[Rüdesheim am Rhein]]. Bald darauf wurde er 1907 beim deutschen [[Generalkonsulat]] in [[Shanghai]] im [[Kaiserreich China]] beschäftigt. Ab 1908 war er als &amp;#039;&amp;#039;Hilfsarbeiter&amp;#039;&amp;#039; im preußischen [[Handelsministerium|Ministerium für Handel und Gewerbe]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde er zum [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Landkreis Grünberg i. Schles.]] ernannt. Dieses Amt übte er acht Jahre lang bis 1917 aus. Ab 1917 war er als Ministerial[[Referent (Behörde)|referent]] beim preußischen [[Staatskommissar]] für Volksernährung beschäftigt. Von 1917 bis 1919 war er zugleich als Präsident der &amp;#039;&amp;#039;Reichskartoffelstelle&amp;#039;&amp;#039; im [[Reichsernährungsamt]] in Berlin tätig. Noch im Jahr 1919 erfolgte seine Berufung zum [[Regierungspräsident (Deutschland)|Regierungspräsidenten]] für den [[Regierungsbezirk Köslin]] in der [[Provinz Pommern]]. Dieses Amt übte er sechs Jahre lang aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 schied Junghann aus dem Staatsdienst aus. Bereits im selben Jahr, kurz vor Aufnahme Deutschlands in den [[Völkerbund]] im September 1926, dem Vorläufer der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen (UNO)]], engagierte er sich als Vizepräsident des Weltverbands der Völkerbundsgesellschaften und bis 1939 als Geschäftsführer der [[Deutsche Liga für Völkerbund|Deutschen Liga für den Völkerbund]] in Berlin, in der er Mitglied und zeitweise Vorsitzender des Minderheitenausschusses war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acta borussica&amp;quot;&amp;gt;Reinhold Zilch: &amp;#039;&amp;#039;Acta Borussica, Neue Folge, 1. Reihe, Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;10 (14.&amp;amp;nbsp;Juli 1909 bis 11.&amp;amp;nbsp;November 1918) Olms-Weidmann, Hildesheim / Zürich / New York 1999, S.&amp;amp;nbsp;398.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1952 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der [[Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen|Gesellschaft für die Vereinten Nationen]] in Berlin, zu deren Ehrenvorsitzenden er ernannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;acta borussica&amp;quot;/&amp;gt; In Ausübung dieser Funktionen setzte er sich vor und auch während des Zweiten Weltkriegs unermüdlich für Minderheiten ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carole Fink]]: &amp;#039;&amp;#039;Defender of minorities. Germany in the League of Nations, 1926–1933.&amp;#039;&amp;#039; Conference Group for Central European History of the American Historical Association, 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine [[Korrespondenz]] aus den Jahren von 1925 bis 1955 befindet sich im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er Präsident des Instituts für Grenz- und Auslandsstudien (IGA) in Berlin und ab 1929 Direktor der [[Rentenbank#Vorläuferinstitute|Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt]]. In den Jahren zwischen 1925 und 1933 veröffentlichte er eine Reihe von Arbeiten zu den Problemen von Minderheiten. Parallel war Junghann ständiger [[Delegierter]] beim  [[Europäischer Nationalitätenkongress|Europäischen Nationalitätenkongress]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sabine Bamberger-Stemmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Europäische Nationalitätenkongress 1925 bis 1938. Nationale Minderheiten zwischen Lobbyistentum und Großmachtinteressen.&amp;#039;&amp;#039; Herder-Institut, Freiburg 2000, S. 273–285.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* preußischer [[Roter Adlerorden]] 4.&amp;amp;nbsp;Klasse&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz am weißen Bande]]&lt;br /&gt;
* preußische [[Rote Kreuz-Medaille (Preußen)|Rote Kreuz-Medaille]] 3.&amp;amp;nbsp;Klasse&lt;br /&gt;
* preußisches [[Verdienstkreuz für Kriegshilfe (Preußen)|Verdienstkreuz für Kriegshilfe]]&lt;br /&gt;
* fürstlich lippisches [[Kriegsverdienstkreuz (Lippe)|Kriegsverdienstkreuz]] &lt;br /&gt;
* [[Schlesisches Bewährungsabzeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Minderheitenschutzverfahren vor dem Völkerbund.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der Form einer ständigen Minderheitenkommission beim Völkerbunde.&amp;#039;&amp;#039; Braumüller, Wien 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;National minorities in Europe.&amp;#039;&amp;#039; Convici, Friede, New York 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die nationale Minderheit.&amp;#039;&amp;#039; Zentral-Verlag, Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Origin and solution of the problem of national minorities.&amp;#039;&amp;#039; W. Braumüller, Wien 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ursprung und Lösung des Problems der nationalen Minderheiten.&amp;#039;&amp;#039; W. Braumüller, Wien 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Liga für Völkerbund.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Liga für Völkerbund]], Berlin 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des preußischen Abgeordnetenhauses (20. Wahlperiode)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Zilch]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Borussica]], Neue Folge, 1. Reihe, Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38.&amp;#039;&amp;#039; Band 10 (14. Juli 1909 bis 11. November 1918), Olms-Weidmann, Hildesheim / Zürich / New York 1999, Seite 398. ([http://preussenprotokolle.bbaw.de/bilder/Band%2010.pdf online] als PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [[Erwin Garvens]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis der Société d’Étudiants Germania Lausanne.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133512371}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|133512371}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/59d2ab42-fd98-44f6-9871-25c7ac698aef/ Nachlass Bundesarchiv N 1038]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Landräte des Landkreises Grünberg i. Schles.&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Köslin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133512371|VIAF=33189909}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Junghann, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierungspräsident (Köslin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Grünberg i. Schles.)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Provinz Hessen-Nassau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes am weißen Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Rote Kreuz-Medaille (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesischen Bewährungsabzeichens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Junghann, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist, Regierungspräsident in Köslin (1919–1925)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chorzów|Königshütte]], Oberschlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Oktober 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=unsicher: Berlin&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>88.76.139.240</name></author>
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