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	<title>Otto Hesse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Hesse&amp;diff=131757&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;John Red: kleine Korrekturen, Einzelnachweis</title>
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		<updated>2025-10-20T09:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine Korrekturen, Einzelnachweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den deutschen Mathematiker Otto Hesse. Für weitere Personen dieses Namens siehe [[Otto Hesse (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ludwig Otto Hesse.jpg|mini|Otto Hesse, Fotografie um 1860]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ludwig Otto Hesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1811]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]; † [[4. August]] [[1874]] in [[München]]) war ein deutscher Mathematiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hesse wurde in Königsberg als Sohn von Johann Gottlieb Hesse (1791–1829), einem Kaufmann und Brauereibesitzer und dessen Frau Anna Karoline Reiter (1788–1865) geboren. Er studierte von 1833 bis 1837 in seiner Heimatstadt an der [[Albertus-Universität Königsberg]] bei [[Carl Gustav Jacob Jacobi]]. 1832 wurde er im [[Corps Masovia Königsberg zu Potsdam|Corps Masovia]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten|Kösener Korps-Listen]] 1910, 141/146&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Lehrern zählten auch [[Friedrich Wilhelm Bessel]] und sein Corpsbruder [[Friedrich Julius Richelot]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis sämtlicher Mitglieder des Corps Masovia 1823 bis 2005.&amp;#039;&amp;#039; Potsdam 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem besuchte er die physikalischen Vorlesungen von [[Ludwig Moser (Physiker)|Ludwig Moser]] und [[Franz Ernst Neumann]]. 1837 bestand er das Oberlehrerexamen für Mathematik und Physik. Nach einer längeren Fußreise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz unterrichtete er [[Physik]] und [[Chemie]] an der neugegründeten Gewerbeschule Königsberg. 1840 wurde er bei Jacobi mit einer Arbeit über Kurven und Flächen zweiter Ordnung zum [[Dr.&amp;amp;nbsp;phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] (Titel der Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;De octo punctis intersectionis trium superficium secundi ordinis&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{MathGenealogyProject|46967|Kommentar=abgerufen am 22. Januar 2025.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1841 an der Philosophischen Fakultät der Albertina. 1841 heiratete er Marie Sophie Emilie Dulk, älteste Tochter des Pharmazeuten und Chemieprofessors [[Friedrich Philipp Dulk]] und Schwester des Dramatikers [[Albert Dulk]]. Das Ehepaar hatte einen (früh verstorbenen) Sohn und fünf Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1840 an lehrte Hesse zunächst als [[Privatdozent]] an der Albertina, seit 1845 als [[Extraordinarius|außerordentlicher Professor]], zunächst ohne staatliches Gehalt. 1848, zur Zeit der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Deutschen Revolution]], beteiligte er sich an der Organisation von Königsbergs [[Bürgerwehr]]. 1850 wurde er stellvertretender [[Stadtverordneter]] in Königsberg. Eine [[Lehrstuhl|ordentliche Professur]] erhielt er 1855 an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]]; doch bereits 1856 wechselte er an die [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]. Zugunsten des wissenschaftlich-geselligen Lebens mit [[Robert Wilhelm Bunsen]], [[Hermann von Helmholtz]] und [[Joseph Victor von Scheffel]] beschränkte er sich auf seine gut besuchten [[Vorlesung]]en, bis er schließlich 1868 an die neu gegründete [[Technische Universität München|Polytechnische Schule München]] berufen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wissenschaft ===&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich war er am produktivsten in seiner Königsberger Zeit. Hesse beschäftigte sich insbesondere mit der [[Analytische Geometrie|analytischen Geometrie]] und den [[Determinante (Mathematik)|Determinanten]]. Er führte die [[Hesse-Matrix]] und deren Determinante und die [[Hessesche Normalform]] der Ebene ein. Nach dem späteren Urteil von [[Felix Klein (Mathematiker)|Felix Klein]] bekam ihm der Wechsel nach Heidelberg nicht: „Im übrigen war Heidelberg für Hesses Entwicklung nicht günstig. Er erlag dem Reiz der Neckarstadt, die zwar ein Platz geistiger Anregung, sehr viel weniger aber der angestrengten Arbeit ist. [… dort] verlebte er wohl manche vergnügte Stunde […], aber seine mathematische Produktivität ging darüber in die Brüche. […] In München wandte er sich wieder der schaffenden Tätigkeit zu, aber nur mit geteiltem Erfolg. Die Sicherheit, Richtiges und Falsches zu scheiden, war ihm abhanden gekommen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Klein |Titel=Vorlesungen über die Entwicklung der Mathematik im 19. Jahrhundert |Sammelwerk=Grundlehren der mathematischen Wissenschaften. Die Grundlehren der Mathematischen Wissenschaften in Einzeldarstellungen mit besonderer Berücksichtigung der Anwendungsgebiete |Band=Band 24/25 |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Berlin / Heidelberg / New York |Datum=1979 |ISBN=3-540-09235-8 |Kapitel=Die parallellaufende Entwicklung der Algebra, die Invariantentheorie |Seiten=159 |Kommentar=Ausgabe in einem Band, Nachdruck der Ausgaben von 1926 und 1927 |Online=[http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PID=PPN375425993%7CLOG_0116 gdz.sub.uni-goettingen.de] |Abruf=2011-04-01 |DOI=10.1007/978-3-642-67230-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Zwei Töchter Hesses waren nacheinander mit dem Bildhauer [[Julius Zumbusch]] verheiratet, eine weitere mit dem österreichisch-schweizerischen Sozialdemokraten [[Heinrich Scheu]], Bruder von [[Andreas Scheu]] und [[Josef Franz Georg Scheu]]. Heinrich Scheu wiederum war in erster Ehe mit Anna Dulk verehelicht, Tochter von Albert Dulk, dem Bruder von Hesses 1877 verstorbener Ehefrau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] (1856)&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Band 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Korrespondierendes Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] (1859)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-otto-hesse-1131| titel=Mitglieder – historisch: Otto Hesse| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ordentliches Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] (1870)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1294 |Name=Ludwig Otto Hesse |Kommentar=mit Link zu einem Nachruf von [[Franz von Kobell]] |Datum=20. Oktober 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaft in der [[London Mathematical Society]] (1871)&lt;br /&gt;
* [[Asteroid]] [[(25029) Ludwighesse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/12572 &amp;#039;&amp;#039;Vier Vorlesungen aus der analytischen Geometrie.&amp;#039;&amp;#039;] 1866.&lt;br /&gt;
* [http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN373460147 &amp;#039;&amp;#039;Die Determinanten elementar behandelt.&amp;#039;&amp;#039;] Leipzig (2. Auflage  1872).&lt;br /&gt;
* [http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN576840505 &amp;#039;&amp;#039;Die vier Species.&amp;#039;&amp;#039;] Leipzig (1872)&lt;br /&gt;
* [http://historical.library.cornell.edu/cgi-bin/cul.math/docviewer?did=00890002&amp;amp;seq=7 &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über analytische Geometrie des Raumes.&amp;#039;&amp;#039;] Leipzig (3. Auflage 1876).&lt;br /&gt;
* A. Gundelfinger (Hrsg.): [http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN578052180 &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen aus der analytischen Geometrie der geraden Linie, des Punktes und des Kreises.&amp;#039;&amp;#039;] Leipzig 1881.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine &amp;#039;&amp;#039;Gesammelten Werke&amp;#039;&amp;#039; wurden 1897 von der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Noether]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Hesse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Mathematik und Physik – Historisch-literarische Abtheilung.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, 1875, S. 77–88. ([http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN599415665_0020&amp;amp;amp;DMDID=DMDLOG_0051 gdz.sub.uni-goettingen.de]).&lt;br /&gt;
* {{ADB|12|306|307|Hesse, Otto|[[Moritz Cantor]]|ADB:Hesse, Otto}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|21|22|Hesse, Otto|[[Josef Lense]]|118774298}}&lt;br /&gt;
* Mathematischen-physikalischen Classe der Königlich Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Otto Hesse’s gesammelte Werke.&amp;#039;&amp;#039; München 1897. Darin enthalten sein Lebenslauf, S. 711–721 ([http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/12984 ub.uni-heidelberg.de]).&lt;br /&gt;
* Moritz Cantor: &amp;#039;&amp;#039;[[Franz Ferdinand Schweins]] und Otto Hesse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heidelberger Professoren aus dem 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039;  2. Band (1903). Univ. Heidelberg, 2009, S. 221–242 ([http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/12978 ub.uni-heidelberg.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118774298}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Hesse|title=Ludwig Otto Hesse}}&lt;br /&gt;
* [http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/view/collections/c-31.html Dokumente zu Otto Hesse] im Heidelberger Dokumentenserver, insbesondere [http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/12980 &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnissrede auf Otto Hesse.&amp;#039;&amp;#039;] von Gustav Bauer&lt;br /&gt;
* Gabriele Dörflinger: [http://histmath-heidelberg.de/homo-heid/hesse.htm Otto Hesse]. Eine Materialsammlung aus [http://histmath-heidelberg.de/ Historia Mathematica Heidelbergensis].&lt;br /&gt;
* [https://www.worldcat.org/search?qt=worldcat_org_all&amp;amp;q=otto+hesse+mathematik „Otto Hesse Mathematik“] im WorldCat&lt;br /&gt;
* [https://zbmath.org/authors/hesse.otto Otto Hesse] in der Datenbank [[zbMATH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118774298|LCCN=n84804819|VIAF=129145857819623020247}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hesse, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der London Mathematical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1811]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albertus-Universität Königsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hesse, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hesse, Ludwig Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1811&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg i. Pr.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1874&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;John Red</name></author>
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