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	<title>Otto Frank - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T01:56:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Frank&amp;diff=205954&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Quezon95: Änderungen von ~2026-23125-06 (Diskussion) auf die letzte Version von Onkelkoeln zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-04-15T12:12:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-23125-06&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-23125-06&quot;&gt;~2026-23125-06&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-23125-06&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-23125-06 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Onkelkoeln&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Onkelkoeln (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Onkelkoeln&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt den Vater von Anne Frank. Für weitere Personen mit diesem Namen siehe [[Otto Frank (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Frank (1961).jpg|mini|hochkant=0.85|Otto Frank (1961)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Heinrich „Pim“ Frank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1889]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[19. August]] [[1980]] in [[Birsfelden]], [[Kanton Basel-Landschaft]], [[Schweiz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kaufmann]], der von 1933 bis 1944 und von 1945 bis 1953 in den [[Niederlande]]n lebte. Er war der Vater von [[Anne Frank]], deren [[Tagebuch der Anne Frank|Tagebuch]] von ihm herausgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Elternhaus ===&lt;br /&gt;
Otto Franks Vater Michael stammte aus [[Landau in der Pfalz]]; der Stammbaum seiner Mutter Alice Stern lässt sich in Frankfurter Registern bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Michael Frank war ein erfolgreicher Geschäftsmann und Eigentümer einer Privatbank mit Sitz in Frankfurt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://artsandculture.google.com/exhibit/die-geschichte-der-familie-von-anne-frank-aus-frankfurt-am-main-jewish-museum-frankfurt/CAICnOLtC0lDLg?hl=de |titel=Die Geschichte der Familie von Anne Frank aus Frankfurt am Main |werk=artsandculture.google.com |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Franks waren liberale [[Judentum|Juden]]. Das heißt, sie waren Traditionen jüdischer Religion und Kultur verbunden, aber sie waren nicht strenggläubig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Frank Fonds |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/otto-frank |titel=Otto Frank |werk=annefrank.ch |hrsg=Anne Frank Fonds |abruf=2021-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Otto Frank war das zweite von vier Kindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Familie Frank&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Frank Fonds, Familie Frank |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/familie-frank |titel=Familie Frank |werk=annefrank.ch |hrsg=Anne Frank Fonds |abruf=2024-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Er besuchte das [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Lessing-Gymnasium]] in Frankfurt und machte 1908 sein [[Abitur]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Schnabel: &amp;#039;&amp;#039;Anne Frank. Spur eines Kindes&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 1981, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abitur studierte Otto kurze Zeit Kunstgeschichte in Heidelberg. Dort lernte er [[Nathan Straus Jr.]] kennen, der ihm ein Praktikum beim familieneigenen Kaufhaus [[Macy’s]] in New York vermittelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Otto Frank&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Frank Fonds |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/otto-frank |titel=Otto Frank |werk=annefrank.ch |hrsg=Anne Frank Fonds |abruf=2024-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Otto Frank diente von August 1915 bis Ende des Ersten Weltkriegs als Soldat im [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|kaiserlichen Heer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Otto Frank&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank House, Otto Frank&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anne Frank