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	<title>Otto Hersing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T01:23:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Hersing&amp;diff=403162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-11T08:19:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Hersing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. November]] [[1885]] in [[Mülhausen]]; † [[5. Juli]]  [[1960]] in [[Angelmodde]]) war ein deutscher [[Offizier|Marineoffizier]] und während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] Kommandant des U-Bootes SM &amp;#039;&amp;#039;[[U 21 (U-Boot, 1913)|U&amp;amp;nbsp;21]]&amp;#039;&amp;#039;. Hersing erlangte dadurch Berühmtheit, dass er der erste U-Boot-Kommandant war, der per [[Torpedo]]-Schuss ein feindliches Schiff versenkte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Почтовая открытка. Капитан-лейтенант Херзинг, фотография.jpg|mini|Otto Hersing (1916)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Otto Hersing entstammte einer Arztfamilie. Er war der Sohn des Professors für Augenheilkunde in Straßburg, Friedrich Wilhelm Hersing (1846–1926) und dessen Ehefrau Luise (1863–1927), geborene Eicher, einer Kaufmannstochter aus Speyer. Sein Großvater Friedrich Wilhelm Hersing war Arzt in Geistingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersing heiratete 1923 die DRK-Schwester Klara Buscher (1894–1985), die Ehe blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hersing trat am 11. April 1903 in die [[Kaiserliche Marine]] ein und erhielt seine Ausbildung auf dem Kadettenschulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Stosch (Schiff)|Stosch]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Torpedoschulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Blücher (Schiff, 1878)|Blücher]]&amp;#039;&amp;#039; und dem Artillerieschulschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Mars (Schiff, 1881)|Mars]]&amp;#039;&amp;#039;. Als [[Fähnrich]] fuhr er zudem auf dem Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Kaiser Wilhelm II. (Schiff, 1900)|Kaiser Wilhelm II.]]&amp;#039;&amp;#039; Im September 1906 wurde er zum [[Leutnant]] befördert und diente zwei Jahre auf dem Kleinen Kreuzer &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburg (Schiff, 1904)|Hamburg]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend war Hersing ein Jahr Kompanieoffizier bei der I. Torpedo-Division und danach [[Wachoffizier]] auf Torpedobooten. 1909 wurde er zum [[Oberleutnant]] befördert. Von 1911 bis 1913 unternahm er als Wachoffizier auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Hertha (Schiff, 1898)|Hertha]]&amp;#039;&amp;#039; Fahrten nach [[Westindische Inseln|Westindien]] und ins Mittelmeer. Im März 1912 wurde er im U-Bootdienst ausgebildet und erhielt im Oktober des Folgejahres sein eigenes Kommando.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs kreuzte er am 5.&amp;amp;nbsp;September 1914 mit &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;21&amp;#039;&amp;#039; unter seinem Kommando vor der Ostküste [[Schottland]]s und traf dort auf die 8.&amp;amp;nbsp;[[Zerstörer]]-[[Flottille]] unter Führung des [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzers]] &amp;#039;&amp;#039;[[Pathfinder (Schiff, 1905)|Pathfinder]]&amp;#039;&amp;#039;. Da die &amp;#039;&amp;#039;Pathfinder&amp;#039;&amp;#039; wegen knapper Kohlevorräte nur noch mit maximal 5&amp;amp;nbsp;[[Knoten (Einheit)|Knoten]] Geschwindigkeit laufen konnte, wurde sie zu einem leichten Ziel für den ersten Torpedoschuss. Der Torpedo traf die &amp;#039;&amp;#039;Pathfinder&amp;#039;&amp;#039; an einer ungepanzerten Stelle bei den Munitionskammern. Sie explodierte sofort und sank in wenigen Minuten. 259 Seeleute verloren dabei ihr Leben, nur elf wurden gerettet. Mitte Dezember 1914 erfolgte seine Beförderung zum [[Kapitänleutnant]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Weddigen]]: &amp;#039;&amp;#039;Unser Unterseebootkrieg und unsere Unterseeboothelden.&amp;#039;&amp;#039; Ernst’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1917, S.&amp;amp;nbsp;44. ([https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN730920445 Digitalisierte Sammlung der Staatsbibliothek zu Berlin])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1915 versenkte Hersing während der [[Schlacht von Gallipoli]] vor den [[Dardanellen]] zwei britische [[Linienschiff]]e, die &amp;#039;&amp;#039;[[Triumph (Schiff, 1904)|Triumph]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Majestic (Schiff, 1895)|Majestic]]&amp;#039;&amp;#039;. Hersings Erfolge zwangen die Alliierten alle großen Schiffe von [[Kap Helles]] abzuziehen und Großbritannien bot eine Belohnung von 100.000 Pfund für die Gefangennahme des deutschen Kommandanten.