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	<title>Otto Haesler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Haesler&amp;diff=494559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Roland Kutzki: /* Werke (Auswahl) */ erg</title>
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		<updated>2026-03-22T13:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Haesler von Kurt Schwitters 1931.jpg|mini|hochkant|Otto Haesler (1931), gezeichnet von [[Kurt Schwitters]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juni]] [[1880]] in [[München]]; † [[2. April]] [[1962]] in [[Wilhelmshorst]] bei [[Potsdam]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Architekt]]. Von seinen 59&amp;amp;nbsp;Schaffensjahren als Architekt stellen die acht Jahre von 1924 bis 1932 als Protagonist des [[Neues Bauen|Neuen Bauens]] baugeschichtlich die mit Abstand bedeutendste Phase dar. Er gilt wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bruno Taut]], [[Ernst May]] und [[Walter Gropius]] als bedeutender Vertreter des Neuen Bauens in der Zeit der [[Weimarer Republik]] und machte sich allem durch Konzepte zum kostensparenden und industriell organisierten [[Sozialer Wohnungsbau|Sozialwohnungs]]-[[Siedlungsbau]] national und auch international einen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung „Bauten von Otto Haesler“ 1932 in der Kestner-Gesellschaft Hannover. „… Gelegenheit, das Werk eines der umkämpftesten Architekten kennenzulernen“&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Otto-Haesler-Gesellschaft, Heft 3, Celle 2019, ISBN 978-3-948087-01-2, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugend, Ausbildung und Berufsbeginn ==&lt;br /&gt;
Otto Haesler war der älteste Sohn des Dekorations- und Kirchenmalers Rudolf Haesler († 1898) und seiner zweiten Frau Maria, geborene Aull; er wuchs in sehr einfachen Verhältnissen mit vielen Umzügen auf. Mit zwölf Jahren erkrankte Haesler an Asthma, woran er bis zu seinem Lebensende litt und deshalb regelmäßig kuren musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Jugend ausführlich: Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 13 f. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1899 bis 1903 besuchte Otto Haesler die [[Baugewerkschule]]n zunächst in [[Augsburg]] und schließlich in [[Würzburg]], wo er am 31. März 1903 seinen Abschluss als „Baugewerksmeister“ machte. Schon 1899 arbeitete er nebenbei sieben Monate als [[Bauzeichner]] beim Landbauamt in [[Passau]]. 1903 zog er nach [[Frankfurt am Main]] um, wo er zunächst hilfsweise als Zeichner arbeitete und eine einsommerliche Praxis als &amp;#039;&amp;#039;Maurereleve&amp;#039;&amp;#039; (Lehrling) absolvierte. Noch im gleichen Jahr trat Otto Haesler seine erste Anstellung als Architekt im Büro von [[Ludwig Bernoully]] in Frankfurt am Main an; dieser hatte soeben erst 1903 sein Büro gegründet und Haesler gehörte zu seinen ersten Mitarbeitern. Bernoully kam aus Karlsruhe und Haesler erfuhr bei ihm seine erste stilistische Prägung als Architekt durch die „Karlsruher Architekturschule“. Sein Arbeitsgebiet bei Bernoully war der Um- und Neubau von Geschäftshäusern.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Ausbildung und Berufsbeginn siehe Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 14 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Architektenbüro in Frankfurt aus nahm Haesler Anfang 1906 an einem Wettbewerb für den Umbau des &amp;#039;&amp;#039;Kaufhauses Freidberg&amp;#039;&amp;#039; am Marktplatz in [[Celle]] teil, den er unter 60 Teilnehmern überraschend gewann und zur Ausführung übertragen bekam. Für die Betreuung der Bauausführung zog er im März 1906 nach Celle. Die Tätigkeit bei Bernoully kündigte er in dem Bewusstsein, als selbständiger Architekt einen neuen Anfang zu wagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum &amp;#039;&amp;#039;Freidberg&amp;#039;&amp;#039;-Projekt siehe Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler 2002&amp;#039;&amp;#039;, S. 15 und S. 156 f. (WV 1). Die Wettbewerbsgeschichte selbst ist noch nicht erforscht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1906–1924: Leben und Werk; historisierendes und expressionistisches Bauen ==&lt;br /&gt;
