<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Ernst_Remer</id>
	<title>Otto Ernst Remer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Ernst_Remer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Ernst_Remer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T07:00:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Ernst_Remer&amp;diff=119921&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asdrubal: Sollte ausreichen. Die lokale Verwaltungsgeschichte ist hier nicht das Thema.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Ernst_Remer&amp;diff=119921&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-16T10:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sollte ausreichen. Die lokale Verwaltungsgeschichte ist hier nicht das Thema.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2004-0330-500, Otto Ernst Remer.jpg|mini|Otto Ernst Remer (Januar 1945)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Ernst Fritz Adolf Remer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1912]] in [[Neubrandenburg]]; † [[4. Oktober]] [[1997]] in [[Marbella]], [[Spanien]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsche Biographie |SFZ=105271 |Name=Remer, Ernst |NDB-online=1 |Autor=[[Winfried Süß]] |Datum=2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Generalmajor#Reichsheer, Reichswehr und Wehrmacht|Generalmajor]] der [[Wehrmacht]]  und nach dem [[Attentat vom 20. Juli 1944|Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944]], damals noch mit dem Dienstgrad [[Major]], an der Niederschlagung des Umsturzversuchs beteiligt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] trat er als [[Rechtsextremismus|rechtsextremistischer]] Politiker und Publizist hervor und wurde mehrfach wegen politisch motivierter [[Äußerungsdelikt]]e, darunter [[Holocaustleugnung]], verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Otto Ernst Remer wuchs als ältester von sechs Söhnen einer kinderreichen [[Protestantismus|protestantischen]] Familie im [[mecklenburg]]ischen Neubrandenburg auf. Seine Eltern waren der [[Grundbuch]]führer und spätere [[Justizinspektor]] Otto (Ernst August Martin) Remer (* 12. November 1888 in Neubrandenburg) und dessen Ehefrau Elisabeth (Auguste Friederike), geb. Pilgrimm (*&amp;amp;nbsp;17. Januar 1889). Familienmitglieder waren seit Generationen als selbständige Handwerker in Neubrandenburg ansässig. Zwei Brüder Remers fielen als Soldaten im Zweiten Weltkrieg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto Ernst Remer&amp;quot;&amp;gt;[https://library.fes.de/pdf-files/bueros/schwerin/05669-20130903.pdf Dieter Krüger: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ernst Remer – Ein Offizier zwischen Eid und Unkenntnis: Eine Person des Rechtsextremismus nach 1945&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand gegen das NS Regime in den Regionen Mecklenburg und Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;. S. 116–123]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remer besuchte das örtliche humanistische Gymnasium und legte dort das Abitur ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archive.org/details/1990-Interview-mit-Generalmajor-Otto-Ernst-Remer |titel=1990-Interview-mit-Generalmajor-Otto-Ernst-Remer  |werk=archive.org |datum=1990 |sprache=de |abruf=2024-09-06 |format=Video (1 h 44 min)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon früh träumte er von einer [[Offizier]]skarriere und wurde im Alter von 13 Jahren Mitglied im [[Jungsturm (Bewegung)|Jungsturm]], einer Jugendabteilung der Frontsoldatenorganisation [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten|Stahlhelm]]. [[Generalfeldmarschall]] [[August von Mackensen]], der Schirmherr des Jungsturms war, setzte sich nach eigenen Angaben Remers für dessen militärische Karriere bei der [[Reichswehr]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Krüger |Online=https://library.fes.de/pdf-files/bueros/schwerin/05669-20130903.pdf |Titel=Otto Ernst Remer – Ein Offizier zwischen Eid und Unkenntnis. Eine Person des Rechtsextremismus nach 1945 |Sammelwerk=Widerstand gegen das NS-Regime in den Regionen Mecklenburg und Vorpommer, Reihe Beiträge zur Geschichte Mecklenburg-Vorpommern Nr. 12 |Hrsg=Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern |Seiten=116 |Format=PDF |Jahr=2007 |Abruf=2025-01-15 |Zitat=Er engagierte sich im »Jungsturm«, der Jugendabteilung des Stahlhelms. Schirmherr des Jungsturms war der ehemalige kaiserliche Generalfeldmarschall von Mackensen. Nach Angaben von Remer eröffnete dieser ihm den Weg in die Reichswehr.