&amp;lt;ref&amp;gt;La grande storia della prima guerra mondiale, Martin Gilbert 2000, Mondadori Verlag, Seite 206&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er bereits beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] erhalten hatte, verlieh ihm [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] am 5. Juni 1915 als zweitem U-Boot-Kommandanten den Orden [[Pour le Mérite]], die höchste Tapferkeitsauszeichnung für Offiziere. Seine Vaterstadt [[Bad Kreuznach|Kreuznach]] ehrte ihn durch die Verleihung der [[Ehrenbürger]]würde. Am 8. Februar 1916 gelang auch die Versenkung des französischen Panzerkreuzers &amp;#039;&amp;#039;[[Amiral Charner (Schiff, 1894)|Amiral Charner]]&amp;#039;&amp;#039;. Im April 1918 gab er das Kommando über &amp;#039;&amp;#039;U 21&amp;#039;&amp;#039; ab und wurde Lehrer an der U-Boots-Schule. Zugleich war er Chef der Front-U-Boots-Halbflottille. Bei Kriegsende 1918/19 überführte Hersing die deutschen Truppen aus [[Riga]] in das Reich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Hersing in die [[Reichsmarine#Vorläufige Reichsmarine|Reichsmarine ]] übernommen. Er war während des [[Kapp-Putsch]]es Befehlshaber aller schwimmenden Seestreitkräfte. Am 1. Februar 1922 zum [[Korvettenkapitän]] befördert, wurde er am 31. Juli 1924 aus dem aktiven Dienst verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hersing trat zum 1. Februar 1931 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 446.770)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15261043&amp;lt;/ref&amp;gt; und hielt oft Vortragsveranstaltungen über seine Zeit als Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;U 21&amp;#039;&amp;#039; ab, so etwa am 25. Januar 1931&amp;lt;ref&amp;gt;Gästebuch Emil und [[Ernst Girmann]], Northeim 1893–1943, Band, Girmannsches Familienarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Mai 1933 jeweils in [[Northeim]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[William Sheridan Allen]]: &amp;#039;&amp;#039;Das haben wir nicht gewollt. Die nationalsozialistische Machtergreifung in einer Kleinstadt 1930 - 1935.&amp;#039;&amp;#039; (Neuherausgabe mit aktuellem Vorwort). [[Die Buchmacherei]], Berlin 2022, ISBN 978-3-9823317-5-1, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1935 war er als [[Verbindungsoffizier]] der Reichsmarine im [[Wehrkreis]]&amp;amp;nbsp;6 und als Landwirt auf seinem Gut bei [[Rastede]] tätig. Am 27. August 1939, dem sogenannten Tannenbergtag, erhielt er den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als [[Fregattenkapitän]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Nach Otto Hersing sind drei Straßen benannt:&lt;br /&gt;
* Hersingstraße in Bremerhaven&lt;br /&gt;
* Otto-Hersing-Straße in Bad Kreuznach&lt;br /&gt;
* Otto-Hersing-Weg in Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;U21 rettet die Dardanellen.&amp;#039;&amp;#039; Amalthea Verlag, Wien 1932 (mit Porträt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|699|700|Hersing, Otto|[[Bodo Herzog]]|137799683}}&lt;br /&gt;
* [[Helmut Pemsel]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Seekriegsgeschichte. Seehelden von der Antike bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Koblenz 1985 (mit Bild).&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H–O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Bissendorf 2003, ISBN 3-7648-2516-2, S. 76–77.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;A–L.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 476–478.&lt;br /&gt;
* [[Marine-Offizier-Verband]] (Hrsg.), [[Albert Stoelzel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ehrenrangliste der Kaiserlich Deutschen Marine. 1914–18.&amp;#039;&amp;#039; Thormann &amp;amp; Goetsch, Berlin 1930, S. 240.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137799683|LCCN=n/2008/29947|VIAF=4402395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hersing, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitänleutnant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korvettenkapitän (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fregattenkapitän (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Kreuznach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hersing, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier und U-Boot-Kommandant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mülhausen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juli 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Angelmodde|Münster-Angelmodde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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