Von der späteren, freilich baugeschichtlich bedeutenderen Schaffensphase in den 1920er und 1930er Jahren überblendet wird das überaus erfolgreiche Schaffen Haeslers ab 1906 bis etwa 1922 in Celle und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem schon Ende 1906 vollendeten &amp;#039;&amp;#039;Freidberg&amp;#039;&amp;#039;-Projekt folgten ab Herbst 1906 rasch Folgeaufträge für Wohnhäuser in Celle. 1908 bildete er eine Bürogemeinschaft mit dem Architekten Karl Dreher. 1914 bewarb er sich erfolglos für das Amt des Bürgervorstehers. Von 1915 bis zu seiner Verwundung 1917 nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 begann er die planerischen Tätigkeiten nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Entwurf für Kleinwohnungshäuser „Auf der Heese“ (Carstensstraße). Dabei griff Haesler offensichtlich auf schon bestehende Planungen der Vorkriegszeit zurück, wie ein Aquarell seines im Jahre 1916 gefallenen Büropartners Karl Dreher zeigt. Die 32 Reihenhäuser besaßen ein ausgebautes Satteldach und eine Wohnküche, deutliche Indizien für eine vormoderne Bauweise. Die Aufträge der Jahre nach 1906 umfassten eine weite Palette unterschiedlicher Bauaufgaben von Wohn- und Geschäftshäuser über Landhäuser und Kleinwohnungshäuser für Arbeiter bis hin zu Schulen usw., wobei der Architekt in den abwechselnden Stillagen [[Jugendstil]], und „bürgerlicher Barock“&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker, &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Neoklassizismus (bildende Kunst)|Neoklassizismus]] entwarf.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu dieser Schaffensphase Haeslers von 1906 bis etwa 1920 siehe Oelker: Otto Haesler 2002, S. 18–41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Werkverzeichnis von Simone Oelker umfasst diese Schaffensphase über 70 Projekte.&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 256–284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einzelbauten wie der heute als Tagungscenter &amp;#039;&amp;#039;Stadt + Raum&amp;#039;&amp;#039; genutzten Schule im Dorf [[Bannetze]] griff er auf historisches Gestaltungsrepertoire zurück und baute mit einem [[Krüppelwalmdach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa im Jahr 1922 vollzog sich für nur wenige Jahre bis etwa 1924 ein stilistischer Wandel mit [[Expressionismus (Architektur)|expressionistischen]] Bauten, wobei auch diese Phase der baukünstlerischen Entwicklung mit einem Kaufhausbau begann, dem &amp;#039;&amp;#039;Kaufhaus Dreyer&amp;#039;&amp;#039; (erbaut 1922) in der Celler Altstadt. Die Bauaufträge umfassten außer dem Kaufhaus weitere Wohn- und Geschäftshäuser. Die neuen Fassaden- und Ausstattungsgestaltungen waren u. a. auch auf den Einfluss der Zusammenarbeit mit dem Hannoverschen Künstler [[Ludwig Vierthaler]] und mit seinem Schüler und Mitarbeiter Werner Diener zurückzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu dieser kurzen Schaffensphase von 1922 bis 1924 siehe Oelker: Otto Haesler 2002, S. 41–48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Alte Schule in Bannetze (Winsen) IMG 6585.jpg|Schule in Bannetze&lt;br /&gt;
 Hankensbüttel Karl-Söhle-Schule.jpg|Schule in Hankensbüttel&lt;br /&gt;
 Allersehl Schule 2a.jpg|Schule in Allersehl&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1924–1932: Neues Bauen ==&lt;br /&gt;
Der Wandel Haeslers zu den Architekturformen des Neuen Bauens ab 1924 war wesentlich von ökonomischen und bautechnischen Überlegungen zum rationellen Wohnungsbau geprägt. Von den gestalterisch-formalen Aspekten des mit Aufsehen erregend neuen Flachdachbauten daher kommenden Neuen Bauens wollte er vordergründig nichts wissen. Selbst noch in seiner Autobiographie von 1957 mochte Haesler zur Ästhetik seiner Bauten &amp;#039;&amp;#039;„nichts besonderes hinzufügen“,&amp;#039;&amp;#039; worauf er gestalterisch anspruchslos anschloss: &amp;#039;&amp;#039;„Auch für mich ergab sich die Form stets aus dem Inhalt“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Haesler 1957, S. XVII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen ungeachtet ist es offensichtlich, dass sich Otto Haeslers Baukörper- und Fassadengestaltung in der Stillage des Neuen Bauens aus den Vorbildern des [[Walter Gropius|Gropius]]- und [[Bauhaus]]-Umkreises in Dessau ableiten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haesler war ein Verfechter des [[Sozialer Wohnungsbau|sozialen Wohnungsbaus]], der vielen Mietern einen bezahlbaren, aber auch verbesserten Wohnraum ermöglichen wollte. Durch seine Typisierung bei der Grundrissaufteilung und die neuartige [[Stahlskelettbau]]weise wollte er sowohl eine verbesserte Wohnform schaffen als auch Kosten einsparen. So zeichnen sich seine Grundrisse zum einen durch die Orientierung am Sonnenstand und zum anderen durch die Ersetzung des Flures durch einen Wohnraum mit Nachmittagssonne aus, von dem die Schlafräume abgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rationalisierte und industrialisierte das moderne Bauen. Otto Haesler setzte in Celle mit der [[Siedlung Georgsgarten]] als Erster die industriell gefertigte [[Zeilenbau]]weise ein. In Celle lässt sich eine Entwicklung Haeslers im Speziellen und der Moderne allgemein anhand dreier Siedlungen nachvollziehen.&lt;br /&gt;