House |url=https://www.annefrank.org/de/timeline/2/otto-frank-im-ersten-weltkrieg/ |titel=Otto Frank im Ersten Weltkrieg |werk=annefrank.org |hrsg=Anne Frank House |abruf=2024-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde zum [[Kanonier]] ausgebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank House, Otto Frank&amp;quot; /&amp;gt; Ab Herbst 1915 wurde er als Entfernungsmesser im [[Lichtmesstrupp]] 172 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Otto Frank&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Melissa Müller: &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen Anne Frank: Die Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Erstmals erschienen 1998, ISBN 3-546-00151-6, 2013 erschienen als Fischer Taschenbuch (um unbekanntes Material erweiterte Neuauflage), ISBN 978-3-596-18902-1 ([https://books.google.de/books?id=9H1rAgAAQBAJ&amp;amp;pg=PT264&amp;amp;lpg=PT264&amp;amp;dq=%22Lichtmesstrupp%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=NliP9fykI0&amp;amp;sig=fbyj7PKfL67M4O7sb1bNXqUJLrw&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=FKJpU7qWNoOkPeXtgCg#v=onepage&amp;amp;q=%22Lichtmesstrupp%22&amp;amp;f=false Leseprobe])&amp;lt;/ref&amp;gt; Er nahm an der [[Schlacht an der Somme]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Otto Frank&amp;quot; /&amp;gt; 1917 wurde er zum [[Unteroffizier]] befördert, 1918 zum [[Leutnant#Reichsheer, Reichswehr und Wehrmacht|Leutnant]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Otto Frank&amp;quot; /&amp;gt; Zuletzt war er Leutnant [[Reserveoffizier|der Reserve]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Otto Frank&amp;quot; /&amp;gt; Für seinen Dienst wurde er nach dem Krieg mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Familie Frank&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Otto Frank&amp;quot; /&amp;gt; Seine beiden Brüder Herbert und Robert dienten ebenfalls als Frontsoldaten; seine Mutter Alice und seine Schwester Leni dienten als Hilfspflegerinnen in einem Armeelazarett.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Familie Frank&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank House, Otto Frank&amp;quot; /&amp;gt; Die Familie investierte außerdem einen wesentlichen Teil ihres Vermögens in den Kauf von [[Kriegsanleihe#Erster Weltkrieg|Kriegsanleihen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anne Frank Fonds, Familie Frank&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heirat und Familiengründung ===&lt;br /&gt;
Otto und [[Edith Frank-Holländer]] heirateten am 12. Mai 1925 in der Synagoge von Aachen. Edith zog aus ihrem Elternhaus aus und wohnte mit Otto zunächst in seinem Elternhaus am Beethovenplatz in Frankfurt. Nach der Geburt der Tochter [[Margot Frank|Margot]] 1926 bezog die Familie Mitte 1927 eine Mietwohnung am Frankfurter [[Marbachweg]] 307 und zog später in die Ganghoferstraße 24. Dort wohnten sie bis 1933/1934.&amp;lt;ref&amp;gt;Abiturjahrgang Ostern 1908; 309. Frank, Otto, Ffm. 12. Mai 1989, Bankkaufmann zu Amsterdam. War vor 14 berufstätig in Ffm. und Düsseldorf mit mehreren Aufenthalten in New York; Kriegsteilnahme; danach wieder in Ffm. bis zur Übersiedlung nach Amsterdam; K: 2, nicht mehr am Leben. (Aus: Rudolf Bonnet: &amp;#039;&amp;#039;Das Lessing Gymnasium zu Frankfurt am Main - Lehrer und Schüler 1897–1947&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1954)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 kam die zweite Tochter [[Anne Frank|Anne]] zur Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emigration in die Niederlande ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtergreifung des NS-Regimes]] zog er mit seiner Familie nach [[Amsterdam]], weil er in Deutschland [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945#Nationalsozialismus|antisemitische Repressalien]] befürchtete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rian Verhoeven |Titel=Anne Frank was niet alleen. Het Merwedeplein 1933-1945 |Verlag=Prometheus |Ort=Amsterdam |Datum=2019 |ISBN=978-90-446-3041-1 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erich Elias, ein Freund von [[Robert Feix]], vermittelte seinem Schwager Otto Frank 1933 das Angebot, für die deutsche [[Opekta]] eine [[Opekta Amsterdam|niederländische Auslandsvertretung „Nederlandsche Opekta“]] in Amsterdam aufzubauen. Diese Vertretung sollte das Geschäft in den Niederlanden ausbauen. Frank nahm dieses Angebot an. Er ging zunächst allein nach Amsterdam, um Voraussetzungen für das Unternehmen zu klären. Edith wohnte mit Margot und Anne in der Zeit wieder in Aachen bei ihrer Mutter und kam im November nach, um eine Wohnung zu suchen, Margot folgte im Dezember und Anne im Februar 1934.