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	<title>Otto Fretzdorff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Fretzdorff&amp;diff=1566828&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Katanga: /* Leben */</title>
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		<updated>2026-03-25T10:12:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fretzdorff.jpg|mini|hochkant|Otto Fretzdorff]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Fretzdorff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1881]] in [[Stralsund]]; † [[21. November]] [[1950]] in [[Magdeburg]]) war von 1936 bis 1945 Konsistorialpräsident der [[Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen|Kirchenprovinz Sachsen]] in Magdeburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Fretzdorff studierte Rechtswissenschaften an der [[Universität Greifswald]] und der [[Universität Leipzig]]. In Leipzig wurde er im Wintersemester 1900 Mitglied der [[Leipziger Burschenschaft Dresdensia]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1932 auch ehrenhalber in die [[Greifswalder Burschenschaft Rugia]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Carsten Claus: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Greifswalder Burschenschaft Rugia 1856-1944&amp;#039;&amp;#039;. In: Helma Brunck, Harald Lönnecker, Klaus Oldenhage (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;... ein großes Ganzes..., wenn auch verschieden in seinen Teilen&amp;quot;. Beiträge zur Geschichte der Burschenschaft&amp;#039;&amp;#039; (= Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, 19). Heidelberg 2012, S. 509 (Nr. 557).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1907 wurde er an der Universität Greifswald mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Erzeugen die von dem Erben vor Anordnung der Nachlaßverwaltung in Verwaltung des Nachlasses abgeschlossenen Rechtsgeschäfte Nachlaßverbindlichkeiten?&amp;#039;&amp;#039; (veröffentlicht 1911) zum Dr. jur. promoviert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wurde Fretzdorff Gerichtsassessor und juristischer Hilfsarbeiter am [[Konsistorium der Provinz Pommern|Konsistorium der Kirchenprovinz Pommern]] in Stralsund. Seitdem war er im juristischen Kirchendienst der [[Kirche der Altpreußischen Union|Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]] tätig. Von 1918 bis 1923 Konsistorialrat des [[Evangelisches Konsistorium (Berlin)|Evangelischen Konsistoriums Brandenburg]] in Berlin, anschließend von 1923 bis 1930 im Evangelischen Konsistorium des altpreußischen [[Landessynodalverband der Freien Stadt Danzig|Landessynodalverbandes der Freien Stadt]], [[Freie Stadt Danzig|Danzig]], und ab 1925 Oberkonsistorialrat in Magdeburg, Kirchenprovinz Sachsen. Kirchenpolitisch vertrat er die Position der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1932 war Fretzdorff Leiter der Finanzabteilung und Vertreter des Konsistorialpräsidenten in Berlin. Am 10. Juni 1937 ernannte ihn das [[Reichskirchenministerium]] zum Konsistorialpräsidenten, ein Amt, das er – als Nachfolger von Ernst Loycke – bis 1945 bekleidete. Dabei wurde ihm – mit der 17. Durchführungsverordnung zum Gesetz zur Sicherung der Deutschen Evangelischen Kirche, dem „Ermächtigungsgesetz“ für den Reichskirchenminister – explizit nicht nur die Verwaltung, sondern auch die geistliche Leitung der Kirchenprovinz übertragen („Ein-Mann-Kirche“). Als deutschchristlicher Verwaltungsbeamter versuchte er, diesen Anspruch konsequent durchzusetzen, wodurch zugleich die Deutschen Christen in vielen Institutionen und Gemeinden der Kirchenprovinz an Terrain zurückgewannen. Der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] angehörende Vikare wurden hingegen zum Teil schweren Repressionen ausgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Drängen der neuen altpreußischen Kirchenleitung musste Fretzdorff am 15. August 1945 von seinem Amt zurücktreten; er übernahm die juristische Dirigentenstelle im Konsistorium. 1946 wurde er wieder zum Oberkonsistorialrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Fretzdorff hatte zwei Töchter, Annemarie und Brigitte (verh. Wenzlau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Krause (Theologe)|Gerhard Krause]], [[Horst Robert Balz]], [[Gerhard Müller (Theologe)|Gerhard Müller]], Siegfried M. Schwertner, Claus-Jürgen Thornton: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Realenzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; S. 584.&lt;br /&gt;
* [[Harald Schultze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Magdeburger Kirchenleitung zu den Tagungen der Provinzialsynode 1946-1989.&amp;#039;&amp;#039; S. 629.&lt;br /&gt;
* Werner Reusch: &amp;#039;&amp;#039;Cronik der Leipziger Burschenschaft Dresdensia&amp;#039;&amp;#039;, Ratingen 2009&lt;br /&gt;
* Werner Reusch: &amp;#039;&amp;#039;Stammrolle der B! Dresdensia Leipzig von 1853-1899&amp;#039;&amp;#039;, Gießen 2006&lt;br /&gt;
* Thomas Großbölting: &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Christen im Nationalsozialismus und in der frühen DDR. Die Kirchenprovinz Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, in: Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche im Nationalen, Berlin 2006, S. 215&lt;br /&gt;
* [[Martin Onnasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Um kirchliche Macht und geistliche Vollmacht. Ein Beitrag zur Geschichte des Kirchenkampfes in der Kirchenprovinz Sachsen 1932-1945&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. u.&amp;amp;nbsp;a. 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1146177771|VIAF=3938151247945044270003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fretzdorff, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist im Kirchendienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fretzdorff, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Konsistorialpräsident der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stralsund]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. November 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katanga</name></author>
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