* Mit der [[Siedlung Italienischer Garten]] (1924/25) griff Haesler Anregungen eines Besuchs bei [[Bruno Taut]] in Magdeburg auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Wohnungsbau in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S.&amp;amp;nbsp;49&amp;lt;/ref&amp;gt; Die moderne Formensprache machte Haesler national bekannt: „Schon bald nach seiner Fertigstellung galt der &amp;#039;&amp;#039;Italienische Garten&amp;#039;&amp;#039; als die erste Wohnsiedlung des Neuen Bauens in Deutschland.“&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Wohnungsbau in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S.&amp;amp;nbsp;50&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier entwickelte Haesler allerdings keine interessanten Grundrisslösungen und wurde den an ihn gestellten wirtschaftlichen Ansprüchen nicht gerecht.&lt;br /&gt;
* Mit der [[Siedlung Georgsgarten]] (1926/27) gelang Haesler eine „städtebauliche Premiere“: Die Anwendung des von [[Ludwig Hilberseimer]] entwickelten „Kabinengrundrisses“ führte ihn zu einem offenen [[Zeilenbau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Wohnungsbau in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S.&amp;amp;nbsp;204 und 209&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei verarbeitete er damals aktuelle ästhetische Anregungen, wie sie zum Beispiel die Balkone zeigen, die offenbar von denen des von Gropius entworfenen Wohnheims des [[Bauhaus Dessau|Dessauer Bauhauses]] beeinflusst sind. Außerdem kommt hier erstmals Haeslers Markenzeichen zum Einsatz, das dreiseitig verglaste Treppenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Angela Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Wohnungsbau in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S.&amp;amp;nbsp;221; Claus Schlaberg: &amp;#039;&amp;#039;Was hat Otto Haesler mit Grammatik zu tun?&amp;#039;&amp;#039; 2012, S.&amp;amp;nbsp;316&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kabinensystem wurde später auch in der Kasseler [[Rothenbergsiedlung (Kassel)|Rothenbergsiedlung]] angewandt, die er dort zusammen mit seinem Büromitarbeiter [[Karl Völker (Künstler)|Karl Völker]] baute.&lt;br /&gt;
* Erst mit der [[Siedlung Blumläger Feld]] (1930/31) konnten die geplanten niedrigen Mieten verwirklicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Wohnungsbau in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S.&amp;amp;nbsp;156&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Besonderheit dieser Siedlung ist, dass jeder Wohnung jeweils ein Mietergarten zugeordnet ist, der unmittelbar von den ‚Lauben‘ im Erdgeschoss aus betreten werden kann. Die Anlage der Gärten „verleiht der Siedlung den Charakter einer [[Gartenstadt]].“&amp;lt;ref&amp;gt;Angela Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Wohnungsbau in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 1982, S.&amp;amp;nbsp;156&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der Siedlung ist nach einer mit einem Teilabriss verbundenen Sanierung im Jahre 2003 nur noch der zweite Bauabschnitt vollständig erhalten. Der gesamte zweite Bauabschnitt der Siedlung Blumläger Feld ist nach Angaben der städtische Wohnungsbaugesellschaft als Eigentümer wegen Korrosion des Stahlgerüstes gefährdet und es droht der Abriss.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Göres: [https://www.weser-kurier.de/region/niedersachsen_artikel,-alle-mieter-muessen-raus-_arid,1722762.html &amp;#039;&amp;#039;Alle Mieter müssen raus&amp;#039;&amp;#039;] in [[Weser-Kurier]] vom 23. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 mussten dort alle Mieter ihre Wohnungen räumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Göres: [http://www.sueddeutsche.de/geld/celle-alle-mieter-muessen-raus-1.4032029 &amp;#039;&amp;#039;Alle Mieter müssen raus &amp;#039;&amp;#039;] in [[Süddeutsche]] vom 28. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Celler Architekturbüro beschäftigte Haesler zahlreiche Mitarbeiter,&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Mitarbeitern und zur Büroorganisation siehe: Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 198–201.&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter drei ehemalige Schüler des [[Bauhaus]]es, zum Beispiel [[Katt Both]] als einzige Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;Dagny Siebke: {{Webarchiv|url=https://www.cellesche-zeitung.de/Celle/Aus-der-Stadt/Celle-Stadt/Ute-Maasberg-zu-Katt-Both-Bauhaus-Schuelerin-arbeitete-in-Haeslers-Atelier |wayback=20190929213724 |text=&amp;#039;&amp;#039;Bauhaus-Schülerin arbeitete in Haeslers Atelier&amp;#039;&amp;#039;}} in [[Cellesche Zeitung]] vom 24. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Neu Siedlung Italienischer Garten Strasse.jpg|[[Siedlung Italienischer Garten]]&lt;br /&gt;
 Siedlung Georgsgarten Treppenhäuser.jpg|[[Siedlung Georgsgarten]], mit plastisch aus dem Baukörper hervortretenden Treppenhäusern&lt;br /&gt;
