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	<title>Otto Gritschneder - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Gritschneder&amp;diff=391220&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rensi: Quelle angeführt.</title>
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		<updated>2026-03-11T10:19:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle angeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Gritschneder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar]] [[1914]] in [[München]]-[[Schwanthalerhöhe]]; † [[4. März]] [[2005]] in München) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Rechtshistoriker]], [[Rechtsanwalt]] und [[Publizist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die weitverzweigte Familie der Gritschneders stammt aus dem Einödhof Gritschenöd (nahe [[Mühldorf am Inn]]), er selbst ist in einfachen Verhältnissen als Sohn eines Bahnbeamten geboren worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Otto Gritschneder |Titel= »Fachlich geeignet, politisch unzuverlässig….« -  Memoiren |Verlag=  C. H. Beck |Ort= München |Datum= 1996 |Seiten= 13 ff.  |ISBN= 3-406-40240-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein zwei Jahre jüngerer Bruder Max (1916–1983) trat in den Jesuitenorden ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Otto Gritschneder |Titel= »Fachlich geeignet, politisch unzuverlässig….« -  Memoiren |Verlag=  C. H. Beck |Ort= München |Datum= 1996 |Seiten= 115|ISBN= 3-406-40240-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule, Studium und Wehrdienst ===&lt;br /&gt;
Otto Gritschneder besuchte 1924 bis 1933 das [[Wittelsbacher-Gymnasium München|Wittelsbacher-Gymnasium]] in München, wo er das Abitur ablegte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heribert Prantl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Katholik, der auch nicht vor kirchlichen Autoritäten kuscht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 11. Januar 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Als Abiturient trat er der [[Bayerische Volkspartei|Bayerischen Volkspartei]] bei. Von 1933 bis 1936 studierte er Rechtswissenschaften an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. 1938 wurde er in München mit einem strafrechtlichen Thema bei Edmund Metzger zum &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;jur.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Seine beiden juristischen Staatsprüfungen legte er 1936 und 1939 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Otto Gritschneder |Titel= »Fachlich geeignet, politisch unzuverlässig….« -  Memoiren |Verlag=  C. H. Beck |Ort= München |Datum= 1996 |Seiten= 31,50,62 |ISBN= 3-406-40240-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde 1933 Mitglied der katholischen Studentenverbindung [[KDStV Aenania München]] im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]] und lernte den Jesuitenpater [[Rupert Mayer]] kennen. Als Rechtsreferendar und Assessor [[Stenographie|stenographierte]] er 1938 den Nazi-Prozess gegen Mayer beim [[Sondergericht]] München mit; Beschlagnahme und Verhör folgten. Nach Prozessende wurde er mit einem juristischen [[Berufsverbot]] belegt, weil er ein „gänzlich staatsabträgliches Wesen“ habe; 1939 wurde ihm die Zulassung zur Anwaltschaft verweigert („zwar fachlich geeignet, politisch jedoch derart unzuverlässig“). Das zum Ausgleich gemachte Angebot, ihn als Jurist an der Besatzungsherrschaft im polnischen [[Generalgouvernement]] mitwirken zu lassen, lehnte er ab, obgleich er dadurch der folgenden Einberufung zur [[Wehrmacht]] hätte entgehen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forum&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | text=forumjustizgeschichte.de, &amp;#039;&amp;#039;Forum Justizgeschichte (10. Juli 2005)&amp;#039;&amp;#039; | url=http://forumjustizgeschichte.de/Mitteilungen_Ju.229.0.html | wayback=20060713171026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin schlug er sich als Nachhilfelehrer durch und wurde bei Kriegsbeginn eingezogen. Als Sanitätssoldat wurde er in den Elsass verlegt, lernte dort seine Frau Margarete Caesar kennen und heiratete mitten im Krieg (Januar 1941; mit seiner Frau hatte er neun Kinder). Danach bekam er einige Monate Sonderurlaub, um ein Examen im Fach [[Nationalökonomie]] als Diplom-Volkswirt abzulegen und hatte das Glück, nicht verwundet zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Otto Gritschneder |Titel= »Fachlich geeignet, politisch unzuverlässig….« -  Memoiren |Verlag=  C. H. Beck |Ort= München |Datum= 1996 |Seiten= 100-108  |ISBN= 3-406-40240-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechtsanwalt ===&lt;br /&gt;
