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	<title>Otto Geithner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Geithner&amp;diff=714799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2025-10-04T12:45:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Straßenschild Kreuzung Von-Zach-Straße mit Otto-Geithner-Straße (Gotha).jpg|mini|Otto-Geithner-Straße in Gotha]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Geithner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. Mai]] [[1876]] in [[Merseburg]]; † [[31. Juli]] [[1948]] in [[Gotha]]) war ein [[Kommunismus|kommunistischer]] Politiker und Journalist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Geithner-Grab-CTH.JPG|mini|Grabstätte des Ehepaars Otto und Auguste Geithner in Gotha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geithner besuchte von 1882 bis 1890 die [[Bürgerschule]] und absolvierte von 1890 bis 1893 eine [[Tischler]]lehre&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gotha&amp;quot;&amp;gt;Helmut Roob und Günter Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Rhino-Verlag, Arnstadt/Weimar 2006, ISBN 3-932081-37-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach deren Abschluss kam er auf der [[Wanderjahre|Walz]], dort vor allem in der Schweiz, mit [[Sozialismus|sozialistischen]] Ideen in Kontakt und schloss sich 1894 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an. Während seiner Zeit in der Schweiz lernte er [[August Bebel]] und [[Friedrich Engels]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1899 bis 1910 war er, dank der Förderung von [[Karl Liebknecht]], Vorsitzender der [[Arbeiterbildung]]sschule in Berlin, 1908 bis 1910 fungierte er als Redakteur des Pressebüros der [[Reichsparteischule (SPD)|SPD-Parteischule]]. Geithner war hauptamtlich für die Partei tätig: ab 1907 als Expedient des Parteiverlags, ab 1908 als Literaturredakteur des &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratischen Pressebureaus&amp;#039;&amp;#039; (Vorläufer des &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialdemokratischer Pressedienst|Sozialdemokratischen Pressedienstes]]&amp;#039;&amp;#039;), ab 1910 als Redakteur und 1910 bis 1915 Chefredakteur des &amp;#039;&amp;#039;[[Gothaer Volksblatt]]es&amp;#039;&amp;#039;. Von 1912 bis 1918 war er Abgeordneter des [[Gothaer Landtag|gothaischen Landtags]] und von 1915 bis 1918 Soldat.&amp;lt;ref name=Gotha/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Burgfriedenspolitik]] der Parteimehrheit nach Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] ablehnend, machte Geithner aus dem von ihm geleiteten Regionalblatt ein bis zum Verbot im Februar 1915 wichtiges Organ der Kriegsgegner. Geithner nahm im März 1915 an Treffen der [[Gruppe Internationale]] teil, fertigte später illegale Flugblätter des [[Spartakusbund]]es an und schloss sich 1917 der neu gegründeten [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] an, der sich in Gotha und Umgebung große Teile der bisherigen SPD-Mitgliedschaft anschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Novemberrevolution]] und der Abschaffung der Monarchie war Geithner als Vorsitzender des örtlichen [[Rat der Volksbeauftragten|Rates der Volksbeauftragten]] bis zur Berufung von [[Wilhelm Bock (Politiker, 1846)|Wilhelm Bock]], Emil Grabow und Adolf Schauder als Volksbeauftragte am 30. November 1918 faktisch Regierungschef des [[Freistaat Sachsen-Gotha|Freistaates Sachsen-Gotha]]. In dieser Zeit wurde auch Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates und Redakteur in Gotha&amp;lt;ref name=Gotha/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Wahlen im Februar 1919, bei denen die USPD die absolute Mehrheit in Sachsen-Gotha erreichte, gehörte er der [[Landesversammlung des Freistaates Gotha]] bis zu seiner Auflösung 1923 an. Geithner sorgte unter anderem für Sozialreformen wie die Einführung des &amp;#039;&amp;#039;Acht-Stunden-Tages&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Kapp-Putsch in Thüringen|Kapp-Putsches]] war er 1920 Mitglied der „Gefechtsleitung zur Befreiung Gothas“ von den Reichswehreinheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vereinigung der thüringischen Staaten zum [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] zog er im Mai 1920 auch in den dortigen Landtag ein, dem er bis 1927 angehörte. Mit der Mehrheit der örtlichen USPD beteiligte sich Geithner Ende 1920 am Zusammenschluss mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zur [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands|VKPD]], deren „Zentralausschuss“ er vom Vereinigungsparteitag als Vertreter des