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	<title>Otto Hartmut Fuchs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T15:08:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Hartmut_Fuchs&amp;diff=1875445&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-07-10T08:41:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kat genauer...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Hartmut Fuchs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. September]] [[1919]] in [[Schwäbisch Gmünd]]; † [[7. April]] [[1987]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Redakteur]], Funktionär der [[Blockpartei]] [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)]] und  [[Widerstandskämpfer]] gegen das NS-Regime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Hartmut Fuchs stammt aus einer [[Bildungsbürgertum|bildungsbürgerlich]]en katholischen Familie und besuchte das [[Gymnasium]] von Schwäbisch Gmünd. In dieser Zeit fand er Anschluss an eine Gruppe der katholischen Jugendbewegung, die im [[Bund Neudeutschland]] organisiert war. Als Anführer der Gruppe wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] 1937 verhaftet, weil er trotz Verbots die Vereinsarbeit fortsetzte. 1938 begann er ein Studium der [[Katholische Theologie|Katholischen Theologie]] in [[Tübingen]], das er in [[Wien]] fortsetzte. Zu seinem Studienabschluss gelangte er nicht, weil er 1944 zur [[Wehrmacht]] eingezogen wurde. Nach einer erneuten Verhaftung sollte er wegen seines widerständigen Verhaltens vor Gericht gestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuchs ging wieder nach [[Württemberg]] zurück und schloss sich dort der gerade gegründeten [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes]] (VVN) an. Den in Jugendjahren gefassten Entschluss, Priester zu werden, hatte er fallen gelassen. In [[Stuttgart]] gründete er die Jugendzeitschrift „[[Das junge Wort]]“, mit der er der katholischen Jugend eine Lebensperspektive auf christlicher Grundlage aufzeigen wollte. Nach einigen Jahren redaktioneller Arbeit und nach internen Auseinandersetzungen über den weiteren Weg der Zeitschrift verließ er die Redaktion und gründete ein neues Blatt mit dem Titel „[[Der Scheinwerfer]]“. Nachdem dieses Projekt aus finanziellen Gründen gescheitert war, übersiedelte er in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Er wurde Chefredakteur des Pressediensts der DDR-CDU [[Union-Pressedienst (Upd)]]. Dabei geriet er auch in kirchenpolitische Kontroversen zwischen dem Führungsanspruch der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und andersartigen Gesellschaftskonzepten der CDU. Im Zusammenhang mit der „Affäre [[Georg Dertinger|Dertinger]]“ wurde er kurzzeitig verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-kessel-begann-zu-singen | titel=Der Kessel begann zu singen | autor=Siegfried Prokop | hrsg=[[der Freitag]] | datum=2003-05-30 | zugriff=2010-12-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er folgte einem Angebot der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front der DDR]], eine Zeitschrift für – im Gegensatz zur katholischen Kirche – systemkonforme Katholiken zu entwickeln. Von 1969 bis 1977 war er Chefredakteur der Zeitschrift [[Begegnung (Zeitschrift)|Begegnung]] und seit 1977 ihr Herausgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 gehörte er zu den Mitbegründern der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Konferenz Europäischer Katholiken|Berliner Konferenz katholischer Persönlichkeiten aus europäischen Staaten]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie wurde über die Nationale Front finanziert und arbeitete in enger Absprache mit der SED und unter Mitwirkung der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]]. Fuchs war seit 1970 bis zu seinem Tod ihr Präsident.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Mitglied in der [[Christliche Friedenskonferenz|Christlichen Friedenskonferenz]] (CFK) und beteiligte sich an der von ihr veranstalteten II. [[Allchristliche Friedensversammlung|Allchristlichen Friedensversammlung]] 1964 in [[Prag]]. Seit 1972 war er Mitglied des CDU-Hauptvorstands. Außerdem nahm er eine Tätigkeit beim [[Weltfriedensrat]] wahr, in dessen Präsidium er gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fuchs war [[Inoffizieller Mitarbeiter]] (IM) der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]] unter dem Decknamen „Hartmut“.&lt;br /&gt;
[[Datei:FhIII grabmalfuchs.png|mini|Grab]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Otto Hartmut Fuchs, Dtld. mit gefesselten Händen gesegnet. Zum 55. Geb.tag des antifaschist. Blutzeugen Alfred Delp, in: Begegnung. Mschr. dt. Katholiken 2, 1962, H. 9, 5. 12 ff.&lt;br /&gt;
* Nikolaj Rostworowski: Znak solidarnosei, dt. Bearbeitung und Übersetzung von Ernst Coltzsch. Im Aufbruch des Konzils. Betrachtungen zum 2. Vatikanum. Bearbeitet und mit einem Nachwort versehen von Otto Hartmut Fuchs, Berlin: Union-Verlag 1969&lt;br /&gt;
* Über den Fortschritt der Völker: Papst Pauls VI. Enzyklika „Populorum progressio“; mit einem Vorwort von Otto Hartmut Fuchs / hrsg. vom Sekretariat des Hauptvorstandes der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands, = Hefte aus Burgscheidungen Nr. 160, Berlin 1967&lt;br /&gt;
* German Guzman: Camilo Torres. Persönlichkeit und Entscheidung, Ü: Ilse Pérez u. Harald Hildebrand, Nachwort: Otto Hartmut Fuchs, Union-Verlag, Berlin/DDR 1972, 377 S., Abb.&lt;br /&gt;
* Illustrierte zum 9. Parteitag der Christlich-Demokratischen Union 1958 [in] Dresden, Berlin W 8: Christlich-Demokratische Union Deutschlands, 1958 * Unvergeßliche Tage. Dresden: Union-Verl., 1957&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Friedensmedaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=otto-hartmut-fuchs|lemma=Fuchs, Otto Hartmut|autor=Bernd Schäfer|band=1|idNum=912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDName=107712474|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2019-10-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fuchs, Otto Hartmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der VVN-BdA]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Funktionär (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fuchs, Otto Hartmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Redakteur und Funktionär der DDR-CDU&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. September 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwäbisch Gmünd]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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