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	<title>Otto Feuerborn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:58:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PaulT: /* Literatur */</title>
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		<updated>2025-10-02T19:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Feuerborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Otto Jacobfeuerborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJF&amp;quot;&amp;gt;Heinrich Jacob Feuerborn (1976): &amp;#039;&amp;#039;Der Hof Jacobfeuerborn in Kattenstroth, sein &amp;quot;Ende&amp;quot; und seine Bedeutung als Stammhof der Sippe Schalück&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Beiträger zur Heimat- und Landeskunde 42/43: Seiten 848–853.&amp;lt;/ref&amp;gt; (geboren [[1. Januar]] [[1887]] in [[Kattenstroth]]; gestorben [[5. Mai]] [[1965]] in [[Gersfeld (Rhön)]]) war ein deutscher [[Oberförster|Forstmeister]] und in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] im [[Landkreis Fulda]]. Verheiratet war er mit Elisabeth Danker, geboren 1891 in [[Ostróda|Osterode]]. Die Ehe war kinderlos. Feuerborn zog am 25. Juli 1945 aus der Dienstvilla aus und siedelte nach [[Oberrode]] um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Jacobfeuerborn wurde als jüngster Sohn des Landwirts Christof Jacobfeuerborn (1851–1916) und dessen Ehefrau Theresia geborene Großehagenbrock (* 1852) in Kattenstroth geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Jacob Feuerborn (1973): &amp;#039;&amp;#039;Kattenstroth und das Koloniat Jacobfeuerborn um die Jahrhundertwende&amp;#039;&amp;#039;. Gütersloher Beiträger zur Heimat- und Landeskunde 30/31: Seiten 597–610.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJF&amp;quot; /&amp;gt; Der Ort ist seit 1910 ein Stadtteil von [[Gütersloh]]. Otto hatte eine Schwester Maria (* 1889) sowie zwei Brüder [[Heinrich Jacob Feuerborn|Heinrich]] und Josef (1885–1953).&amp;lt;ref name=&amp;quot;HJF&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1915 wird Otto noch mit dem Namen Jacobfeuerborn im Mitgliedsverzeichnis der Zoologischen Sektion des Westfälischen Provinzial-Vereins für Wissenschaft und Kunst geführt mit der Bemerkung: Forstkandidat an der [[Landwirtschaftskammer (Deutschland)|Landwirtschaftskammer]] Schlesien in [[Breslau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Koenen (1915): &amp;#039;&amp;#039;43. Jahres-Bericht der Zoologischen Sektion des Westfälischen Provinzial-Vereins für Wissenschaft und Kunst für das Rechnungsjahr 1914–1915&amp;#039;&amp;#039;. Regensbergsche Buchdruckerei, Münster 1915.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als der Vater 1916 starb, war er nach dem Paderborner [[Minorat]] als jüngster Sohn erbberechtigt, schlug das Erbe des Hofes in Kattenstroth jedoch zugunsten seines Bruders Josef aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerborn war als ausgebildeter [[Förster]] in den Besitzungen der Familie von [[Waldthausen]] in [[Gersfeld]] tätig. Er trat zum 1. Dezember 1930 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 390.282),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8610758&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde später Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 332.029) und arbeitete für das [[Rasse- und Siedlungshauptamt|SS-Rasse- und Siedlungshauptamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 wurde er in Gersfeld [[Kreisbauernführer]]. Für den unter [[Otto Hellmuth]] aufgestellten „[[Rhönaufbauplan]]“ war Feuerborn „Beauftragter des [[Reichsnährstand]]es“; der mainfränkische Rhönplan war von den Hessen Burkhardt und Feuerborn übernommen worden und stand in Konkurrenz zum thüringischen des Thüringer Ministerpräsidenten [[Willy Marschler]]. Beim Ausbau der [[Rhön]] waren neben einer rassenbiologischen Erforschung der Rhönbevölkerung die Steuerung des Einsatzes des [[Reichsarbeitsdienst]]es und im Krieg der [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] erforderlich. Im August 1940 zunächst kommissarisch, löste er im September 1941 den bisherigen Fuldaer Landrat [[Hans Burkhardt (Politiker)|Hans Burkhardt]] in dessen Amt ab, der nach einer Abordnung als Kreishauptmann in das [[Generalgouvernement]] zum Regierungspräsidenten in [[Hohensalza]] ernannt worden war. Feuerborn war als Landrat auch Vorsteher des „Zweckverbandes Arbeitsdienstlager der Preußischen Rhön“ und saß in den Aufsichtsräten der [[E.ON Mitte|Elektrizitäts AG Mitteldeutschland]] in [[Kassel]] und des [[Überlandwerk Fulda|Überlandwerks Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Als radikaler Nationalsozialist und Antisemit war Feuerborn auch an Übergriffen auf Juden beteiligt, so als die Kreisbauernschaft im Juli 1935 einen von Juden beschickten Viehmarkt auf dem Heinrich-von-Bibra-Platz in Fulda durch SA-Leute überfallen ließ.