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	<title>Otto Gleim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;++wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gleim, Otto (1866-1929).jpg|mini|hochkant|Otto Gleim (1910)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Gleim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1866]] in [[Kassel]]; † [[17. August]] [[1929]] in [[Planegg]]) war ein deutscher [[Ministerialbeamter]]. Er war [[Gouverneur]] von Kamerun und [[Unterstaatssekretär]] im [[Reichskolonialamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gleim entstammte einer alten Juristenfamilie aus dem [[Kurfürstentum Hessen]] und war ein Sohn des Wirklichen Geheimen Oberregierungsrats [[Wilhelm Gleim]] und dessen Ehefrau Antonie Gleim geb. Lambert. Er besuchte Gymnasien in [[Glogau]], [[Breslau]] und [[Berlin]]. Ab 1885 studierte er Medizin, ab 1886 [[Rechtswissenschaft]] an der [[Philipps-Universität Marburg]] und der [[Universität Leipzig]]. Noch 1886 wurde er sowohl im [[Corps Teutonia Marburg]] als auch im [[Corps Lusatia Leipzig]] [[Reception (Corps)|recipiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1960, 102/662; 3/636.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]]. Aus der Ehe mit Adelheid geb. Krause stammen die Söhne Wilhelm und Erwin Gleim. Otto Gleim war ein Vetter des Chirurgen [[Fritz König (Mediziner, 1866)|Fritz König]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Referendariat]] leistete er unter anderem in [[Lübben (Spreewald)]] ab. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Dr. iur.]] und dem zweiten [[Staatsexamen]] trat er 1895 als [[Assessor]] in die Kolonialabteilung des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amts]] ein und wurde Anfang 1896 zur Vertretung des Koloniekanzlers nach [[Kamerun]] entsandt. Von November 1896 bis 1898 war er Kanzler und stellvertretender Gouverneur der [[Deutsche Kolonie Togo|Deutschen Kolonie Togo]]. Anschließend kehrte er in die Kolonialabteilung zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wurde Gleim als erster Berufs[[konsul]] für [[Angola]] und [[Republik Kongo|Französisch-Kongo]] nach [[Luanda|São Paulo de Loanda]] entsandt. Er war zugleich Konsul für [[Französisch-Äquatorialafrika]] und den souveränen [[Demokratische Republik Kongo|Kongostaat]]. 1901 kehrte er als &amp;#039;&amp;#039;ständiger Hilfsarbeiter&amp;#039;&amp;#039; in der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes nach Deutschland zurück. Im Dezember desselben Jahres wurde er zum [[Legationsrat]] ernannt, 1904 zum &amp;#039;&amp;#039;Wirklichen Legationsrat&amp;#039;&amp;#039; und [[Vortragender Rat|Vortragenden Rat]], 1908 zum &amp;#039;&amp;#039;Geheimen Oberregierungsrat&amp;#039;&amp;#039; im Reichskolonialamt. 1904/1905 und 1906/1907 war er vorübergehend als Vertreter des Gouverneurs in Kamerun tätig. Im August 1910 wurde Gleim selbst Gouverneur von Kamerun; er trat aber bereits 1911 wegen des von ihm abgelehnten [[Marokko-Kongo-Vertrag]]s zurück. Im Mai 1912 wurde er von Staatssekretär [[Wilhelm Solf]] zum Direktor der Abteilung für allgemeine Verwaltung in das Reichskolonialamt zurückberufen und 1916 zum Unterstaatssekretär befördert. 1918 erhielt er den [[Charakter (Titel)]] [[Wirklicher Geheimer Rat]]. Die Zeit seines Wirken als Gouverneur von Kamerun war zu kurz, als dass er wichtige Akzente hätte setzen können. Seine Amtszeit wird zusammen mit der von [[Theodor Seitz]] (1907–1910) und [[Karl Ebermaier]] der Phase der Kolonialreformen von [[Bernhard Dernburg]] zugerechnet, die ihre Schwerpunkte auf eine friedliche wirtschaftliche Ausbeutung der als &amp;#039;&amp;#039;Schutzgebiete&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten [[Deutsche Kolonien|deutschen Kolonien]] setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Schnee (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Kolonial-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Leipzig 1920, S. 740. ([http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/Standardframeseite.php?suche=Gleim online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder des Corps Teutonia zu Marburg von 1825–2000.&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;O. o.&amp;amp;nbsp;J., Nr. 645, S. 151.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Biographisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 11 (1929), S. 113–117.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Otto Gleim. Ein Lebensbild.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Corpszeitung&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1962, Nr. 2, S. 45.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, S. 46 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Otto Gleim}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/006174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gouverneure (Deutsch-Kamerun)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133410269|VIAF=25791510}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gleim, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur (Kamerun)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Kolonialgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exzellenz (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gleim, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gouverneur von Kamerun, Unterstaatssekretär im Reichskolonialamt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Planegg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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