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	<title>Otto Ender - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;EruditusTyrolensis: Katfix</title>
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		<updated>2026-03-27T17:33:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:OttoEnder1929.jpg|mini|hochkant|Otto Ender (1929)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Ender&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Dezember]] [[1875]] in [[Altach]]; † [[25. Juni]] [[1960]] in [[Bregenz]]) war ein österreichischer Politiker ([[Christlichsoziale Partei (Österreich)|CS]]). Er war [[Landeshauptmann]] von [[Vorarlberg]] und von 1930 bis 1931 österreichischer [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Otto Enders Vater war von Beruf „Stickfergger“, das heißt, er verkaufte in [[Heimarbeit]] produzierte Stickware aus der Region und versorgte die Arbeiter mit Stoffen. Seine Mutter hatte eine Gemischtwarenhandlung und gemeinsam betrieb die Familie darüber hinaus eine kleine Landwirtschaft. Er hatte drei Brüder, von denen einer das Kindesalter nicht überlebte und ein zweiter im Ersten Weltkrieg fiel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Melichar]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Fall für die [[Mikrogeschichte]]? Otto Enders Schreibtischarbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Ewald Hiebl und [[Ernst Langthaler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Kleinen das Große suchen. Mikrogeschichte in Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes 2012&amp;#039;&amp;#039;). Innsbruck 2012, S.&amp;amp;nbsp;185–205, hier 185.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908 heiratete er die neun Jahre jüngere Maria Rusch, eine Schweizerin aus dem nahegelegenen [[Appenzell (Ort)|Appenzell]]. Gemeinsam hatten sie sieben Kinder, vier Söhne und drei Töchter, zwischen 1909 und 1918 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Otto Ender studierte nach dem Besuch des Jesuitenkollegs [[Stella Matutina (Jesuitenkolleg)|Stella Matutina]] in [[Feldkirch]], das auch seine Brüder besuchten, Rechtswissenschaften in [[Innsbruck]], [[Freiburg im Üechtland]], [[Prag]] und [[Wien]]. Er war ab 1896 Mitglied der [[AV Austria Innsbruck]], damals im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]], heute im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]]. Zudem war er noch Mitglied der KDStV Teutonia Freiburg im Üechtland, der [[KDStV Ferdinandea (Prag) Heidelberg]] und der [[KaV Norica Wien]] (seinerzeit alle CV). Ferner wurde er Ehrenmitglied der KMV Kustersberg Bregenz im [[Mittelschüler-Kartell-Verband|MKV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Promotion 1901 in Innsbruck, einem Gerichtsjahr in Feldkirch und seiner Konzipiententätigkeit ebendort sowie in Wien –&amp;amp;nbsp;nebenbei besuchte er in Wien auch Kurse auf der Export-Akademie (der späteren [[Wirtschaftsuniversität Wien|Hochschule für Welthandel bzw. Wirtschaftsuniversität Wien]])&amp;amp;nbsp;– konnte er sich 1908 als Rechtsanwalt in [[Bregenz]] etablieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Otto Ender machte – obwohl eine Kandidatur für den Landtag 1912 gescheitert war – eine steile Karriere: Zunächst wurde er 1913 Direktor der [[Hypo Vorarlberg Bank|Vorarlberger Landeshypothekenbank]], 1915 bis 1919 war er ihr Oberdirektor; während des Ersten Weltkriegs übernahm er 1916 zusätzlich die Leitung der Vorarlberger Filiale der Kriegsgetreideverkehrsanstalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. November 1918&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|ibn|05|11|1918|4|HERVORHEBUNG=%22Adolf+Rhomberg%22|Die Selbständigkeitserklärung Vorarlbergs}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde Ender als Nachfolger von [[Adolf Rhomberg]] Landeshauptmann von Vorarlberg. Anfänglich trat er für einen [[Volksabstimmung 1919 in Vorarlberg|Anschluss von Vorarlberg an die Schweiz]] ein, nach Scheitern dieses Vorhabens war er Vertreter eines erweiterten [[Föderalismus]]. Außerdem war er Mitglied des [[Bundesrat (Österreich)|Bundesrates]] (1920 bis 1934) und Mitglied der internationalen [[Rheinregulierung (Alpenrhein)|Rheinregulierungskommission]] (1919 bis 1934). Trotz Verbotes der [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]] verhinderte er 1926 die Aufführung des Films [[Panzerkreuzer Potemkin]] in Vorarlberg. Schon 1929 war Ender als Bundeskanzler im Gespräch, im Dezember 1930 wurde er dann tatsächlich – als einziger Vorarlberger bis heute – Bundeskanzler der Republik. Seine Regierungskoalition zerbrach jedoch schon nach wenigen Monaten wegen des Zusammenbruchs der [[Creditanstalt]], der damals größten Bank Österreichs. Das Ende seiner Kanzlerschaft im Juni 1931 ist eng in Verbindung mit den ersten beiden Credit-Anstalt-Gesetzen zu sehen, mit denen die Republik für diverse Verbindlichkeiten die Haftung übernahm. Ender verlangte damals auch bestimmte Sondervollmachten vom [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]], die ihm ein autoritäres Regieren ermöglichen sollten, jedoch nicht gewährt wurden. Nach seinem Rücktritt amtierte er vom 14.&amp;amp;nbsp;Juli 1931 bis 24.&amp;amp;nbsp;Juli 1934 wiederum als Landeshauptmann von Vorarlberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ender verurteilte zwar die liberale Staatsauffassung und die kapitalistische Wirtschaftsauffassung, da sie dem Christentum seiner Ansicht nach „fremd“ waren, allerdings hielt er noch 1930 auch eine ständische Gliederung der Gesellschaft für utopisch. Sein Bekenntnis zu christlichen Werten fand seinen Ausdruck unter anderem in einer Schutz- und Abwehrhaltung, die sich generell auf Fremdes, von „Außen“ Kommendes bezog, auf die kapitalistische Wirtschaft ebenso wie auf „den [[Juden]]“. So konnte Ender in einer Wahlkampfrede 1928 – [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen]] Stereotypen folgend – einerseits in Feldkirch und Bregenz lebende jüdische Kaufleute und [[Bankier]]s lobend erwähnen, andererseits verallgemeinernd vor „dem Juden“ warnen, der {{&amp;quot; |heute in fast allen europäischen Staaten die Finanzen}} kontrolliere und bestrebt sei, {{&amp;quot; |die Kontrolle des Parlaments zu übernehmen und selbst die Kontrolle der Regierung.}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Melichar]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Advokat als Vermittler zwischen Staat und Markt. Otto Ender, ein Fall für die Wirtschaftsgeschichte?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften&amp;#039;&amp;#039; 2015/1, S.&amp;amp;nbsp;128–153, hier&amp;amp;nbsp;131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er setzte als Politiker nicht nur fremdenfeindliche und antisemitische Stereotypen um, sondern war auch im Verband deutsch-arischer Rechtsanwälte&amp;lt;ref&amp;gt;Gegründet am 30. Juli 1933 in Wien. Dieser klar antisemitische „Verband“ bezweckte u.&amp;amp;nbsp;a. die „Verjudung“ des Standes der Rechtsanwälte zu bekämpfen. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] 1938 folgte auch ein Berufsverbot für Rechtsanwälte, die als Juden galten.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingetragenes Mitglied. Dieser Verband trat offen bereits im [[Austrofaschismus]] für eine Diskriminierung des Zugangs von Juden zum Beruf der Rechtsanwälte ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender 1875–1960.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;vorarlberg museum Schriften&amp;#039;&amp;#039; 39), ISBN 978-3-205-20826-6, S. 155.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls war Ender Teil des sehr umfassenden Systems in der österreichischen Bundesverwaltung, welches ohne jede gesetzliche Grundlage sehr erfolgreich verhinderte, dass Juden in den Staatsdienst eintreten konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender 1875–1960.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;vorarlberg museum Schriften&amp;#039;&amp;#039; 39), ISBN 978-3-205-20826-6, S. 157 f (mit zahlreichen Nachweisen).&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotzdem lehnte er den [[Faschismus]] als System wie in Italien und Deutschland etabliert zum Teil ab, weil sich dieser alleine auf Gewalt stütze, die Freiheit missachte und ihm jeder Sinn für Gerechtigkeit fehle.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender 1875–1960.