Parteibezirkes Thüringen bis 1923 angehörte, weiterhin leitete er zeitweise die KPD-Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringer Volksblatt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der KPD zum „linken“ Flügel um [[Ruth Fischer]] und [[Arkadi Maslow]], dann zum „ultralinken“ Flügel um [[Iwan Katz]] gehörende Geithner war einer der ersten prominenten parteiinternen Kritiker, der von der ab 1925 amtierenden Führung um [[Ernst Thälmann]] im März 1926 aus der Partei ausgeschlossen wurde. Geithner gründete zusammen mit den beiden ebenfalls aus der KPD ausgeschiedenen thüringischen Landtagsabgeordneten [[Agnes Schmidt]] und [[Hans Schreyer]] die &amp;#039;&amp;#039;[[Kommunistische Arbeitsgemeinschaft#KAG Nr. 2|Kommunistische Arbeitsgemeinschaft]]&amp;#039;&amp;#039; (KAG), die aber bei den Landtagswahlen 1927 mit 0,46 % der Stimmen den Einzug ins Parlament verfehlte. Geithner und seine Gruppe arbeiteten in der Folgezeit zeitweilig mit [[Karl Korsch]] zusammen und schlossen sich in der Endphase der Weimarer Republik der [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAPD]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 beteiligte sich Geithner am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]. Geithner wurde 1935 verhaftet, zu dreieinhalb Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt und nach Verbüßung der Strafe im Oktober 1938 ins [[KZ Buchenwald]] verschleppt, wo er bis zur Befreiung im April 1945 inhaftiert war. Nach Gotha zurückgekehrt, schloss er sich der KPD an und wurde 1946 Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/otto-geithner?ID=4339 &amp;#039;&amp;#039;Geithner, Otto.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;, arbeitete bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringische Volkszeitung|Thüringischen Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und war von 1946 bis zu seinem Tod Alterspräsident der Gothaer Stadtverordnetenversammlung und Direktor der Bibliothek auf [[Schloss Friedenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod wurde Geithner im [[Krematorium Gotha]] eingeäschert. Seine Grabstätte findet sich auf dem Gothaer [[Hauptfriedhof Gotha|Hauptfriedhof]] (Urnenplatz 205 a).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Oststraße 40, Gotha.JPG|mini]]&lt;br /&gt;
* Nach Otto Geithner ist seit 1977 in Gotha eine Straße benannt.&lt;br /&gt;
* Verlegung eines [[Liste der Stolpersteine im Landkreis und in der Stadt Gotha|Stolpersteins]] für Otto Geithner am 4. August 2014 in Gotha, Oststr. 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katja Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Nachlass von Otto Geithner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Museums-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;6, 2003, S.&amp;amp;nbsp;179–194.&lt;br /&gt;
* [[Steffen Kachel]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein rot-roter Sonderweg? Sozialdemokraten und Kommunisten in Thüringen 1919 bis 1949&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2011 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen, Kleine Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;29) (Zugl. Erfurt, Univ, Diss. 2009), ISBN 978-3-412-20544-7, S.&amp;amp;nbsp;550.&lt;br /&gt;
* Helmut Roob, Günter Scheffler: &amp;#039;&amp;#039;Geithner, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: Dies.: &amp;#039;&amp;#039;Gothaer Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Taschenlexikon. 2. Aufl., RhinoVerlag, Ilmenau 2006, ISBN 3-932081-37-4, S. 56.&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/otto-geithner?ID=4339 &amp;#039;&amp;#039;Geithner, Otto.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Referenzen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129027421|VIAF=18291475}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geithner, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen-Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Landesversammlung des Freistaates Sachsen-Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SAPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Merseburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Thüringen ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geithner, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Politiker (SPD, USPD, VKPD, SAPD, SED) und Journalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. Mai 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Merseburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gotha]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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