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	<title>Otto Gohdes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T07:27:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Gohdes&amp;diff=1477723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: genauere Lokalisierung</title>
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		<updated>2025-10-07T15:54:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;genauere Lokalisierung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GohdesOtto.jpg|thumb|Otto Gohdes]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Gohdes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Dezember]] [[1896]] in [[Złocieniec|Falkenburg]], [[Pommern]]; † [[5. März]] [[1945]] bei [[Łabędzie (Drawsko Pomorskie)|Labenz]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Gohdes, Sohn eines Landarbeiters, besuchte von 1903 bis 1911 die [[Bürgerschule]] in Falkenburg und war anschließend Ziegelarbeiter. Von 1912 bis 1914 wurde er an der Unteroffizier-Vorschule in [[Gryfice|Greifenberg]] in [[Pommern]] ausgebildet. Anschließend war er bis zum Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] Schüler der Unteroffizierschule [[Trzebiatów|Treptow an der Rega]] im Kreis Greifenberg. Im Krieg wurde Gohdes viermal verwundet (Schwerkriegsbeschädigter) bevor er im Juli 1918 in französische Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er im März 1920 zurückkehrte. Auszeichnungen, die er im Krieg erhielt, waren unter anderem das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreu]]z beider Klassen, das Verwundetenabzeichen und das silberne Militärverdienstabzeichen III. In Falkenburg war er bei der [[Brigade Ehrhardt]] von 1920 bis 1923 Zugführer und anschließend bis 1930 Ortsgruppenführer beim [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]]. Er gehörte zeitweise dem Grenzschutz in Pommern an und war Mitglied bei der [[Organisation Consul]], im [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]], im [[Bund Wiking]] sowie im [[Heinz Oskar Hauenstein#Schlageterbund|Schlageter-Bund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1923 wurde Gohdes Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], der neu gegründeten Partei trat er zum 1. Oktober 1929 erneut bei (Mitgliedsnummer 154.998).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11411467&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biorabw}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach anderen Angaben war er bereits 1925 wieder als [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppenleiter]] für Falkenburg tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Lilla, &amp;#039;&amp;#039;Statisten&amp;#039;&amp;#039;, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Juli 1930 bis März 1933 war er auch Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]], in der den Rang eines [[SS-Sturmbannführer]]s erreichte. Von 1922 bis 1932 arbeitete Gohdes als Forstangestellter der Preußischen Staatsoberförsterei Neuhof bei Virchow im [[Landkreis Dramburg]]. Aufgrund seiner politischen Betätigung für die NSDAP wurde Gohdes 1932 aus dem Staatsdienst entlassen, nachdem bereits 1931 ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er mehrere Jahre lang als Kreisleiter der NSDAP fungiert hatte, wurde Gohdes im Mai 1932 zum Gauorganisationsleiter in Pommern ernannt. Bei der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl vom März 1933]] wurde Gohdes als Kandidat der NSDAP für den Wahlkreis 6 (Pommern) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Nachdem sein Mandat im [[Reichstagswahl November 1933|November 1933]], [[Reichstagswahl im Deutschen Reich 1936|1936]] sowie [[Reichstagswahl 1938|1938]] bestätigt wurde, gehörte er dem [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] ohne Unterbrechung bis zum Ende der NS-Herrschaft im Mai 1945 an. Das wichtigste parlamentarische Ereignis, an dem Gohdes sich während seiner Abgeordnetenzeit beteiligte, war die Verabschiedung des – unter anderem auch mit seiner Stimme beschlossenen – [[Ermächtigungsgesetz]]es im März 1933. 1933 wurde Gohdes in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt, trat das Mandat aber nicht an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Albert Heinen]]: &amp;#039;&amp;#039;Gottlos, schamlos, gewissenlos. Zum Osteinsatz der Ordensburg-Mannschaften.&amp;#039;&amp;#039; Gaasterland-Verlag, 2007. S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 1933 wurde Gohdes Reichsschulungsleiter der NSDAP und der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] (DAF) in [[Berlin]]. Sein Nachfolger als Reichsschulungsleiter der NSDAP im [[Amt Rosenberg]] und der DAF wurde im Herbst 1934 [[Max Frauendorfer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3486545019|Seite=85}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1933 war er Herausgeber der NSDAP-Schulungsbriefe und war auch als Reichsschulungsredner tätig. Er war Mitglied im kleinen Konvent der DAF und 1934 Leiter des Amtes Ausbildung der NS-Gemeinschaft [[Kraft durch Freude]] (KdF). Gohdes war Mitglied der [[Reichsarbeitskammer]], des Sachverständigenbeirates der [[Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation|NSBO]] (1934) sowie Kuratoriumsmitglied des Instituts für Konjunkturforschung (1934). Gohdes war zudem Autor politischer Zeitungsartikel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1935 bis 1938 fungierte er als Reichshauptamtsleiter und von 1936 bis Frühjahr 1945 als Kommandant der Reichsführerschule [[NS-Ordensburg Krössinsee]]. Ab November 1938 gehörte er der [[Sturmabteilung]] (SA) an, in der er im November 1944 den Rang eines Gruppenführers erreichte. Ferner war Gohdes, seit 1936 verheiratet, Beisitzer der Filmoberprüfstelle der Reichsfilmkammer. Gohdes gehörte 1940 einer Delegation der NSDAP an, die nach [[Japan]] reiste. 1943 wurde er Hauptdienstleiter der NSDAP.&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild Leutner/[[Wolfram Adolphi]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und China 1937-1949&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 525.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er leitete die „Dienststelle Gohdes“, den Aufbaustab des deutschen Verwaltungspersonals im [[Kaukasus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Gerlach (Historiker)|Christian Gerlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Kalkulierte Morde. Die deutsche Wirtschafts- und Vernichtungspolitik in Weißrussland 1941 bis 1944.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Edition, Hamburg 1999, ISBN 3-930908-54-9, S. 172 (Fn. 280).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gohdes floh vor der anrückenden [[Rote Armee|Roten Armee]] aus der Ordensburg und starb bei Kampfhandlungen am 5. März 1945 bei Labenz im [[Kreis Dramburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausbildungsvorschrift für die Politischen Leiter der NSDAP&amp;#039;&amp;#039;, [[s.l.e.a.]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marschausbildung A. V. M.&amp;#039;&amp;#039;, 1935.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Kaukasien&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1944.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kaukasien. Kurze Einführung mit Karten&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Sawinski: &amp;#039;&amp;#039;Die Ordensburg Krössinsee in Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Helios Verlag, Aachen 2008, ISBN 978-3-933608-77-2.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=183 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130430978}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130430978}}&lt;br /&gt;
* Otto Gohdes in der [http://zhsf.gesis.org/ParlamentarierPortal/biorabwr_db/biorabwr_db.php BIORAB-Datenbank]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/405da264-f140-4762-952a-dfab34c4d710/ Nachlass Bundesarchiv N 2098]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130430978|VIAF=6040130}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gohdes, Otto}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSBO-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Bund Wiking]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Organisation Consul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gohdes, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Dezember 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Złocieniec|Falkenburg]], Pommern&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. März 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Łabędzie (Drawsko Pomorskie)|Labenz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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