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	<title>Otto Broneske - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Murli: lf.</title>
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		<updated>2026-02-24T16:29:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Broneske&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. November]] [[1899]] in Neu-Elft bei [[Arzys]], [[Bessarabien]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[28. Juli]] [[1989]] in [[Stuttgart]]) war ein Buchautor, der seit den 1930er Jahren für die [[Volksgruppe]] der [[Bessarabiendeutsche]]n tätig war. Von 1953 bis 1976 war er Bundesvorsitzender der [[Landsmannschaft der Bessarabiendeutschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Broneske wurde als 13. Kind einer bessarabiendeutschen Bauernfamilie geboren. Er lebte mit seinen Eltern im Dorf Neu-Elft in [[Bessarabien]], das zu jener Zeit zum russischen Zarenreich gehörte. Das Dorf wurde 1825 von deutschen Auswanderern gegründet. 1940 hatte es etwa 1.000 deutschstämmige Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Volksschule in Neu-Elft besuchte Broneske das Knabengymnasium in [[Bessarabske|Tarutino]]. Nach bestandenem Abitur studierte er an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Dort schloss er sich dem Verein Deutscher Studierender Kolonisten an. An der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] wurde er 1924 zum [[Doktor]] der Staats- und Wirtschaftswissenschaften [[Promotion (Doktor)| promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Agrarverhältnisse der deutschen Siedlungen in Bessarabien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rumänien ===&lt;br /&gt;
Nach Bessarabien zurückgekehrt, diente Broneske in der [[Armata Română#Zwischenkriegszeit|rumänischen Armee]]. Danach betätigte er sich als Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Zeitung Bessarabiens&amp;#039;&amp;#039; mit Leitartikeln zu volkswirtschaftlichen Themen, die die bessarabiendeutsche Minderheit in Rumänien betrafen. Im Alter von 27 Jahren wurde er Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Wirtschaftsverbandes&amp;#039;&amp;#039; in Bessarabien. Dabei handelte es sich um einen Dachverband zahlreicher Genossenschaften.&amp;lt;ref&amp;gt; Otto Broneske: &amp;#039;&amp;#039;Meine Tätigkeit im Verbande der Deutschen Genossenschaften in Bessarabien vom Jahre 1927-1931&amp;#039;&amp;#039;. Tarutino 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt; Broneske heiratete in Bessarabien &amp;#039;&amp;#039;Klara Bierweg&amp;#039;&amp;#039; aus Tarutino. Das Ehepaar hatte drei Töchter, die zwischen 1940 und 1944 geboren wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde Otto Broneske zum Vorsitzenden des &amp;#039;&amp;#039;Volksrates der Bessarabiendeutschen&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Später wurde die Einrichtung aufgrund des aus Deutschland kommenden [[Nationalsozialismus]] in &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Gaurat für Bessarabien&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Broneske als Vorsitzender wurde Gauobmann bzw. &amp;#039;&amp;#039;Gauleiter&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.blackseagr.org/pdfs/konrad/Leaders%20of%20the%20Bessarabia%20Administrative%20Region.pdf  Leaders of the Bessarabia Administrative Region] Source: DAI Microfilm T-81; Roll 317; Group 1035; Item VOMI 926; Frame 2447861&amp;lt;/ref&amp;gt; In der &amp;#039;&amp;#039;Erneuerungsbewegung&amp;#039;&amp;#039; wandte er sich gegen die Rumänisierungsbestrebungen im Schulwesen. Rumänien hatte nach dem Anschluss von Bessarabien 1918 die von den bessarabiendeutschen Siedlern eingerichteten Kirchenschulen verstaatlicht und ersetzte die deutschen Lehrer zunehmend durch rumänische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner amtlichen Funktion begab sich Broneske bei der sowjetischen Besetzung von Bessarabien im Sommer 1940 in die Kreisstadt [[Bilhorod-Dnistrowskyj|Akkermán]], um die einrückende [[Rote Armee]] zu begrüßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Großrumänien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umsiedlung ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Bessarabiendeutsche#Umsiedlung Herbst 1940|Umsiedlung der Bessarabiendeutschen]] ins [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im Herbst 1940 war Broneske in verantwortlicher Funktion tätig. Danach war er zeitweise bei der [[Deutsche Umsiedlungs-Treuhand|Deutschen Umsiedlungs-Treuhand]] in Berlin beschäftigt. 1941 wurde er mit seiner Familie in [[Brodnica|Straßburg]] in [[Westpreußen]] angesiedelt. Broneske soll in Berlin versucht haben, bei [[Heinrich Himmler]] wegen der Lage seiner bessarabiendeutschen Landsleute vorzusprechen. Im Reich war der frühere auslandsdeutsche Funktionär bei den [[Nationalsozialisten]] in Ungnade gefallen. Ursache waren vermutlich seine abweichenden Vorstellungen von der Neuansiedlung der Bessarabiendeutschen. Broneske durfte keinen Kontakt mehr zu seinen Landsleuten pflegen und war an deren Ansiedlung im [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|besetzten Polen]] nicht beteiligt. Im Herbst 1944 flüchtete Broneskes Familie von Westpreußen ins [[Sudetenland]], während er sich als [[Kriegsfreiwilliger]] zur [[Wehrmacht]] meldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westdeutschland ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hielt sich Broneske zunächst in [[Ahlden (Aller)]] auf. Er betätigte sich als Redner und Ratgeber, um seine bessarabiendeutschen Landsleute in der Zeit des Neubeginns zu unterstützen. Er zog 1951 nach Hannover und nahm eine Anstellung beim [[Hilfskomitee der Evangelisch-lutherischen Kirche aus Bessarabien]] an. 1958 ging er nach Stuttgart zum Landesausgleichsamt. Dort wirkte er bei der Vermögensbewertung für [[Heimatvertriebene]] nach dem [[Lastenausgleichsgesetz]] mit. 1966 wurde er pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 war er Mitbegründer der Landsmannschaft der Bessarabiendeutschen. 1953 wurde er zu ihrem Bundesvorsitzenden gewählt. 1976 schied er aus dem Amt aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich in [[Botnang]] unweit seines früheren Wohnsitzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenvorsitzender der Landsmannschaft der Bessarabiendeutschen&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg]] (3. Mai 1986)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Schicksal in der Fremde&amp;#039;&amp;#039;, 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutschland unsere Heimat&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, 1985, hg. vom Fachausschuss Kultur und Schrifttum der Landsmannschaft der Bessarabiendeutschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mitteilungsblatt des [[Hilfskomitee der Evangelisch-lutherischen Kirche aus Bessarabien|Hilfskomitees der Evangelisch-lutherischen Kirche aus Bessarabien]] und der Landsmannschaft der Deutschen aus Bessarabien vom 1. November 1984, 17. August 1990, 1. Oktober 1992&lt;br /&gt;
* Horst Eckert: &amp;#039;&amp;#039;„Für Volkstum und Glaube“ – Otto Broneske und die Bessarabiendeutschen im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Laatzen, 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bessarabien.de/buecher/fuer-volkstum-und-glaube-otto-broneske-und-die-bessarabiendeutschen-im-20.-jahrhundert.-eine-historisch-biographische-studie.html Buchanangebot] beim [[Bessarabiendeutscher Verein|Bessarabiendeutschen Verein]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=111196981|LCCN=n/88/657437|VIAF=27687581}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG: Broneske, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Genossenschaftswesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bessarabiendeutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russlanddeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Broneske, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Journalist und Vertriebenenfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. November 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT= Neu-Elft, [[Bessarabien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juli 1989&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murli</name></author>
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