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	<title>Otto Brass - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Brass&amp;diff=678716&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-13T09:16:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Brass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, teilweise auch &amp;#039;&amp;#039;Braß&amp;#039;&amp;#039;, (* [[21. Dezember]] [[1875]] in [[Wermelskirchen]]; † [[13. November]] [[1950]] in [[Masserberg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] sozialistischer Politiker. Er beteiligte sich am [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in [[Wermelskirchen]] absolvierte Brass dort von 1889 bis 1892 eine Lehre zum Feilenhauer. 1897 bestand er die Meisterprüfung in diesem Handwerk. Von 1903 bis 1905 war er Krankenkassenbeamter. Von 1905 bis 1917 war er Verleger und Geschäftsführer der &amp;#039;&amp;#039;Remscheider Arbeiterzeitung&amp;#039;&amp;#039;, die sich später in &amp;#039;&amp;#039;Bergische Volksstimme&amp;#039;&amp;#039; umbenannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brass engagierte sich bereits seit 1893 im [[Deutscher Metallarbeiterverband|Deutschen Metallarbeiterverband]] und war dort Vorsitzender des Bezirks Niederrhein. Seit 1895 gehörte er der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Spaltung der Sozialdemokratie aufgrund der Differenzen um die [[Kriegskredite]] zur Finanzierung des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] beteiligte er sich 1917 an der Gründung der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]], deren [[Zentralkomitee]] er angehörte. Während der [[Novemberrevolution]] wurde er zum Vorsitzenden des [[Remscheid]]er [[Arbeiter- und Soldatenrat]]es gewählt. Diesen vertrat er auch auf dem [[Reichsrätekongress|1. Reichskongresses der Arbeiter- und Soldatenräte]] im Dezember 1918 in [[Berlin]]. Im Januar 1919 wurde er in die [[Weimarer Nationalversammlung]] gewählt. Von 1920 bis Mai 1924 vertrat er den Wahlkreis 25 ([[Düsseldorf]]-Ost) im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 gründete er den „Zentralvertrieb zeitgeschichtlicher Bücher G.m.b.H“ und erwarb die „Laub’sche Verlagsbuchhandlung“. Als sich die USPD-Mehrheit Ende 1920 mit der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] zur [[Vereinigte Kommunistische Partei Deutschlands|VKPD]] vereinigte, ging er diesen Weg zunächst mit und wurde auf dem Vereinigungsparteitag im Dezember 1920 in Berlin in das Sekretariat der VKPD gewählt, aus dem er allerdings schon am 22. Februar 1921 aus Kritik an der „Offensiv-Theorie“ der Parteimehrheit gemeinsam mit den beiden Parteivorsitzenden [[Paul Levi]] und [[Ernst Däumig]] sowie [[Clara Zetkin]] wieder zurücktrat. Unter dem Vorwurf des „Reformismus“ wurde er im Januar 1922 gemeinsam mit [[Adolph Hoffmann]] aus der KPD ausgeschlossen, schloss sich der kurzlebigen [[Kommunistische Arbeitsgemeinschaft|Kommunistischen Arbeitsgemeinschaft]] (KAG) an und wechselte mit dieser im Frühjahr 1922 zum selbständig verbliebenen Teil der USPD zurück, mit denen er im September des Jahres wieder zur SPD kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtergreifung der [[Nationalsozialisten]] wurde er kurzzeitig im [[KZ Columbia-Haus]] inhaftiert. Er gründete 1934 in [[Berlin]] mit [[Hermann Brill]] die Widerstandsgruppe [[Deutsche Volksfront]] und verfasste mit ihm zusammen ein „Zehn-Punkte-Programm“ für diese Gruppierung. Nachdem er 1938 erneut verhaftet worden war, verurteilte ihn der [[Volksgerichtshof]] 1939 zu zwölf Jahren Zuchthaus, zu deren Verbüßung er in das [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Zuchthaus Brandenburg]] eingeliefert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 beteiligte sich Brass am Wiederaufbau der deutschen Gewerkschaften und gehörte dem „vorbereitenden Gewerkschaftsausschuß für Groß-Berlin“ an, der am 15. Juni 1945 einen Aufruf zur Wiedergründung freier Gewerkschaften veröffentlichte. Von 1946 bis 1950 gehörte er dem Bundesvorstand des [[FDGB]] an. Brass beteiligte sich auch an der Wiedergründung der KPD und kam 1946 zur [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brass war mit Bertha, geb. Hüther (1887–1972) verheiratet.  Beide wurden auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerlinde Lorenz: &amp;#039;&amp;#039;„Leitstern“ Sozialismus. Die politische Biografie des Remscheider Arbeiterführers Otto Braß (1875–1950) und seines Sohnes Otto (1900–1972)&amp;#039;&amp;#039;. Klartext, Essen 2010. ISBN 978-3-8375-0412-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/otto-brass?ID=4125 Brass, Otto]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|129849758}}&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/74cf9977-d17c-4582-ae76-435f3bfb9fc9/ Nachlass Bundesarchiv NY 4404]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129849758|LCCN=nb/2011/14750|VIAF=40466822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brass, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär (Handwerk)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Reichsrätekongress]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Columbia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Volksfront]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zentrale der KPD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (KPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KAG-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ-Häftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Remscheid)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brass, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Braß, Otto&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SPD, USPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wermelskirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. November 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Masserberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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