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;vorarlberg museum Schriften&amp;#039;&amp;#039; 39), ISBN 978-3-205-20826-6, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] soll Otto Ender erneut –&amp;amp;nbsp;und zwar vom französischen Außenminister [[Georges Bidault]]&amp;amp;nbsp;– die Kanzlerschaft angetragen bekommen, jedoch abgelehnt haben. Er nahm überhaupt kein politisches Amt mehr an, vielmehr organisierte er die Übernahme des Vorarlberger Landesmuseums (heute &amp;#039;&amp;#039;[[vorarlberg museum]]&amp;#039;&amp;#039;) durch das Land –&amp;amp;nbsp;bislang war der Landesmuseumsverein Eigentümer und Träger gewesen&amp;amp;nbsp;– und verfolgte diverse verkehrspolitische Interessen, etwa die Schiffbarmachung des [[Rhein]]s bis zum [[Bodensee]], um einen Anschluss Vorarlbergs an die Rheinschifffahrt zu erreichen (1947 wurde er Präsident des österreichischen &amp;#039;&amp;#039;Rheinschifffahrtsverbandes&amp;#039;&amp;#039;) – ein Ziel, das sich nicht verwirklichen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ender als Demokrat ===&lt;br /&gt;
Ender galt zwar innerhalb der christlichsozialen Partei als Demokrat, allerdings war er in verantwortlicher Position maßgeblich an der Zerstörung der Demokratie und, wie er selbst meinte, an einem Verfassungsbruch beteiligt. Das Volk, als dessen Anwalt sich Otto Ender stets gesehen hat, war seines Erachtens nicht reif für die Demokratie und musste offenbar vor sich selbst, vor seiner eigenen Vielstimmigkeit und seinen widersprüchlichen Interessenslagen geschützt werden. Das Abwehr- und Schutzmotiv spielt auch hier eine Rolle, es zieht sich wie ein roter Faden durch Enders Denken. Die Erfahrungen, die er als Bundeskanzler machte, dass man verwickelte und umstrittene wirtschaftliche Sanierungen mit dem existierenden parlamentarischen System nicht erfolgreich durchführen könne, haben vermutlich dazu beigetragen, dass Otto Ender im Sommer 1933 mit dem Auftrag, eine ständische Verfassung auszuarbeiten, in das Kabinett des Bundeskanzlers [[Engelbert Dollfuß]] eintrat. Ender hatte im März 1931 Dollfuß als Nachfolger für den bisherigen Landwirtschaftsminister [[Andreas Thaler]] in sein Kabinett geholt. Dollfuß blieb auch unter Enders Nachfolger [[Karl Buresch]] in dieser Funktion, wurde im Mai 1932 selbst Bundeskanzler und berief seinerseits im September 1933 Ender als [[Kanzleramtsminister (Österreich)|Bundesminister im Bundeskanzleramt]] –&amp;amp;nbsp;[[Minister ohne Geschäftsbereich|ohne Portefeuille]]&amp;amp;nbsp;– in sein Kabinett. Ender erhielt den Auftrag, eine neue [[Verfassung (Österreich)|Verfassung]] auszuarbeiten. Er blieb gleichzeitig Landeshauptmann und pendelte regelmäßig zwischen Bregenz und Wien. Er war –&amp;amp;nbsp;wie sich in der Edition der Ministerratsprotokolle des Kabinetts Dollfuß gut verfolgen lässt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Neck]], [[Adam Wandruszka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Protokolle des Ministerrates der Ersten Republik. Kabinett Dr.&amp;amp;nbsp;Engelbert Dollfuß.&amp;#039;&amp;#039; Abteilung&amp;amp;nbsp;VIII, Band&amp;amp;nbsp;4–6, Wien 1984–1985.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– federführend an der Ausarbeitung der Verfassung vom 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1934, der sogenannten „[[Maiverfassung]]“, beteiligt. Diese wurde schließlich –&amp;amp;nbsp;nach der Niederschlagung des [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] [[Österreichischer Bürgerkrieg|Februaraufstandes]] im Jahr 1934&amp;amp;nbsp;– zur Verfassung des [[Austrofaschismus|austrofaschistischen]] [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaates]], die auch in einer von ihm, Ender, kommentierten Ausgabe erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Ender: &amp;#039;&amp;#039;Die neue österreichische Verfassung.&amp;#039;&amp;#039; Eingeleitet und erläutert von Bundesminister Dr.&amp;amp;nbsp;O. Ender (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Der neue Staat&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;1), 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Wien / Leipzig 1934.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinem bedeutenden Ruf als wichtigem Repräsentanten des demokratischen Flügels innerhalb der Christlichsozialen Partei konnte er dabei nicht gerecht werden. Mit seinen Einwendungen hatte er keinen großen Erfolg, das Wort „[[Republik]]“ wurde gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ender als Förderer der Volksmilizen in Vorarlberg ===&lt;br /&gt;
