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	<title>Otto Faist - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 18. April 2026 um 13:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Leichtathleten und Fußballtrainer; zum Bildhauer und Hochschullehrer siehe [[Otto Feist]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| kurzname                   = &lt;br /&gt;
| bildname                   = &lt;br /&gt;
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| geburtstag                 = [[11. März]] [[1903]]&lt;br /&gt;
| geburtsort                 = [[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
| geburtsland                = [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum                = [[Februar]] [[1946]]&lt;br /&gt;
| sterbeort                  = [[Kowel]]&lt;br /&gt;
| sterbeland                 = [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle            =&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1930–1931|[[SV Wiesbaden]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1931     |[[Bulgarische Fußballnationalmannschaft|Bulgarien]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1932–1933|[[Kölner SC 1899]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1933–1935|[[SV Höntrop]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1934–1935|[[Duisburger FV 08|Duisburg 08]] (zusätzlich)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1935–1937|[[Arminia Bielefeld]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1937–1938|[[Rot-Weiß Oberhausen]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1938–1942|[[FC Schalke 04]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1942–1943|[[Luftwaffen-Sportverein Hamburg|LSV Hamburg]]}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1943–1944|[[LSV Mölders Krakau]]}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Faist&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. März]] [[1903]] in [[Karlsruhe]]; † [[Februar]] [[1946]] in [[Kowel]], [[Sowjetunion]]&amp;lt;ref&amp;gt;nach Militärunterlagen fiel Faist am 1. Februar 1945. Andere Aussagen sprechen von einem Tod in sowjetischer [[Kriegsgefangenschaft]]. [[Stefan Goch]]/Norbert Silberbach: „Zwischen Blau und Weiß liegt Grau“, S. 338; Essen 2005, ISBN 3-89861-433-6. Nach dem Artikel „Auf Spurensuche“ im Schalker Kreisel vom 28. April 2012 datiert „eine eidesstattliche Erklärung […] seinen Tod auf Februar 1946“. Noch im März 1945 schrieb er einen Brief an seine Frau.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Leichtathletik|Leichtathlet]] und [[Fußballtrainer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Faist war aktiver Leichtathlet des [[Karlsruher FC Phönix]], der sich als Läufer auf den Kurz- und [[Mittelstreckenlauf|Mittelstrecken]] einen Namen machte. Nach Aussage seines Sohnes war er der erste deutsche Sportler, der nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] in [[Paris]] antrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreisel-66&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auf Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schalker Kreisel&amp;#039;&amp;#039;, Offizielles Vereinsmagazin, Saison 2011/2012 Nr. 24 vom 28. April 2012, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1925 und 1926 wurde er in die Nationalmannschaft berufen. Mit der Phönix-[[4-mal-100-Meter-Staffel]] wurde er [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 1926|1926]] [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften|Deutscher Meister]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Otto Bräunche, Volker Steck (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Sport in Karlsruhe: von den Anfängen bis heute&amp;#039;&amp;#039;; Veröffentlichungen des Karlsruher Stadtarchivs Bd. 28, 2006, ISBN 3-88190-440-9, S. 258; [https://books.google.de/books?id=7N1B-sMuXJ4C&amp;amp;pg=PT257&amp;amp;lpg=PT257&amp;amp;dq=%22otto+Faist%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=yX8xmB1E0z&amp;amp;sig=EwFJP3OcGT9_1JzlDLsBv7Zo6qQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=TRIZS5e3F5OD_Ab5r43cAw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=%22otto%20Faist%22&amp;amp;f=false Onlineversion] gesichtet am 4. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem belegte er im [[400-Meter-Lauf]] Rang zwei hinter [[Otto Peltzer]]. Im selben Jahr begann er ein Studium an der [[Deutsche Hochschule für Leibesübungen|Deutschen Hochschule für Leibesübungen]] in [[Berlin]] beim späteren [[Bundestrainer|Reichstrainer]] [[Otto Nerz]], das er 1929 als Diplom-[[Sportlehrer]] abschloss. [[Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 1928|1928]] war er zuvor mit der Sprintstaffel des [[SC Charlottenburg|SCC Berlin]] Deutscher Vizemeister über 4-mal&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;Meter geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faists Fußballtrainerlaufbahn begann 1930 beim [[SV Wiesbaden]]. Ein Jahr später ging er nach [[Bulgarien]], wo er die [[Bulgarische Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] betreute. Mit zwei Siegen in zwei Spielen führte er das Team zum Gewinn des [[Balkan-Cup 1931|Balkan-Cups 1931]]. Nach der Rückkehr ins Deutsche Reich war Faist 1932/33 zunächst beim [[Kölner SC 1899|Kölner Sportclub 1899]] tätig. Anschließend war er bis 1937 teils in Teilzeit hier und bei mehreren anderen Vereinen im Westen aktiv: beim [[Wattenscheid]]er [[SV Höntrop]], beim [[Duisburger FV 08]] und dem [[SVA Gütersloh]]; [[Arminia Bielefeld]] führte ihn zeitweise als Trainer von 1933 bis 1935,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.arminia-bielefeld.de/startseite/verein/historie/trainer-archiv/ |wayback=20200409093606 |text=Arminia Bielefeld, Trainer-Archiv}}&amp;lt;/ref&amp;gt; tatsächlich begann er dort erst 1935.