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rian Verhoeven |Hrsg=Prometheus |Titel=Anne Frank was niet alleen. Het Merwedeplein 1933-1945 |Verlag=Prometheus |Ort=Amsterdam |Datum=2019 |ISBN=978-90-446-3041-1 |Seiten=7, 25, 31.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lebten in einem Mehrfamilienhaus am Merwedeplein 37 im neuen Stadtteil [[Rivierenbuurt]] (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Flussviertel&amp;#039;&amp;#039;) am damaligen Südrand der Stadt. Dort suchten zahlreiche jüdische Familien aus Deutschland eine neue Heimat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/otto-frank |titel=Otto Frank |werk=Anne Frank Fonds |hrsg=Anne Frank Fonds |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 gründete Otto Frank eine zweite Firma, Pectacon, die mit Gewürzmischungen für Fleisch und Wurst handelte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.org/de/anne-frank/die-hauptpersonen/otto-frank/ |titel=Otto Frank |werk=Anne Frank Haus |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:AnneFrankHouseAmsterdamtheNetherlands edit1.jpg|mini|hochkant|Amsterdam, Prinsengracht 263 und 265 (März 2009)&amp;lt;br /&amp;gt;Links ehemals &amp;#039;&amp;#039;Opekta&amp;#039;&amp;#039;, rechts &amp;#039;&amp;#039;Keg’s Koffiehandel&amp;#039;&amp;#039;, heute [[Anne-Frank-Haus]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holocaust ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1940 [[Die Niederlande unter deutscher Besatzung (1940–1945)|besetzten deutsche Truppen die Niederlande]] in den ersten Tagen des [[Westfeldzug]]es. Die Besatzungsmacht führte immer mehr antisemitische Gesetze ein. Otto Frank versuchte, die Ausreise der Familie in die USA zu organisieren, aber seine Bemühungen scheiterten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.org/de/anne-frank/die-hauptpersonen/otto-frank/ |titel=Otto Frank |werk=Anne Frank Haus |hrsg=Anne Frank Haus |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um seine Firmen vor den strengen Kontrollen der [[Wirtschaftsprüfung]] zu schützen, übergab Otto Frank die Leitung pro forma an seine „[[Arier#Begriff im Nationalsozialismus|arischen]]“ Mitarbeiter [[Johannes Kleiman]] und [[Victor Kugler]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/otto-frank |titel=Otto Frank |hrsg=Anne Frank Fonds |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als im Sommer 1942 die systematischen Deportationen von Juden aus den Niederlanden anfingen, hatte Otto Frank schon ein Versteck vorbereitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.org/de/anne-frank/die-hauptpersonen/otto-frank/ |titel=Otto Frank |hrsg=Anne Frank Haus |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Margot erhielt am 5. Juli 1942 die Aufforderung, sich für ein Arbeitslager in Deutschland zu melden. Am 6. Juli 1942 versteckte sich die Familie Frank im Hinterhaus des Gebäudes an der [[Prinsengracht]] 263, in dessen Vorderhaus sich der Firmensitz der „Nederlandsche Opekta“ befand, vor der deutschen [[Gestapo]] und tauchte unter. Etwa zwei Jahre später wurden die Familie und vier weitere jüdische Bewohner des Hinterhauses entdeckt, durch einen nie aufgeklärten Verrat; am 4. August 1944 wurden sie von [[Karl Josef Silberbauer]] (damals SS-Oberscharführer im [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst]]) verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versteckten wurden nach dieser Verhaftung zunächst bei der Gestapo verhört und über Nacht festgehalten. Am 5.&amp;amp;nbsp;August brachte man sie in das überfüllte Gefängnis [[Huis van bewaring|Huis van Bewaring]] in der Weteringschans. Zwei Tage später wurde Otto Frank mit seiner Familie in das [[Durchgangslager Westerbork]] eingeliefert. Am 3.&amp;amp;nbsp;September 1944 wurden sie mit dem letzten Zug mit 1.019 Juden ins [[KZ Auschwitz-Birkenau|KZ Auschwitz]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]]. Der Zug kam zwei Tage später dort an, und Otto Frank sah seine Familie das letzte Mal, ehe sie voneinander getrennt wurden.&lt;br /&gt;