 Siedlung Blumläger Feld Vogelsang Baum.jpg|[[Siedlung Blumläger Feld]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken 1934 bis 1962 ==&lt;br /&gt;
Heftig von den Nationalsozialisten angegriffen, ging Otto Haesler 1934 in die &amp;#039;&amp;#039;[[innere Emigration]]&amp;#039;&amp;#039;. Er löste sein Büro in Celle auf, zog nach [[Eutin]] und baute dort Häuser in dem für [[Norddeutschland]] typischen [[Mauerziegel|Backstein]] mit formalen Elementen, die weiterhin auch moderne Lösungen aufgreifen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 244–247.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] bekleidete er hohe Posten, so war er von 1941 bis 1945 stellvertretender Stadtbaurat in den besetzten Städten [[Łódź]] und [[Lemberg]]. 1943 war er an den Vorplanungen der Marinedienstbaubehörde zum Wiederaufbau der zerstörten Stadt [[Sewastopol]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harry Waibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Diener vieler Herren. Ehemalige NS-Funktionäre in der SBZ/DDR.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main u. a. 2011, ISBN 978-3-631-63542-1, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Barth und Hellberg: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Städtebau der Deutschen Demokratischen Republik in den Fünfziger Jahren. Ein Architekt zwischen Sozialem Realismus und Realem Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S.&amp;amp;nbsp;229–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Simone Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler. Eine Architektenkarriere in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; 2002, S.&amp;amp;nbsp;248.&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich arrangierte sich Haesler in Aufsätzen zur „Gesundung der deutschen Wirtschaft“, von denen er einen an [[Joseph Goebbels]] schickte, mit den Machthabern.&amp;lt;ref&amp;gt;Barth und Hellberg: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Städtebau der Deutschen Demokratischen Republik in den Fünfziger Jahren. Ein Architekt zwischen Sozialem Realismus und Realem Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S.&amp;amp;nbsp;220.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haesler stellte sich der „Eroberung von [[Lebensraum im Osten]]“ zur Verfügung. In deren Rahmen bestand die Aufgabe von Architekten im Nationalsozialismus in einer „Neuordnung des deutschen Lebensraumes“ sowie in einer Auflockerung und Durchgrünung der Großstadt bei weitgehender Dezentralisierung im Kontext einer antistädtischen Ideologie und Idealisierung bäuerlichen Lebens: „Neue Generationen von rassisch reinen nordischen Bauern“ sollten auf dem Land angesiedelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Barth und Hellberg: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Städtebau der Deutschen Demokratischen Republik in den Fünfziger Jahren. Ein Architekt zwischen Sozialem Realismus und Realem Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; 1992, S.&amp;amp;nbsp;221.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Krieg siedelte Haesler im Jahre 1946 in die [[sowjetisch besetzte Zone]] über und leitete die Wiederaufbauplanung für die Altstadt von [[Rathenow]], wo bereits Ende der 1920er Jahre seine Siedlung am Friedrich-Ebert-Ring entstanden war. 1950 wurde er in der DDR zum [[Professor]] für sozialen Wohnungsbau ernannt und 1951 als Professor an die [[Bauakademie der DDR|Deutsche Bauakademie]] berufen und zum Leiter der Abteilung Mechanisierung und Industrialisierung bestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 248–250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 zog Otto Haesler von Rathenow nach Wilhelmshorst bei Potsdam in ein selbst umgebautes Haus&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker, &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt; um. Dort lebte er zurückgezogen, betrieb Bauforschungen, schrieb 1957 eine Autobiographie und heiratete 1958 seine langjährige Haushälterin Erna Heer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Magda Gressmann |url=https://m.pnn.de/potsdam-mittelmark/dem-bauhaus-verpflichtet/22405996.html |titel=Dem Bauhaus verpflichtet. Otto Haesler wäre gestern 125 Jahre alt geworden – seine Frau Erna kam in Wilhelmshorst zur Feierstunde |hrsg=Tagesspiegel / Potsdamer Neueste Nachrichten |datum=14. Juni 2005 |abruf=24.02.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war Haeslers zweite Ehe nach einer Ehe in Celle mit Frida Harmuth, Tochter von Oskar Harmuth, Besitzer der Heidbräu-Brauerei in Celle, aus der drei Söhne und eine Tochter hervorgegangen waren: Bernd, Alfred, Burchard und Annerose.