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Westfälische Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 22. Mai 1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Saison 1937/38 verpflichtete ihn [[Rot-Weiß Oberhausen]], wo der „ausgezeichnete Sportlehrer“ die Erwartungen, vor allem aufgrund einer Verletzungsserie unter seinen Spielern, nicht erfüllen konnte und 1938 entlassen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rwo-online.de/verein/historie/chronik/1937_38/chronik_37_38.php |wayback=20090803133736 |text=Chronik, Saison 1937/38}} auf der RWO-Website&amp;lt;/ref&amp;gt; Faist ersetzte anschließend beim [[FC Schalke 04]] Meistertrainer [[Hans Schmidt (Fußballspieler, 1893)|„Bumbes“ Schmidt]]. Mit den &amp;#039;&amp;#039;Königsblauen&amp;#039;&amp;#039; errang er [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1938/39|1938/39]], [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1939/40|1939/40]] und [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1941/42|1941/42]] drei deutsche Meisterschaften; außerdem erreichte er mit der Mannschaft zweimal das Finale des [[DFB-Pokal|Tschammerpokals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faist war ein „überzeugter Anhänger [[Adolf Hitler]]s“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auf Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Schalker Kreisel&amp;#039;&amp;#039;, Offizielles Vereinsmagazin, Saison 2011/2012 Nr. 24 vom 28. April 2012, S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt; und trat zum 1. Mai 1933 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 2.527.325).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8470146&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Januar 1942 wurde er zur [[Wehrmacht]] einberufen,&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Goch/Norbert Silberbach: „Zwischen Blau und Weiß liegt Grau“, S. 154; Essen 2005, ISBN 3-89861-433-6&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielt aber für die Meisterschaftsendrunde Sonderurlaub. Die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] setzte ihn als Trainer des [[LSV Mölders Krakau]] ein, dieser gewann unter ihm 1943 und 1944 den [[Bernsteinpokal]], der unter den Fußballmannschaften der [[Deutsche Besatzung Polens 1939-1945|deutschen Besatzer]] im [[Generalgouvernement Polen]] ausgetragen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Warschauer Zeitung, 7. November 1943, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch in einem Brief aus dem März 1945 schreibt der Frontsoldat Faist vom „Glauben an unseren Endsieg“. Doch auf der Flucht von der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] brachten ihn die Erlebnisse des Elends zur Einsicht, dass das Regime des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] ein verbrecherisches war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreisel-66&amp;quot; /&amp;gt; Im heutigen [[Sachsen]] geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft und kam zunächst ins [[Lager Elsterhorst]], später dann ins Gefangenenlager [[Kowel]] in der [[Ukrainische SSR|Ukrainischen SSR]]. Hier erlag er im Februar 1946 wohl einer [[Typhus]]erkrankung und Entkräftung. Der exakte Tag seines Todes ist ebenso unbekannt wie der Ort seiner letzten Ruhestätte. Seine Witwe und seine drei Kinder erhielten die Nachricht von seinem Tod im April 1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EUFootball|889|Typ=Trainer}}&lt;br /&gt;
* [https://stadtlexikon.karlsruhe.de/index.php/De:Lexikon:bio-1224 Otto Faist] im [[Stadtlexikon Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
* {{Transfermarkt|74720|Typ=Trainer}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|otto-faist}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Nachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Trainer der bulgarischen Fußballnationalmannschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1022162012|VIAF=256404375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Faist, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Leichtathletik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprinter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballnationaltrainer (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SV Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (LSV Mölders Krakau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (FC Schalke 04)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Arminia Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (Rot-Weiß Oberhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballtrainer (SVA Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leichtathlet (Karlsruher FC Phönix)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Faist, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Leichtathlet und Fußballtrainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. März 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Februar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kowel]], [[Ukrainische SSR]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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