Seine Frau Edith starb dort am 6.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 an Unterernährung; Frank wurde Ende Januar 1945 in Auschwitz von der [[Rote Armee|sowjetischen Armee]] befreit.&amp;lt;!--- nahm er nicht an einem Todesmarsch teil?- nein, Otto war zu krank und lag in der Krankenbaracke, --&amp;gt; Er war der Einzige seiner Familie, der den [[Holocaust]] überlebte. Auf der Rückreise nach Amsterdam traf Otto Frank Rosa de Winter, die zusammen mit Edith Frank in Auschwitz gefangen war. Sie berichtete Otto Frank vom Tod seiner Frau. In Amsterdam erfuhr er, dass man seine Töchter ins [[KZ Bergen-Belsen]] [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|deportiert]] habe. Er hoffte, dass Anne und Margot überlebt hätten, aber im Juli 1945 bestätigten Janny und Lien Brilleslijper, die zusammen mit Anne und Margot im KZ Bergen-Belsen waren, den Tod der beiden Mädchen. Dann erst übergab [[Miep Gies]] (sie gehörte zu den vier Helfern) ihm die Tagebuchaufzeichnungen von Anne, die sie am Nachmittag nach der Verhaftung im Hinterhaus gefunden hatte. Auf Anraten einiger Freunde veröffentlichte er das [[Tagebuch der Anne Frank|Tagebuch seiner Tochter Anne]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.org/de/anne-frank/die-hauptpersonen/otto-frank/ |titel=Otto Frank |werk=Anne Frank Haus |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 1947 kam das Tagebuch unter dem Titel «Het Achterhuis» &amp;#039;&amp;#039;(Das Hinterhaus)&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.annefrank.ch/de/familie/otto-frank |titel=Otto Frank |werk=Anne Frank Fonds |datum=2021-09-13 |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg lehnte Otto Frank die deutsche Staatsangehörigkeit ab, die ihm 1941 aberkannt worden war, und wurde 1949 [[Niederländische Staatsangehörigkeit|Niederländer]]. Am 10.&amp;amp;nbsp;November 1953 heiratete Otto Frank in Amsterdam [[Elfriede Geiringer|Elfriede Geiringer (geb. Markovits)]], die ihren Ehemann Erich Geiringer und ihren Sohn verloren hatte (sie waren kurz vor Kriegsende im [[KZ Mauthausen]] umgekommen),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eva Schloss |Hrsg=Hodder and Stoughton |Titel=After Auschwitz |Verlag=Hodder and Stoughton |Datum=2014 |ISBN=978-1-4447-6071-2 |Seiten=173}}&amp;lt;/ref&amp;gt; während ihre Tochter [[Eva Schloss|Eva]] Auschwitz überlebt hatte. Otto Frank und Elfriede Geiringer hatten sich auf der Reise von Auschwitz nach Amsterdam kennengelernt. Gemeinsam wanderten sie 1952&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carol Ann Lee |Hrsg= |Titel=The Hidden Life of Otto Frank |Auflage= |Verlag=Perennial |Ort=New York |Datum=2003 |ISBN= |Seiten=239}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Schweiz aus, wo Otto Frank auch die [[Schweizer Staatsbürgerschaft]] bekam. Er gründete 1966 den [[Anne Frank Fonds]] in Basel, nachdem 1957 die [[Anne-Frank-Haus|Anne Frank Stiftung]] zur Erhaltung des Hauses in der Prinsengracht 263 gegründet worden war. Otto Frank setzte sich während seines weiteren Lebens dafür ein, Annes Tagebuch, ihre Ideen und Ideale zu verbreiten. Er starb am 19.&amp;amp;nbsp;August 1980 in Birsfelden bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hinterließ seine Frau Elfriede, seine Stieftochter Eva Schloss,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nick Duerden |url=https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2013/apr/06/eva-schloss-anne-frank-stepsister |titel=I&amp;#039;ve been haunted by Anne Frank&amp;#039;s memory for so long |datum=2013-04-06 |sprache=en |abruf=2021-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Schwester [[Helene Frank|Helene Elias]] (geborene Frank) und ihre beiden Kinder, darunter [[Buddy Elias]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/anne-franks-last-living-relative-dies-at-89 |titel=Anne Frank&amp;#039;s Last Living Relative, First Cousin Buddy Elias, Dies at 89 |datum=2015-03-23 |sprache=en |abruf=2021-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texteingriffe bei Herausgabe des Tagebuches der Tochter ==&lt;br /&gt;
