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	<title>Otto Greiner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Greiner&amp;diff=266211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirilailai: Text erweitert, Kategorie und Weblinks eingef.</title>
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		<updated>2026-04-19T07:38:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text erweitert, Kategorie und Weblinks eingef.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Otto greiner painter 1900.jpg|mini|Otto Greiner im Jahre 1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Greiner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Dezember]] [[1869]] in [[Leipzig]]; † [[24. September]] [[1916]] in [[München]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Ernst Otto Greiner&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutsche|deutscher]] [[Malerei|Maler]] und [[Grafiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Greiner trat 1884 als [[Lithograf]]enlehrling in das Institut von [[Julius Klinkhardt]] in [[Leipzig]] ein. Nach der Lehre studierte er zwischen 1888 und 1891 unter [[Alexander von Liezen-Mayer|Sándor Liezen-Mayer]] an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]] in München. 1891 unternahm er seine erste Studienreise nach [[Italien]], auf der er [[Max Klinger]] traf und sich mit ihm anfreundete. Zwischen 1892 und 1898 lebte er in München und Leipzig. 1892 zog er nach [[Rom]], wo er Max Klingers früheres [[Atelier]]haus hinter dem [[Kolosseum]] nutzte. Aus dieser Zeit stammt auch das bekannteste [[Porträtmalerei|Porträt]] von Greiner, das Max Klinger 1905 in Rom von seinem Freund anfertigte; aus der dortigen Bekanntschaft mit [[Erich Wolfsfeld]] resultierte ein weiteres Porträt von 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erster Weltkrieg|Kriegsbedingt]] verließ er Anfang 1915 Italien und setzte seine Arbeiten bis zu seinem Tode im Jahr 1916 in München fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Greiner starb unerwartet an einer Lungenentzündung, die er sich beim Malen auf dem Dach seines Hauses zugezogen hatte. Er wurde auf dem [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhof]] in München beerdigt. Der Entwurf des Grabsteins stammt von Max Klinger.&amp;lt;ref&amp;gt;Leipziger Kunstverein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ausstellung zum Gedächtnis von Otto Greiner&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1917, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Otto Greiner.jpg|mini|Grabstätte Otto Greiner (2025)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Otto Greiner kam über das grafische Handwerk zur [[Malerei]]. Sein Onkel war Lithograph in Leipzig. Greiner lernte in der Verlagsfirma Julius Klinkhardt das lithographische Handwerk, begann in der Privatschule von [[Arthur Haferkorn]] sich künstlerisch auszubilden. In dieser Zeit entstanden erste Aufträge wie Titelblätter von Festspielprogrammen, aber auch zeichnerische Studien und erste Drucke. Er verwandte als einer der ersten deutschen Künstler die Technik der [[Lithografie]] nicht nur zur Vervielfältigung, sondern auch zur eigenen gestalterischen Aussage. Bereits [[Adolph von Menzel]] experimentierte mit der Lithographie im künstlerischen Sinn. Greiners naturalistischen Darstellungen, die für seine Epoche typisch sind, finden heute weniger Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des Greiner-[[Biograf]]en Hans W. Singer schuf er für seine größeren Arbeiten unzählige Studien. Für sein nicht mehr vollendetes Werk &amp;#039;&amp;#039;Triumph der Venus&amp;#039;&amp;#039;, das bei der Flucht aus Italien zurückbleiben musste, schuf er allein acht lebensgroß gemalte [[Akt (Kunst)|Akt]]studien zu einer einzigen Nebenfigur. Ähnlich aufwändig waren die Vorstudien zu seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Hexenschule&amp;#039;&amp;#039;, die in Singers Biografie &amp;#039;&amp;#039;Meister der Zeichnung, Band vier&amp;#039;&amp;#039; als Reprint dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen wenigen großformatigen Monumentalgemälden zählen: &amp;#039;&amp;#039;Odysseus und die Sirenen&amp;#039;&amp;#039;, an dem er in Rom drei Jahre lang arbeitete (gilt gemeinhin seit dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als verschollen), &amp;#039;&amp;#039;Prometheus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.gallery.ca/collection/artwork/prometheus Prometheus | National Gallery of Canada] &amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Herkules bei Omphale&amp;#039;&amp;#039; (1905 in Rom entstanden)&amp;lt;ref name = herkules&amp;gt; [https://www.staatsgalerie.de/de/sammlung-digital/herkules-bei-omphale Herkules bei Omphale | Staatsgalerie Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Hexenschule&amp;#039;&amp;#039; und sein einziger Zyklus &amp;#039;&amp;#039;Über die Frauen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Nach Aussagen des Zeitzeugen und Greiner-Sammlers [[Walter Steinweden]] wurde das Werk &amp;#039;&amp;#039;Odysseus und die Sirenen&amp;#039;&amp;#039; – aus dem Bestand des Leipziger Museums der Bildenden Künste – 1945 bei der Besetzung der Stadt durch [[Rote Armee|russische Truppen]] zerstört, die das Gemälde kurzerhand aus dem Rahmen schnitten, um damit ein erbeutetes Klavier für den Abtransport abzudecken.&lt;br /&gt;
