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	<title>Otto Ernst Lang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T01:28:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Ernst_Lang&amp;diff=1955738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: fix</title>
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		<updated>2026-01-27T17:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Ernst Lang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1908]] in [[Hamburg]]; † [[6. Mai]] [[1945]] bei [[Kos]]) war ein [[Hamburger Hafen]]arbeiter und sozialdemokratischer [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lang war die meiste Zeit seines Lebens als Kai-Arbeiter im Hamburger Hafen tätig. Ab dem Jahr 1922 engagierte er sich in der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiterjugend]] (SAJ). 1924 wurde er Mitglied im [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold]] und war auch in der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] politisch aktiv. Er engagierte sich in der Parteigruppe in [[Hamburg-Rothenburgsort]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verbot der SPD setzte Lang die politische Arbeit fort und leistete [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]]. Er druckte Flugblätter und verteilte aus [[Dänemark]] eingeschmuggelte illegale Schriften. Der Vervielfältigungsapparat seiner Widerstandsgruppe stand unter seinem Wohnzimmertisch, der unter einem großen Tischtuch so gut getarnt war, dass die Polizei den Apparat bei der Hausdurchsuchung nicht fand, als am 5. Februar 1935 die Widerstandsgruppe durch [[Denunziation]] von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] enttarnt und Lang mit drei weiteren Angehörigen dieser Gruppe verhaftet wurde. Er verbrachte drei Monate im [[KZ Fuhlsbüttel#Polizeigefängnis von 1935 bis 1945|Polizeigefängnis Fuhlsbüttel]] und wurde Ende April 1935 wieder aus der Haft entlassen. Am 16. Oktober 1935 wurde Lang erneut festgenommen, nachdem Mitglieder einer weiteren aus Sozialdemokraten bestehenden Widerstandsgruppe aufgeflogen waren. Lang wurde der Verbreitung von &amp;#039;&amp;#039;[[Hochverrat|hochverräterischen]] Schriften&amp;#039;&amp;#039; und dem Unterlaufen des SPD-Parteiverbots beschuldigt. Am 19. Dezember 1935 wurde Lang wegen „Verstoßes gegen das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“ im Prozess gegen &amp;#039;&amp;#039;Hausen und Genossen&amp;#039;&amp;#039; zu zweiundeinhalb Jahren [[Zuchthaus]] mit [[Ehrverlust]] verurteilt, die er in den Zuchthausaußenlagern im Emsland und im  [[KZ Börgermoor]] verbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot;&amp;gt;[https://stolpersteine-hamburg.de/en.php?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;p=76&amp;amp;LANGUAGE=EN&amp;amp;BIO_ID=1197 &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine in Hamburg – Otto Ernst Lang&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wilhelm Hausen]] (* 1907) war der Koordinator des sozialdemokratischen Widerstands in [[Hamburg-Hamm]] und auf der Großwerft [[Blohm + Voss]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://verfolgte.spd-hamburg.de/gedenkbuch/Gedenkbuch_G-H.pdf | wayback=20091222021928 | text=Gedenkbuch}} auf verfolgte.spd-hamburg.de (PDF-Datei; 515 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lang war verheiratet mit Senta, das Paar hatte eine Tochter namens Helga. Während Langs Haftzeit erhielt seine Familie keine staatliche Unterstützung, so dass Langs Frau den Lebensunterhalt der Familie mit Reinigungstätigkeiten nur notdürftig bestreiten konnte. Zudem musste Langs Ehefrau wöchentlich bei der Gestapo vorstellig werden. Auch wurden die Familie und ihr Besuch durch die Gestapo überwacht. Lang wurde im Januar 1938 aus der Haft entlassen und war danach als Monteur bei der amerikanischen Maschinenbaufirma &amp;#039;&amp;#039;International Harvester Company&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg beschäftigt. Dort fand er wieder Kontakt zu Gegnern des NS-Regimes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stolpersteine&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Dezember 1942 wurde er aufgrund sogenannter &amp;#039;&amp;#039;Wehrunwürdigkeit&amp;#039;&amp;#039; zum [[Strafdivision 999|Strafbataillon 999]] eingezogen und nach kurzer Ausbildungszeit während des [[Afrikafeldzug]]es eingesetzt. Im Mai 1943 wurde er in der Nähe von [[Tunis]] verwundet, nach [[Italien]] ausgeflogen und in einem Lazarett in [[Gars am Inn]] behandelt. Nach der Genesung wurde er nach [[Griechenland]] verlegt. Er starb am 6. Mai 1945 zusammen mit einem Kameraden bei dem Versuch, auf einem selbst gebauten Floß von der Insel Kos zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Lang - Am Gleise 8 (Hamburg-Veddel).Stolperstein.nnw.jpg|100px|mini|Stolperstein für Otto Ernst Lang]]&lt;br /&gt;
* 3. Mai 2006 wurde ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] vor dem Haus &amp;#039;&amp;#039;Am Gleise 8&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Veddel]] zur Erinnerung an Otto Ernst Lang eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.reichsbanner.de/heute/030506.html | archive-is=20120907183333 | text=&amp;#039;&amp;#039;Der erste Stolperstein auf der Veddel&amp;#039;&amp;#039;}} auf www.reichsbanner.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arbeitskreis Geschichte der Hamburger SPD (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für Freiheit und Demokratie – Hamburger Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Verfolgung und Widerstand 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2003, ISBN 3-8330-0637-4. [http://books.google.com/books?id=2IjoBEPw7TcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_v2_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (online auf: &amp;#039;&amp;#039;books.google.com&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* Helga Roepert: &amp;#039;&amp;#039;Anfang 1935 flog die Gruppe meines Vaters auf …&amp;#039;&amp;#039; Erinnerungen einer Sozialdemokratin an eine glückliche Kindheit in schrecklichen Zeiten. (Gesprächskreis Geschichte, Heft 85). [[Friedrich-Ebert-Stiftung]], Bonn 2010, ISBN 978-3-86872-262-8. [https://library.fes.de/pdf-files/historiker/06980.pdf (online auf: &amp;#039;&amp;#039;library.fes.de&amp;#039;&amp;#039;, pdf, 511 kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://stolpersteine-hamburg.de/en.php?&amp;amp;MAIN_ID=7&amp;amp;p=76&amp;amp;LANGUAGE=EN&amp;amp;BIO_ID=1197 &amp;#039;&amp;#039;Stolpersteine in Hamburg – Otto Ernst Lang&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://verfolgte.spd-hamburg.de/form.php &amp;#039;&amp;#039;SPD – Arbeitskreis Geschichte – Otto Ernst Lang&amp;#039;&amp;#039;] (der Datensatz muss mit der Suchfunktion ermittelt werden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lang, Otto Ernst}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die im Bezirk Hamburg-Mitte ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Reichsbanner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lang, Otto Ernst&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Kos]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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