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	<title>Otto Dammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T05:26:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Dammer&amp;diff=506389&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zyirkon: Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt</title>
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		<updated>2024-08-02T19:11:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Dammer (Porträt).jpg|miniatur|Otto Dammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Gustav Eduard Otto Dammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. April]] [[1839]] in [[Stettin]]; † [[18. Oktober]] [[1916]] in [[Altkirchen (Schmölln)|Altkirchen]]) war ein [[deutscher]] [[Chemiker]], [[Lexikograf]], [[Journalist]] und [[Politiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Otto Dammer wurde 1839 in [[Stettin]] als Sohn des Lehrers Eduard Friedrich Ferdinand Dammer (1812–1850)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gedbas.genealogy.net/datenblatt.jsp?nr=1119152032 Eduard Friedrich Ferdinand Dammer auf genealogy.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; und seiner Frau Emilie Henriette Ottilie geb. Benoit (1816–1839)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedbas.genealogy.net/person/show/1119152033 Emilie Henriette Ottilie Benoit auf genealogy.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; geboren; die Mutter starb wenige Tage darauf. Er besuchte in Stettin zunächst die Otto-Schule, an der sein Vater Lehrer war, und später das [[Marienstiftsgymnasium]]. Nach der Konfirmation 1853 wurde er Apothekerlehrling bei seinem Onkel Gustav Benoit (1822–1871)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedbas.genealogy.net/person/show/1119152044 Gustav Benoit auf genealogy.net]; Abgerufen am 2. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; in der [[Elefanten-Apotheke (Berlin)|Elefanten-Apotheke]] in [[Berlin]] und anschließend Apotheken-Gehilfe in Stettin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten einige Jahre Studium der [[Chemie]] in Berlin (unter [[Heinrich Rose]] und [[Eilhard Mitscherlich]]) und in [[Göttingen]] (unter [[Friedrich Wöhler]] und [[Heinrich Limpricht]]). Am 15. Dezember 1857 legte er in [[Gießen]] das [[Rigorosum]] ab und wurde nach Genehmigung seiner [[Dissertation]] &amp;#039;&amp;#039;De fermentatione&amp;#039;&amp;#039; zum Dr. phil. promoviert. Im August 1860 heiratete er in [[Gotha]] Mathilde Bohnenstengel,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://gedbas.genealogy.net/datenblatt.jsp?nr=1119152019  Mathilde Bohnenstengel auf genealogy.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Tochter eines Lehrers aus Schützendorf (Kreis Cammin/Pommern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach der Promotion begann er, kleine populäre Artikel zu schreiben, die unter anderem in der &amp;#039;&amp;#039;Natur&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. in Halle von [[Otto Ule]]) und in der [[Die Gartenlaube|Gartenlaube]] veröffentlicht wurden. Auf Anregung von Professor [[Emil Adolf Roßmäßler]] wurde er 1861 Redakteur des [[Niederschlesischer Anzeiger|&amp;#039;&amp;#039;Niederschlesischen Anzeigers&amp;#039;&amp;#039;]] und Mitarbeiter der Redaktion von Roßmäßlers Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Aus der Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Durch Roßmäßler kam Dammer auch in Kontakt mit dem Leipziger Arbeiter-Bildungsverein, wo er in der Folge mehrere Vorträge hielt und unter anderem [[Alfred Brehm]] kennenlernte. Durch dessen Vermittlung wurde er 1862 Mitarbeiter an Meyers [[Bibliographisches Institut|Bibliographischem Institut]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas W. Daum |Titel=Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848–1914 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Oldenbourg |Ort=München |Datum=2002 |ISBN= |Seiten=156-158, 205-207, 482}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Unzufriedenheit mit [[Bürgertum|bürgerlichen]] Konzepten zur Lösung der [[Soziale Frage|sozialen Frage]] trennte sich Dammer 1862 vom Arbeiter-Bildungsverein und gründete zusammen mit [[Julius Vahlteich]] und [[Friedrich Wilhelm Fritzsche]] einen neuen Arbeiterverein „Vorwärts“. Unter dem Eindruck von [[Ferdinand Lassalle]]s &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterprogramm&amp;#039;&amp;#039; und seiner ersten &amp;#039;&amp;#039;Verfassungsrede&amp;#039;&amp;#039; traten Dammer, Fritzsche und Vahlteich im Dezember 1862 an Lassalle heran und forderten ihn im Namen des „Komitees zur Einberufung eines allgemeinen deutschen Arbeitertages“ dazu auf, sich an die Spitze der deutschen Arbeiterbewegung zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Dammer an Bebel 1903.jpg|miniatur|links|250px|Brief von O. Dammer an [[August Bebel]] von 1903 (Original im Archiv des [[Internationales