Als er 1945 seine Zulassung beantragte, verzögerte die [[Rechtsanwaltskammer|Anwaltskammer]] seinen Antrag. Erst ein energisches Eingreifen der [[Office of Military Government for Germany (U.S.)|amerikanischen Militärregierung]] verschaffte ihm die Zulassung, und – was mindestens genauso wichtig war – einen Telefonanschluss und genügend Benzin für sein Motorrad.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Otto Gritschneder |Titel= »Fachlich geeignet, politisch unzuverlässig….« -  Memoiren |Verlag=  C. H. Beck |Ort= München |Datum= 1996 |Seiten= 143 |ISBN= 3-406-40240-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus diesen Anfängen entstand die Sozietät Gritschneder, Weber &amp;amp; Hahn. Gritschneder hat zahlreiche junge Rechtsanwälte ausgebildet, darunter den späteren Intendanten des Bayerischen Rundfunks [[Albert Scharf]] und [[Benno Heussen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Benno Heussen |Titel= »Interessante Zeiten« – Reportagen aus der Innenwelt des Rechts |Verlag= Boorberg |Ort= München |Datum= 2013 |Seiten=  74 ff. |ISBN= 978-3-415-04958-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1964 verteidigte er den Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegels]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Rudolf Augstein]], gegen [[Franz Josef Strauß]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | titel=Otto Gritschneder im Gespräch mit Isabella Schmid |titelerg=Interview BR-alpha | url=https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/otto-gritschneder-gespraech100.html | datum=1999-07-22 |abruf=2024-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gritschneder sprach sich stets gegen [[Schwangerschaftsabbruch]] und staatliche Ehe[[scheidung]] aus. Hierzu hatte er bereits 1954 &amp;#039;&amp;#039;Drum prüfe, wer sich ewig bindet&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1952 war er [[Münchner Stadtrat|Stadtrat der Landeshauptstadt München]] als parteiloser Kandidat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pressedienst ===&lt;br /&gt;
1953 gründete er den &amp;#039;&amp;#039;Juristischen Pressedienst Gritschneder&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;nicht zu verwechseln mit dem &amp;#039;&amp;#039;Juristischen Pressedienst&amp;#039;&amp;#039; (kurz JPD), der ab 1988 im Stoytscheff Verlag erschien – siehe {{DNB-Portal|010240179|TEXT=Eintrag|NAME=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der aktuelle Gerichtsentscheide aufbereitet und an Medien liefert und heute vom Enkel des Gründers, Andreas Gritschneder, geführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.onlineurteile.de/aboutus &amp;#039;&amp;#039;Über uns&amp;#039;&amp;#039;], OnlineUrteile.de, abgerufen am 6. November 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Journalist und Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Schon seit 1946 schrieb Gritschneder neben seiner Anwaltstätigkeit für die Presse. Mit den Themen, für die er sich interessiert, greift er weit über die Welt des Rechts hinaus in die Politik ein (eine kurzfristige Tätigkeit im Stadtrat München beendete er schnell). Wie umfangreich dieses Werk ist, zeigen zwei Bücher, die im Privatverlag erschienen sind und die in zahllosen Zeitungen und Zeitschriften erschienenen journalistischen Arbeiten zusammenfassen: »Randbemerkungen« (1978) und »Weitere Randbemerkungen« (1987), zusammen über tausend Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtshistorisch befasste er sich vor allem mit [[Adolf Hitler|Hitler]] und Justiz; seine Notizen aus dem Prozess gegen Rupert Mayer veröffentlichte er 1965. Seine &amp;#039;&amp;#039;Anwaltsgeschichten&amp;#039;&amp;#039; schildern amüsante Begebenheiten aus seiner anwaltlichen Tätigkeit. 1996 veröffentlichte er seine Memoiren &amp;#039;&amp;#039;Fachlich geeignet, politisch unzuverlässig&amp;#039;&amp;#039;. Sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Kostenübersichtstabellen&amp;#039;&amp;#039; erscheint – von neuen Autoren betreut – als Schmeckenbecher / Scheungrab in der 27. Auflage (2025) bei [[Richard Boorberg Verlag|Boorberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gritschneder, Gebhard Himmler und Alfred Andersch ===&lt;br /&gt;
Er war ein Klassenkamerad [[Alfred Andersch]]s und widersprach 1980 in einem Leserbrief vehement der Darstellung des Schulleiters [[Gebhard Himmler]], des Vaters [[Heinrich Himmler]]s, in Anderschs Erzählung &amp;#039;&amp;#039;[[Der Vater eines Mörders]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=24819016 |Titel=Rufmord am Rex?|Nr=34|Jahr=1980}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Ich saß 1926/27 neben Alfred Andersch in der 3b des Wittelsbacher-Gymnasiums, Fensterreihe, 3. Bank“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Otto Gritschneder |Titel= »Fachlich geeignet, politisch unzuverlässig….