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	<title>Otto Gauer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-17T15:49:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Heinrich Gauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1909]] in [[Heidelberg]]; † [[22. Januar]] [[1979]] in [[Berlin]]) war ein deutscher Physiologe. Er war Mitarbeiter am heutigen [[Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung]] in Bad Nauheim und von 1963 bis 1979 Lehrstuhlinhaber am Institut für Physiologie an der [[Freie Universität Berlin| Freien Universität Berlin]]. Er gilt als Begründer der Gravitationsphysiologie. Nach ihm wurde der [[Gauer-Henry-Reflex]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gauer absolvierte ein [[Studium der Medizin]] und wurde an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] 1935 zum Dr. med. [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und 1936 [[Approbation (Heilberufe)|approbiert]]. Nach Studienende war er am Physiologischen Institut der Universität Heidelberg beschäftigt. Gauer beantragte am 14. Dezember 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.584.770).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10391710&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde 1938 Abteilungsleiter im &amp;#039;&amp;#039;Luftmedizinischen Forschungsinstitut&amp;#039;&amp;#039;, einer Abteilung des [[Reichsluftfahrtministerium]]s unter [[Hermann Göring]]. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1942 am Physiologischen Institut der Universität Heidelberg mit einer Schrift über Beschleunigungswirkung auf den Kreislauf. 1942 war er Teilnehmer der Tagung „Ärztliche Fragen bei Seenot und Winternot“, in der u.&amp;amp;nbsp;a. Ergebnisse von Menschenversuchen aus dem [[Konzentrationslager Dachau]] präsentiert wurden&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Timo Baumann |Titel=Die Deutsche Gesellschaft für Kreislaufforschung im Nationalsozialismus 1933 - 1945 |Verlag=Springer Berlin Heidelberg |Ort=Berlin, Heidelberg |Datum=2017 |ISBN=978-3-662-54399-3 |DOI=10.1007/978-3-662-54400-6 |Seiten=204 ff. |Online=https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-54400-6 |Abruf=2023-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1944 publizierte er mit [[Horst Wieckert]] in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Luftfahrtmedizin&amp;#039;&amp;#039; unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Elektrokardiogramm des Menschen bei Fliehkraftwirkung&amp;#039;&amp;#039; die Ergebnisse aus 24 weiteren Menschenversuchen.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] arbeitete Gauer seit 1945 am US-Aerospace-Medical-Center in Heidelberg und anschließend beim US-Geheimprojekt [[Operation Overcast|Operation Paperclip]] mit. Er forschte seit 1947 am Aerospace Medical Laboratory Wright Field in Ohio und lehrte als Professor an der [[Duke University]] in [[Durham (North Carolina)]].&lt;br /&gt;
Gauer war bereits mit seinen frühen Arbeiten an den ersten Weltraummissionen beteiligt. Gemeinsam mit [[Heinz Haber]] öffnete er 1946 den Weg für die Amerikaner zu Fragen der Schwerelosigkeit und der Weltraummedizin. 1950 veröffentlichte er gemeinsam mit Heinz Haber unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Man under Gravity-Free Conditions&amp;#039;&amp;#039; die erste Arbeit zum Einfluss der Schwerelosigkeit auf den Menschen. Als weltweit anerkannter Kreislauf-Physiologe bekam er die Stelle eines Direktors am [[Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung|Kerckhoff-Institut]] in [[Bad Nauheim]] angeboten. Nachdem er 1956 apl. Professor an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen]] geworden war, wurde er 1962 als Ordinarius an die [[Freie Universität Berlin|FU Berlin]] berufen. Von 1955 bis 1961 war er „Wissenschaftliches Mitglied“ der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), von 1962 bis zu seinem Tod war er „Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied“ der MPG.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Rudolf Thauer der Ältere}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 174.&lt;br /&gt;
* Alexander Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Physiologie&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang U. Eckart|Wolfgang Uwe Eckart]], [[Volker Sellin]], [[Eike Wolgast]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Universität Heidelberg im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-21442-7, S. 671ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1012770389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012770389|LCCN=n50023395|VIAF=163677971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gauer, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luft- und Raumfahrtmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Humanphysiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gauer, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gauer, Otto Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heidelberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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