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remer war zweimal verheiratet und hatte aus erster Ehe zwei Söhne und eine Tochter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Im April 1933 trat Remer als [[Fahnenjunker]] in das [[4. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|4. (Preußisches) Infanterie-Regiment]] der Reichswehr in Kolberg ein. Am 1.&amp;amp;nbsp;September 1939 hatte er den Rang eines [[Oberleutnant]]s erreicht und war beim [[Überfall auf Polen]] [[Kompaniechef|Chef]] einer Infanteriegeschützkompanie. Vor dem Beginn des [[Westfeldzug]]es übernahm er eine motorisierte Infanteriegeschützkompanie der [[9. Panzer-Division (Wehrmacht)|9.&amp;amp;nbsp;Panzer-Division]]. Mit dieser Einheit nahm Remer auch am [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzug]] und dem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;Tewes, Panzergrenadierdivision &amp;quot;Großdeutschland&amp;quot;, S. 267 Lebenslauf aus seiner Personalakte, S. 1179, Verweis auf seine Personalakte im Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg Pers 6/300427&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1942 wurde Remer unter Ernennung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] zur gerade neu aufgestellten Infanteriedivision (mot.) [[Division Großdeutschland]] versetzt als Kommandeur des IV. Bataillons Infanterie-Regiment GD 1.&amp;lt;ref&amp;gt;Tewes, Die Panzergrenadierdivision „Großdeutschland“, S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kommandierte 1943 das I.&amp;amp;nbsp;Bataillon auf [[Schützenpanzerwagen]] des Panzergrenadierregiments „Großdeutschland“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger Tewes: &amp;#039;&amp;#039;Die Panzergrenadierdivision „Großdeutschland“ im Feldzug gegen die Sowjetunion 1942–1945&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Klartext, Essen 2020, S. 93, ISBN 978-3-8375-2089-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er zwischenzeitlich zum [[Major]] ernannt worden war, wurde Remer im Mai 1943 für seinen Einsatz in der [[Schlacht bei Charkow (1943)|Schlacht um Charkow]] das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] verliehen. Im November des gleichen Jahres wurde ihm als 325.&amp;amp;nbsp;Soldat der Wehrmacht das [[Eichenlaub]] zum Ritterkreuz verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remer wurde im Krieg insgesamt achtmal verwundet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto Ernst Remer&amp;quot;/&amp;gt; Nach der [[Rekonvaleszenz]] von einer schweren Verwundung wurde er Anfang 1944 als Kommandeur zum [[Wachregiment Berlin|Wachbataillon „Großdeutschland“]] nach [[Berlin]] versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Remers Rolle am 20. Juli 1944 ==&lt;br /&gt;
Das Wachbataillon war vom Berliner Stadtkommandanten, [[Generalleutnant]] [[Paul von Hase (Widerstandskämpfer)|Paul von Hase]], einem der Beteiligten am Umsturzversuch des [[Attentat vom 20. Juli 1944|20.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1944]], dafür vorgesehen, während des [[Unternehmen Walküre|Unternehmens Walküre]] das [[Regierungsviertel (Berlin)|Regierungsviertel]] abzusperren und unter anderem [[Joseph Goebbels]] zu verhaften.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wer war wer im Dritten Reich.