“&amp;lt;ref&amp;gt;Anne Krenzer: Artikel &amp;#039;&amp;#039; Otto Feuerborn &amp;#039;&amp;#039; in: Rhönlexikon.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine [[Internierung]] nach Kriegsende oder eine [[Entnazifizierung]] ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinsam mit dem Fuldaer Landrat Burkhardt herausgegebene Bericht des Aufbauwerks Rhön kam 1948 in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] auf die [[Liste der auszusondernden Literatur]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-w.html Liste der auszusondernden Literatur 1948 #8778]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Porträt]] Otto Feuerborns war bis Juli 1996 unbeanstandet in der Bildergalerie der Fuldaer Landräte ausgestellt und wurde erst dann entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rhönaufbauplan ==&lt;br /&gt;
Zum Rhönaufbauplan siehe: [[Otto Hellmuth]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rhoen.de/lexikon/themen/Dr._Hellmuth-Plan_oder_Rh%F6naufbauplan_10984917.html Rhönlexikon]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wir bauen auf : Ein Leistungsbericht über d. Aufbauwerk in d. Preuß. Rhön nach d. Stande vom 1. Jan. 1939.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Hans Burkhardt u. Otto Feuerborn. — Fulda: Parzeller 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Klein (Historiker)|Thomas Klein]]: &amp;#039;&amp;#039;Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 978-3-88443-159-7, S. 119.&lt;br /&gt;
* [[Michael Mott]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Fuldaer Landratsvilla zum Wohnheim für Menschen mit Handicap / Ein Gebäude mit bewegter Vergangenheit: Haimbacher Straße 31 / In der NS-Zeit wurden neue repräsentative Dienstvillen für den Fuldaer Landrat und Oberbürgermeister errichtet / Landkreiswappen über dem Eingang&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Landkreises Fulda&amp;#039;&amp;#039;, 39. Jahrg., 2011/2012, S. 74–82.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Speitkamp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kommunalverfassung in Kurhessen. Eine Schrift des Kasseler Regierungsreferendars Theodor von Heppe aus dem Jahr 1826&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 69), Selbstverlag der Hessischen Historischen Kommission Darmstadt und der Historischen Kommission für Hessen, Darmstadt, 1987, ISBN 978-3884431580, S. 119.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|127837701}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=127837701|titel=Feuerborn, Johann Otto Jakob| datum=2019-10-02}}&lt;br /&gt;
* Anne Krenzer: Artikel &amp;#039;&amp;#039; Otto Feuerborn &amp;#039;&amp;#039; in {{Webarchiv | url=http://www.rhoen.info/lexikon/personen/Feuerborn_10989867.html | wayback=20160121141459 | text=Rhönlexikon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landräte des Landkreises Fulda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127837701|VIAF=33032249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Feuerborn, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forstbeamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Landkreis Fulda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Feuerborn, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jacobfeuerborn, Otto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Forstwirt und nationalsozialistischer Landrat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kattenstroth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Mai 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gersfeld (Rhön)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaulT</name></author>
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