Institut für Sozialgeschichte|IISG]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dammer engagierte sich in der Folgezeit sehr stark im [[Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein|ADAV]], dessen Leitung er von Lassalles Abreise in die [[Schweiz]] bis Ende 1864 übernahm. Dann legte er dieses Amt nieder, zog mit seiner Familie nach [[Hildburghausen]] und widmete sich dort der Arbeit an &amp;#039;&amp;#039;[[Meyers Konversations-Lexikon|Meyers Konversationslexikon]]&amp;#039;&amp;#039;; dieses betreute er auch in der Folgezeit bis zur sechsten Auflage (1902–1908). Daneben verfasste bzw. edierte er zahlreiche naturwissenschaftliche Werke, darunter das &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der anorganischen Chemie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Des deutschen Knaben Experimentierbuch&amp;#039;&amp;#039;. Von 1886/87 bis 1890 wirkte Dammer als Mitherausgeber der populärwissenschaftlichen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Humboldt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas W. Daum |Titel=Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848–1914 |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=München |Datum=2002 |ISBN= |Seiten=365}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein politisches Engagement scheint Dammer fortan weitestgehend eingestellt zu haben, doch zeigt seine Korrespondenz, dass er auch weiterhin in Kontakt mit der [[Geschichte der deutschen Sozialdemokratie|sozialdemokratischen]] Bewegung blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1869 bis zu seinem Tode lebte Dammer in Berlin (von 1883 an in Friedenau, zuletzt Stubenrauchstr. 67). Zu seinen elf herangewachsenen Kindern zählten der Botaniker [[Carl Lebrecht Udo Dammer]] und der Geologe [[Bruno Dammer]], zu seinen Enkelkindern die Benediktinerin [[Eva Laubhardt|Eva „Placida“ Laubhardt]], die Malerin und Graphikerin [[Hildegard Halfar-Dammer]] und der Maler und Graphiker [[Joachim Dammer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Benoit: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Familie Benoit von 1621 bis 1909&amp;#039;&amp;#039;. Macklot, Karlsruhe 1909, S. 207–211.&lt;br /&gt;
* Raphael Dammer: &amp;#039;&amp;#039;Otto Dammer (1839-1916) und seine Angehörigen: Eine Berliner Familie.&amp;#039;&amp;#039; Cardamina, Koblenz 2022, ISBN 978-3-86424-577-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Dammer&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Band I. &amp;#039;&amp;#039;Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 59.&lt;br /&gt;
* [[Martin Hundt]]: &amp;#039;&amp;#039;Dammer, Johann Gustav Eduard Otto&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Biographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. Dietz Verlag, Berlin 1970, S. 80–81.&lt;br /&gt;
* [[Shlomo Na’aman]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Dammer – der erste deutsche Arbeiterfunktionär aus den Reihen der proletarischen Intelligenz&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Instituts für Deutsche Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Tel Aviv 1973&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|501|501|Dammer, Otto|[[Helga Grebing]]|116020539}}&lt;br /&gt;
* [[Andreas W. Daum]]: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert. Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche Öffentlichkeit, 1848–1914&amp;#039;&amp;#039;. 2., erg. Aufl., Oldenbourg, München 2002, ISBN 978-3-486-56551-5.&lt;br /&gt;
*[[Wolfgang Schröder (Historiker)|Wolfgang Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig – die Wiege der deutschen Arbeiterbewegung. Wurzeln und Werden des Arbeiterbildungsvereins 1848/49 – 1878/81&amp;#039;&amp;#039;. Karl Dietz Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-320-02214-3, S. 12, 57, 62, 68, 339.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116020539}}&lt;br /&gt;
* Dokumente über Otto Dammer im Archiv des [http://www.iisg.nl/ International Institute of Social History] (Amsterdam): [http://search.iisg.nl/ Suchfunktion]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116020539|LCCN=n/91/7051|VIAF=64747275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dammer, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADAV-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikograf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stettin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dammer, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dammer, Johann Gustav Eduard Otto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker, Journalist und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stettin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 1916&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Altkirchen (Schmölln)|Altkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zyirkon</name></author>
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