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto-Haesler-Initiative Celle, {{Internetquelle |url=https://www.otto-haesler-initiative.de/otto-haesler-–-leben-und-werk |titel=Leben und Werk |abruf=19.05.2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Haesler starb 1962 auf einer Baustelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Siedlung Georgsgarten Mauer Architekt.jpg|mini|Mauerbeschriftung an der [[Siedlung Georgsgarten]] in Celle, dahinter ein Zeilenbau der Siedlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathenow-Haesler-Siedlung Ebertring 05.jpg|mini|Gedenkstein für Otto Haesler am Friedrich-Ebert-Ring in [[Rathenow]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 wurde Haesler als Mitglied in den [[Deutscher Werkbund|Deutschen Werkbund]] berufen und 1926 trat er der Architektenvereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ring]]&amp;#039;&amp;#039; bei. 1927 wurde er in die &amp;#039;&amp;#039;[[Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen]]&amp;#039;&amp;#039; (RfG) aufgenommen. 1930 wurde Otto Haesler sachverständiger Berater im Vorstand der RfG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde für die Nachfolge von [[Ernst May]] als Stadtbaurat von Frankfurt am Main und von [[Otto Bartning]] als Leiter der [[Bauhaus-Universität Weimar#Staatliche Bauhochschule Weimar|Staatlichen Bauhochschule]] in [[Weimar]] vorgeschlagen. 1932 trat er aus dem [[Bund Deutscher Architekten]] aus und gründete 1932 die „heimtyp ag“ (Typisierte Eigenheime).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1909 bis 1931 war er Mitglied der Celler [[Freimaurerloge]] &amp;#039;&amp;#039;Zum hellleuchtenden Stern&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathenow-Haesler-Siedlung Ebertring 02.jpg|mini|hochkant|Ebertring-Siedlung, Rathenow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenberg-Siedlung (4).jpg|mini|hochkant|Rothenberg-Siedlung, Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karlsruhe Dammerstock Waschhaus.jpg|mini|Waschhaus der [[Dammerstock]]-Siedlung in Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historisierendes Bauen ===&lt;br /&gt;
* 1906: &amp;#039;&amp;#039;Kaufhaus Freidberg&amp;#039;&amp;#039; in Celle (Altstadt), Markt 4–6&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 256 f. (WV 1).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1907: Fassadengestaltung Hotel &amp;#039;&amp;#039;Celler Hof&amp;#039;&amp;#039; in Celle (Altstadt), Stechbahn 11&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 258 (WV 7).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1908: &amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus Gries&amp;#039;&amp;#039; in Celle ([[Neuenhäusen]]), Spörckenstraße 9&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 262 (WV 23).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1909–1911: Bebauung Berggartenstraße in Celle ([[Hehlentor]]), Berggartenstraße 9, 19–22, 13–15&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 265–267 (WV 30, 30.1–30.8).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1910: Jüdische Friedhofshalle in Celle (Hehlentor), Am Berge (1974 abgerissen)&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 269–270 (VW 38).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.celle-im-ns.de/hintergrund/dokumente/die-friedhofshalle |titel=Die Friedhofshalle |werk=celle-im-ns.de (Celle im Nationalsozialismus ) |hrsg=Verein zur Förderung politischer Literatur e.&amp;amp;nbsp;V., Celle |abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1911: Schule in Bennetze&lt;br /&gt;
* 1911: [[Haus Brammer]] in Bergen&lt;br /&gt;
* 1912–1914: Volksschule (heute Karl-Söhle-Grundschule) in [[Hankensbüttel]], Schulstraße 6&amp;lt;ref&amp;gt;Ira Tolstichin: &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Bauhaus – Zwei Schulbauten von Otto Haesler im Isenhagener Land.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gifhorner Kreiskalender 2020.&amp;#039;&amp;#039; ISSN 0945-9987, S. 39–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1915: Dorfschule in [[Allersehl]], Eichenring 43&lt;br /&gt;
* 1920: Bergmannssiedlung &amp;#039;&amp;#039;Mariaglück&amp;#039;&amp;#039; in [[Höfer]], Hauptstraße 41–79&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 279 (WV 63).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Expressionistisches Bauen ===&lt;br /&gt;
* 1922: Erweiterungsbau &amp;#039;&amp;#039;Kaufhaus Dreyer&amp;#039;&amp;#039; in Celle (Altstadt), Hehlentorstraße 13&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: Otto Haesler 2002, S. 41 f. und S. 282 f. (WV 73).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1923–1924: Musterlager &amp;#039;&amp;#039;Trüller-Eck&amp;#039;&amp;#039; in Celle (Altstadt), Westcellertorstraße 6a (1975 abgerissen)&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 44 f. und S. 284 f. (WV 76).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Bauen ===&lt;br /&gt;
