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	<title>Otto Heichert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Heichert&amp;diff=1663309&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tfjt: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-04-12T19:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Heichert.jpg|mini|185px|Otto Heichert (1890)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Theodor Rudolf Heichert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1868]] in [[Kloster Gröningen]]; † [[22. März]] [[1946]] in [[Oberschönau (Schönau am Königssee)|Oberschönau]] bei Berchtesgaden) war ein deutscher [[Maler]] und [[Graphiker]] der [[Düsseldorfer Malerschule|Düsseldorfer Schule]] sowie Professor an der [[Kunstakademie Königsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Theodor Körner by Otto Heichert.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Theodor Körner nach dem Überfall bei Kitzen&amp;#039;&amp;#039;, Otto Heichert, um 1910]]&lt;br /&gt;
Otto Heichert wurde am 27. Februar 1868 in [[Kloster Gröningen]] geboren und war das erste Kind der Marie Sophie, geb. Hohmann, und des Hausmeisters Rudolf Wilhelm August Heichert. Es folgten 1870, 1871 und 1872 drei weitere Geschwister. Zwei von ihnen starben kurz nach der Geburt.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Geburtshaus in Kloster Gröningen, in welchem sein Vater Hausmeister war, ist bisher nicht genau bekannt geworden. In Frage käme eine Wohnung im Erdgeschoss des damaligen Arbeiterwohnheimes der Zuckerfabrik in der Halberstädter Straße, jetzt „Große Kaserne“ genannt, da diese in einer Bauzeichnung von 1864 als Hausmeisterwohnung ausgewiesen war.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1872 zog die Familie nach [[Magdeburg]], wo Otto Heichert zur Schule ging.&amp;lt;ref&amp;gt;Da es im Gröninger Standesamt und in dem Kloster Gröninger Kirchenbüchern keinen nachfolgenden Eintrag zur Familie Heichert mehr gibt, ist anzunehmen, dass sie kurz nach 1872 nach Magdeburg gezogen sind, da das Kind Otto Heichert bis zum 14. Lebensjahr in Magdeburg zur Schule ging.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kindheit in Kloster Gröningen und die ärmlichen Verhältnisse der Familie haben ihn in seiner künstlerischen Entwicklung wesentlich beeinflusst, wie spätere Werke zeigen. In der Magdeburger Schule fiel der Schüler Otto Heichert bereits früh mit seinem zeichnerischen Talent auf. Schon mit 14 Jahren, im Jahr 1882, kam er an die [[Kunstakademie Düsseldorf]], wo er in den Malklassen von [[Hugo Crola]], [[Eduard Gebhardt|Eduard von Gebhardt]] und [[Johann Peter Theodor Janssen|Peter Janssen dem Älteren]] geprägt wurde. Als Meisterschüler von [[Wilhelm Sohn]] reifte sein Malstil zum Genre- und Bildnismaler. 1894 besuchte er [[Académie Julian]] in Paris. Abgesehen von mehreren Studienreisen und einem eineinhalbjährigen Aufenthalt in [[Bremen]] war er bis 1902 in [[Düsseldorf]] ansässig. Dort gehörte er dem [[Malkasten (Künstlerverein)|Künstlerverein Malkasten]] sowie dem [[Künstlerclub St. Lucas]] an und erwarb sich den Ruf eines hervorragenden Bildnismalers, was ihm zahlreiche Porträtaufträge des Großbürgertums eintrug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 34-Jähriger wurde er als Professor an die [[Kunstakademie Königsberg|Königliche Akademie]] nach Königsberg berufen und lebte ab 1903 in [[Ostpreußen]]s Hauptstadt. In der Königsberger Zeit wählte er vor allem Szenen aus dem ländlichen Milieu und wandte sich zunehmend der „sozialen Frage“ zu. Mit seinen Darstellungen nahm er Anteil an Not, Krankheit und Sterben. Besondere Anerkennung gelang Heichert durch seine in der Tradition der [[Düsseldorfer Malerschule]] stehende psychologische Durchdringung der Charaktere, die er in ihren Gefühlserregungen bzw. mimisch-gestischen Ausdrucksformen erfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 erhielt Heichert den Auftrag zur Erstellung des Freskos &amp;#039;&amp;#039;Empfang eines Salzburger Emigrantenzuges durch König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]]&amp;#039;&amp;#039; in der Aula der Friedrichschule in der preußischen [[Kreis Gumbinnen|Kreisstadt]] [[Gussew|Gumbinnen]]. In dieses monumentale Wandbild an der Giebelwand der Aula, 16 m lang und 8 m hoch, integrierte er seine Person durch ein Selbstporträt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=1252 Das wiedererstandene Fresko in der Friedrichschule], auf ostpreussen.net, abgerufen am 30. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er als [[Kriegsmaler]] eingesetzt. 1914 porträtierte er den Reichspräsident [[Paul von Hindenburg]] auf der Höhe seiner Laufbahn.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gettyimages.de/detail/nachrichtenfoto/hindenburg-paul-von-02-10-1847-officer-politician-nachrichtenfoto/541020861 Paul von Hindenburg, Porträt Zeichnung von Otto Heichert &amp;#039;&amp;#039;Berliner Illustrierte Zeitung&amp;#039;&amp;#039; 1914 (Ullstein Bildarchiv, Foto Hermann Boll)], auf Getty Images, abgerufen am 30. