<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_G%C3%BCntter</id>
	<title>Otto Güntter - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_G%C3%BCntter"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_G%C3%BCntter&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T04:27:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_G%C3%BCntter&amp;diff=2237338&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grubenhagener: Ergänzung und Kategorie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_G%C3%BCntter&amp;diff=2237338&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-11-18T17:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung und Kategorie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Emil Stumpp Otto Güntter.jpg|mini|[[Emil Stumpp]] Otto Güntter (1926)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Güntter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1858]] in [[Stuttgart]]; † [[30. März]] [[1949]] in [[Marbach am Neckar]]) war ein deutscher [[Germanist]] und [[Führungskraft (Person)|Direktor]] des [[Schiller-Nationalmuseum]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Güntter war der Sohn von Karl Friedrich Güntter (1827–1873) und Mathilde Kidaisch (1833–1899). Er studierte, beeinflusst von [[Friedrich Theodor Vischer]], in Tübingen [[Philosophie]], Germanistik und neuere [[Philologie]] und beendete seine Ausbildung durch einen mehrjährigen Studienaufenthalt in Frankreich und England. Beeindruckt von den Ausstellungen des [[British Museum]]s und der [[National Portrait Gallery (London)|National Portrait Gallery]] im [[Victoria and Albert Museum|South Kensington Museum]], veranstaltete er 1890 anlässlich des 4. Deutschen Neuphilologen-Tages in Stuttgart eine große Ausstellung von Handschriften, Bildnissen und Drucken schwäbischer Dichter. Diese fand weite Beachtung und gab die erste Anregung zur Gründung des Schillermuseums in Marbach am Neckar (Träger: [[Schwäbischer Schillerverein]]). 1904, ein Jahr nach der Eröffnung, wurde Güntter dessen Leitung übertragen. Im Dienst dieser Aufgabe, der zuliebe er auf sein Amt als [[Gymnasialprofessor|Oberrealschulprofessor]] und auf seinen Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Stuttgart verzichtete, gelang ihm in dreieinhalb Jahrzehnten der Auf- und Ausbau des Museums zu einem schwäbischen Dichtermuseum und zugleich zu einem Archiv und einer Bibliothek für schwäbische Literatur (seit 1922 Schiller-Nationalmuseum). Fest verwurzelt in heimatlicher Tradition und persönlich befreundet mit vielen schwäbischen Dichtern, hat es Güntter verstanden, zahlreiche Nachlässe, bedeutsame Manuskripte und Korrespondenzen, Bildnisse und Bücher für die Marbacher Sammlung zu gewinnen und sie durch Ausstellungen wie Veröffentlichungen weiten Kreisen zu erschließen. In seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Mein Lebenswerk&amp;#039;&amp;#039;, im Alter von fast 90 Jahren geschrieben, schildert er die Geschichte des Museums und gibt einen Überblick über die Erwerbungen und Stiftungen von 1904 bis 1939 und über den Gesamtbestand an Handschriften und Bildnissen. (1955 wurde innerhalb des Schiller-Nationalmuseums das [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Deutsche Literaturarchiv]] gegründet.) – In seinen wissenschaftlichen Arbeiten beschäftigte sich Güntter vornehmlich mit Schiller und der schwäbischen Dichtung. Viele Erstveröffentlichungen und die rege Förderung von Forschungen zur schwäbischen Literatur sind ihm zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güntter war seit 1877 Mitglied und später [[Alter Herr (Studentenverbindung)|Alter Herr]] der [[Verbindung Normannia Tübingen]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Objekt|XPVFY6W37ID3YHM7CJYHXGB3QEF4RZK6?}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 1934 [[Verbindung Normannia Tübingen|Burschenschaft Normannia Tübingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1904–19 Geschäftsführender, dann bis 1939 1. Vorsitzender des Schwäbischen Schillervereins&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kunst und Wissenschaft (Waldeck)|Große Medaille für Kunst und Wissenschaft]] (1905)&lt;br /&gt;
* [[Dr. phil.]] [[honoris causa]] (Tübingen 1909)&lt;br /&gt;
* [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] (1934)&lt;br /&gt;
* [[Goldene Goethe-Medaille]] (1948)&lt;br /&gt;
