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	<title>Otto Geiselhart - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T07:05:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Geiselhart&amp;diff=1531086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2025-06-25T04:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Geiselhart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Dezember]] [[1890]] in [[Dinkelscherben]], [[Bezirksamt Zusmarshausen|Amt Zusmarshausen]]; † [[18. März]] [[1933]] in [[Günzburg]]) war ein deutscher Politiker ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] erlernte Geiselhart das Käserhandwerk. 1915 heiratete er. Von 1914 bis 1916 nahm Geiselhart am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil, aus dem er als Kriegsbeschädigter heimkehrte. Ab dem 1. Juni 1916 war er bei der allgemeinen Ortskrankenkasse Günzburg-Bezirksamt tätig. Am 1. Februar 1925 wurde er zum Geschäftsführer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 12. Januar 1919 bis zum 6. Juni 1920 war Geiselhart Mitglied des [[Bayerischer Landtag (Weimarer Republik)|bayerischen Landtags]]. Vom 20. Juni 1919 bis zum 1. Mai 1924 amtierte er zudem Stadtrat im schwäbischen [[Burgau]] sowie Mitglied des Bezirkstags Günzburg-Burgau. Am 1. Januar 1925 übernahm er stattdessen das Amt des Stadtrats von Günzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1929 zog Geiselhart im Nachrückverfahren für den verstorbenen Abgeordneten [[Alwin Saenger]] in den im Mai 1928 gewählten vierten [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag der Weimarer Republik]] ein, in dem er bis zum September 1930 den Wahlkreis 24 (Oberbayern-Schwaben) vertrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. März 1933, wenige Wochen nach der „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]], wurde Geiselhart von den neuen Machthabern verhaftet und ins Amtsgerichtsgefängnis von Günzburg verschleppt. Dort starb er in der Nacht zum 18. März. In der Forschung wird meist davon ausgegangen, dass Geiselhart sich aus Angst vor dem Konzentrationslager selbst das Leben nahm, wiewohl ein als Mord getarnter [[Selbstmord]] nicht mit letzter Gewissheit ausgeschlossen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Broszat / Elke Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;Bayern in der NS-Zeit&amp;#039;&amp;#039;, S. 341. Auch: &amp;#039;&amp;#039;Streiflichter zur Geschichte der Arbeiterbewegung im Landkreis Günzburg von den Anfängen bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, Günzburg, o.&amp;amp;nbsp;J., S. 92f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem Bericht von Geiselharts Sohn wollte sein Vater „nicht ins KZ, und er wollte ein Zeichen setzen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert bei Martin Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;M.d.R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste-Verlag, Düsseldorf 1991, ISBN 3-7700-5162-9, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Trauersitzung des Günzburger Stadtrates am 20. März lobte der Bürgermeister der Stadt, Hanner, Geiselhart als einen Mann, der in seiner politischen Haltung stets „achtungsgebietenden sittlichen Pathos“ zur Schau gestellt habe, einen Mann von hohen Geistesgaben und einen Mann der „allzeit offen und ehrlich für das […] [eintrat] was er für richtig hielt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Keller: &amp;#039;&amp;#039;Günzburg und der Fall Josef Mengele&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Günzburg Otto-Geiselhart-Straße 41.JPG|mini|links|Otto-Geiselhart-Straße in [[Günzburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Heute erinnern unter anderem die Otto-Geiselhart-Straße in Günzburg sowie eine Gedenktafel, die Teil des [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|Denkmals zur Erinnerung an 96 vom NS-Regime ermordete Reichstagsabgeordnete]] ist, an Geiselharts Leben und politische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130225614}}&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|130225614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130225614|VIAF=28171962}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geiselhart, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geiselhart, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dinkelscherben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. März 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Günzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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