* 1924: Fabrikbau der &amp;#039;&amp;#039;Wachswaren-Firma&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;August Schmidt&amp;#039;&amp;#039; Nachfolger in Celle (Neuenhäusen), Speicherstraße 25,&amp;lt;ref&amp;gt;Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039; 2002, S. 55 und S. 286 (WV 78).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung „Bauten von Otto Haesler“ 1932 in der Kestner-Gesellschaft Hannover. „… Gelegenheit, das Werk eines der umkämpftesten Architekten kennenzulernen“&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Otto-Haesler-Gesellschaft, Heft 3, Celle 2019, ISBN 978-3-948087-01-2, S. 50.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abbruch 2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://celleheute.de/abriss-otto-haesler-haus-und-allerinsel-brueckenbau-zufall |titel=Abriss Otto Haesler Haus und Allerinsel-Brückenbau &amp;quot;Zufall&amp;quot;? |hrsg=www.celleheute.de |datum=30.03.2021 |abruf=10.04.2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1924–1925: [[Siedlung Italienischer Garten]] in Celle, Italienischer Garten 1–8 und Wehlstraße 29, 31&lt;br /&gt;
* 1925–1926: [[Siedlung Georgsgarten]] in Celle, Sankt-Georg-Garten 1–4&lt;br /&gt;
* 1926–1928: [[Altstädter Schule (Celle)|Altstädter Schule]] und [[Rektorwohnhaus]] in Celle ([[Neuenhäusen]]), Sägemühlenstraße 7, 9&lt;br /&gt;
* 1928: [[Wohnhausgruppe Waack]] in Celle (Neuenhäusen), Schackstraße 3/3A, 4/4A&lt;br /&gt;
* 1928/29: Bauten in der Siedlung [[Dammerstock]] in [[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
* 1928–1931: Siedlung am Friedrich-Ebert-Ring in [[Rathenow]]&lt;br /&gt;
* 1929–1931: [[Rothenbergsiedlung (Kassel)|Rothenbergsiedlung]] in [[Kassel]] (Rothenditmold), Frankenberger Straße 22–28, Fritzlarer Straße 2–10, Gudensberger Straße 2–8, Hersfelder Straße 35, Mansfelder Straße 2–6, Rotenburger Straße 22–30, Treysaer Straße 2–12, Hersfelder Straße 1–13, Frankenberger Straße 2–20&lt;br /&gt;
* 1930/31: [[Siedlung Blumläger Feld]] in Celle ([[Westercelle]]), Galgenberg, Rauterbergweg, Rosenhagen, Vogelsang, Teilabbruch 2000–2003&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlung Blumläger Feld in Celle von 1930–1931.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen|&amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege. Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;]], Jg. 39, 2019, Heft 1, S. 24–31. ([https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/objekte/blumlaeger-feld/ Nachdruck online] im [[Denkmalatlas Niedersachsen]], abgerufen am 10. April 2021)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930/31: [[Direktorenwohnhaus]] in Celle (Altstadt), Magnusstraße 5&lt;br /&gt;
* 1930–1932: [[Marie von Boschan-Aschrott Altersheim]] in Kassel (Vorderer Westen), Friedrich-Ebert-Straße 178&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Ausstellungen zu Lebzeiten ===&lt;br /&gt;
* 1929: Rathenow, Siedlung am Friedrich-Ebert-Ring (Wohnungsausstellung nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts mit 212 möblierten Wohnungen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Eckart Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung „Bauten von Otto Haesler“ 1932 in der Kestner-Gesellschaft Hannover. „… Gelegenheit, das Werk eines der umkämpftesten Architekten kennenzulernen“&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Otto-Haesler-Gesellschaft, Heft 3, Celle 2019, ISBN 978-3-948087-01-2, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1929: Karlsruhe, Siedlung Dammerstock, „Dammerstock-Siedlung. Die Gebrauchswohnung“ (Ausstellungsbeteiligung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1929: Frankfurt am Main, Haus Werkbund, „Die Wohnung für das Existenzminimum“ (Ausstellungsbeteiligung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1930: Amsterdam, [[Stedelijk Museum]], „Sozialistische Kunst heute“ (Ausstellungsbeteiligung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1931: Berlin, Ausstellungsgelände am Funkturm, „Deutsche Bauausstellung“ (Ausstellungsbeteiligung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932: New York, [[Museum of Modern Art]], „Modern Architecture“ (Ausstellungsbeteiligung)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Eckart Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung „Bauten von Otto Haesler“ 1932 in der Kestner-Gesellschaft Hannover. „… Gelegenheit, das Werk eines der umkämpftesten Architekten kennenzulernen“&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Otto-Haesler-Gesellschaft, Heft 3, Celle 2019, ISBN 978-3-948087-01-2, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1932: Hannover, [[Kestner Gesellschaft|Kestner-Gesellschaft]], „Bauten