<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Immisch</id>
	<title>Otto Immisch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Immisch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Immisch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T10:22:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Immisch&amp;diff=1550384&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, typografische Anführungszeichen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Immisch&amp;diff=1550384&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-21T20:08:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Immisch.jpg|mini|Otto Immisch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joannes Heinrich Otto Immisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juni]] [[1862]] in Wartha bei [[Malschwitz]], [[Oberlausitz]]; † [[29. Oktober]] [[1936]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher Altphilologe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Immisch stammte aus einer Förster- und Landwirtsfamilie. Seine Eltern waren Pauline geb. Wiedemann (1834–1876) und der Volksschullehrer Karl Otto Immisch (1833–1899). Ab 1867 lebte die Familie in Dresden, wo der Vater an der 9. Bezirksschule unterrichtete. Otto Immisch selbst besuchte die 1. Bürgerschule, nahm Privatunterricht im Lateinischen und wurde 1875 auf die [[Kreuzschule]] aufgenommen, an der er 1882 die Reifeprüfung „als bester Schüler“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Körte, &amp;#039;&amp;#039;Otto Immisch&amp;#039;&amp;#039;, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;  ablegte. Er studierte [[Klassische Philologie]] an der [[Universität Leipzig]] bei [[Otto Ribbeck]] und wurde 1885 promoviert zum Thema &amp;#039;&amp;#039;De glossis lexici Hesychiani Italicis&amp;#039;&amp;#039;, dessen Anregung von [[Georg Curtius]] kam. 1886 bestand er die Staatsprüfung und arbeitete zunächst als Hauslehrer. Ostern 1887 trat er den Lehrdienst am [[König-Albert-Gymnasium]] an, was er bis zu seiner Berufung nach Gießen beibehielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 begann er seine akademische Karriere mit einer [[Habilitation]] zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Klaros, Forschungen über griechische Stiftungssagen&amp;#039;&amp;#039;, wozu er im Winter 1889/90 seinen Lehrdienst zum Zweck einer Studienreise nach Griechenland und Italien kurz unterbrach. Begonnen hat er seine Dozententätigkeit als Privatdozent an der Universität Leipzig und wurde dort 1895 außerordentlicher Professor. 1907 folgte er einem Ruf nach [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]] und erhielt 1914, nach einer einjährigen Professur in [[Albertus-Universität Königsberg|Königsberg]], einen Ruf der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]], den er annahm. 1917 wurde er zum Geheimen Hofrat ernannt sowie zum Mitglied der [[Heidelberger Akademie der Wissenschaften]] gewählt. 1918 und 1919 war er Dekan der Philosophischen Fakultät und im WS 1923/24 war er Rektor der Universität. 1933 wurde er [[emeritiert]], hielt jedoch selbst danach noch vereinzelte Lehrveranstaltungen ab. Sein Nachfolger wurde [[Eduard Fraenkel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 bis 1927 war er Vorsitzender des [[Gymnasialverein|Deutschen Gymnasialvereins]] (seit 1927 Ehrenvorsitzender), der für den Erhalt humanistischer Gymnasien in Deutschland eintrat. Er publizierte daher viele Beiträge in der Verbandszeitschrift [[Gymnasium (Zeitschrift)|&amp;#039;&amp;#039;Das humanistische Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;]]. In der [[Evangelische Landeskirche in Baden#Landessynode|Badischen Landessynode]] arbeitete er von 1926 bis 1930 als Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Studentenzeit in Leipzig gründete er mit einigen Mitschülern im Juni 1882 den &amp;#039;&amp;#039;„Litterarischen Abend zu Leipzig“&amp;#039;&amp;#039;, einen Studentenverein, aus dem später die (heute in Mannheim ansässige) &amp;#039;&amp;#039;Leipziger [[Turnerschaft (Studentenverbindung)|Turnerschaft]] Fridericiana&amp;#039;&amp;#039; hervorging. Als Gründungsvorsitzender trägt er dort die Mitgliedsnummer 1. Laut den Lebenserinnerungen seines [[Bundesbruder]]s und Schwagers Walther Zenker hat er als Student [[Mensur (Studentenverbindung)|Mensuren]] gefochten. Die &amp;#039;&amp;#039;Philologisch-Historische Verbindung Gießen&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]] ernannte ihn zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immisch war seit 1891 verheiratet mit Agnes Elisabeth, geb. Zenker. Er hatte zwei Kinder, Clara Pauline (1892–1978) und Julius Heinrich (1895–1917).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften und Reden ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das alte Gymnasium und die neue Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag geh. in Berlin 1915, Weidmann Berlin 1916&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Nachleben der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich, Leipzig 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039; Wie studiert man klassische Philologie&amp;#039;&amp;#039;? Wilhelm Violet, Stuttgart 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Frage der Plautinischen Cantica&amp;#039;&amp;#039;. Carl Winter, Heidelberg 1923&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Academia : Rektoratsrede&amp;#039;&amp;#039;. Speyer &amp;amp; Kaerner, Freiburg i. B. 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zur Schrift vom Erhabenen&amp;#039;&amp;#039;. Carl Winter, Heidelberg 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Epodos des Archilochos&amp;#039;&amp;#039;. Carl Winter, Heidelberg 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Horazens Epistel über die Dichtkunst&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich, Leipzig 1932&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|10|164|165|Immisch, Otto|[[Carl Becker (Philologe)|Carl Becker]]|117138320}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gnomon. Kritische Zeitschrift für die gesamte klassische Altertumswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. 1931, Band 8, S. 224.&lt;br /&gt;
* August Hausrath: &amp;#039;&amp;#039;Otto Immisch †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Gymnasium&amp;#039;&amp;#039;. Band 48 (1937), S. 1–3&lt;br /&gt;
* Alfred Körte: &amp;#039;&amp;#039;Otto Immisch †&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Gnomon&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 13, 1937, S. 60–64.&lt;br /&gt;
* Norman Rönz: &amp;#039;&amp;#039;Johannes Heinrich Otto Immisch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift anlässlich des 140. Stiftungsfestes der Leipziger Turnerschaft Fridericiana im Coburger Convent zu Mannheim/Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2022, S. 10–17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Otto Immisch}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117138320}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117138320}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|immisch_o|S|1889|W|1906}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Immisch_887}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zenker.se/Anor/otto_immisch_1862.shtml Stammbaum der Familie Zenker]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=117138320|titel=Immisch, Johann Heinrich Otto|datum=2023-03-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Klassische Philologie in Gießen&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Klassische Philologie in Königsberg&lt;br /&gt;
 |Navigationsleiste Klassische Philologie in Freiburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117138320|LCCN=n/85/816695|VIAF=15538277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Immisch, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Hofrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1862]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Immisch, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Immisch, Johann Heinrich Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1862&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Wartha bei [[Malschwitz]], Oberlausitz&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Oktober 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>