* Ehrensenator ([[TH Stuttgart]] 1948)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied des [[Schwäbischer Heimatbund|Schwäbischen Heimatbunds]] (1949)&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ernennung erfolgte posthum im Rahmen der 40-Jahrfeier des Bundes am 22. Mai 1949: &amp;#039;&amp;#039;Ehrentafel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisches Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039; 1949. Hg. von Felix Schuster im Auftrag des Schwäbischen Heimatbundes. Stuttgart [1949], S. 176–177, S.&amp;amp;nbsp;176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Duttenhofer, Luise, Matthisson vor der Büste Schillers 2.jpg|miniatur|Luise Duttenhofer: [[Friedrich von Matthisson]] vor der Büste Schillers, schwarzer Scherenschnitt, Jahr unbekannt.]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Lessings Philotas und die Poesie des Siebenjährigen Krieges&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Göschen 1890 (Sammlung Göschen; 21).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Schillermuseum in Marbach&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1906.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hermann Kurz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisches Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039; (1913), S. 21–37.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Schiller, Sein Leben und seine Dichtungen&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig: Weber 1925.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Schiller in der Karlsschule&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Volksverband d. Bücherfreunde, Wegweiser-Verl. 1925 (Liebhaberdruck / Volksverband der Bücherfreunde; 6).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Bildnisse Hölderlins&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Cotta 1928 (Veröffentlichungen des Schwäbischen Schillervereins; 12).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Mörike als Zeichner&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart u.&amp;amp;nbsp;a.: Cotta 1930 (Veröffentlichungen des Schwäbischen Schillervereins; 13).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Scherenschnitte von Luise von Breitschwert zu Mörikes Stuttgarter Hutzelmännlein&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Cotta 1932 (Veröffentlichungen des Schwäbischen Schillervereins; 14).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Schiller-Nationalmuseum in Marbach&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Cotta 1935 (Veröffentlichungen des Schwäbischen Schillervereins; 15).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Aus klassischer Zeit, Scherenschnitte von [[Luise Duttenhofer]]&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Cotta 1937 (Veröffentlichungen des Schwäbischen Schillervereins; 16).&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Mein Lebenswerk&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Klett 1948 (Veröffentlichungen der Deutschen Schillergesellschaft; 17).&lt;br /&gt;
Als Herausgeber:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Schwäbischen Schillervereins&amp;#039;&amp;#039;, 1905–38:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Schillers Gedichte und Dramen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart; Marbach: Verlag des Schwäbischen Schillervereins 1909.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Schillers sämtliche Werke: historisch-kritische Ausgabe in zwanzig Bänden&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig: Hesse 1910–1911.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Hausbuch schwäbischer Erzähler&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart; Marbach: Verlag des Schwäbischen Schillervereins 1911&lt;br /&gt;
*[[Datei:Guentter-otto-stuttgart-pragfriedhof.jpg|mini|Grabstein von Otto v. Güntter]]&amp;#039;&amp;#039;Haus- und Feldbuch schwäbischer Erzähler&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Grüninger, [1916].&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Dichtungen Christian Wagners&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart: Strecker und Schröder 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Porträts ==&lt;br /&gt;
*Bronzebüste von [[Jakob Wilhelm Fehrle]], 1938 (Marbach am Neckar, Schiller-Nationalmuseum)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Zeller]], &amp;#039;&amp;#039;Zum 100. Geburtstag von Otto Güntter&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft II&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|279||Güntter, Otto von|Bernhard Zeller|119438607}}&lt;br /&gt;
* E. Lißberger, &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Geschichtsliteratur des Jahres 1946-1950&amp;#039;&amp;#039;. 1952, S. 147&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119438607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119438607|LCCN=no/2009/147662|VIAF=37039546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guntter, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archivar (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Marbach am Neckar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schullehrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Güntter, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Güntter, Otto von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Germanist und Direktor des Schiller-Nationalmuseums&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marbach am Neckar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
	</entry>
</feed>