<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Hug</id>
	<title>Otto Hug - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Hug"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Hug&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T11:47:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Hug&amp;diff=2242330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BlackEyedLion: /* Leben */Korrektur Einzelnachweis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Hug&amp;diff=2242330&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-26T18:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Korrektur Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Hug&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juli]] [[1913]] in [[Marktzeuln]]; † [[22. März]] [[1978]] in [[München]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Strahlenbiologie|Strahlenbiologe]] und [[Arzt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Hug wuchs in einem Arzthaus im [[Oberfranken|oberfränkischen]] Marktzeuln auf. Er studierte Medizin bei [[Franz Volhard]] an der [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main|Universität Frankfurt]] und bildete sich an der [[Charité]] in [[Berlin]] unter [[Robert Rössle|Rössle]] und [[Herwig Hamperl|Hamperl]] zum [[Pathologe]]n aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er Arzt an der Front und geriet in sowjetische Gefangenschaft. Nach seiner Flucht aus der Gefangenschaft nahm er 1949 die wissenschaftliche Tätigkeit am [[Max-Planck-Institut für Biophysik]] in [[Frankfurt am Main]] unter der Leitung von [[Boris Rajewsky]] auf. 1953 habilitiere er sich mit der Arbeit zu den biologischen Wirkungen des [[Ultraschall]]s. 1956 wurde er Professor für Biologie an der philosophisch-theologischen [[Hochschule Regensburg]]. Von 1957 bis 1959 war er bei der [[Internationale Atomenergie-Organisation|Internationalen Atomenergie-Organisation]] in [[Wien]] tätig. 1959 wechselte er an die [[Universität München]]; dort baute er das &amp;#039;&amp;#039;Strahlenbiologische Institut der Universität&amp;#039;&amp;#039; und das Institut für Biologie der [[Helmholtz Zentrum München|Gesellschaft für Strahlenforschung]] ([[Schwabing-Freimann|Neuherberg]]) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied bedeutender wissenschaftlicher Gremien wie der [[Fraunhofer-Gesellschaft]], der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]], der Deutschen Akademie der Naturwissenschaftler [[Leopoldina]] (1970) und während fünfzehn Jahren bei der [[Internationale Strahlenschutzkommission|Internationalen Kommission für Strahlenschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;A.M. Kellerer: Otto Hug † 26.7.1913–22.3.1978. In: Radiation and Environmental Biophysics, Volume 15, Number 4, 303–304, Springer-Verlag 1978&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Hug gilt als einer der bedeutendsten deutschen Strahlenbiologen. Er befasste sich hauptsächlich mit [[Biophysik]], Strahlenbiologie und [[Radiologie|Klinischer Radiologie]] und war Mitbegründer der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Radiation and Environmental Biophysics&amp;#039;&amp;#039;. Seiner Habilitationsarbeit über biologische Wirkungen des Ultraschalls folgten umfangreiche histopathologische Untersuchungen, die zu den späteren strahlenbiologischen Arbeiten überleiteten. Zusammen mit Boris Rajewsky gelangen Hug wichtige Untersuchungen zur [[Pathogenese]] akuter [[Strahlenwirkung]]en und zur Strahlen[[karzinogenese]]. Mit anderen Kollegen des Max-Planck-Institutes verwirklichte er richtungsweisende kinetische Analysen der Strahlenwirkung. Die Arbeiten an Fermentsystemen erweiterten sich zu einem breiten wissenschaftlichen Programm zum Studium des Zeitfaktors und der Erholung des Strahlenschadens. Die Themen der Untersuchungen, mit denen er sich bis in die letzten Jahre beschäftigte, reichten von der Entdeckung interessanter strahleninduzierter Sofortreaktionen bis zur Revision treffertheoretischer Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war durch die literarischen Einflüsse im Hause Volhard und im [[Georgekreis]] geformt. Während der Gefangenschaft setzte er sich mit der russischen Kultur und Sprache auseinander und übersetzte später Gedichte der [[Achmatova]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption und Nachwirkung ==&lt;br /&gt;
Nach Otto Hug wurde das [[Otto Hug Strahleninstitut]] in München benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Hug: &amp;#039;&amp;#039;Peptische Erosionen im Jejunum&amp;#039;&amp;#039;, Arbeiten aus dem Pathologischen Institut der Universität Berlin, Virchows Archiv, Springer-Verlag 1939&lt;br /&gt;
* Otto Hug: &amp;#039;&amp;#039;Krebsbildung aus einem pialen Epidermoid&amp;#039;&amp;#039;, Virchows Archiv, Springer-Verlag 1942&lt;br /&gt;
* [[Boris Rajewsky]] / [[Karl Aurand]] / Otto Hug: &amp;#039;&amp;#039;Strahlendosis und Strahlenwirkung. Tafeln und Erläuterungen, Unterlagen für den Strahlenschutz&amp;#039;&amp;#039;. Thieme Verlag, Stuttgart, 1954&lt;br /&gt;
* Otto Hug: &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte der Strahlenbiologie. Berichte über strahlenbiologische Arbeiten in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1954–1961&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gersbach, München, 1963&lt;br /&gt;
* A.M. Kellerer: &amp;#039;&amp;#039;Otto Hug † 26. 7. 1913–1922. 3. 1978&amp;#039;&amp;#039; in: Radiation and Environmental Biophysics, Volume 15, Number 4, 303–304, Springer-Verlag 1978 PMID 386414. (Lebenslauf und Photo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://epub.ub.uni-muenchen.de/8424/1/Kellerer_Albrecht_8424.pdf Lebenslauf und Foto] (PDF; 384&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1047693712|LCCN=n/89/635019|VIAF=52087724}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hug, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radiobiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Helmholtz Zentrum München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hug, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Strahlenbiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Marktzeuln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BlackEyedLion</name></author>
	</entry>
</feed>