&amp;#039;&amp;#039; S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Remer führte diesen Besetzungsbefehl zunächst aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Tewes, Die Panzergrenadierdivision &amp;quot;Großdeutschland&amp;quot;, S. 844–855, S. 849.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Will Berthold]] schreibt über die Gründe für dieses Verhalten: {{Zitat|Remer folgte Hitler als treuer Gefolgsmann, aber das [[Militarismus|militante]] Dogma ‚Befehl ist Befehl‘ war ihm so in Fleisch und Blut übergegangen, dass er sich&amp;amp;nbsp;– guten Glaubens&amp;amp;nbsp;– auf Order […] von Hases auch gegen den ‚Führer‘ hätte stellen können, wenn nicht abermals von einem […] Zufall in den Verlauf dieses Tages eingegriffen worden wäre.|Will Berthold|&amp;#039;&amp;#039;Die 42 Attentate auf Adolf Hitler.&amp;#039;&amp;#039; S. 232.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Offiziere des Wachbataillons, [[Leutnant]] [[Hans Wilhelm Hagen]], im Zivilleben Mitarbeiter des Propagandaministeriums, bekam Zweifel, ob Hitler tatsächlich tot sei. Er schlug Remer vor, sich vor Goebbels’ Verhaftung bei diesem darüber zu erkundigen. Der Propagandaminister verband Remer telefonisch mit [[Adolf Hitler]], welcher Remer telefonisch den Befehl erteilte, den [[Putsch]] niederzuschlagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Hören Sie mich? Ich lebe also! Das Attentat ist mißlungen. Eine kleine Clique ehrgeiziger Offiziere wollte mich beseitigen. Aber jetzt haben wir die Saboteure an der Front. Wir werden mit dieser Pest kurzen Prozeß machen. Sie erhalten von mir den Auftrag, sofort Ruhe und Sicherheit in der Reichshauptstadt wieder herzustellen, wenn notwendig mit Gewalt. Sie werden mir persönlich unterstellt, bis der [[Reichsführer SS]] in der Reichshauptstadt eintrifft.|Otto Ernst Remer|&amp;#039;&amp;#039;Der 20. Juli.&amp;#039;&amp;#039; S. 12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remer verhaftete daraufhin seinen Vorgesetzten Paul von Hase und trug damit zum Scheitern der Operation Walküre bei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Niederschlagung wurde er von der [[NS-Propaganda]] als Held gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rollen von Remer und Goebbels bei der Niederschlagung des Putsches werden oft überschätzt. Hitler hatte überlebt; zudem gelang es den Verschwörern nicht, den Rundfunk und die Telekommunikation völlig in ihre Hand zu bekommen. So konnte das [[Oberkommando der Wehrmacht|OKW]] unter Generalfeldmarschall [[Wilhelm Keitel]] bereits ab 16:00&amp;amp;nbsp;Uhr Gegenmaßnahmen einleiten. Ab 17:42&amp;amp;nbsp;Uhr wurde wiederholt im Rundfunk die Nachricht vom Überleben Hitlers gesendet. Das Telefonat Remers mit Hitler fand erst zwischen 18:35 und 19:00&amp;amp;nbsp;Uhr statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand, Staatsstreich, Attentat: der Kampf der Opposition gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München, 3. Aufl. 1979, ISBN 3-492-02459-9; S.&amp;amp;nbsp;528–529, 539–540.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem erschienen die ersten Soldaten des Wachbataillons erst um Mitternacht im Bendlerblock, nachdem dort bereits regimetreue Offiziere die wichtigsten Personen des Umsturzversuchs festgenommen hatten. Remer selbst folgte später nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Winfried Heinemann]] |Titel=Das Ende des Staatsstreichs |Sammelwerk=[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] |Band=68 |Nummer=1 |Datum=2020-01-03 |Seiten=8 |DOI=10.1515/vfzg-2020-0001}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nachfolgenden Propaganda wurde Remer gegenüber den anderen Beteiligten an der Niederschlagung des Putsches jedoch hervorgehoben. So sendete der [[Großdeutscher Rundfunk|Großdeutsche Rundfunk]] am 28. Juli 1944 ein Interview mit Remer und zitierte Goebbels mit den Worten: „Major Remer hat sich bei der blitzschnellen Niederschlagung der staatsfeindlichen Tätigkeit der eid- und treuvergessenen Offiziers-Clique ein großes Verdienst erworben.