<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Biehl</id>
	<title>Otto Biehl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Biehl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Biehl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-25T00:23:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Biehl&amp;diff=2712750&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MwykMlaut: Quelle dazu benannt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Biehl&amp;diff=2712750&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-28T14:36:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Quelle dazu benannt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Biehl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. April]] [[1895]] in [[Bubach]]; † [[5. Juni]] [[1974]]) war ein [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Biehl wuchs zunächst in Bubach auf und zog mit seiner Familie nach [[Steinbach (Ottweiler)|Steinbach]] bei [[Ottweiler]], wo er seinen Lebensunterhalt als Hüttenarbeiter im [[Neunkircher Eisenwerk]] verdiente. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er als [[Unteroffizier]] und wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz II. und I. Klasse]] ausgezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde er Mitglied im [[Deutscher Metallarbeiter-Verband|Deutschen Metallarbeiter-Verband]] und trat 1920 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei, deren Ortsverband in Steinbach er mitgründete. Am 1. Mai 1935 wurde er aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Eisenwerk entlassen und arbeitete als [[Hausierer]]. Da er einen [[Saarkampf|Anschluss]] des [[Saargebiet]]es an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] offen ablehnte, lebte er in dieser Zeit am Existenzminimum. Nach dem Anschluss trat er offen gegen das System auf und engagierte sich vor allem in seinem Bekanntenkreis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 arbeitete er beim [[Trasse (Verkehrsweg)|Trassenbau]] für die Firma Albert an der [[Ostertalbahn]]. Er agitierte in den Mittagspausen offen gegen das [[Drittes Reich|NS-Regime]] und wurde mehrfach [[Denunziation|denunziert]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Projekte/Widerstand-im-Rheinland-1933-1945/Widerstandskarte?filter[geolocation][center]=49.2835021,7.0896156&amp;amp;filter[poi_types][0]=Sozialdemokratisch&amp;amp;widget[resistance_map][zoom]=12. Abgerufen am 28. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Arbeitgeber ließ ihm zwar Rückendeckung zukommen, doch am 10. Oktober 1937 wurde er inhaftiert und am 4. November von einem Saarbrücker [[Sondergericht]] zu einer Strafe von sechs Monaten wegen [[Heimtücke]] verurteilt, die er bis März 1938 im [[Justizvollzugsanstalt Saarbrücken|Lerchesflur]] absaß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wurde er wieder bei der Firma Albert beschäftigt, in der Folgezeit aber immer wieder verhaftet und verhört. 1939 wurde er zum Wehrdienst eingezogen und war bis 1940 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in [[Polen]]. Er wurde dann von der Firma Albert wieder angefordert und arbeitete als [[Polier|Schachtmeister]]. Vom 9. bis 30. November 1943 war er im [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Lager [[Neue Bremm]] inhaftiert, nachdem ihn seine eigene Tochter des Hörens eines [[Feindsender]]s bezichtigte.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.saarland-biografien.de/frontend/php/ergebnis_detail.php?id=2784. Abgerufen am 27. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Mangel an Beweisen wurde er schließlich entlassen und musste die letzten Kriegsjahre unter Polizeiaufsicht verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] Besatzungsmacht ernannte ihn 1945 zum [[Bürgermeister]] von Steinbach. Er gründete anschließend einen Ortsverband der [[Sozialdemokratische Partei des Saarlandes|Sozialdemokratischen Partei des Saarlandes]] (SPS) und war an der Erringung der absoluten Mehrheit der SPS bei der Gemeinderatswahl am 15. September 1946 maßgeblich beteiligt. Als Bürgermeister amtierte er bis 1949 und zog sich dann aus der aktiven Politik zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler|Autor=[[Klaus-Michael Mallmann]]/[[Gerhard Paul (Historiker)|Gerhard Paul]]|Ort=Bonn|Verlag=Dietz|Jahr=1989|ISBN=3-8012-5010-5|Seiten=22–24}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Biehl, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Neunkirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Biehl, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bubach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MwykMlaut</name></author>
	</entry>
</feed>