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	<title>Otto Jenssen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Perrak: Linkfix</title>
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		<updated>2025-01-22T23:59:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Jenssen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1883]] in [[Hannover]]; † [[3. Juli]] [[1963]] in [[Gera]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gera-chronik.de/www/gerahistorie/chronik/index.htm?suche1=Otto+Jenssen&amp;amp;param=&amp;amp;suche2=&amp;amp;max=50&amp;amp;abj=0&amp;amp;index=0 Gera Chronik] Abgerufen am 29. Mai 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[deutsche]]r [[Lehrer]] der [[Politische Bildung|politischen Bildung]], [[Hochschullehrer]] für [[Pädagogik]] und [[Aktivismus|Aktivist]] im [[Allgemeiner Deutscher Blindenverband der DDR|Blindenverband der DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jenssen stammt aus der Familie eines Klein[[unternehmer]]s. Sein Vater war [[Druckerei]]besitzer und [[Verleger]]. Von Kindheit an fast [[blind]] aufgrund einer [[Hornhauttrübung]], betätigt er sich intensiv [[autodidakt]]isch. Er besuchte eine [[Sehbehinderung|Blindenanstalt]] und anschließend eine höhere Schule für Sehende. Sein Interesse für [[Geschichte]], [[Politik]], [[Ökonomie]] und [[Völkerkunde]] entwickelte sich, indem er sich aus entsprechender [[Literatur]] vorlesen ließ. Er besuchte auch [[Vorlesung]]en an den [[Universität]]en von [[Göttingen]] und [[Berlin]]. 1909 trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]] (SPD) ein. An der [[Reichsparteischule (SPD)|SPD-Parteischule]] hörte er Vorträge u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Rosa Luxemburg]] und [[Franz Mehring]]. Auch die [[Theorie]]n der österreichischen Sozialdemokraten interessierten ihn. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde er Lehrer an der [[Betriebsrat|Betriebsräteschule]] des [[ADGB]] in [[Leipzig]]. Seit Juni 1921 war er an der sozialistischen [[Heimvolkshochschule Tinz]] Lehrer für [[Gesellschaftskunde]], Geschichte und Politik, [[Organisation]]sprobleme sowie [[Vergesellschaftung (Wirtschaft)|Sozialisierung]]. In [[Tageszeitung]]en und wissenschaftlichen [[Zeitschrift]]en schrieb er hunderte [[Journalismus|Artikel]] und Beiträge. Er verfasste auch Bücher zu theoretischen Fragen des [[Sozialismus]], die z.&amp;amp;nbsp;T. mehrmals aufgelegt wurden. Sein [[Sachkommentar (Geschichtswissenschaft)|Kommentar]] zum Programmentwurf der [[SPÖ]] fand 1927 in weiten Kreisen der Arbeiterschaft und ihrer Parteien große Beachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Machtergreifung|Machtantritt der NSDAP]] und der Schließung der Tinzer Schule 1933 blieb Jenssen ohne Anstellung, hielt aber inoffiziell zahlreiche Kontakte zu Gleichgesinnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Herrschaft]] beendet war, gehörte er zu den Gründern des &amp;#039;&amp;#039;Bundes demokratischer Sozialisten&amp;#039;&amp;#039;, auf dessen Gründungskongress im Juli 1945 er einen Ehrenplatz einnahm. 1946 wurde er Mitglied in der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands]] (SED). Er gehörte zur Kernredaktion der nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] neu aufgelegten Zeitschrift [[Urania (Zeitschrift)|Urania]] und beschrieb in deren ersten Ausgabe von 1947 deren Aufgabe so:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Nicht Rassentheorie, sondern Sozialbiologie muß die Losung sein. Eine umfassende gesellschaftswissenschaftliche Betrachtung zieht auch die Naturwissenschaft in ihren Bereich. [...] Statt von der wissenschaftlichen Erkenntnis auszugehen, gaben sich breite Schichten des deutschen Volkes dem politischen und sozialen Wunderglauben hin. Das hat sich furchtbar gerächt. Zum geistigen Wiederaufbau muß die ‚Urania‘ ihren Beitrag leisten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Jenssen |Titel=Von der alten zur neuen Urania. |Hrsg= |Sammelwerk=Urania |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Urania Verlags-Gesellschaft |Ort=Jena |Datum=1947 |ISBN= |Seiten=9 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Von 1946 bis 1950 beteiligte er sich an der Ausbildung von [[Neulehrer]]n. Nachdem er seit 1947 Vorlesungen an der [[Friedrich-Schiller-Universität]] [[Jena]] hielt, wurde ihm 1948 der [[Professor]]entitel verliehen. Obwohl von den innerparteilichen Vertretern unter Druck gesetzt, rückte er nicht von den von ihm gewonnenen politischen Überzeugungen ab. In den 1950er Jahren setzte er sich besonders für die Belange der Blinden und Sehschwachen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der lebendige Marxismus&amp;#039;&amp;#039;, Glashütten (im Taunus) : Auvermann, 1973, Unveränd. Neudr. d. Ausg. Jena 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das gesellschaftswissenschaftliche Grundwissen&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Freidenkerverband, Berlin [1932]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marxismus und Naturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : E. Laub, 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Kampf um die Staatsmacht&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : E. Laubsche Verlh., 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mehr Geist – weniger Spiritus!&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : Deutscher Arbeiter-Abstinenten-Bund, [1927]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der lebendige Marxismus&amp;#039;&amp;#039;, Jena : Thüringer Verlagsanstalt u. Druckerei, 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Lebensreform&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : Deutscher Arbeiter-Abstinenten-Bund, 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Funktionärsschulung&amp;#039;&amp;#039;, Berlin ( : Vorwärts Buchdr.), 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erziehung zum politischen Denken&amp;#039;&amp;#039;, Berlin : E. Laub, 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alkohol und Kolonialpolitik&amp;#039;&amp;#039;, Wien VII, Seidengasse 15 : Arbeiter-Abstinentenbund in Oesterreich, 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die bürgerliche Revolution 1848&amp;#039;&amp;#039;, Weimar : Thüringer Volksverl., 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Seit dem 7. November 1995 gibt es in Gera einen „Jenssenweg“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Steffen Kachel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe Band 29, S. 556.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124511996|LCCN=no2021012730|VIAF=57548062}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jenssen, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lebensreform)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jenssen, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Pädagoge und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Juli 1963&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gera]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perrak</name></author>
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