Das Werk Greiners gründet auf sorgfältiger grafischer Bearbeitung, im Besonderen bei der figürlichen Darstellung. Der Akt stand dabei häufig im Mittelpunkt seines Schaffens. Weiterhin schuf er zahlreiche [[Porträt]]s und behandelte antike und phantastische Themen. Diese Themen bilden den Hauptteil seiner 112 grafischen Arbeiten und wenigen großen Gemälde. Eine dieser großformatigen Arbeiten – &amp;#039;&amp;#039;Herkules bei Omphale&amp;#039;&amp;#039;  – ist seit 2010 Teil der Sammlung der [[Staatsgalerie Stuttgart]]&amp;lt;ref name = herkules/&amp;gt; und erstmals wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Die letzten beiden Monumentalgemälde Greiners, Auftragsarbeiten für das neu erbaute Haus der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Bücherei&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig, blieben durch seinen überraschenden Tod unvollendet.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Julius Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Otto Greiner&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;130&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Greiner Otto - Nannina Greiner.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Nannina Greiner,&amp;#039;&amp;#039; um 1905&lt;br /&gt;
Greiner Otto - Sirmione -.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Sirmione am Gardasee,&amp;#039;&amp;#039; 1899&lt;br /&gt;
Greiner Otto - Fliehender Faun.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Fliehender Faun&amp;#039;&amp;#039;, 1892&lt;br /&gt;
Otto Greiner - Lebensfreude.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Lebensfreude&amp;#039;&amp;#039; (1915)&lt;br /&gt;
Otto Greiner - Porträt des Zeichenlehrers Arthur Haferkorn (1890).jpg|Porträt seines Zeichenlehrers und Freundes Arthur Haferkorn, 1898&lt;br /&gt;
OttoGreinerArthurHaferkornSitzend.jpg|Bildnis Arthur Haferkorn, Lithographie&lt;br /&gt;
Datei:OttoGreiner-OdysseusunddieSirenen1900.jpg|Odysseus und die Sirenen, Gemälde 1900&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Birgit Götting: &amp;#039;&amp;#039;Otto Greiner (1869–1916): die Entstehung eines Künstlers: zu den Aufstiegsbedingungen einer begabten Handwerkslithographen zu anerkannter Künstlergrösse&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 1980 (Dissertation).&lt;br /&gt;
* Hans W. Singer: &amp;#039;&amp;#039;Otto Greiner – Meister der Zeichnung&amp;#039;&amp;#039;. A. Schumann’s Verlag, Leipzig 1912, (als PDF auf der Internetseite der University of Toronto verfügbar: http://www.archive.org/details/zeichnungenvonot00greiuoft).&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|36||Greiner, Otto|[[Johannes Jahn]]|118718762}}&lt;br /&gt;
* [[Julius Vogel (Kunsthistoriker)|Julius Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Greiner&amp;#039;&amp;#039;. Velhagen &amp;amp; Klasings, Bielefeld 1925 (Werkverzeichnis, alle Arbeiten auf Papier).&lt;br /&gt;
* Rolf Günther: &amp;#039;&amp;#039;Der Symbolismus in Sachsen 1870-1920.&amp;#039;&amp;#039; Dresden, Sandstein, 2005, ISBN 3-937602-36-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118718762}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ottogreiner.com Bilder von Otto Greiner]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/details/zeichnungenvonot00greiuoft Zeichnungen von Otto Greiner | Archive]&lt;br /&gt;
* [http://lexikus.de/bibliothek/Zeichnungen-von-Otto-Greiner-1869-1916 Zeichnungen von Otto Greiner | Lexikus]&lt;br /&gt;
* [https://digital.slub-dresden.de/data/kitodo/AusszuGev_51395757X/AusszuGev_51395757X_tif/jpegs/AusszuGev_51395757X.pdf Leipziger Kunstverein: Ausstellungskatalog zur Gedächtnisausstellung Otto Greiner 1917 | SLUB Dresden]&lt;br /&gt;
* [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kfa1941_1942/0039/image,info Artikel zur Ausstellung 1941 in Leipzig | Digitale Bibliothek der Universität Heidelberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.ardmediathek.de/video/kunst-krempel/mythologische-zaungaeste/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzVjMzgyNDA3LTdhYWMtNDAxYS1iZjk3LThhYmFiOGEwZGE3NA Aquarell Flucht von Satyrn | Kunst und Krempel, ARD Mediathek]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=mPmeAazhXNo Aquarell Otto Greiner | Kunst und Krempel, Bayerischer Rundfunk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118718762|LCCN=nr/96/23795|VIAF=76589374}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Greiner, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1869]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Greiner, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Greiner, Ernst Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Dezember 1869&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. September 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirilailai</name></author>
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