von Otto Haesler 1908–1932“ (erste große Einzelausstellung)&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung „Bauten von Otto Haesler“ 1932 in der Kestner-Gesellschaft Hannover. „… Gelegenheit, das Werk eines der umkämpftesten Architekten kennenzulernen“&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Otto-Haesler-Gesellschaft, Heft 3, Celle, 2019, ISBN 978-3-948087-01-2, S. 9–27 (Reprint des Ausstellungsheftes), S. 42–61 (Geschichte der Ausstellung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950: Berlin (Ost), „Sozialer Wohnungsbau – Otto Haesler“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; (Würdigung zum 70. Geburtstag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Posthume Ausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1980: Kiel, Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstages von Otto Haesler.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung „Bauten von Otto Haesler“ 1932 in der Kestner-Gesellschaft Hannover. „… Gelegenheit, das Werk eines der umkämpftesten Architekten kennenzulernen“&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Otto-Haesler-Gesellschaft, Heft 3, Celle 2019, ISBN 978-3-948087-01-2, S. 69, Anm. 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989/1990: Universität Kassel, Fachbereich Stadtplanung und Landschaftsplanung, „Modelle sozialen Wohnens 1924–1934“.&lt;br /&gt;
* Seit 2001: Dauerausstellung „Neues Bauen“ im [[Otto-Haesler-Museum]] in Celle (Westercelle), Galgenberg 13, im Wasch-, Bade- und Heizhaus der [[Siedlung Blumläger Feld]].&lt;br /&gt;
* 2005, Celle: Gedenkausstellung anlässlich des 125. Geburtstags von Otto Haesler.&lt;br /&gt;
* 2023, Fagus-Galerie im [[Fagus-Werk]] Alfeld/Leine: „Otto Haesler – Neues Bauen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fagus-werk.com/de/events-news/events/detail/news/neues-bauen-otto-haseler/ |titel=Sonderausstellung &amp;quot;Otto Haesler - Neues Bauen&amp;quot; |werk=fagus-werk.com |hrsg= |abruf=2023-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur (chronologisch) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bauten von Otto Haesler 1908–1932. Fotos, Modelle, Risse&amp;#039;&amp;#039;. Ausstellung, 6. Mai bis 29. Mai 1932. Hrsg. Kestner-Gesellschaft Hannover, Hannover 1932 (Reprint in Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung&amp;#039;&amp;#039; 2019, S. 9–27).&lt;br /&gt;
* Otto Haesler: &amp;#039;&amp;#039;Mein Lebenswerk als Architekt.&amp;#039;&amp;#039; Berlin (Ost) 1957.&lt;br /&gt;
* Angela Schumacher: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Wohnungsbau in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; (= Kulturwissenschaftliche Reihe, Band&amp;amp;nbsp;1) Jonas-Verlag, Marburg 1982, ISBN 3-922561-16-0&lt;br /&gt;
* Adalbert Behr: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler 1880–1962.&amp;#039;&amp;#039; In: Institut für Städtebau und Architektur der Bauakademie der DDR (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Große Baumeister&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1987, S. 304–346, ISBN 3-87024-114-4&lt;br /&gt;
* Thomas Dierich: &amp;#039;&amp;#039;Das überschätzte Leitbild. Zum Stellenwert städtebaulicher Zielsetzungen im Großsiedlungsbau.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ulfert Herlyn]], [[Adelheid von Saldern]], Wulf Tessin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neubausiedlungen der 20er und 60er Jahre. Ein historisch-soziologischer Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt/New York 1987, S.&amp;amp;nbsp;127–156.&lt;br /&gt;
* Ronald Kunze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler. Modelle sozialen Wohnens 1924–1934.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Band&amp;amp;nbsp;II zu den Werken Rothenbergsiedlung und Marie-von-Boschan-Aschrott-Altersheim in Kassel. Kassel 1990.&lt;br /&gt;
* Carsten Hettwer, Monika Markgraf: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler. Modelle sozialen Wohnens 1924–1934.&amp;#039;&amp;#039; In: Ronald Kunze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler. Modelle sozialen Wohnens 1924–1934.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Band&amp;amp;nbsp;I, Kassel 1990.&lt;br /&gt;
* Holger Barth, Lennart Hellberg: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler und der Städtebau der Deutschen Demokratischen Republik in den Fünfziger Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 1992. ([https://e-pub.uni-weimar.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/1136/file/Holger_Barth_Lennart_Hellberg_pdfa.pdf Digitalisat], abgerufen am 21. Februar 2021)&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Franzen]], Peter Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Neues Bauen der 20er Jahre. Gropius, Haesler, Schwitters und die Dammerstocksiedlung in Karlsruhe 1929.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog, Info-Verlag, 1997, ISBN 978-3-88190-217-5&lt;br /&gt;