Anne Frank schrieb in ihrem Tagebuch auch über die Beziehung zwischen ihren Eltern. 1998 wurde bekannt, dass ein Eintrag vom 8. Februar 1944 in der Veröffentlichung entfernt wurde, der Otto Frank vermutlich besonders traf. Auch Annes letzte Version einer Einleitung zum Tagebuch bewahrte er separat auf. [[Melissa Müller]], deren Anne-Frank-Biographie 1998 erschien, veröffentlichte 2013 eine überarbeitete Fassung der Biografie, die diese weggelassenen Papiere berücksichtigte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot;&amp;gt;Vorwort von Melissa Müller in der Ausgabe von 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielfilme ==&lt;br /&gt;
Otto Frank wurde in dem Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tagebuch der Anne Frank (1959)|Das Tagebuch der Anne Frank]]&amp;#039;&amp;#039; (1959) von [[Joseph Schildkraut]], in &amp;#039;&amp;#039;[[Anne Frank (2001)|Anne Frank – Die wahre Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (2001) von [[Ben Kingsley]] und in &amp;#039;&amp;#039;[[Das Tagebuch der Anne Frank (2016)|Das Tagebuch der Anne Frank]]&amp;#039;&amp;#039; (2016) von [[Ulrich Noethen]] dargestellt. In den beiden [[BBC]]-Produktionen &amp;#039;&amp;#039;The Diary of Anne Frank&amp;#039;&amp;#039; wurde er von [[Emrys James]] (1987) und [[Iain Glen]] (2001) dargestellt, in dem Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Meine Tochter Anne Frank]]&amp;#039;&amp;#039; (2015) von [[Götz Schubert]] und in der [[Miniserie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ein Funken Hoffnung – Anne Franks Helferin]]&amp;#039;&amp;#039; (2023) von [[Liev Schreiber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Im Februar 2015 wurden am letzten offiziellen Wohnort der Familie Frank in Amsterdam [[Stolpersteine]] für Anne, Margot, Edith und Otto Frank verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tracesofwar.nl/sights/71766/Stolpersteine-Merwedeplein-37-ll.htm &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine Merwedeplein 37/ll&amp;#039;&amp;#039; auf tracesofwar.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carol Ann Lee]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Franks Geheimnis. Der Vater von Anne Frank und sein verborgenes Leben&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;The Hidden Life of Otto Frank&amp;#039;&amp;#039;). Deutsch von Renate Weitbrecht und Helmut Dierlamm. Piper, München und Zürich 2006, ISBN 978-3-492-24692-7.&lt;br /&gt;
* [[Melissa Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Mädchen Anne Frank: Die Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Erstmals erschienen 1998, ISBN 3-546-00151-6, 2013 erschienen als Fischer Taschenbuch (um unbekanntes Material erweiterte Neuauflage), ISBN 978-3-596-18902-1.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* (en) Joop van Wijk-Voskuijl und Jeroen De Bruyn: &amp;#039;&amp;#039;The Last Secret of the Secret Annex. The Untold Story of Anne Frank, Her Silent Protector, and a Family Betrayal.&amp;#039;&amp;#039; Simon &amp;amp; Schuster, New York 2013, ISBN 978-1-982198-21-3.&lt;br /&gt;
* (nl) Rian Verhoeven: &amp;#039;&amp;#039;Anne Frank was niet alleen. Het Merwedeplein 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Prometheus, Amsterdam 2019, ISBN 978-90-446-3041-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Otto Frank}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119356082}}&lt;br /&gt;
* Andrej Abplanalp: [https://blog.nationalmuseum.ch/2022/06/anne-frank-und-die-basler-seiten/ &amp;#039;&amp;#039;Anne Frank und die Basler Seiten&amp;#039;&amp;#039;] im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 29. Juni 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119356082|LCCN=n94114911|VIAF=54201385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Frank, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied (Anne Frank)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elternteil einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Durchgangslager Westerbork]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in den Niederlanden ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Amsterdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Frank, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Frank, Otto Heinrich (vollständiger Name); Frank, Pim (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Vater von Anne Frank&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Birsfelden]] bei Basel&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Quezon95</name></author>
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