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	<title>Otto Hermann Fritzsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:37:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Hermann_Fritzsche&amp;diff=2680865&amp;oldid=prev</id>
		<title>88.76.139.240: Grammatik, enzyklopädischer Stil, POV notdürftig markiert (EN für das ungekennzeichnete mutmaßliche Zitat wäre besser), Wikilinks</title>
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		<updated>2025-05-31T08:31:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik, enzyklopädischer Stil, POV notdürftig markiert (EN für das ungekennzeichnete mutmaßliche Zitat wäre besser), Wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:OttoHermannFritzsche.JPG|mini|hochkant|Otto Hermann Fritzsche]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Hermann Fritzsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. März]] [[1882]] in [[Leipzig]]; † [[4. Juni]] [[1908]] in [[Meine]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Marine]]-[[Offizier]] und [[Konstrukteur]] des ersten [[Marineflieger|Marineflugzeugs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Fritzsche, der Sohn des Leipziger Unternehmers [[Hermann Traugott Fritzsche junior|Hermann Traugott Fritzsche]] aus dessen zweiter Ehe mit Anna Dorothea Luise Brucker (1854–1903), besuchte von Ostern 1892 bis zum 31. Dezember 1896 das [[König-Albert-Gymnasium|Königliche Gymnasium]] seiner Vaterstadt, das er in der [[Untertertia]] verließ.&amp;lt;ref&amp;gt;König Albert-Gymnasium (bis 1900 Königliches Gymnasium) in Leipzig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schüler-Album 1880–1904/05.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Gröber, Leipzig 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da er wenig Neigung zum [[Kaufmann]]sberuf hatte, trat er am 7. April 1900 als [[Seekadett]] in die [[Deckoffizier]]s-Schule der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] in [[Kiel]] ein. Um den jungen Offiziersanwärter, bei dem sich nach Meinung eines Zeitgenossen die nonchalante Souveränität eines Sprosses aus vermögendem Hause mit einer entwaffnenden Offenheit und [[Sachsen|sächsischem]] [[Mutterwitz]] auf das Glücklichste verband, rankten sich bald eine Vielzahl von [[Bonmot]]s und [[Anekdote]]n, die ihn bei Vorgesetzten und Mannschaft gleichermaßen bekannt und beliebt machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Interesse und Verständnis für alle technischen Neuerungen führten ihn frühzeitig zum [[Motorsport]] und zur Beschäftigung mit dem Bau von [[Luftfahrzeug]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er im Jahr 1901 von den Flugversuchen der [[Gebrüder Wright]] erfuhr, ließ er sich von seinem Bruder [[Karl August Fritzsche|Karl]], der zu dieser Zeit die [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Niederlassung des väterlichen Unternehmens betreute, [[Konstruktionszeichnung]]en und Fotos der Wright-Fluggeräte aus [[Chicago]] übermitteln und begann eigene Modelle zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er durch den frühzeitigen Tod seines Vaters zu beträchtlichem Vermögen gelangt war, beauftragte er im Winter 1906 das Maschinenbauunternehmen Mordhorst in Kiel, ein Flugzeug nach seinen Plänen herzustellen. Am 28. Juni 1908 wollte er mit dem von ihm konstruierten [[Eindecker]] an einem anlässlich der [[Kieler Woche]] stattfindenden [[Flugtag]] teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuvor begab er sich in das [[Opel]]-Werk nach [[Rüsselsheim am Main|Rüsselsheim]], um dort den von ihm konstruierten und bestellten [[Rennwagen]] abzuholen, mit dem er vom 9. bis 17. Juli 1908 an der [[Prinz-Heinrich-Fahrt]] (Berlin–Stettin–Kiel–Hamburg–Hannover–Köln–Trier–Frankfurt am Main) teilnehmen wollte. Auf der Rückfahrt von Rüsselsheim geriet sein Fahrzeug in Meine bei einem Ausweichmanöver ins Schleudern und kippte um. Von den vier Insassen wurden [[Oberleutnant zur See]] Otto Fritzsche und ein Begleiter, [[Kapitänleutnant]] Aßmann, aus dem Wagen geschleudert und dabei tödlich verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der populäre Offizier, Motorsportler und [[Luftfahrtpionier]] wurde unter großer Teilnahme der Öffentlichkeit in der Familiengruft auf dem [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhof]] in Leipzig beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die weitere Entwicklung des Fritzsche-Eindeckers ==&lt;br /&gt;
