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	<title>Otto Eberhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Eberhardt&amp;diff=1626841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Honoratior: Kategorie konkretisiert</title>
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		<updated>2025-12-21T18:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie konkretisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Wirtschaftsfunktionär; Zum Maler siehe [[Otto Eberhardt (Maler)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Eberhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1890]] in [[Halle (Saale)]]; † [[31. Januar]] [[1939]] bei [[Bitterfeld]]) war ein deutscher Wirtschaftsfunktionär, NSDAP-[[Gauwirtschaftsberater]] und [[Wehrwirtschaftsführer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eberhardt war Bergwerksdirektor der [[A. Riebeck’sche Montanwerke]] in [[Halle (Saale)|Halle]]. 1928 wurde er Bergwerksdirektor einer [[Montanwachs]]fabrik in [[Karlsbad]]. Zum 1. Januar 1932 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 868.934),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/7320740&amp;lt;/ref&amp;gt; wo er als [[Gauwirtschaftsberater|Amtsleiter für Wirtschaft]] der Thüringer Gauleitung fungierte. Danach wurde er am 28. August 1934 um [[Ministerialrat]] und Leiter der Vertretung Thüringens in Berlin ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schulportal-thueringen.de/tip/resources/medien/27461?dateiname=Text_Gauwirtschaftsberater_Eberhardt.pdf |titel=Otto Eberhardt (1890-1939) |werk=Thüringer Schulportal |hrsg=Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien |abruf=2022-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Reichskanzler [[Adolf Hitler]] wurde Eberhardt 1936 zum Thüringischen [[Staatsrat (Amt)|Staatsrat]] ernannt, 1937 zum SS-Sturmbannführer und dann zum Obersturmbannführer befördert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive-in-thueringen.de/finding_aids/main.php?path=0;25233;-100 Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 30. Januar 1938 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer berufen. Nach der [[Anschluss (Österreich)|Annexion Österreichs]] überprüfte er  die dortigen [[Antimon]]- und [[Mangan]]vorkommen auf ihre Verwendbarkeit in der [[Thüringen im Nationalsozialismus#Kriegswirtschaft in Friedenszeiten|thüringischen Rüstungsindustrie]]. Als „Arisierungsbeauftragter“ spielte er von 1938 an eine wichtige Rolle bei der „[[Arisierung]]“ genannten organisierten Ausplünderung jüdischer Unternehmer in Thüringen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (Quellensammlung)&amp;#039;&amp;#039; Band 2: Deutsches Reich 1938 – August 1939 (hrsg. von [[Susanne Heim]]), München 2009, ISBN 978-3-486-58523-0, Dokument 97, S. 293f&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund ihrer gemeinsamen Kriegsgefangenschaft in Frankreich während des Ersten Weltkriegs war Eberhardt eng mit dem späteren NSDAP-Gauleiter [[Fritz Sauckel]] sowie dem Vorstands-, später Aufsichtsratsvorsitzenden der [[Dresdner Bank]], [[Carl Goetz (Bankmanager)|Carl Goetz]], verbunden und in zahlreiche Arisierungsaktivitäten verstrickt. Dabei bereicherte Eberhardt sich selbst und seine Familie in erheblichem Maße, etwa im Falle der Arisierung der Flesch-Werke AG, bei der er und Goetz das Unternehmen weit unter Wert für je 100.000,- RM erwarben, um es zwei Jahre später mit 120 Prozent Gewinn an die Chemnitzer Firma Zschimmer &amp;amp; Schwarz zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eberhardt war ab 1934 Gauwirtschaftsberater der NSDAP im &amp;#039;&amp;#039;Gau Thüringen&amp;#039;&amp;#039;. Daneben hatte er in Thüringen folgende Ämter inne: Leiter des Gauamtes für den Vierjahresplan, Geschäftsführer der Fritz-Sauckel-Stiftung, Beauftragter für die „Arisierung“, Mitglied der Landesregierung, Vertreter Thüringens in Berlin, stellvertretender Vorsitzender der [[Thüringische Staatsbank|thüringischen Staatsbank]] und Vorsitzender der [[Wilhelm-Gustloff-Stiftung|Gustloff-Stiftung]]. Außerdem war der Inhaber der Vereinigten Thüringischen Salinen OHG, mit Salinen in [[Stotternheim]], [[Oberilm]] und [[Bad Salzungen]], in verschiedenen Unternehmen vertreten, als Vorsitzender bei der [[Thüringische Zellwolle AG|Thüringischen Zellwolle AG]] in [[Schwarza (Rudolstadt)|Schwarza]], als  Aufsichtsratsmitglied bei der Hansa Mühle AG in [[Hamburg]], der Braunkohlenwerke [[Kanena/Bruckdorf|Bruckdorf]] AG, der [[NSU Motorenwerke|NSU Werke AG]] in [[Neckarsulm]], der [[Triumph (Nürnberg)|Triumph Werke AG]] in [[Nürnberg]], der Thüringischen Landeshypothekenbank und der Thüringischen Rohstoff AG in [[Weimar]], als Beiratsmitglied der [[Dresdner Bank]] für Mitteldeutschland und bei der Alpha Lint GmbH.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Schulz: &amp;#039;&amp;#039;[[Simson (Unternehmen)|Simson]]. Vom unwahrscheinlichen Überleben eines Unternehmens 1856–1993&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein Verlag, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8353-1256-2, S. 170&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb 1939 bei einem Autounfall und wurde unter großer Teilnahme der thüringischen Wirtschaftsprominenz in einem Staatsbegräbnis in [[Belvedere (Weimar)|Belvedere]] bei Weimar bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Stutz]]: {{Webarchiv |wayback=20041224165155 |url=http://www.topf-holocaust.de/texte/texte_look.php?load=1023600003 |text=&amp;#039;&amp;#039;„Welche Entwicklungsprojekte und Unternehmenskulturen förderten die Wirtschaftsberater der NS-Gauleitung Thüringen zwischen 1936 und 1945?“&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Post]], Volker Mahl, Dieter Marek: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen-Handbuch – Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1999, ISBN 3-7400-0962-4, S. 572f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=193052869|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-04-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eberhardt, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bergbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft und NSDAP bis 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialrat (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft im Deutschen Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eberhardt, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Manager und Wehrwirtschaftsführer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Bitterfeld]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Honoratior</name></author>
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