“&amp;lt;ref&amp;gt; Ludger Fittkau: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/hitler-attentat-am-20-juli-1944-die-propagandaluege-der-100.html &amp;#039;&amp;#039;Hitler-Attentat am 20. Juli 1944. Die Propagandalüge der „kleinen Clique“&amp;#039;&amp;#039;], in: www.deutschlandfunkkultur.de, 20. Juli 2022 (Erstausstrahlung des Features am 17. Juli 2019), abgerufen am 13. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Dossier der Bundeswehr spricht der Militärhistoriker [[Winfried Heinemann]] deshalb vom „Mythos Major Remer“, der sich lange gehalten habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Winfried Heinemann: [https://zms.bundeswehr.de/de/mediathek/dossier-20-juli-heinemann-operation-walkuere-5802928 &amp;#039;&amp;#039;Der 20. Juli 1944 als militärisches Geschehen&amp;#039;&amp;#039;], in: zms.bundeswehr.de, abgerufen am 13. September 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Remer erhielt am 20. September 1944 eine rückwirkende Beförderung zum Oberst mit Wirkung zum 1. Juli 1944; seine Heimatstadt Neubrandenburg verlieh ihm die Ehrenbürgerwürde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Winfried Heinemann]] |Titel=Das Ende des Staatsstreichs |Sammelwerk=[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]] |Band=68 |Nummer=1 |Datum=2020-01-03 |Seiten=15, 17f. |DOI=10.1515/vfzg-2020-0001}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Zeitzeugenbericht führt die weitgehende Niederbrennung der Neubrandenburger Innenstadt durch die Rote Armee kurz nach Kriegsende auf die Gleichsetzung „Neubrandenburg - Remerstadt“ zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesprächsprotokoll Helga Tiedt, 01.07.2010, in: Elke Pretzel: &amp;#039;&amp;#039;Eine gebrochene Sammlung. Die Städtische Kunstsammlung in Neubrandenburg (1890-1945).&amp;#039;&amp;#039; Diss. Univ. Greifswald 2019. Edition Lesezeichen: o.&amp;amp;nbsp;O. 2020. S. 390. &amp;quot;Er [der Kommandeur] kam runter und sagte zu meiner Mutter, er wolle ihr ein Schauspiel - ein Schauspiel, ich höre es immer noch - zeigen. Sie hat mich aber mitgenommen. [...] Ein Wahnsinnsfeuer, bis in den Himmel hinein. [...] Und dann wussten wir, weil er ja der Kommandeur der Stadt war, dass er das angeordnet hatte. [...] Und zwar müssen die, weil die ganze Innenstadt brannte, ganz gleichmäßig, bestimmt haben, wann das Feuer gelegt und wann es angezündet wurde. [...] Meine Mutter erstarrte nur und dann hat sie &amp;quot;Pourquoi?&amp;quot; gerufen. Und da sagte er: &amp;quot;Neubrandenburg - Remerstadt.&amp;quot; Wir hatten gerade den Remer gefeiert; er ist ja Neubrandenburger...&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen spricht jedoch die Tatsache, dass auch zahlreiche andere Städte der Region ebenso nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen niedergebrannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Verwendung bis zum Kriegsende ==&lt;br /&gt;
Ab September 1944 wurde Remer als Kampfkommandant der [[Wolfsschanze]] in [[Ostpreußen]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto Ernst Remer&amp;quot;/&amp;gt; Im November 1944 übernahm er als Kommandeur die nach dem Aufstand vom 20. Juli 1944 neu aufgestellte [[Führer-Begleit-Bataillon|Führer-Begleit-Brigade]] (später zur Division erweitert),&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Samuel W. Mitcham]] |Titel=German Order of Battle: 291st-999th Infantry divisions, named infantry divisions, and special divisions in World War II |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Stackpole Books |Ort= |Datum=2007 |ISBN=9780811734370 |Seiten=211 |Online=https://books.google.de/books?id=W12nzCN9DK4C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq= |Abruf=2019-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die er in der [[Ardennenoffensive]] führte. Ende Januar 1945 erhielt er im Alter von 32 Jahren seine Ernennung zum [[Generalmajor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Remer war damit einer der jüngsten Generäle der Wehrmacht. Am 8. März 1945 war die Führer-Begleit-Division an der