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	<title>Otto Gaudig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:18:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Gaudig&amp;diff=2192911&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-06-16T19:51:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stolperstein Otto Gaudig.jpg|miniatur|[[Stolpersteine|Stolperstein]] an der Wedauer Straße in Mülheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Gaudig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1878]] in [[Leißling]]; † [[13. April]] [[1945]] in der Nähe von [[Langenfeld (Rheinland)|Langenfeld]]) war von 1924 bis 1933 Stadtverordneter der KPD in [[Mülheim an der Ruhr]] und Gegner des [[NS-Regime]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Gaudig wurde im sächsischen [[Leißling]] als uneheliches Kind von Sofia Klara Gaudig geboren. Von den Großeltern aufgezogen, erlernte er auf Wunsch des Großvaters den Beruf des Schuhmachers. Nach der Ausbildung fand er Arbeit in Wiesbaden, Düsseldorf und Köln. 1898 leistete er seinen Wehrdienst als Kompanieschuster ab und arbeitete ab 1900 als Fräser für [[Friedrich Krupp AG|Krupp]] in Essen. Verheiratet war er mit Johanna Gaudig, geb. Ferber. Sie war 20 Jahre alt, als 1904 [[Theo Gaudig]] als ältestes von insgesamt fünf Kindern geboren wurde. 1906 engagierte sich Otto Gaudig in der [[SPD]], womit seine politische Betätigung begann. 1907 kehrte er in seinen Geburtsort Leißling zurück, um dort zunächst als Schuhmacher und später als Geflügelzüchter seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nach kurzer Zeit kehrte er dann wieder ins Ruhrgebiet zurück, ließ sich in Mülheim an der Ruhr nieder und fand Arbeit bei seinem alten Arbeitgeber Krupp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg begann seine eigentliche politische Karriere. Er trat aus der SPD aus und schloss sich dem [[Spartakusbund]] an. 1919 war er Delegierter des Essener Arbeiter- und Soldatenrates und wurde 1924 erstmals als Stadtverordneter der [[KPD]] in den Mülheimer Stadtrat gewählt. Im gleichen Jahr entließ ihn sein Arbeitgeber, da er zu den Anführern eines Arbeiteraufstandes gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 und 1928 war Gaudig Mitglied im Finanz- und Kulturausschuss der Stadt Mülheim an der Ruhr. 1929 wurde er erneut zum Stadtverordneten der KPD gewählt und 1933 in diesem Amt bestätigt. Kurz darauf kam es zum Verbot der KPD und zu seiner Verhaftung. Otto Gaudig wurde in das [[KZ Börgermoor]] transportiert, wo er bis zum März 1934 inhaftiert blieb. Ab 1942 hatte er Kontakt mit seinem ehemaligen KPD-Weggefährten [[Willi Seng]]. Dadurch geriet er in das Visier der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]. Man warf ihm vor, den Wiederaufbau der KPD zu betreiben und verhaftete ihn im Februar 1943 erneut. Am 24. August 1944 wurde Otto Gaudig vom Oberlandesgericht Hamm wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. April 1945, wenige Wochen vor der Befreiung durch die Amerikaner, wurde Otto Gaudig von der Gestapo zusammen mit zwölf Mitgefangenen aus dem [[Zuchthaus]] geholt und in der [[Massaker in der Wenzelnbergschlucht|Wenzelnbergschlucht]] bei Langenfeld erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Otto Gaudig erinnert ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] in der Wedauer Straße in Mülheim an der Ruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Grafe, Bodo Hombach u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mülheim an der Ruhr – eine eigenwillige Stadt&amp;#039;&amp;#039;. Klartext Verlag, Essen 1990. S. 146–155.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das 20. Jahrhundert der Gaudigs: Chronik einer Arbeiterfamilie im Ruhrgebiet&amp;#039;&amp;#039;. Zusammengestellt von [[Ludger Fittkau]]. Klartext Verlag, Essen 1997. S. 65–73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.muelheim-ruhr.de/cms/stolpersteine_in_der_wedauer_strasse.html „Stolperstein“ in Mülheim an der Ruhr für Otto Gaudig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Quellen ==&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr, Bestand 1550 Nr. 1 (Mülheimer Persönlichkeiten)&lt;br /&gt;
* Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr, Bestand 2001 (Wiedergutmachungsakten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaudig, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Mülheim an der Ruhr ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Knöchel-Seng-Gruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaudig, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunalpolitiker (KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leißling]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Langenfeld (Rheinland)|Langenfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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