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	<title>Otto Dienel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T11:19:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Dienel&amp;diff=2901363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dulciana: /* Werke (Auswahl) */ Kleinschreibung &#039;op.&#039;</title>
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		<updated>2025-06-09T13:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werke (Auswahl): &lt;/span&gt; Kleinschreibung &amp;#039;op.&amp;#039;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Dienel Kirchenmusiker.jpg|mini|Otto Dienel (1883)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dienel Familien-Grabstätte.jpg|mini|Grabmal Otto und Johanna Dienel ([[Friedhof Steglitz]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Dienel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar]] [[1839]] in [[Parowa (Osiecznica)|Tiefenfurt]] im [[Landkreis Bunzlau]], [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]; † [[10. März]] [[1905]] in [[Berlin-Steglitz|Steglitz]]) war ein deutscher [[Organist]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Kantors und Organisten Karl Wilhelm Dienel erhielt von seinem Vater schon früh Orgelunterricht und vertrat ihn bereits mit 10 Jahren beim Gottesdienst. Otto Dienel absolvierte sein Abitur am Görlitzer Gymnasium und begann dann zunächst eine Ausbildung am [[Lehrerseminar]] in [[Bolesławiec|Bunzlau]]. Nach mehreren Jahren als Hilfslehrer in [[Zagrodno|Olszanica]] (Alzenau) hatte er genügend Geld gespart, um sich sein ersehntes Musikstudium zu finanzieren. Von 1863 bis 1867 war Dienel dann zunächst am königlichen Institut für Kirchenmusik und ab 1864 zugleich an der [[Berliner Akademie der Künste]] eingeschrieben. Er belegte die Fächer Orgelspiel, Violine, Gesang und Chorleitung sowie Komposition bei [[August Wilhelm Bach]], [[Eduard Grell]] und [[Wilhelm Taubert]]. Neben dem Studium verdiente sich Dienel ein kleines Taschengeld als Gesangs- und Orgellehrer und trat seine erste offizielle Organistenstelle bereits 1865 an der [[St. Bartholomäuskirche (Berlin)|St. Bartholomäuskirche]] in [[Berlin-Friedrichshain]] an und wechselte später an die [[Heilig-Kreuz-Kirche (Berlin-Kreuzberg)|Heilig-Kreuz-Kirche]] in [[Berlin-Kreuzberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Dienel 1869 mit der Silbermedaille der königlichen Akademie der Künste geehrt worden war, erhielt er noch im gleichen Jahr als Nachfolger seines Lehrers August Wilhelm Bach die Organistenstelle an der [[Marienkirche (Berlin-Mitte)|Marienkirche]] in [[Berlin-Mitte]]. Diese Stelle behielt er bis zu seinem Tode und wurde dort 1881 zum Musikdirektor ernannt. An der Marienkirche führte Dienel die regelmäßigen öffentlichen und kostenlosen Orgelkonzerte, unterstützt von Sängern und Instrumentalisten, ein, die einen derartigen Zuspruch fanden, dass die Kirche oftmals wegen Überfüllung gesperrt werden musste. Diese Konzerte wurden ausschließlich über Spenden und durch den Verkauf von Programmheften finanziert. Nachdem in späteren Jahren die Spendenfreude nachließ und es auch zu Missstimmungen mit anderen Organisten gekommen war, wurde ab 1901 seitens des Gemeindekirchenrats versucht, Dienel unter dem Vorwand, seine eigentliche Aufgaben als Musikdirektor würden darunter leiden, die Konzerte auszureden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wirkte Otto Dienel von 1877 bis 1898 als Musiklehrer am Berliner Seminar für Stadtschullehrer und gab regelmäßig Einzelunterricht. Zu seinen bekanntesten Schülern zählte unter anderem der spätere [[Thomaskantor]] [[Karl Straube]]. Außerdem engagierte er sich im Berliner Organistenverein, wo er zunächst Schriftführer und von 1895 bis 1902 Vorsitzender war. Dienel setzte sich hier vor allem für Kündigungsschutz, Anstellung auf Lebenszeit und Pensionsberechtigung für Organisten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dienel galt als ausgewiesener Kenner der Musik [[Johann Sebastian Bach]]s und hervorragender [[Improvisation (Musik)|Improvisator]] an der Orgel. Mehrere Studienreisen, unter anderem nach London (1871 und 1885), Italien (1874) und Paris (1878) prägten seinen Kompositionsstil. 1898 wurde er für sein Gesamtwerk zum Ehrenmitglied der amerikanischen Organistengilde ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus setzte sich Dienel intensiv mit dem Orgelbau und der Weiterentwicklung der Orgeltechnik auseinander. So wurde unter anderem unter seiner Leitung auch die [[Joachim Wagner (Orgelbauer)|Wagner-Orgel]] an der Marienkirche mehrfach verändert und durch das Orgelbauunternehmen [[Schlag &amp;amp; Söhne]] umgebaut. Außerdem gab Dienel auf diesem Gebiet mehrere Orgelgutachten und Fachartikel heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Otto Dienel war verheiratet mit Johanna Dienel, geborene Preiss (1848–1929). Zusammen hatten sie drei Söhne und zwei Töchter. Otto und Johanna Dienel fanden ihre letzte Ruhestätte auf dem [[Friedhof Steglitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.friedhof-ansichten.de/archives/9842 