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	<title>Otto Haag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Intimidator am 30. März 2026 um 03:55 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Haag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1906]] in [[Heilbronn]]; † [[31. August]] [[1991]]&amp;lt;ref&amp;gt;Todesdatum gem. Todesanzeige der Familie in der [[Heilbronner Stimme]] vom Donnerstag, 5. September 1991, S. 43 und Frank-Roland Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Landtage, Abgeordnete und Wahlkreise in Baden-Württemberg 1946 bis 2009&amp;#039;&amp;#039; (s. Literatur), S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenda) war ein deutscher Weingärtner und Politiker (FDP/DVP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Haag entstammte einer Heilbronner Weingärtnerfamilie, seine Vorfahren waren seit über 250 Jahren im Weinbau tätig. Seit Ende des 19. Jahrhunderts war die Familie auch politisch aktiv, sein Vater [[Heinrich Haag]], sein Großvater [[Wilhelm Haag (Politiker, 1851)|Wilhelm Haag]] und sein Urgroßvater [[Martin Haag (Politiker, 1826)|Martin Haag]] waren alle [[Mitglied des Reichstages|Mitglieder des Reichstages]] gewesen, der Großvater zudem Landtagsabgeordneter. Alle drei waren zudem Vorstandsmitglieder verschiedener Weingärtner-Vereine und -Verbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1921 besuchte Otto Haag Grund- und Realschule in Heilbronn. Von seinem Vater und im Winterkurs an der [[Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg|Weinbauschule in Weinsberg]] erlernte er das Weingärtnerhandwerk und arbeitete im elterlichen Betrieb, den er dann übernahm. Nach der Zerstörung des Betriebs beim [[Luftangriffe auf Heilbronn|Luftangriff auf Heilbronn]] am 4. Dezember 1944&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Maria Theresia Heitlinger |Titel=Der Schutzengel in Uniform, die junge Frau und das Inferno |Sammelwerk=Heilbronner Stimme |Datum=2005-12-03 |Online=[http://www.stimme.de/669527 bei stimme.de] |Abruf=2012-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; baute er ihn ab 1945 wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit engagierte er sich im evangelischen Kirchengemeinderat Heilbronns und war Dirigent eines Kirchenchores. 1955 bis 1964 war er Präsident des &amp;#039;&amp;#039;Weinbauverbandes Württemberg-Baden&amp;#039;&amp;#039;, ab 1965 bis 1972 dann Präsident des &amp;#039;&amp;#039;Weinbauverbandes Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. In seiner Amtszeit unterstützte er viele [[Flurbereinigung|Rebflurbereinigungen]] und Kelterneubauten im [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Weinbaugebiet Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 folgte er der Familientradition und wurde für die [[FDP Baden-Württemberg|FDP/DVP]] Mitglied des [[Landtag von Baden-Württemberg|Landtags von Baden-Württemberg]]. Er errang ein [[Zweitmandat]] im [[Landtagswahlkreis Heilbronn-Land II|Wahlkreis Heilbronn-Land II]]. Bei der nächsten Wahl 1960 wurde er nicht wiedergewählt, rückte aber 1964 nach dem Tod des Abgeordneten [[Gottlieb Leeger]] über ein Zweitmandat im Wahlkreis Stuttgart 3 für wenige Tage noch in den Landtag nach. Von 1965 bis 1971 gehörte er dem Heilbronner [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] als [[Stadtrat#Baden-Württemberg|Stadtrat]] der FDP/DVP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haag interessierte sich für [[Naturschutz|Natur-]] und [[Landschaftsschutz]] sowie die Geschichte des Weinbaus in Württemberg und förderte die Errichtung eines Weinbaumuseums in Heilbronn. In Form einer Dauerausstellung zum Weinbau im [[Alter Milchhof (Heilbronn)|Alten Milchhof]] wurde dieses Museum im Rahmen der [[Städtische Museen Heilbronn|Städtischen Museen Heilbronn]] schließlich 1990 eröffnet, 2004 aber aus Kostengründen wieder geschlossen. Neben zahlreichen Fachartikeln zum Weinbau veröffentlichte Haag auch lokalhistorische Beiträge. Teile seines [[Nachlass]]es befinden sich im [[Stadtarchiv Heilbronn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Heilbronn, Archivalien, [http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?ID=102860 Eintrag zum Bestand D015, Nachlass Otto Haag] in der Datenbank HEUSS&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
1936 heiratete Haag seine Frau Martha, geb. Schuh, mit der er sechs Kinder hatte, darunter den 1946 geborenen Sohn Martin Haag, der 1990 Aufsichtsratsvorsitzender und 1998 bis 2010 Vorstandsvorsitzender der [[Genossenschaftskellerei Heilbronn-Erlenbach-Weinsberg]] war und 2004 bis 2009 dem Heilbronner Gemeinderat angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung Signatur ZS-8811, [http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?ID=30384 Eintrag zu Martin Haag] in der Datenbank HEUSS&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1970 erhielt Otto Haag das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse. Im selben Jahr wurde er zum Ehrenpräsidenten des Weinbauverbandes Württemberg ernannt, und es wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft des [[Deutscher Weinbauverband|Deutschen Weinbauverbandes]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank-Roland Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Landtage, Abgeordnete und Wahlkreise in Baden-Württemberg 1946 bis 2009. Von der Vorläufigen Volksvertretung Württemberg-Badens bis zum 14. Landtag von Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Landtag von Baden-Württemberg, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-923476-01-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1825–2000. 175 Jahre Weinbauverband Württemberg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Weinbauverband Württemberg, Weinsberg 1999, {{DNB|963883925}}, S. 97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Baden-Württemberg|374}}&lt;br /&gt;
* Richard Hachenberger: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.geschichte-des-weines.de/index.php?view=article&amp;amp;id=263 Haag, Otto (1906–1991)]&amp;#039;&amp;#039; bei den &amp;#039;&amp;#039;[http://www.geschichte-des-weines.de/index.php?view=article&amp;amp;id=60 Persönlichkeiten der Weinkultur]&amp;#039;&amp;#039; der Gesellschaft für Geschichte des Weines&lt;br /&gt;
* [http://www.weinbauverband-wuerttemberg.de/DATA/WEINBAUVERBAND/weinbauverband_wuerttemberg_geschichte.php &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Weinbauverbands Württemberg&amp;#039;&amp;#039;] mit Foto Otto Haags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012775259|VIAF=171645539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haag, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weinbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haag, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Weingärtner und Politiker (FDP, DVP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. August 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heilbronn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Intimidator</name></author>
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