* Simone Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler. Eine Architektenkarriere in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039; München 2002, ISBN 3-935549-15-6.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Pehnt]]: &amp;#039;&amp;#039;Durch kunstgerechte Schläge das Gefüge der Moderne schaffen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|&amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&amp;#039;&amp;#039;]], 1. August 2002 ([https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-durch-kunstgerechte-schlaege-das-gefuege-der-moderne-schaffen-11291562.html online], abgerufen am 24. Februar 2021). (= Rezension zu Oelker: &amp;#039;&amp;#039;Otto Haesler,&amp;#039;&amp;#039; 2002.)&lt;br /&gt;
* Ronald Kunze: &amp;#039;&amp;#039;Rothenberg-Siedlung.&amp;#039;&amp;#039; In: Stadt Kassel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kassel-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band&amp;amp;nbsp;2. Kassel 2009, ISBN 978-3-933617-32-3&lt;br /&gt;
* Claus Schlaberg: &amp;#039;&amp;#039;Was hat Otto Haesler mit Grammatik zu tun? Über Otto Haeslers Beitrag zur modernen Architektur in der Weimarer Republik.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal.&amp;#039;&amp;#039; 2011, {{URN|nbn|de:bvb:355-kuge-182-0}} (Zugriff 28.&amp;amp;nbsp;April 2012).&lt;br /&gt;
* Claus Schlaberg: &amp;#039;&amp;#039;Zum denkmalgerechten Umgang mit der gealterten Rhetorik des Neuseins in Bauwerken der Klassischen Moderne: das Beispiel der Siedlung Blumläger Feld von Otto Haesler in Celle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Semiotik.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;34, Heft&amp;amp;nbsp;3–4, 2012, S.&amp;amp;nbsp;307–347.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=otto-haesler|lemma=Haesler, Otto|autor=|band=1|idNum=1201}}&lt;br /&gt;
* Folckert Lüken-Isberner: &amp;#039;&amp;#039;Grosse Pläne für Kassel 1919–1949, Projekte zu Stadtentwicklung und Städtebau&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 2017.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Bauhaus, Otto Haesler, Celle und mehr. Vorträge zum Bauhausjubiläum 2019&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. otto haesler initiative, Celle o. J. (2020), ISBN 978-3-948087-03-6. (Inhaltsverzeichnis [https://celleheute.de/buchneuerscheinung-100-jahre-bauhaus-otto-haesler online], abgerufen am 24. Februar 2021).&lt;br /&gt;
* Eckart Rüsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung „Bauten von Otto Haesler“ 1932 in der Kestner-Gesellschaft Hannover. „… Gelegenheit, das Werk eines der umkämpftesten Architekten kennenzulernen“&amp;#039;&amp;#039;. Schriftenreihe der Otto-Haesler-Gesellschaft, Heft 3, Celle 2019, ISBN 978-3-948087-01-2.&lt;br /&gt;
* Katharina Sommer, Oliver G. Hamm: &amp;#039;&amp;#039;Siedlungen von Otto Haesler&amp;#039;&amp;#039;. In: Bauhaus Kooperation Berlin, Dessau, Weimar: &amp;#039;&amp;#039;Bauhaus 100 Orte der Moderne: eine Grand Tour&amp;#039;&amp;#039;. Hatje Cantz, Berlin 2019, ISBN 978-3-7757-4613-7, S. 62–65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11854456X}}&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|405|4=20. Februar 2021}}&lt;br /&gt;
* [https://bauhaus.celle-tourismus.de/otto-haesler-in-celle/wer-war-otto-haesler/ &amp;#039;&amp;#039;Wer war otto haesler?&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 20. Februar 2021. Bauhaus-Portal der &amp;#039;&amp;#039;Celle Tourismus und Marketing Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.haeslerhaus.de/Museum Otto-Haesler-Museum, wohnen und leben in bauhausarchitektur] (Celle), abgerufen am 20. Februar 2021.&lt;br /&gt;
* [http://www.haeslerhaus.de/ otto haesler stiftung] (Celle), abgerufen am 20. Februar 2021.&lt;br /&gt;
* [http://otto-haesler-initiative.de/ otto haesler initiative] (Celle), abgerufen am 20. Februar 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11854456X|LCCN=n/85/190652|VIAF=74644473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haesler, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Bronze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Celle)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Ukraine 1941–1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haesler, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juni 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. April 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wilhelmshorst]] bei [[Potsdam]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland Kutzki</name></author>
	</entry>
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