« -  Memoiren |Verlag=  C. H. Beck |Ort= München |Datum= 1996 |Seiten= 28  |ISBN= 3-406-40240-2}}&amp;lt;/ref&amp;gt; erinnert sich Otto Gritschneder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Novelle beschreibt Andersch eine Szene, in welcher der Direktor des Gymnasiums, Gebhard Himmler, im Griechischunterricht eine Sonderprüfung vornimmt und dabei den Schüler Franz Kien (hinter dem sich der Autor verbirgt) so scharf und unfair prüft, dass er das Gymnasium verlassen muss. Der Direktor wird im Gegensatz zum Autor namentlich genannt und auf die Verbindung seines Sohnes Heinrich Himmler zur NSDAP hingewiesen. Hierdurch suggeriert Andersch, der Vater habe seine sadistischen Charakterzüge auf den späteren Reichsführer-SS übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie nicht nur Otto Gritschneder, sondern auch andere Mitschüler und Zeitzeugen in Leserbriefen an den Spiegel bestätigen, hat die Szene tatsächlich nicht stattgefunden. Der Direktor sei kein Sadist gewesen, sondern einfach ein konservativer &amp;quot;quittengelber&amp;quot; Schulmann. In einzelne Benotungen habe er niemals eingegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Petra Morsbach]] hat in einem Essay nachgewiesen, dass die Diskrepanz zwischen Erzählung und Wirklichkeit sich schon im Aufbau und der Sprache der Novelle zeigt: „Bei Anderschs Erzählung schloss ich auf ein Problem mit der Wirklichkeit, weil das Bemühen des Erzählers um Authentizität – also erlebte Wirklichkeit – am deutlichsten missglückt ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=  Petra Morsbach |Titel=  Die Wahrheit ist immer konkret |Sammelwerk= Warum Fräulein Laura freundlich war – über die Wahrheit des Erzählens |Verlag=   Piper |Ort= München |Datum=  2006|Seiten= 43 |ISBN= 978-3492048378}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Arnold-Freymuth-Preis]] in Anerkennung seines Beitrags zur Aufarbeitung der Geschichte der Justiz im Dritten Reich (1996)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.freymuth-gesellschaft.de/ Homepage der Freymuth-Gesellschaft]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Medaille „[[München leuchtet]] – den Freunden Münchens“ in Gold (1998)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DFB&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | text=deutschesfachbuch.de, &amp;#039;&amp;#039;Autorenbeschreibung Deutsches Fachbuch&amp;#039;&amp;#039; | url=http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3351025785&amp;amp;part=5&amp;amp;word=sammelbandes&amp;amp;PHPSESSID=1fc6aede620c316e4d09a225d32b2897 | archive-is=20130412065822}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Verdienste um die Bayerische Justiz]] (2003)&amp;lt;ref name=&amp;quot;DFB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bayerische Verfassungsmedaille]] in Silber (2002)&lt;br /&gt;
* Max-Friedlaender-Preis des Bayerischen Anwaltverbandes (2004)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayerischer-anwaltverband.de/fileadmin/Daten/Max_Friedlaender_Preis/2004_Verleihung_1_.pdf bayerischer-anwaltverband.de] (PDF) 3. Dezember 2004&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Akademie-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften|Akademiepreis]] 2004 der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] als „Zeitzeuge und manchmal unbequemer Mahner“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | text=&amp;#039;&amp;#039;Jahrfeier der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 2004&amp;#039;&amp;#039; Pressemitteilung | url=http://www.badw.de/aktuell/pressemitteilungen/2004/PM_24_2004/ | wayback=20071211112007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Vereinigung zur Erforschung und Darstellung der deutschen Rechts- und Justizgeschichte des 20. Jahrhunderts, München&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
=== Rechtshistorische Veröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pater Rupert Mayer vor dem Sondergericht.&amp;#039;&amp;#039; Anton Pustet, München/Salzburg 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fall [[Vera Brühne|Brühne]].&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/Berlin/Wien 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Für Seelenschmerz bezahlen. Aufsehenerregende Gerichtsfälle.&amp;#039;&amp;#039; Interfrom, Zürich 1976, ISBN 3-7201-5071-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Angeklagter Ludwig Thoma. Mosaiksteine zu einer Biographie aus unveröffentlichten Akten.&amp;#039;&amp;#039; Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1978, ISBN 3-475-52227-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich predige weiter. Pater Rupert Mayer und das Dritte Reich.&amp;#039;&amp;#039; Rosenheimer Verlagshaus, Rosenheim 1987, ISBN 3-475-52544-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bewährungsfrist für den Terroristen Adolf H. Der Hitler-Putsch und die bayerische Justiz.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1990, ISBN 3-406-34511-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Führer hat Sie zum Tode verurteilt … Hitlers Röhm-Putsch-Morde vor Gericht.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1993, ISBN 3-406-37651-7.&lt;br /&gt;
* mit [[Lothar Gruchmann]] und Reinhard Weber: &amp;#039;&amp;#039;Der Hitler-Prozess 1924, Band 1. 1.–4. Verhandlungstag.&amp;#039;&amp;#039; K.G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11317-X.&lt;br /&gt;
* mit Lothar Gruchmann und Reinhard Weber: &amp;#039;&amp;#039;Der Hitler-Prozess 1924, Band 2. 5.–11. Verhandlungstag.&amp;#039;&amp;#039; K.G. Saur, München 1997, ISBN 3-598-11318-8.&lt;br /&gt;