Rückeroberung [[Lauban]]s beteiligt, einer der letzten erfolgreichen und von [[Joseph Goebbels]] propagandistisch groß ausgeschlachteten Operation der [[Wehrmacht]] im Zweiten Weltkrieg. Im April wurde Remers Einheit von der [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Rote Armee|Roten Armee]] im Raum [[Spremberg]] zerschlagen. Er selbst entkam, als Zivilist verkleidet, dem sowjetischen Einschließungsring. Amerikanische Truppen nahmen ihn im Raum [[Teplice|Teplitz]]/[[Most (Tschechien)|Brüx]] gefangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto Ernst Remer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit und Remer-Prozess ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Remer-Prozess}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kriegsende]] und seiner [[Gefangenschaft|Gefangennahme]] wurde Remer von den US-Amerikanern an die Briten übergeben, die ihn bis 1947 [[Internierung#Deutschland|internierten]]. Anschließend nahm er seinen Wohnsitz in [[Varel]] und erlernte das [[Maurer]]handwerk. Beim [[Entnazifizierungsverfahren]] stufte man ihn als [[Mitläufer#Verwendung nach 1945|Mitläufer]] in die Gruppe V (als von einer Schuld nicht betroffen) ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otto Ernst Remer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remer trat im Folgenden als rechtsextremer Publizist hervor und schloss sich der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft unabhängiger Deutscher&amp;#039;&amp;#039; unter [[Fritz Dorls]] an. Nachdem dieser 1949 der [[Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei|Deutschen Rechtspartei]] beigetreten, nach kurzer Zeit aber wieder ausgeschlossen worden war, war Remer Mitbegründer und später 2. Vorsitzender der [[Sozialistische Reichspartei|Sozialistischen Reichspartei]] (SRP). Weil er die Beteiligten des Attentats auf Hitler bei einer Parteiveranstaltung im Mai 1951 als „Landesverräter“ bezeichnet hatte, wurde er 1952 wegen [[Üble Nachrede (Deutschland)|übler Nachrede]] und [[Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener]] vom [[Landgericht Braunschweig]] zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt ([[Remer-Prozess]]). Remer entzog sich der Strafe und flüchtete ins Ausland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Antrag der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]], ihm gemäß {{Art.|18|gg|juris}} [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|GG]] die Grundrechte der Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit sowie das aktive und passive Wahlrecht zu entziehen ([[Grundrechtsverwirkung]]), wurde vom [[Bundesverfassungsgericht]] am 25. Juli 1960 abgewiesen, da schon länger keine Erkenntnisse über weitere staatsfeindliche Bestrebungen Remers vorgelegen hätten und weil die Bundesregierung auf dessen jüngste Verteidigungsschriften nicht mehr reagiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;BVerfG, Beschluss vom 25. Juli 1960, Az.&amp;amp;nbsp;2&amp;amp;nbsp;BvA&amp;amp;nbsp;1/56, {{BVerfGE|11|282}} f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die SRP war bereits im Oktober 1952 als [[Verfassungswidrigkeit|verfassungswidrig]] eingestuft und verboten worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Flucht war Remer mehrere Jahre lang als Militärberater des ägyptischen Präsidenten [[Gamal Abdel Nasser]] sowie in [[Syrien]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ulrike Becker: Nazis am Nil. Die westdeutsch-ägyptischen Beziehungen der Nachkriegszeit im Schatten des Nationalsozialismus, V&amp;amp;R Unipress, Göttingen 2024, S. 250–259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf zahlreichen Veranstaltungen des Rechtsextremisten [[Thies Christophersen]] trat Remer als Hauptredner auf. Nachdem er sich 1983 mit dem von ihm im Jahr zuvor mitbegründeten&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Thomas Grumke]], [[Bernd Wagner (Kriminalist)|Bernd Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=hyUkBgAAQBAJ Handbuch