Durch den plötzlichen Tod seines Konstrukteurs konnte das Fritzsche-Flugzeug auf dem Flugtag in Kiel lediglich ausgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Das Flugzeug besaß drei Tragflächenpaare mit einer Gesamtfläche von 33 m² und einen 70-PS-Motor. Die vierblättrige [[Luftschraube]] wurde durch eine Fernwelle angetrieben. Für die damalige Zeit besaß der Motor – eine Eigenkonstruktion von Mordhorst – ein sehr günstiges Verhältnis zwischen Gewicht und Leistung: Für 1 PS betrug das Gewicht weniger als 1 kg. (...) Der Rumpf hatte 3 Laufräder und war 11 m lang. Das gesamte Flugzeug wog 320 kg.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Losch, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ottos älterer Bruder, Karl August Fritzsche, übernahm die Finanzierung der Weiterentwicklung des Fritzsche-Flugzeugs, für die der Marine-Oberingenieur Karl Loew (* 1869) gewonnen werden konnte. Nach dem Einbau eines 70-PS-[[Daimler-Motoren-Gesellschaft|Daimler]]-Motors mit 4 Zylindern und der Montage von [[Igo Etrich|Etrich]]-[[Edmund Rumpler|Rumpler]]-[[Tragfläche]]n erfolgte im Frühjahr 1911 die Abnahme des Flugzeugs auf dem [[Flugplatz Johannisthal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juni 1911 starteten Karl Loew und sein Fluggast, Kapitänleutnant Busch, mit der &amp;#039;&amp;#039;Fritzsche-Etrich-Taube&amp;#039;&amp;#039; von [[Sønderborg|Sonderburg]] auf der Insel [[Alsen]] zum ersten Überseeflug nach Kiel. &amp;#039;&amp;#039;Dieser 85 km lange Flug, der in Abschnitten von 60 km über die [[Förde]]landschaft der westlichen [[Ostsee]] führte, wird seitdem als Beginn der Seefliegerei von den deutschen Marinefliegern für sich reklamiert.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Losch, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der durch diesen Flug berühmt gewordene Eindecker wurde im Sommer 1911 durch seinen Besitzer, Karl August Fritzsche, der Kaiserlichen Marine zum Geschenk gemacht. In der [[Kaiserliche Werft Danzig|Kaiserlichen Werft]] in [[Danzig]] konstruierte man im Sommer 1912 zu den Fahrgestellrädern Notschwimmer und machte somit das Fritzsche-Flugzeug, das das Marinekennzeichen &amp;#039;&amp;#039;E 1&amp;#039;&amp;#039; erhielt, zum ersten Flugzeug der Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Seeweg wurde es in die deutsche [[Kolonie]] [[Tsingtau]] nach [[China]] verbracht, wo es als [[Aufklärungsflugzeug]] genutzt werden sollte. Bei seinem ersten Start, am 31. Juli 1914, stieß das Flugzeug mit seinem [[Pilot]]en Müllerkowski gegen einen Berg, wobei es vollständig zerstört wurde. Aufgrund der rasanten technischen Entwicklung wurden keine weiteren Modelle dieses [[Prototyp (Technik)|Prototyps]] in Auftrag gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg-Günther Freiherr von Forstner: &amp;#039;&amp;#039;Der Luftpionier Otto Fritzsche.&amp;#039;&amp;#039; E. A. Seemann, Leipzig 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Jürgen Losch: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der deutschen Seeflieger.&amp;#039;&amp;#039; (Vortrag vor dem Militärhistorischen Arbeitskreis Bonn-Rheinbach am 6. August 2007):&lt;br /&gt;
** [https://www.seeflieger.de/vortrag/Die%20Geschichte%20der%20deutschen%20Seeflieger%20--%20Vortragstext%20v%20%2006%2008%202007.pdf Onlinefassung des Textes] als PDF-Dokument&lt;br /&gt;
** [https://www.seeflieger.de/vortrag/Die%20Geschichte%20der%20deutschen%20Seeflieger%20--%20Vortragsfolien%20v%20%2006%2008%202007%20klein.pdf Onlinefassung der Vortragsfolien mit Bildern des Fritzsche-Eindeckers] als PDF-Dokument mit 3,0&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=no95024097|VIAF=6975449|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-02-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fritzsche, Otto Hermann}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fritzsche, Otto Hermann&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fritzsche, Otto (übliche Namensnennung)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier und Luftfahrtpionier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. März 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1908&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Meine]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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