An der Gründung von Volksmilizen am 19. April 1919 war Otto Ender als Landeshauptmann maßgeblich beteiligt. Er verweigerte auch zunächst dann die Auflösung dieser paramilitärischen Volksmiliz, als dies das Staatsamt für Heerwesen forderte und auch ein entsprechender Antrag der Sozialdemokraten in Vorarlberg vom Juni 1920 wurde von ihm abgelehnt. Auch die danach gegründeten Wehrverbände, Verein Notbann (1922) bzw. die [[Heimwehr]] ([[Vorarlberger Heimatdienst]]) waren mit seiner Billigung und dann auch unter seiner Führung als Landeshauptmann tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender 1875–1960.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;vorarlberg museum Schriften&amp;#039;&amp;#039; 39), ISBN 978-3-205-20826-6, S. 174 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ließ jedoch diese Volksmilizen nicht zu einer faschistischen Bewegung im Sinne des italienischen Faschismus bzw. Nazideutschlands werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender 1875–1960.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;vorarlberg museum Schriften&amp;#039;&amp;#039; 39), ISBN 978-3-205-20826-6, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er untersagte auch dem Vorarlberger Heimatdienst, bei den Nationalratswahlen im Herbst 1930 mit einer eigenen Liste zu kandidieren, während dies in den anderen Bundesländern durchwegs der Fall war.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender 1875–1960.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 2018 (= &amp;#039;&amp;#039;vorarlberg museum Schriften&amp;#039;&amp;#039; 39), ISBN 978-3-205-20826-6, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ender als Präsident des Rechnungshofes ===&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1938 war Ender Präsident des [[Rechnungshof (Österreich)|Rechnungshofs]]. Die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] erzwangen nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ seinen Rücktritt und belegten ihn mit Gauverbot für den [[Gau]] [[Tirol-Vorarlberg]]; so musste Ender bis 1945 in Wien leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 starb Ender im Alter von 84 Jahren, etwas mehr als ein Jahr nach seiner Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender 1875–1960. Landeshauptmann, Bundeskanzler und Putschist?&amp;#039;&amp;#039; Ausstellung im [[vorarlberg museum]]: 6.&amp;amp;nbsp;Oktober bis 18.&amp;amp;nbsp;November 2018. Mit Texten von Otto Ender, Porträts von [[Sergius Pauser]], [[Alois Mennel]], [[Leopold Fetz]], [[Bartle Kleber]] und Porträtköpfen von [[Franz Plunder]] und [[Emil Gehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Huebmer|Hannes Huebmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Otto Ender.&amp;#039;&amp;#039; Vorarlberger Verlagsanstalt. Dornbirn 1957.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Wanner (Historiker)|Gerhard Wanner]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Friedrich Weissensteiner]], [[Erika Weinzierl]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die österreichischen Bundeskanzler.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1983, S.&amp;amp;nbsp;160–172.&lt;br /&gt;
* [[Peter Melichar]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Fall für die [[Mikrogeschichte]]? Otto Enders Schreibtischarbeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Ewald Hiebl und [[Ernst Langthaler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Im Kleinen das Große suchen. Mikrogeschichte in Theorie und Praxis&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Geschichte des ländlichen Raumes, 2012&amp;#039;&amp;#039;). Innsbruck 2012, S.&amp;amp;nbsp;185–205.&lt;br /&gt;
* Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Ein Advokat als Vermittler zwischen Staat und Markt. Otto Ender, ein Fall für die [[Wirtschaftsgeschichte]]?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, 2015/1, S.&amp;amp;nbsp;128–153; [[doi:10.25365/oezg-2015-26-1-6]].&lt;br /&gt;
* Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender und die Juden – ein Fall für die Antisemitismusforschung?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gertrude Enderle-Burcel]], Ilse Reiter-Zatloukal (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus in Österreich 1933–1938&amp;#039;&amp;#039;, Wien / Köln / Weimar 2018, S.&amp;amp;nbsp;1061–1082.&lt;br /&gt;
* Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender 1875–1960. Landeshauptmann, Bundeskanzler, Minister. Untersuchungen zum Innenleben eines Politikers&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[vorarlberg museum]] Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 39). Wien / Köln / Weimar 2018.&lt;br /&gt;
* Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Was erzählen Dinge? Über den weitgehend vergessenen Landeshauptmann und Bundeskanzler Otto Ender.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreich in Geschichte und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Band 2019/2, S.&amp;amp;nbsp;175–197.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Greussing]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ender: Sein Versuch einer Positionierung gegenüber Nationalsozialismus und autoritärem Staat. Zu Peter Melichars Otto-Ender-Biografie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Montfort&amp;#039;&amp;#039;, 2/2019, S. 73–80.&lt;br /&gt;
* Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;War Otto Ender ein (Austro-)Faschist? Zur politischen Haltung eines österreichischen Politikers der Zwischenkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Montfort&amp;#039;&amp;#039;, 1/2021, S. 49–64.&lt;br /&gt;
* Peter Melichar: &amp;#039;&amp;#039;Die immerwährende Verwaltungsreform. Über die Einmischungsversuche Otto Enders&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Montfort. Zeitschrift für Geschichte Vorarlbergs&amp;#039;&amp;#039;, 2023/1, S. 61–80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123490758}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/004709}}&lt;br /&gt;
* {{parlament-at|265}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Ender,_Otto}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.wienerzeitung.at/linkmap/personen/ender.htm&lt;br /&gt;
   |titel=Otto Ender Biografie&lt;br /&gt;
   |werk=[[Wiener Zeitung|wienerzeitung.at]]&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090226193348/http://www.wienerzeitung.at/linkmap/personen/ender.htm&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2009-02-26&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-06-25&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [https://vorarlberg.at/web/landtag/-/ender-otto-dr-jur Biografie von Otto Ender] auf der Website des Vorarlberger Landtags.&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie |GND=123490758 |Name=Ender, Otto |NDB-online=1 |Autor=[[Ernst Bruckmüller]] |Datum=2023-10-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ender, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Otto Ender| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeskanzler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesminister im Bundeskanzleramt (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeshauptmann (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesratspräsident (Österreich)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Person des Austrofaschismus]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Absolvent der Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im MKV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ender, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Politiker (CS), Mitglied des Bundesrates, Landeshauptmann von Vorarlberg, Bundeskanzler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Dezember 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altach]], Vorarlberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bregenz]], Vorarlberg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;EruditusTyrolensis</name></author>
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