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	<title>Otto Heider - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Juli 2025 um 13:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Hermann Otto Heider&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Mai]] [[1896]] in [[Bremerhaven]]; † [[13. Mai]] [[1960]] in [[Aerzen|Aerzen-Groß Berkel]]) war ein deutscher [[Politiker]] [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|(NSDAP)]]. Zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er von 1934 bis 1937 [[Bremer Bürgermeister]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er von 1940 bis 1942 [[Polizeipräsident]] von [[Münster]] und leitete anschließend das Heiratsamt im [[Rasse- und Siedlungshauptamt]] (RuSHA), wo er zuletzt auch stellvertretender Leiter war. Er wurde zum [[SS-Brigadeführer]] und [[Generalmajor]] der [[Polizei]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heider kam als Sohn eines Buchhändlers auf die Welt und durchlief Volks- und Realschulen in Bremerhaven, Bremen und [[Nordenham]]. Anschließend begann er eine Lehre in Elektrik, die er allerdings 1914 abbrechen musste, da er als Soldat in den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingezogen wurde. Nach Kriegsende studierte er zwei Jahre lang von 1919 bis 1921 Elektrotechnik in Bremen, bevor er als Elektroingenieur arbeitete. Ab 1925 war er Leiter einer kleinen Geflügelfarm in [[Bad Sachsa]]. Von 1928 bis 1931 hatte er eine Arbeitsstelle auf der [[AG Weser]] und in der [[Bremer Baumwollbörse]]. Ab Februar 1931 war er für zwei Jahre arbeitslos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 14. September 1925 war Heider der NSDAP beigetreten ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 18.615).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/14200347&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab Juli 1930 war er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]]. Er begann seine politische Karriere 1930 mit dem Einzug in die [[Bremische Bürgerschaft]] und ab 1931 mit der Bekleidung des Amtes des Fraktionsgeschäftsführers der NSDAP.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla173f&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039;f, Münster 2004, S. 173f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten ernannte man ihn am 11. März 1933 zum Kommissar für Arbeit-, Wohlfahrts- und Medizinalwesen, am 18. März zum kommissarischen Senator in diesen Bereichen und am 1. Oktober zum Senator für Arbeit, Technik und Wohlfahrt. Während seiner Amtszeit war er in Personalunion auch Präsident der Evangelischen [[Landeskirche]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla173f&amp;quot;/&amp;gt; In dieser Funktion verhalf er den [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] und [[Heinrich Weidemann (Theologe)|Heinrich Weidemann]] als [[Landesbischof]] an die Macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 1934 wurde er Bürgermeister der Stadt [[Bremen zur Zeit des Nationalsozialismus|Bremen]]. Eine Affäre um falsch verwendete Stiftungsgelder führte schließlich zu seiner Absetzung am 16. April 1937. Am 9. November 1935 wechselte er von der SA in die [[Schutzstaffel]] (SS-Nummer 274.979), in welcher er ein Jahr später den Rang eines [[SS-Oberführer]]s zugesprochen bekam. Nach seiner Absetzung wurde er hauptamtlicher SS-Führer und als Stabsleiter des SS-Oberabschnitts West in [[Düsseldorf]] tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla173f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 schied Heider im Rang eines Leutnants der Reserve aus der [[Wehrmacht]] aus. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Heider ab Oktober 1939 zunächst kommissarisch und ab 1940 definitiv [[Polizeipräsident]] von [[Münster]]. Im September 1942 meldete er sich freiwillig zur [[Waffen-SS]] und leitete danach das Heiratsamt im [[Rasse- und Siedlungshauptamt]] (RuSHA). Zudem wurde er 1944/45 Stellvertreter des Leiters des RuSHA. Ab Juli 1942 war Heider als Laienrichter Mitglied am [[Volksgerichtshof]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heinemann618&amp;quot;&amp;gt;Isabel Heinemann: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Rasse, Siedlung, deutsches Blut&amp;quot;: Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 2003, S. 618&amp;lt;/ref&amp;gt; Innerhalb der Schutzstaffel stieg er Ende Januar 1942 bis zum [[SS-Brigadeführer]] auf und wurde Anfang Januar 1943 zum Generalmajor der Polizei befördert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla173f&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Kapitulation legte er sich einen falschen Namen zu und gelangte in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Erst 1950 bekannte er sich zu seiner Identität und wurde in einem [[Spruchkammerverfahren]] als „Minderbelasteter“ entlassen. Anschließend leitete er ein Restaurant in [[Aerzen]] und nahm danach seine Arbeit als Elektroingenieur wieder auf, bevor er nach schwerer Krankheit im Alter von 65 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bremer Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Isabel Heinemann]]: &amp;#039;&amp;#039;“Rasse, Siedlung, deutsches Blut”: Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische [[Europas Neuordnung (Nationalsozialismus)|Neuordnung Europas]].&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-623-7.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Verwaltungsbeamte und Funktionsträger in Westfalen und Lippe (1918–1945/46). Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2004, ISBN 3-402-06799-4, S. 173f. (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; 22, A, 16 = &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Arbeiten zur westfälischen Landesforschung. Wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; 16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/007413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=103491054X|VIAF=303389180}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heider, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Volksgerichtshof)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer und Generalmajor der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heider, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heider, Karl Hermann Otto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aerzen|Aerzen-Groß Berkel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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