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	<title>Otto Jindra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:22:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-28T23:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OttoJindra.jpg|miniatur|Otto Jindra ca. 1917]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Jindra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1886]] in [[Chlum u Třeboně]], Königreich Böhmen; † [[2. Mai]] [[1932]] in [[Prag]], Tschechoslowakei) war ein Offizier und Militärflieger der [[k.u.k. Luftfahrtruppen]] [[Österreich-Ungarn]]s im Ersten Weltkrieg. Er erlangte neun Luftsiege als [[Waffensystemoffizier|Beobachter]]. Jindra galt ferner als exzellenter Kommandeur und Koordinator. Nach dem Weltkrieg und dem Ende der Donaumonarchie wurde Jindra wesentlicher Promotor für die Aufstellung einer tschechoslowakischen Luftwaffe, die später unter seinem Kommando stand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot;&amp;gt;Christopher Chant: &amp;#039;&amp;#039;Austro-Hungarian aces of World War 1.&amp;#039;&amp;#039; Osprey Publishing, 2002, ISBN 1-84176-376-4, S. 86ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jindra absolvierte im Jahre 1905 die [[k.u.k. Artillerie-Schießschule]] [[Wien]] und wurde zunächst dem [[Österreichisch-Ungarische Artillerie|Gebirgsartillerie-Regiment Nr. 14]] zugeteilt. Im Dezember 1912 wurde er zum [[Oberleutnant]] befördert. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs diente Jindra als Batteriechef und Regimentsadjutant, wo er in der [[Schlacht von Lemberg]] an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] seine Feuertaufe erlebte. Dafür erhielt er die [[Militär-Verdienstmedaille (Österreich)|Militärverdienstmedaille]] in Bronze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jindra stellte kurz darauf den Antrag auf Versetzung in die junge Luftfahrtruppe. Nach Genehmigung dieses Antrags, wurde er bereits am 10. September 1914 zur &amp;#039;&amp;#039;Fliegerkompanie 1&amp;#039;&amp;#039; (Flik 1) als Beobachter versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AD&amp;quot;&amp;gt;[http://www.theaerodrome.com/aces/austrhun/jindra.php Biographie und Auflistung der Siege Otto Jindras bei &amp;#039;&amp;#039;TheAerodrome.com&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 4. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jindra qualifizierte sich bald als versierter Beobachtungsoffizier, der mit Hilfe des von [[Benno Fiala von Fernbrugg]] entwickelten Funkgerätes die eigene Artillerie lenkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot; /&amp;gt; Am 14. November 1914, wurde das Flugzeug Jindras und dessen Flugzeugführer von russischen Kavalleriesalven durchsiebt und zur Notlandung gebracht. Im Wrack wurden 180 Einschusslöcher gezählt, ehe sie ihre persönliche Habe einsammelten und heimwärts flohen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot; /&amp;gt; Ende Januar 1915 geriet der kommandierende Offizier der &amp;#039;&amp;#039;Flik 1&amp;#039;&amp;#039; in Gefangenschaft. Obgleich er kein Pilot war, wurde Jindra an seiner Stelle mit dem Kommando betraut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Juni 1915 wurde das Flugzeug seines Piloten Max Libano, eine [[Albatros B.I]], von zwei russischen Eindeckern vom Typ [[Morane-Saulnier]] attackiert. Es gelang ihnen jedoch mit ihren persönlichen Waffen, einer Pistole und einem [[Karabiner]], die Angreifer zu Boden zu bringen. Am 27. August errang Jindra einen erneuten Luftsieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AD&amp;quot; /&amp;gt; Am 1. September wurde Jindra zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. Jindra ließ sich wenig später selbst zum Piloten ausbilden, legte am 11. Dezember seine Prüfungen zum Feldpiloten ab und erhielt sein Pilotenabzeichen am 20. Dezember 1915.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Jänner 1916 hatte Jindra seinen ersten Luftkampf als Pilot. Leicht verwundet musste er notlanden, da sein Kraftstofftank beschossen worden war. Am 29. März erzielte er seinen ersten Luftsieg als Pilot.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot; /&amp;gt; Seit dem 9. April 1916 galt er als [[Fliegerass]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;AD&amp;quot; /&amp;gt; Drei Tage später wurde er mit einem spektakulären Einsatz betraut, bei dem er [[Godwin Brumowski|Godwin von Brumowski]] als Bordschützen hinzuzog. Ihr Auftrag war es, in [[Chotyn]] eine Militärparade unter Anwesenheit von Zar [[Nikolaus II. (Russland)|Nikolaus II.]] zu attackieren. Dabei warfen sie sieben kleinere Bomben ab und schossen zwei russische Flugzeuge ab, welche Jindra abfangen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jindra konnte im Jahr 1916 zwei weitere Erfolge erzielen, für die er eine [[Hansa-Brandenburg|Hansa-Brandenburg C.I]] flog. Am 29. September tötete Jindras Bordschütze einen attackierenden russischen Piloten mittelbar durch Halsschuss, was zum Absturz des Angreifers führte. Am 18. Dezember wagte Jindra einen Sturzangriff auf einen russischen [[Feldluftschiffer|Beobachtungsballon]], wobei Jindras Beobachter den feindlichen Beobachter tötete und den Ballon zerstörte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AD&amp;quot; /&amp;gt; Ab Jänner 1918 wurde Jindra erneut das Kommando über &amp;#039;&amp;#039;Flik 11&amp;#039;&amp;#039; übertragen. Bald darauf erhielt er stattdessen das Kommando der &amp;#039;&amp;#039;Fliegergruppe G&amp;#039;&amp;#039;, einem Bomberverband. Wenig später wurde er während eines nächtlichen Flugunfalles schwer verletzt, sodass sein Kriegseinsatz endete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung Österreich-Ungarns wurde Jindra Staatsbürger der neuen [[Tschechoslowakei]]. Er hatte eine wesentliche Rolle beim Aufbau der Tschechoslowakischen Luftstreitkräfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aces&amp;quot; /&amp;gt; Folgerichtig wurde er dort Oberkommandierender.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]]&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Militär-Verdienstkreuz]] (zweifach)&lt;br /&gt;
* Militär-Verdienstmedaille in Bronze und Silber&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] 2. Klasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Jagdflieger Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Gappmaier: &amp;#039;&amp;#039;Hauptmann Otto Jindra (Flik 1)&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Thomas Albrich]], Nikolaus Hagen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Österreich-Ungarns Fliegerasse im Ersten Weltkrieg 1914–1918,&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2019, ISBN 978-3-7030-0997-6, S. 143–148.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1067415378|VIAF=315074019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jindra, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jindra, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Jagdflieger der k.u.k. Monarchie im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chlum u Třeboně]], Königreich Böhmen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]], Tschechoslowakei&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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