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	<title>Otto Engert - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2024-08-01T06:08:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Engert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juli]] [[1895]] in [[Prößdorf]], [[Sachsen-Altenburg]]; † [[11. Januar]] [[1945]] in [[Dresden]]) war ein deutscher kommunistischer Politiker. Er war von 1929 bis 1933 Bürgermeister von [[Neuhaus am Rennweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Engert, der unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Otto Gentsch&amp;#039;&amp;#039; geboren wurde, machte eine Zimmermannslehre und ging anschließend auf die [[Wanderjahre|Walz]]. 1913 trat er der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei und war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] Soldat. Über die [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] kam er 1920 zur [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], welche er im [[Landkreis Altenburg|Altenburger Kreistag]] und von 1924 bis 1929 auch im [[Thüringer Landtag (Weimarer Republik)|thüringischen Landtag]] vertrat. Er war als Unterbezirksleiter und zeitweiliger Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Sächsische Arbeiterzeitung (Leipzig)|Sächsischen Arbeiterzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; hauptamtlicher Funktionär der Partei, war als theoretisch versiertes Mitglied in der innerparteilichen Bildungsarbeit tätig und wurde 1927 zu einem Jahr [[Festungshaft]] verurteilt. Ende 1928 wurde er wegen seines Widerstandes gegen den [[Stalinismus|stalinistischen]] Kurs der [[Ernst Thälmann|Thälmann-Führung]] aus der Partei ausgeschlossen. Engert schloss sich der [[Kommunistische Partei-Opposition|Kommunistischen Partei-Opposition]] (KPO) an. Als ihr Kandidat wurde er im Juli 1929 zum Bürgermeister von Neuhaus am Rennweg gewählt. Der thüringische Innenminister [[Wilhelm Frick]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]) enthob ihn 1931 zeitweilig des Amtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die KPO wurde Engert, dessen Frau in Leipzig einen Gemüseladen betrieb, in der NS-Zeit auch illegal tätig. Nach einer achtmonatigen Haftstrafe und nachfolgender KZ-Haft in den Lagern [[KZ Colditz|Colditz]] und [[KZ Sachsenburg|Sachsenburg]] arbeitete er wieder mit illegalen Gruppen der KPD zusammen und organisierte 1943/44 unter anderem mit [[Georg Schumann (Politiker)|Georg Schumann]] eine Widerstandsgruppe in [[Leipzig]], deren Plattform er gemeinsam mit seinem KPO-Genossen [[Alfred Schmidt (Politiker, 1891)|Alfred Schmidt]] verfasste. Im Juli 1944 wurde Otto Engert verhaftet, zum Tode verurteilt und am 11. Januar 1945 im Hof des [[Gedenkstätte Münchner Platz Dresden|Dresdner Landgerichts]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OEngert.jpg|mini|Erinnerungstafel in Prößdorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig Stolperstein Otto Engert.jpg|mini|Stolperstein in Leipzig]]&lt;br /&gt;
In Neuhaus am Rennweg erinnern ein Gedenkstein, eine Straße und eine nach ihm benannte Kleingartensiedlung an Otto Engert, in Altenburg eine Gedenktafel und bis 1991 eine Straße. Der [[Nobitz]]er Ortsteil [[Engertsdorf]] im [[Landkreis Altenburger Land]] trägt ebenfalls seinen Namen. In den 1950er Jahren wurden auf Grund von Engerts Zugehörigkeit zur KPO die Benennung einer Schule in Neuhaus am Rennweg sowie von Straßen in mehreren Orten der DDR rückgängig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen|Gesetz zur Aufhebung nationalsozialistischer Unrechtsurteile in der Strafrechtspflege|Ungesühnte Nazijustiz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig wurden zwei Straßen nach ihm benannt, die Engertstraße im Stadtteil [[Lindenau (Leipzig)|Lindenau]] und die Otto-Engert-Straße im 1999 eingemeindeten Ortsteil [[Mölkau]]. Fünf weitere nach ihm benannte Straßen gibt es in Sachsen und Thüringen, und zwar in [[Kriebitzsch]], [[Meuselwitz]], Prößdorf, [[Windischleuba]] und [[Zwenkau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. März 2015 hat der Künstler [[Gunter Demnig]] zur Erinnerung an Engert an dessen letztem freiwillig gewählten Wohnort in der Karl-Ferlemann-Straße 16 in Leipzig einen [[Stolperstein]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Dietz-Verlag, Berlin 1970, Band 1, S. 235–237.&lt;br /&gt;
* Ilse Krause: &amp;#039;&amp;#039;Die Schumann-Engert-Kresse-Gruppe. Dokumente und Materialien des illegalen antifaschistischen Kampfes (Leipzig 1943 bis 1945).&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1960.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Enke: &amp;#039;&amp;#039;Kurzer Überblick über das Leben Otto Engerts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Altenburger Geschichts- und Hauskalender 1995.&amp;#039;&amp;#039; S. 72–76.&lt;br /&gt;
* Volker Külow: &amp;#039;&amp;#039;Der kommunistische Widerstand in Leipzig. Im Gedenken an die Ermordung von Georg Schumann, Otto Engert, Kurt Kresse, Georg Schwarz und Genossen vor 60 Jahren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Diskurs. Streitschriften zu Geschichte und Politik des Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Heft 17.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/otto-engert Engert, Otto]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Karl Dietz Verlag, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|otto-engert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123563518|VIAF=57523808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Engert, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schumann-Engert-Kresse-Gruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-O-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Land Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Leipzig ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Engert, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gentsch, Otto (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher kommunistischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juli 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prößdorf]], [[Sachsen-Altenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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