Rechtsradikalismus]. Personen, Organisationen, Netzwerke: vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; [[Springer VS|Leske + Budrich]], Opladen 2002, ISBN 3-8100-3399-5, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; neofaschistischen [[Freundeskreis Ulrich von Hutten]] zerstritten hatte, gründete er 1983 &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Freiheitsbewegung e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (DDF), mit ihrer Jugendorganisation &amp;#039;&amp;#039;Bismarck-Jugend&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Verfassungsschutzbericht 1983 (Bund), S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt; eine neonazistische Gruppierung, deren Vorsitzender er bis 1989 blieb und die er 1991 wieder verließ. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel in deren Organ &amp;#039;&amp;#039;Huttenbriefe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Remer war Teil einer Gruppe von Personen, welche am 21. April 1990 im [[München]]er [[Löwenbräukeller]] eine [[Holocaustleugner]]-Großveranstaltung mit 800 Zuhörern organisierte. Anwesend und Redner war dort der Holocaustleugner [[David Irving]]. Organisator dieser Veranstaltung war der Neonazi [[Bela Ewald Althans]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.youtube.com/watch?v=QsQsgei98sk |titel=Wahrheit macht frei |titelerg=Dokumentation über Neonazis &amp;amp; Holocaustleugner, Deutschland 1991 |werk=antifaeuskirchen1977 |datum=2011 |sprache=de |abruf=2024-09-06 |format=YouTube}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 brachte er seine &amp;#039;&amp;#039;Remer-Depesche&amp;#039;&amp;#039;, ein [[Geschichtsrevisionismus|geschichtsrevisionistisches]] Blatt, heraus. Das [[Landgericht Schweinfurt]] verurteilte ihn aufgrund von Beiträgen in diesen Veröffentlichungen wegen [[Volksverhetzung]] und Aufstachelung zum Rassenhass zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten. Er entzog sich dieser Strafe 1994 durch Flucht nach Spanien&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|21|416|417|Remer, Otto Ernst|Winfried Süß|119198908}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und stellte das Erscheinen der Publikation ein. Da die spanischen Gesetze damals keine entsprechenden Strafbestimmungen wegen Holocaustleugnung kannten, wurde ein von den deutschen Behörden gestellter [[Auslieferung (Recht)|Auslieferungsantrag]] 1996 abgelehnt. Er war gerngesehener Gast und Redner bei neonazistischen Gruppierungen wie der [[Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei|Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei]] (FAP) sowie Fördermitglied in der Solinger Kampfsportschule „Hak Pao“, in welcher die Täter des [[Brandanschlag von Solingen (1993)|Mordanschlages von Solingen]] trainierten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Affären: »Das wäre eine Bombe« |Sammelwerk=Der Spiegel 22/1994 |Datum=1994-05-29 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/das-waere-eine-bombe-a-b5c411d8-0002-0001-0000-000013684942 |Abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Spanien arbeitete er mit der Neonazi-Gruppe „[[Círculo Español de Amigos de Europa|CEDADE]]“ zusammen, die ihm auch bei der Verbreitung seiner Propaganda half.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Barbara Baltsch |url=https://taz.de/Otto-Ernst-Remer/!1559484/ |titel=&amp;amp;#9632;&amp;amp;thinsp;Das Portrait: Otto-Ernst Remer |werk=taz.am Wochenende |hrsg=taz.de |seiten=11 |datum=1994-06-04 |abruf=2024-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb 1997 im Alter von 85 Jahren in Marbella eines natürlichen Todes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Altnazi Remer tot |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1997-10-06 |ISSN=0931-9085 |Seiten=4 |Online=https://taz.de/Altnazi-Remer-tot/!1379713/ |Abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozesse ==&lt;br /&gt;
Remer wurde in mehreren [[Gerichtsverfahren]] verurteilt,&amp;lt;ref&amp;gt;Jesse 1994, S. 210–214.&amp;lt;/ref&amp;gt; so zum Beispiel:&lt;br /&gt;
