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	<title>Otto Francke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T16:51:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Verwaltungsjuristen. Zum Pädagogen siehe [[Otto Francke (Pädagoge)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Francke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Januar]] [[1823]] in [[Magdeburg]]; † [[15. Dezember]] [[1886]] in [[Stralsund]]) war ein deutscher Verwaltungsjurist, Heimatforscher und [[Bürgermeister]] Stralsunds. Er verfasste einige Aufsätze zur Stralsunder Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Francke war der Sohn des [[Oberbürgermeister]]s [[August Wilhelm Francke]]. Nach dem Besuch des Magdeburger Gymnasiums studierte Otto Francke von 1841 bis 1844 in [[Heidelberg]], [[Bonn]] und [[Berlin]] Rechte und Cameralwissenschaften und widmete sich auch der Geschichte und der deutschen Sprache. 1842 wurde er Mitglied des [[Corps Guestphalia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kösener Corpslisten|Kösener Korpslisten]] 1910, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;112&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 516&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er seine beiden ersten juristischen Prüfungen abgelegt hatte, schied er 1847 aus dem Justizdienst aus und widmete sich der Verwaltung. Nach erfolgreichen Prüfungen in diesem Fachgebiet begann er 1851 die Tätigkeit beim Landratsamt [[Aschersleben]] und danach beim [[Polizeipräsidium]] in Magdeburg. Von hier wechselte er 1851 zur Regierungsabteilung der Polizei in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1854 wurde er in den Rat der Stadt Stralsund berufen. Er übernahm die Leitung der Polizeidirektion. Er widmete sich ferner der Förderung des Schul- und Kirchenwesens sowie dem Aufbau der städtischen [[Bibliothek]] und des [[Kulturhistorisches Museum Stralsund|Provinzialmuseums für Neuvorpommern und Rügen]], das 1859 von [[Rudolf Baier (Museumsleiter)|Rudolf Baier]] gegründet wurde. Francke setzte sich zudem für die Restaurierung des [[Rathaus Stralsund|Stralsunder Rathauses]] im gotischen Rohbau ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francke wurde nach dem Tod [[Karl Gustav Fabricius]]’ 1864 Bürgermeister. Ab 1879 war er auch Vertreter der Stadt im [[Preußisches Herrenhaus|preußischen Herrenhaus]], nachdem er nach dem Tode des Ersten Bürgermeisters [[Wilhelm Denhard (Politiker)|Wilhelm Friedrich Denhard]] († 18. Juli 1879) dessen Nachfolger geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit widmete er sich den Studien der geschichtlichen Dokumente des [[Stadtarchiv Stralsund|Ratsarchives]] und veröffentlichte zahlreiche Aufsätze zur Stralsunder Verfassung, Kulturgeschichte, den [[Stralsunder Straßennamen]], der Kirchenarchitektur sowie der Person [[Bertram Wulflam]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anerkennung seiner Verdienste wurde Francke vom König zum [[Geheimer Rat|Geheimen Regierungsrat]] ernannt, er war Träger des Ordens des Roten Adlers. Die philosophische Fakultät der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]] ihn ehrenhalber, er war Ehrenmitglied einiger Geschichtsvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass des Fundes des [[Hiddenseer Goldschmuck]]s 1874 veröffentlichte er seinen Aufsatz “Wo hat Olaf Tryggvason seine letzte Schlacht geschlagen?”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er veröffentlichte zudem viele Werke in den „Baltischen Studien XXI-XXV“, den „Pommerschen Jahrbüchern I-II“ und den „Hansischen Geschichtsblättern 1877-1880“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 erschien der Aufsatz „Aus Stralsunds Franzosenzeit“. ([https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb11001815_00005.html Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francke heiratete am 4. Mai 1862 Anna Auguste Wilhelmine von Berg. Sie hatten zusammen drei Kinder. Sie bewohnten in Stralsund das Haus [[Stralsunder Straßennamen/H|Heilgeiststraße 62]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|48|681|682|Francke, Otto|[[Theodor Pyl (Historiker)|Theodor Pyl]]|ADB:Francke, Otto}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Otto Francke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129581909|LCCN=nr/2005/26009|VIAF=47845714}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Francke, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Stralsund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1823]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Francke, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verwaltungsjurist, Heimatforscher, Stralsunder Bürgermeister (1864–1886)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Januar 1823&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Dezember 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stralsund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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