friedhof-ansichten.de: Otto Dienel]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Nachfahren des Ehepaars Dienel gehören der Soziologe und Erfinder der [[Planungszelle]] [[Peter Dienel]] (Enkel) sowie der Technikhistoriker [[Hans-Liudger Dienel]] (Urenkel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Otto Dienel schrieb im Laufe seines Lebens rund 600 Werke, die aber nur zu etwa einem Viertel gedruckt überliefert sind. Zahlreiche Manuskripte sind im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verbrannt, ein anderer Teil befindet sich noch im Familienbesitz. Die größte Zahl seiner Werke machen die Orgelkompositionen aus, gefolgt von didaktischen Werken. Praktisch unbekannt sind Dienels Kompositionen für Gesang, Männer- und gemischten Chor sowie die kammermusikalischen Werke. Einige Kompositionen im Einzelnen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Concertfuge&amp;#039;&amp;#039; op. 1 e-Moll&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fuge&amp;#039;&amp;#039; op. 2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1. Orgelsonate&amp;#039;&amp;#039; d-Moll op. 3&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Concertsatz&amp;#039;&amp;#039; op. 10&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;2. Orgelsonate&amp;#039;&amp;#039; op. 11&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trauermarsch&amp;#039;&amp;#039; op. 12 &amp;#039;&amp;#039;Jesus, meine Zuversicht&amp;#039;&amp;#039;, 1885&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adagio und Andante&amp;#039;&amp;#039; op. 13&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;5 Vortragsstücke für Kirche und Haus&amp;#039;&amp;#039; op. 16 (Geistliches Abendlied; Gebet; Processions-Marsch; Verlangen nach der ewigen Liebe; Elegische Fuge für Harmonium oder Orgel)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Große Sonate (3. Orgelsonate)&amp;#039;&amp;#039; op. 18 d-Moll, 1881&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Echo Andante&amp;#039;&amp;#039; op. 19&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;2 Andante expressivi&amp;#039;&amp;#039; op. 20&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;2. Konzert-Satz&amp;#039;&amp;#039; op. 22&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adagio&amp;#039;&amp;#039; op. 23&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scherzando a-Moll&amp;#039;&amp;#039; op. 27&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adagio A-Dur&amp;#039;&amp;#039; op 29&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Concertfuge&amp;#039;&amp;#039; op. 30&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vierte große Konzertsonate, sog. Weihnachtssonate&amp;#039;&amp;#039; op. 32&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allegro Cantabile&amp;#039;&amp;#039; op. 35&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andante mit Variationen&amp;#039;&amp;#039; op. 36&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scherzando&amp;#039;&amp;#039; op. 37&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;43 Choralvorspiele für Orgel zum Gebrauch im Gottesdienste&amp;#039;&amp;#039; op. 52&lt;br /&gt;
* Mendelssohn: Hochzeitsmarsch, Bearbeitung für Orgel&lt;br /&gt;
* Drei Konzertfantasien für Orgel&lt;br /&gt;
* Festliches Präludium für Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Abshoff: &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf von Otto Dienel&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bildende Geister. Bedeutende Komponisten der Gegenwart und Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1906&lt;br /&gt;
* [[Hans Martin Balz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gedenkblatt für Otto Dienel (1839–1905)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Heimat&amp;#039;&amp;#039; 1985, Heft 2, S. 14&lt;br /&gt;
* Dagobert Liers: &amp;#039;&amp;#039;Der Schlesier Otto Dienel in Berlin und sein Verhältnis zur Orgelbauanstalt Schlag &amp;amp; Söhne, Schweidnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Schlesische Kirchengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Heft 70, 1991, S. 157–162&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116103086|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [http://jubal.bplaced.net/pdf/dienel.pdf Ausführliche Vita und Werkbeschreibung anlässlich seines 100. Todestags] (PDF; 7,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116103086|LCCN=n/88/603580|VIAF=35199445}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dienel, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Organist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dienel, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Organist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Parowa (Osiecznica)|Tiefenfurt]], [[Landkreis Bunzlau]], [[Provinz Niederschlesien|Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1905&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Steglitz|Steglitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dulciana</name></author>
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