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	<title>Otto Graepel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-23T14:00:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Friedrich Graepel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Oktober]] [[1857]] in [[Ovelgönne]]; † [[7. Oktober]] [[1924]] in [[Eutin]]) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Otto Graepel wurde am 1. Oktober 1857 als Sohn des Landgerichtsrates [[Carl Bernhard Friedrich Graepel|Friedrich Graepel]] in Ovelgönne geboren. Er besuchte das Gymnasium in [[Jever]] und studierte [[Rechtswissenschaft]] an den Universitäten [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Universität Leipzig|Leipzig]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]].&lt;br /&gt;
Nach Ablegung der beiden juristischen Staatsexamina trat er 1883 in den [[Großherzogtum Oldenburg|oldenburgischen]] Staatsdienst ein und wurde er 1885 als Hilfsarbeiter und [[Sekretär]] dem oldenburgischen Justizministerium zugeteilt. Im Juli 1887 wurde er zum Amts[[richter]] in [[Brake (Unterweser)|Brake]] ernannt und 1890 an das [[Landgericht Oldenburg]] versetzt. Die richterliche Tätigkeit erfüllte ihn offenbar allerdings nicht und so nahm er im Juni 1895 die Stelle eines administrativen Mitglieds der Direktion der [[Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen|Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahnen]] an. Die Tätigkeit entsprach offenbar seinem Wunsch nach Selbständigkeit und praktisch-organisatorischer Arbeit. In den folgenden Jahren bemühte sich Graepel erfolgreich um die Wiederbelebung des [[Nordenham]]er Hafens, der durch die Rückverlegung des Betriebes des [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] nach [[Bremerhaven]] zu veröden drohte. Er war an den Verhandlungen über die Ansiedlung neuer Gesellschaften – der &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Dampffischereigesellschaft [[Nordsee (Restaurantkette)|Nordsee]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Norddeutsche Seekabelwerke|Norddeutschen Seekabelwerke]]&amp;#039;&amp;#039; – beteiligt, die den neuerlichen Aufschwung des Hafens herbeiführten. Sein Verhandlungsgeschick und seine organisatorischen Fähigkeiten machten ihn außerdem zum Anwärter auf Leitungsfunktionen in der Staatsverwaltung, zumal er durch seine Heirat auch über nützliche Beziehungen verfügte. Als der Präsident der Eisenbahndirektion [[Otto von Mühlenfels]] 1899 wegen schwerer Konflikte mit dem [[Oldenburgischer Landtag|Landtag]] sein Amt niederlegte, wurde Graepel sein Nachfolger bei der Großherzoglichen Eisenbahndirektion Oldenburg. Vorerst nur zum Eisenbahndirektor ernannt, wurde ihm 1907 der Titel eines Eisenbahndirektionspräsidenten verliehen. Begünstigt durch äußere Umstände gelang es Graepel, die Differenzen mit dem Parlament auszuräumen und die Einnahmen der Eisenbahn so zu steigern, dass sie zu einem wichtigen Faktor der staatlichen Finanzen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 3. Januar 1916 wurde er auch aufgrund seiner erfolgreichen Tätigkeit zum Finanzminister des Großherzogtums Oldenburg ernannt. In politischer Hinsicht [[Konservatismus|konservativ]] eingestellt, wandte er sich noch im Oktober 1918 gegen die Parlamentarisierung der Regierung, fügte sich aber dann rasch dem Druck der Lage und akzeptierte die notwendigen Verfassungsänderungen, wenn ihm auch die Zustimmung nach eigener Aussage schwer fiel. Um die Kontinuität zu wahren, trat er am 11. November 1918 als parteiloser Fachminister dem Landesdirektorium des [[Oldenburg (Land)|Freistaates Oldenburg]] bei, das nach der Abdankung des Großherzogs als provisorische Regierung fungierte. Vom 21. Juni 1919 bis zu seinem freiwilligen Eintritt in den Ruhestand am 9. September 1921 amtierte er in der von Ministerpräsident [[Theodor Tantzen der Jüngere|Theodor Tantzen]] geführten Landesregierung als Minister für Justiz, Kirchen und Schulen. Am 1. Oktober 1921 wurde er auf eigenen Wunsch zum Amtsgerichtsrat in [[Eutin]], der Hauptstadt der [[Exklave]] &amp;#039;&amp;#039;Landesteil Lübeck&amp;#039;&amp;#039; des [[Freistaat Oldenburg|Freistaats Oldenburg]], ernannt. Drei Jahre später starb er dort an einem Herzleiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Ehrenmitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Normannia Leipzig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Graepel heiratete am 29. Mai 1888 Alida Sophie Elisabeth geb. Tappenbeck (1864–1953), die Tochter des oldenburgischen Justizministers [[Friedrich Tappenbeck]] (1820–1893). Das Ehepaar hatte drei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kuhnt (Oldenburg)|Kabinett Kuhnt]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Tantzen I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 7: &amp;#039;&amp;#039;Supplement A–K.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 393–394.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Graepel, Otto Friedrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 246 ([https://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/g.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034736698|VIAF=302126909}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Graepel, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesminister (Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Schienenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oldenburgische Staatseisenbahnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graepel, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Graepel, Otto Friedrich&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Oktober 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ovelgönne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Oktober 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Eutin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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