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit entstand unter anderem auch das Historiengemälde über den Freiheitskämpfer [[Theodor Körner (Schriftsteller)|Theodor Körner]] nach dem [[Lützowsches Freikorps#Geschichte|Überfall bei Kitzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/Images/db/wiss/bildende_kunst/koerner/luetzower_jaeger/Koerner_Kitzen_Wiechmann__500x729_.jpg O. Heichert: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Körner nach dem Überfall bei Kitzen&amp;#039;&amp;#039;. Im Bild signiert: Otto Heichert. Verso: Verlag Hermann A. Wiechmann, München]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Heichert lebte ab 1923 in [[Berlin]] und starb 1946 in [[Oberschönau (Schönau am Königssee)|Oberschönau]] bei [[Berchtesgaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstsammlungen der Stadt [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] besaßen das Gemälde &amp;#039;&amp;#039;Ora et labora&amp;#039;&amp;#039;, weitere Werke gelangten in die [[Alte Nationalgalerie|Berliner Nationalgalerie]] und in die Museen von [[Düsseldorf]] und [[Antwerpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1895 erhielt er auf der [[Große Berliner Kunstausstellung|Großen Berliner Kunstausstellung]] eine kleine Goldmedaille, die zweite Medaille auf der [[Weltausstellung Paris 1900]], und 1904 eine goldene Medaille in [[Dresden]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Im Juni 1909 heiratete Otto Heichert die Gräfin (Mimi) Margarete [[Helldorff|von Helldorf]] (* 3. Februar 1885).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/samsonf001#page/n9/mode/1up Otto Heichert und Margarete Helldorf auf Stammtafel 7 der Samson Family Collection 1912-1980]&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Heirat wurde Heichert in den Adelsstand gehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.otto-heichert.de Biografie Otto Heichert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 5. April 1910 Geburt der Tochter Eva-Marie Heichert, welche 1935 Frank Berger († 1941) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.harlekin-shop.de/#biografie Biografie Eva-Marie Heichert]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten drei Kinder:&lt;br /&gt;
# Frank Berger (* 1935)&lt;br /&gt;
# Christiane Berger (* 1937)&lt;br /&gt;
# Michael Berger (* 1941), Gründer des [[Liste der Museen in Hessen|Lachmuseums]] &amp;#039;&amp;#039;HarlekinÄum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Klooseum&amp;#039;&amp;#039; in Wiesbaden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.harlekinaeum.de/harlekinaeum.html Webseite des Lachmuseums &amp;#039;&amp;#039;HarlekinÄum&amp;#039;&amp;#039;]; [https://www.klooseum.de Webseite des Lachmuseums &amp;#039;&amp;#039;Klooseum&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnisausstellung Otto Heichert&amp;#039;&amp;#039; im Haus zum Falken, Städtische Galerie Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/details/malerwerkedesne00boetgoog/page/n490 &amp;#039;&amp;#039;Heichert, Otto&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Friedrich von Boetticher (Kunsthistoriker)|Friedrich von Boetticher]]: &amp;#039;&amp;#039;Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Dresden 1891, Band 1, S. 479.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schaarschmidt (Maler)|Friedrich Schaarschmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Düsseldorfer Kunst, insbesondere im XIX. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 1902, S. 371 ff. ([https://archive.org/stream/zurgeschichteder00schauoft/zurgeschichteder00schauoft_djvu.txt Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker|Band=16|Seite=250|Lemma=Heichert, Otto}}&lt;br /&gt;
* [[Heiner Dikreiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Heichert 1868–1946.&amp;#039;&amp;#039; Gedächtnisausstellung im Haus zum Falken vom 12. April bis 1. Mai 1956, Städtische Galerie Würzburg, Würzburg 1956.&lt;br /&gt;
* Heiner Dikreiter: &amp;#039;&amp;#039;Vom Ausstellungsleben in der Otto-Richter-Halle 1956&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst&amp;#039;&amp;#039;, 8, 1956, S. 349–352.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://rkd.nl/nl/explore/artists/36963 &amp;#039;&amp;#039;Otto Heichert&amp;#039;&amp;#039;], Datenblatt im Portal &amp;#039;&amp;#039;rkd.nl&amp;#039;&amp;#039; ([[Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie]])&lt;br /&gt;
* [https://www.otto-heichert.de Biografie Otto Heichert]&lt;br /&gt;
* [https://www.mt.de/lokales/porta_westfalica/7012182_Maler_Otto_Heichert_holte_sich_Inspirationen_in_Nammen.html Kurt Römming: Maler Otto Heichert holte sich Inspirationen in Nammen], auf Mindener Tagesblatt vom 5. September 2012&lt;br /&gt;
* [http://www.artnet.com/artists/otto-heichert/past-auction-results Otto Heichert auf Artnet], abgerufen am 30. Juli 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116573260|VIAF=267736351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heichert, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Düsseldorfer Malerschule)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genremaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historienmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porträtmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Kunstakademie Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heichert, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heichert, Otto Theodor Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kloster Gröningen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oberschönau (Schönau am Königssee)|Oberschönau]] bei Berchtesgaden&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tfjt</name></author>
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