* 1951 wegen übler Nachrede gegen Personen des öffentlichen Lebens (Bundeskanzler und -minister) durch das [[Landgericht Verden]] zu einer viermonatigen Haftstrafe, die er verbüßte.&lt;br /&gt;
* 1952 wegen übler Nachrede und [[Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener]] durch das Landgericht Braunschweig ([[Remer-Prozess]]) zu drei Monaten Freiheitsentzug, dem er sich durch Flucht ins Ausland entzog.&lt;br /&gt;
* 1985 wegen übler Nachrede und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener durch das [[Amtsgericht Kaufbeuren]] zu 50 Tagessätzen. Er hatte ein Flugblatt mit Schmähungen gegen Widerstandskämpfer des 20. Juli verteilt.&lt;br /&gt;
* 1986 wegen übler Nachrede und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener durch das [[Landgericht Kempten]] zu drei Monaten zur Bewährung. Er hatte Videokassetten des französischen Holocaustleugners und [[Neonazismus|Neonazis]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/1981/04/noam-chomsky-und-die-realitaet-der-gaskammern Jürg Altwegg: &amp;#039;&amp;#039;Noam Chomsky und die Realität der Gaskammern.&amp;#039;&amp;#039;] [[Zeit online]], 21.&amp;amp;nbsp;November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Robert Faurisson]] vertrieben.&lt;br /&gt;
* 1992 wegen [[Volksverhetzung]] und Aufstachelung zum Rassenhass durch das [[Landgericht Schweinfurt]], in der Folge&lt;br /&gt;
** 1993 wurde die Revision dagegen vom Bundesgerichtshof abgewiesen&lt;br /&gt;
** 1994 Flucht vor der 22-monatigen Haftstrafe nach Spanien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
[[Anneliese Remer-Heipke]], Remers Ehefrau, führte zunächst von [[Bad Kissingen]] und später von Spanien aus den &amp;#039;&amp;#039;Verlag Remer-Heipke&amp;#039;&amp;#039;, der neben Remers Schriften unter anderem auch [[Florentine Rost van Tonningen]] und [[J. G. Burg]] verlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Thomas Grumke]], [[Bernd Wagner (Kriminalist)|Bernd Wagner]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=hyUkBgAAQBAJ Handbuch Rechtsradikalismus]. Personen, Organisationen, Netzwerke: vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; [[Springer VS|Leske + Budrich]], Opladen 2002, ISBN 3-8100-3399-5, S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;20. Juli 1944.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hans Siep, Hamburg-Neuhaus/Oste 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;20. Juli 1944.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Verlag Deutsche Opposition, Hamburg-Neuhausen 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verschwörung und Verrat um Hitler. Urteil des Frontsoldaten.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Remer-Heipke, Bad Kissingen 1993, ISBN 3-87725-102-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegshetze gegen Deutschland: Lüge und Wahrheit über die Ursachen beider Kriege.&amp;#039;&amp;#039; Remer-Heipke, Bad Kissingen 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
* In dem 2008 erschienenen Spielfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem die Vorgänge des 20. Juli nacherzählt werden, wird Otto Ernst Remer von [[Thomas Kretschmann]] verkörpert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmstarts.de/kritiken/127129/castcrew.html |titel=Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat |werk=filmstarts.de |sprache=de |abruf=2024-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Hoffmann (Historiker, 1930)|Peter Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand, Staatsstreich, Attentat. Der Kampf der Opposition gegen Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Serie Piper 418, 4. Auflage, München / Zürich 1985, ISBN 3-492-00718-X, S.&amp;amp;nbsp;527–539, 593–603 u. ö.&lt;br /&gt;