* mit Lothar Gruchmann und Reinhard Weber: &amp;#039;&amp;#039;Der Hitler-Prozess 1924, Band 3. 12.–18. Verhandlungstag.&amp;#039;&amp;#039; K.G. Saur, München 1998, ISBN 3-598-11319-6.&lt;br /&gt;
* mit Lothar Gruchmann und Reinhard Weber: &amp;#039;&amp;#039;Der Hitler-Prozess 1924, Band 4. 19.–25. Verhandlungstag.&amp;#039;&amp;#039; K.G. Saur, München 1999, ISBN 3-598-11355-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Furchtbare Richter. Verbrecherische Todesurteile deutscher Kriegsgerichte.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1998, ISBN 3-406-42072-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hitler-Prozeß und sein Richter [[Georg Neithardt]]. Skandalurteil von 1924 ebnet Hitler den Weg.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-48292-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juristische Fachveröffentlichungen, Rechtsberater ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drum prüfe, wer sich ewig bindet.&amp;#039;&amp;#039; Carl Lange, Duisburg 1954.&lt;br /&gt;
* mit Eitel Giebisch: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsfragen des Alltags.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Sebastian Lux, Murnau 1955.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juristisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/Berlin/Wien 1967.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Familienrecht.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/Berlin/Wien 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundstückskauf und Hausbau.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/Berlin/Wien 1969.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Weg zur Ehe. Das Recht in Ehe und Familie.&amp;#039;&amp;#039; Christophorus, Freiburg 1970.&lt;br /&gt;
* mit Volker Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Patient, Arzt, Versicherung.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/Berlin/Wien 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehescheidung in der Reform.&amp;#039;&amp;#039; A. Fromm, Osnabrück 1971.&lt;br /&gt;
* mit John M. Finnis und Antoine Suarez:  &amp;#039;&amp;#039;Recht auf Gerechtigkeit. Dokumentation eines Colloquiums.&amp;#039;&amp;#039; Adamas-Verlag, Köln 1979, ISBN 3-920007-50-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Familienrecht.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/Berlin/Wien 1982, ISBN 3-548-04009-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ehescheidung in der Reform. Eine kritische Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; A. Fromm, Osnabrück 1984, ISBN 3-7729-5010-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsrecht für die Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/Berlin/Wien 1984, ISBN 3-548-04040-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ullstein Lexikon des Rechts.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt/Berlin/Wien 1985, ISBN 3-550-06018-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kostenübersichtstabellen.&amp;#039;&amp;#039; 15. Auflage. Boorberg, Stuttgart 1996, ISBN 3-415-02228-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Randbemerkungen.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, München 1978, ISBN 3-980-03690-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weitere Randbemerkungen.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, München 1986, ISBN 3-980-03692-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fachlich geeignet, politisch unzuverlässig. Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1996, ISBN 3-406-40240-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anwaltsgeschichten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. C.H. Beck, München 2002, ISBN 3-406-49855-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Heribert Prantl]]: [http://www.rechtsanwaltskammer-muenchen.de/fileadmin/downloads/mitteilungen/II_Quartal.PDF &amp;#039;&amp;#039;RA Otto Gritschneder.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 377 kB) In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen II/2005.&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Münchener Juristischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; S. 20. Umfangreicher Nachruf.&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119305089}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119305089|LCCN=n/86/120654|VIAF=34498603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gritschneder, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtshistoriker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gritschneder, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtshistoriker, Rechtsanwalt und Publizist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]-[[Schwanthalerhöhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. März 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]-[[Schwanthalerhöhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rensi</name></author>
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