* [[Eckhard Jesse]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Porträt: Otto Ernst Remer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch Extremismus und Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 6 (1994), ISBN 3-416-02532-6, S. 207–221.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Kraus (Rechtswissenschaftler)|Herbert Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die im Braunschweiger Remerprozess erstatteten moraltheologischen und historischen Gutachten nebst Urteil.&amp;#039;&amp;#039; Girardet, Hamburg 1953.&lt;br /&gt;
* Willi Lasek: &amp;#039;&amp;#039;„Revisionistische“ Autoren und ihre Publikationen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Brigitte Bailer-Galanda]], [[Wolfgang Benz]], [[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1944)|Wolfgang Neugebauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Auschwitzleugner.&amp;#039;&amp;#039; Elefanten-Press, Berlin 1996, ISBN 3-88520-600-5.&lt;br /&gt;
* [[Christian Zentner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Zweiten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe für Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft, Herrsching 1977, ISBN 3-88199-361-4, S. 166.&lt;br /&gt;
* [[Josef Müller-Marein|Jan Molitor]]: [https://www.zeit.de/1952/12/die-srp-verurteilt &amp;#039;&amp;#039;Die SRP verurteilt. Ein Nachwort zum Remer-Prozeß in Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 12/1952.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|416|417|Remer, Otto Ernst|[[Winfried Süß]]|119198908}}&lt;br /&gt;
* [[Ludger Tewes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Panzergrenadierdivision „Großdeutschland“ im Feldzug gegen die Sowjetunion 1942 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Klartext Essen 2020, ISBN 978-3-8375-2089-7. Ca. 40 Verweise auf Remer einschl. ausführlich 20. Juli 1944.&lt;br /&gt;
* Lea Weik: &amp;#039;&amp;#039;Der Prozess gegen Otto Ernst Remer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Heike Pöppelmann]], [[Felicitas Heimann-Jelinek|Felicitas-Heimann-Jelinek]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ein Teil von uns. Deutsch-jüdische Geschichten aus Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Wallstein, Göttingen 2023, ISBN 978-3-8353-5552-1, S. 262f.&lt;br /&gt;
* Martin Will: &amp;#039;&amp;#039;Ephorale Verfassung. Das Parteiverbot der rechtsextremen SRP von 1952, Thomas Dehlers Rosenburg und die Konstituierung der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2017, ISBN 978-3-16-155893-1 (Biographie von Remer auf S. 93 ff.).&lt;br /&gt;
* [[Robert Wistrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer im Dritten Reich?&amp;#039;&amp;#039; Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-596-24373-4, S. 279.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119198908}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|351251359}}&lt;br /&gt;
* Claudia Fröhlich: [https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/remer-otto-ernst/ &amp;#039;&amp;#039;Remer, Otto Ernst&amp;#039;&amp;#039;], in: [[Kurt Groenewold]], Alexander Ignor, Arnd Koch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Politischen Strafprozesse&amp;#039;&amp;#039;, Online, Stand April 2016&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/014419}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119198908|LCCN=n83049726|VIAF=8192620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Remer, Otto Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DKP-DRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustleugner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volksverhetzer nach deutschem Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor (Antisemitismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Neubrandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Remer, Otto Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Remer, Otto Ernst Fritz Adolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neubrandenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Marbella]], Spanien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asdrubal</name></author>
	</entry>
</feed>